Motivation des Lernens

August 28, 2012

Eine starke Motivation hilft, Lerninhalte länger zu behalten. Wer selbst bestimmen kann, was er lernen möchte und dies in einem passenden Lernumfeld, dem dürfte Lernen am besten gelingen. Weitere Ergebnisse erfährt man in Kürze auf der Internationalen Konferenz zur Motivationsforschung vom 28.-30.08.2012 in Frankfurt am Main.

[via idw-online]


Einfluss von Stress auf das Lernen

August 9, 2012

Andere Hirnregionen und unterschiedliche Strategien sind nachweislich beim Lernen ohne bzw. unter Stress angesagt. Bewusste, zielgerichtete und komplexe Lernstrategien (ohne Stress) contra Bauchgefühl und unbewusste, einfache Strategien (mit Stress). Also Aktivität der mittleren Schläfenlappen (Hippocampus / Langzeitgedächtnis) contra Striatum im Mittelhirn (unbewusstes Lernen). Doch die Lernleistung erfolgt, ob so oder so. Wie heißt es so schön? Viele Wege führen nach Rom … wie beruhigend, vor allem in der Urlaubszeit … und wer will da schon lernen … Sie etwa? Nein? Warum lesen Sie dann hier diesen Beitrag?  😉

[via idw-online]


Internet und Gedächtnis

Juli 31, 2012

Google and Memory
Research and Design by: Online Colleges Site

Eine nette Infografik zu etwas, das besser „Internet und Erinnerungsvermögen“ genannt worden wäre. Die schön „Pros und Cons“ auflistet. [via Tony Bates] Vielleicht noch etwas zur Illustration der „Contras“: Letzt fiel bei uns das Netz aus. Dass es das Netz war, war dadurch zu merken, dass alle im Haushalt keine Verbindung mehr hatten, jene, die über WLAN und jene, die über Kabel verbunden waren. Mein Sohn kam um die Ecke und sagte: „Straight, ich habe als erstes zu googeln versucht, was die Ursache sein und was man da machen kann. Aber klar, ohne Netz kann man das nicht.“ Das zeigt die Verbreitung dieses Ad-hoc-Lernens: „Ich weiß etwas nicht, also suche ich im Netz danach.“


GML² 2012 – Von der Innovation zur Nachhaltigkeit

Juli 20, 2012

GML = Grundfragen medialen Lehres und Lernens:

„Die Tagung rund um das Lehren und Lernen mit digitalen Medien – vom 15. März bis 16. März 2012 an der Freien Universität Berlin: Vorträge, praxisorientierte Workshops, interaktive Thementische und eine große Poster- und Multimediaausstellung – über 60 interessante Beiträge rund um das Lehren und Lernen mit digitalen Medien wurden bei der diesjährigen E-Learning-Tagung präsentiert.“

Der Tagungsband zur GML² 2012 steht als PDF zum Download zur Verfügung. [via Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert]


BYOL (Bring Your Own Learning) strategy

April 26, 2012

Dann bringen wir diese kleine Serie mit dem Hinweis auf den letzten Artikel von Jane Hart zur Umfrage bezüglich des Lernens am Arbeitsplatz zuende, den sie mit „Is it time for a BYOL (Bring Your Own Learning) strategy in your organization?“ überschreibt. Die IT von Organisationen würde sich derzeit langsam bewegen und so langsam eine BYOD (Bring Your Own Device)-Strategie verfolgen, bei der den Leuten nicht mehr vorgeschrieben wird, mit welchen Geräte(type)n sie auf die Dienstleistungen zugreifen sollen. Ähnlich könne man eine BYOL (Bring Your Own Learning)-Strategie verfolgen und nicht mehr die Leute auf proprietäre eLearning-Systeme verpflichten.

„Adopting a BYOL strategy will however require a different approach to learning and development. It will not be about designing personalised training nor managing people’s learning for them, but rather supporting their own personal learning strategies. For some people, this may simply mean getting out of their way; for others it may involve providing some guidance and assistance on how to be an effective BYOLearner.“

Sie formuliert dann „7 key elements to being a BYOLearner“, hier in Kurzform aufgelistet:

  • Take responsibility and control
  • Reflect and review
  • Seek-Sense-Share
  • Contribute and share
  • Get organized
  • Get things done
  • Narrate and converse

Für nähere Erläuterungen lesen Sie den Originalartikel, der dann noch auf die Erfordernisse der Organisation für eine solche Strategie eingeht und die Möglichkeiten, eine solche Art des Lernens zu unterstützen.


10 key ways for workplace learning: Ergebnis der Umfrage

April 25, 2012

Gestern hatten wir auf die Aufzählung von 10 Hauptwegen für das Lernen am Arbeitsplatz von Jane Hart hingewiesen. Sie hat die Antworten auf die Umfrage am Schluss in einem weiteren Beitrag ausgewertet unter dem Titel „Only 14% think that company training is an essential way for them to learn in the workplace“. Die Ergebnisse sind in einer Tabelle zusammengefasst

und zeigen, dass die Zusammenarbeit im Team (vgl. das letzte SamsTagging. Aber auch die Frage, wie es mit der Arbeitsatmosphäre steht?! denn das dürfte das Killerkriterium für das Scheitern eines solchen Lernens sein), Google (kann jede/r, oder?), Diskussionen und Treffen mit Kolleginnen/Kollegen (organisierte Gelegenheiten, aber auch die informellen Treffen!) und professionelle Netzwerke und Gemeinschaften als die Punkte wahrgenommen werden, die am wichtigsten („essential“) für das Lernen am Arbeitsplatz sind. Bei „very important“ kommen noch die Punkte „self directed study of external courses“ (= eLearning?), interne Dokumente der Institution (= Intranet, immer noch nicht überall vorhanden, immer noch oft schlecht gepflegt), Weblogs und Newsfeeds und last but not least redigierte externe Informationen (= Zeitschrifen, Neuigkeitendienste) hinzu.


10 key ways for workplace learning

April 24, 2012

Unlängst wiesen wir auf ein Whitepaper von Jane Hart zum Lernen am Arbeitsplatz hin. In einem weiteren Artikel „How do you learn best in the workplace?“ hat Jane Hart die „ten key ways that people find of value to help them (learn to) do their jobs“ aufgezählt, lesen Sie sie am besten drüben (dort ist auch die folgende Grafik größer zu sehen)!
ten key ways for workplace learning from Jane Hart
Sie schließt daran die Frage an, inwieweit sich die Formen des Lernens am Arbeitsplatz mit der Hierarchiestufe oder mit der Rolle des/der Arbeitenden verändern und hat hier eine Umfrage geschaltet, um hier mehr zu erfahren.