Der FobiKom-Weblog wird eingestellt

August 31, 2012

Liebe treue und neue Lesende dieses Weblogs – wir treffen uns am Montag, 3.9.12 zum letzten Male hier. Die Weblog-Initiatorin und Autorin, Ilona Munique, leitet nach über fünf Jahren Verbandstätigkeit als Vorsitzende der BIB-Kommission für Fortbildung ihren Rückzug ein, der mit der Mitgliederversammlung in Leipzig 2013 vollendet sein wird.

Schritte und Schnitte

Eine der Schritte und Schnitte, die dabei getan werden müssen, ist die Aufgabe dieses Weblogs, das eng mit dem Amt verknüpft ist. Möglicherweise wird das Weblog ja auch wieder reaktiviert, falls sich jemand aus den Reihen der BIB-Aktiven mit Erfahrung in Fort- und Weiterbildung und genügend Lust am (fast) täglichen Schreiben (trotz Berufstätigkeit) findet. Derzeit ist dies leider nicht so.

Auch für meinen Kollegen, Dr. Jürgen Plieninger von der OPL-Kommission, heißt es deshalb, vorerst Abschied vom FobiKom-Weblog nehmen. Wir waren ein super eingespieltes Team, lieber Jürgen, und an dieser Stelle tausendfachen Dank fürs Mitschreiben, für Hunderte von interessanten Beiträgen, fürs Rückenfreihalten bei Terminengpässen, für die Zuverlässigkeit und die Ausdauer, für Rat und Tat, egal, zu welcher Uhrzeit!

Blickwinkel Bibliothek und Erwachsenenbildung

Und da wir so gut eingespielt sind, überlegen wir auch schon, ob und wie wir etwas ähnliches wie hier (interimsweise?) weiterführen könnten, allerdings dann ohne Verbandsnachrichten und -interna, wie z. B. das „FobiKom-Spezial“ oder Berichte aus den Sitzungen und Vereinsausschüssen, von Bibliothekartagen und Sommerkursen etc. Denn das wollte das Tagebuch hier sein. Neben allgemeinen und interessanten Beiträgen zur Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt Bibliothek für die Zielgruppen Organisator(inn)en (vor allem die BIB-Landesgruppen), Referent(inn)en und Fortbildungsteilnehmenden war es ein Sprachrohr des BIB, Berufsverband Information Bibliothek mit Schwerpunktnachrichten aus der BIB-Kommission für Fortbildung.

Ein ähnlicher Blog? Ja, denn aus dem Blickwinkel „Bibliothek und Erwachsenenbildung“ ist  – unseres Wissens nach – noch kein eigener Blog in diesem Umfange und dieser Kontinuität zu finden. Oder doch?! (Na, das Kommentarfeld wäre dann der richtige Ort, es richtig zu stellen.)

Da unsere Überlegungen zu Konzept und Zeitfragen jedoch noch etwas andauern, wir unsere Lesenden zwischenzeitlich aber nicht verlieren wollen, bleibt mir gerade nichts anderes übrig, als zum ersten und letzten Male „Schleichwerbung“ zu betreiben und auf die Seiten meines „Broterwerbsblog“ zu verweisen. Schauen Sie die nächsten Wochen hin und wieder hier nach, ob und wie es blogmäßig mit diesem speziellen Thema weitergeht. Oder legen Sie sich einen RSS-Feed an.

Warum es endet – und wie es begann

Um etwaigen Spekulationen vorzubeugen: die Gründe meines Abschied als BIB-Aktive sind familiärer, arbeitstechnischer und – wenn wundert’s – weiterbildungsbegründeter Natur. Letzterer Grund ist thematisch in diesem Blog naturgemäß der interessantere. Daher – und weil es ja eh bald hier nichts mehr zu Lesen gibt – ein paar Worte mehr dazu.

Begonnen hatte ich dieses Weblog als Umsetzungsübung nach einem Web 2.0-Seminar von (ja, genau!) Jürgen Plieninger. Und dies mit einem Beitrag, der eine Rezension zum Thema subjektorientierter Erwachsenenbildung beinhaltete. Zu der Zeit nämlich, im April 2008, befand ich mich in einer Weiterbildung zur zertifizierten Erwachsenenbildnerin (wba, bifeb), und da mussten wir so etwas abliefern. Was natürlich besonders mir als freudige Schreiberin großen Spaß machte und zugegeben meine „leichteste“ Übung war.

Der Zertifizierung folgte die Diplomierung mit Schwerpunkt „Bildungsmanagement“ (2010) und nun, aufgrund einer Curriculumänderung etwas eher als geplant – soll der Schwerpunkt „Beratung“ folgen. Es war zwar nicht der ausschlaggebende Grund für meinen Rückzug, da ich schließlich die anderen Weiterbildungen ebenfalls „nebenher“ absolvierte, jedoch muss man sich das ja nicht unbedingt angewöhnen.

Weiterbildung ist und bleibt mein großes Thema. Neben Bibliothek. Diese beide hier vereint zu haben hat viel Spaß gemacht.

Danksagungen

Ich danke meinem Verband, dem BIB, das er mich textlich an der langen Leine ließ. Na ja, anders hätte es ja auch nicht geklappt. Wer mit Engagement und Liebe schreibt, der kann nicht ständig jeden einzelnen Satz überprüfen, ob sich jemand anderer daran reiben könnte oder nicht. Das würde so sehr hemmen, dass garantiert die Lust verloren geht. Transparenz und Offenheit, gepaart mit Loyalität zum Verband und zu mir selbst waren der Mindestanspruch für jeden einzelnen Beitrag.

Und nun hoffe ich, dass Sie morgen noch einmal mit Lust das letzte „SamsTagging“ der Kollegin Petra Häuslbauer lesen! Sie hat ja leider das Missvergnügen, dass sie nur ein Vierteljahr dabei sein konnte. Trotz der kurzen Zeit danke ich Petra Häuslbauer sehr herzlich für ihr Mittun! Sie würde das Blog schon auch noch weiterführen, doch hindern sie berufliche Anforderungen derzeit daran, mehr als einen Beitrag pro Woche zu schreiben. Nun, der Neubau und Umzug einer so großen Stadtbibliothek wie Nürnberg sind fürwahr kein Pappenstiel, da heißt es, Prioritäten zu setzen.

Unseren Lesenden danken Jürgen und ich fürs Lesen an sich sowie für alle Feedbacks, die kund taten, dass ihnen unser Weblog eine sehr geschätzte Informationsquelle war (und noch sein wird, denn als Archiv kann man es ja noch eine Weile nutzen). Persönlich gefreut hat mich, wenn es hieß: „Endlich erfährt man, was in einem so großen Verband wie dem BIB so hinter den Kulissen abläuft, wie Verbandsarbeit funktioniert (oder manchmal auch nicht), und dass da ganz normale Kolleginnen und Kollegen den ganz  normalen täglichen Wahnsinn leben, wie es Teamarbeit und Sacharbeit nun einmal mit sich bringen“. (Und dieser „Wahnsinn“ bringt wahnsinnig viel Früchte!) Aber auch nicht-bibliothekarische Feedbacks erhielten wir so einige, beispielsweise zu den praktischen Anleitungen im Bereich der Lernmöglichkeiten und Tipps zu Organisationsverbesserungen.

So, die letzten Abschiedsworte gibt’s  am Montag … und, ja, es wird mir schwer fallen!


Der Ertrag einer Tagung … und eines Weblogs

März 17, 2011

Lieber Jürgen. Danke für Dein gestriges best Practice-Beispiel zum Ertrag von Tagungen. Die Erkenntnisse kann ich  bestätigen und als Grundlage meines heutigen Beitrags verwenden. Sie führen mich vom gewünschten Ertrag einer Tagung zum möglichen Ertrag eines Weblog-Betreibens.

Anfangs kam ich mir komisch vor …

Ich gehöre zu denen „schlimmstenfalls“ (siehe Dein erster Absatz), die ihre Aufzeichnungen an Tagungen im Zug oder zuhause durchgehen. Um aus dem Gekrakel schlau zu werden, bin ich sehr dankbar, steht mir eine PowerPoint-Präsentation zur Verfügung, an der ich mich dann orientieren kann. Da das häufig nicht so schnell der Fall ist, wie Du ganz treffend angemerkt hattest, setze ich mich bei den Vorträgen möglichst zentral und fotografiere (ohne Blitz) jede Folie mit.

Anfangs kam ich mir komisch dabei vor. Alles guckt erst mal. Zuweilen werde ich von wohlmeinenden Sitznachbarn flüstern darauf hingewiesen: „Das steht ja bald auf der Homepage!“. Tja, aber wann?! Ich erkläre geduldig, ich bräuchte das schon „gestern“, spätestens morgen zur aktuellen Berichterstattung im FobiKom-Weblog. Klar, dass ich bei der Gelegenheit noch eben schnell die Webadresse „rüberwachsen“ lasse.

Der Nutzen des Wiederkäuens ist enorm … und kein zusätzlicher Aufwand!

Mit Hilfe der Fotos, aber zuweilen immer noch mühselig, wird in Bahn und Zuhause wieder aufbereitet. Erst durch das geistige Wiederkäuen festigt sich das Gehörte tatsächlich und ich kann Nutzen daraus ziehen. Zuweilen entstehen Fragen, die ich mit Hilfe von Recherchen (meist) beantworten kann und die das meist nur angerissene Thema inhaltlich vertiefen helfen. Ich schaue mir beispielsweise die vorgestellte Institution, aus der die Rednerin oder der Redner herkommt, im Internet an und entdecke oft wahre Fundgruben an weiteren Informationen. Ich finde weitere Vorträge der Person, die andere Facetten aufgreifen oder weitere Fachleute benennen, usw.

Erst nach dieser „Hausaufgabe“ hat sich meine Fahrt, Arbeitszeit und Teilnahmegebühr zur Tagung tatsächlich gelohnt – von den Kontakten, die sich ergeben, mal abgesehen. Ich betrachte die Nachbereitung nie als zusätzlichen Aufwand, sondern als einen festen Teil der Tagung selbst. In iCal oder Outlook daher der Eintrag: heute „Tagung“, morgen halber bis ganzer Vormittag „Nachbereitung der Tagung“. Keine anderen Termine. (Räusper … ja, der Idealfall … tütütütütü …)

Effektivität und Effizienz rechtfertigen den Ressourceneinsatz

Es geht also um genau diese Effektivität (das richtige Thema) und Effizienz (das Thema richtig nutzen), um meinen Ressourceneinsatz, den ich als Selbständige selbst zu verantworten und zu bezahlen habe, zu rechtfertigen. So suche ich mir nur Themen aus, die ich wirklich hören will. Dabei hilft es, im Vorfeld ein Abstract oder eine PowerPoint-Präsentation von den Referent(inn)en zu erhalten. Notfalls rufe ich auch schon mal vor der Tagung an, um mich über die geplanten Inhalte direkt zu informieren.

Mal ehrlich … arbeitet so ein öffentlicher Dienst? Viele Dienstreiseanträge zu Tagungen werden, nicht immer ganz unberechtigt, abgelehnt mit der Begründung, Tagungen brächten doch ohnehin keinen „echten Mehrwert“. Würde man von den Teilnehmenden allerdings eine Zusammenfassung des Gehörten, zum Beispiel als kollegiale Fortbildung für die Zuhause gebliebenen, erwarten können, dann wäre das Image von Tagungen sicher besser. Besser wäre auch die Aufmerksamkeit, die den Rednern gebühren sollte, die ihren Vortrag oft kostenlos anbieten (müssen).

Zugegeben …

Würde ich nicht dieses FobiKom-Weblog mit Tagungsberichten beglücken wollen, so würde ich wohl eher seltener den Aufwand der Nachbereitung betreiben. Der Das Weblog, der das so zusagen meine Kolleginnen und Kollegen darstellt, die neue Erkenntnisse von mir erwarten, erzieht mich zur Disziplin – beim Wählen aus dem Programm, bei der Pünktlichkeit meines Erscheinens zum Vortrags, beim Zuhören und Repetieren und beim Verwerten in der Arbeit. So werde ich beglückt mit effizientem Wissenszuwachs und dem guten Gefühl, dass sich der Aufwand (wieder einmal) gelohnt hat.

Blöder Effekt.

Blöderweise entsteht jedoch durch das „Im Weblog ablegen“ ein großer Nachteil: Ich weiß, dass ich auf eine schöne Zusammenfassung zurückgreifen kann … und somit „darf“ ich alles erst mal wieder das Meiste davon „vergessen“. Wie oft schon habe ich zu einem Thema recherchiert und stoße auf den eigenen Artikel. „Ach, DAS hast DU mal geschrieben? Wow, nicht schlecht … ups, alles vergesssen.“

An diesem peinlichen-peinigenden Effekt arbeite ich noch. Und hoffe klammheimlich, dass mich mein Internetgedächtnis technisch nicht im Stich lässt. Auch ein Grund, sich für den Giganten „WordPress“ entschieden zu haben. Sollte er einmal Bankrott machen, ist er groß genug, aufgekauft zu werden. Mitsamt meinen/unseren wertvollen Ergüssen 😉 Schreckliche Vorstellung … was, Jürgen?!


Zum Einstieg ein Rückblick in 2010

Januar 10, 2011

 

Die Grafik veranschaulicht die Treue der Leser/innen zum FobiKom-Weblog, der seit dem April 2008 besteht. Seither wurden 842 Beiträge 56.356 mal aufgerufen (Stand 9.1.11).

More stats Steigerung in 2010

Im Jahr 2010 erhielten wir 24.879 Views. Das sind mit 3.866 über 18% Views mehr als in 2009 bei 21.016 Views. Eingedenk dessen, dass wir eine eingeschränkte Interessengruppe bedienen und täglich (außer Sonn- und Feiertagen sowie „zwischen den Jahren“) lediglich nur eine Meldung absetzen, eine doch recht erfreuliche Vorwärtsentwicklung.

Durchschnittlich 68 Zugriffe pro Tag wurden in 2010 verzeichnet. In 2009 waren es 58 Zugriffe.

More  stats Der verkehrsreichste Tag in 2010

1.001 Klicks erhielt der 15.11.2010. An diesem Tag wurde 874-mal der Beitrag: Kalenderprojekt 2011 „Blickwinkel Bibliothek“ gelesen, der jedoch bereits am 01.10. eingestellt worden ist. Das rührte daher, dass die Studentinnen des Projekts am 15.11. via Inetbib auf unseren Beitrag verlinkt hatten.

More stats Die stärksten Monate in 2010

Rang 1: November mit 3.855 Views (und Monatsgesamtrekord seit Bestehen des Blogs)

Rang 2: August mit 2.662 Views (ebenfalls höher als je ein Monat zuvor)

Rang 3: März mit 2.050 Views

More stats Die Looser von 2010

Am wenigsten frequentiert waren der kurze Monat Februar mit 1.673 Views und der Juni mit doch immerhin 1.700 Views.

More  stats Die häufigsten Aufrufe in 2010

Neben der Startseite mit 9.306 Aufrufen wurden folgende FobiKom-Blogbeiträge besucht:

Kalenderprojekt 2011 „Blickwinkel Bibliothek“
1,772
Kostenloser Online-Computerlehrgang für Dummies
354
Nah dran … Bildung in Bamberg (I)
284
Drop.io – eine Alternative zu Moodle?
281
Präsentationen zu bestimmten Themen finden
260
Koffein unentbehrlich für Lebenslanges Lernen?
233
Fortbildung ab 40 praktisch umsonst?
209

More stats Auf diese Links klickten unsere Besucher am häufigsten in 2010

bibspider.de/static,Home_de.htm 532
fobikom.files.wordpress.com/2010/10/kalenderblickwinkel2011.jpg 442
wiki.ib.hu-berlin.de/gallery_neu 181
fit-fuer-den-aufschwung.de 120
drop.io 120
bibliotheksportal.de/hauptmenue/themen/beruf/fortbildung 72
bib-info.de/kommissionen/fobikom/basisangebote/infopool.html 61

Von diesen Referrers kamen die meisten Besucher in 2010

rss.netbib.de 284
google.de 581
Netvibes 486
bloglines.com 483
de.wordpress.com 371
bib-info.de 222
bibliotheksportal 201

More stats Suchbegriffe, durch die man auf den FobiKom-Weblog landete (Auswahl)

themen für präsentationen (u. ä.) 190
computerlehrgang (+ online) 115
moodle alternative 87
fobikom 82
bildungskompetenz 81
weiterbildung ab bzw. mit 40 79
reflexive wende 52
drop.io alternative 47

More  stats 190 Kommentare in all der Zeit sind nicht wirklich viel.

Mit anderen Blogbetreibern darüber gesprochen gab es das Feedback, dass in Weblogs grundsätzlich nicht besonders viel kommentiert werden würde. Und offenbar gibt es mehr schweigende Zustimmung, als man meinen könnte. Kritik käme außerdem eher als Kommentar daher. Nun, dann können wir also fast froh sein, nur so wenig Kommentare zu erhalten 😉 Wobei die Kommentare, die wir „hinter den Kulissen“ persönlich erhalten, noch dazu gerechnet werden müssten.

Ich nehme das zum Anlass, Sie erneut ganz herzlich für Diskussionen, Feedbacks und Statements einzuladen, so Sie keine kommerziellen Interessen (studentische Projekte und der eigene Verband ausgenommen) verfolgen.

Fehlt jetzt nur noch das Fazit:

Als Informationsplattform mit Archivfunktion hat der FobiKom-Weblog für den BIB, Berufsverband Information Bibliothek e. V. weiterhin eine wesentliche Funktion, ganz besonders im Hinblick auf den Auftrag der BIB-Kommission für Fortbildung. Es geht uns hierbei nicht um hohe Auslastungszahlen, sondern um ein feines Instrument der Meinungsbildung und Aufgabenerfüllung.

In diesem Sinne … auf ins Neue Jahr!

Ilona Munique und Dr. Jürgen Plieninger


Wieder da! Gutes Neues Jahr!

Januar 3, 2011

Liebe Leserinnen und Leser unseres FobiKom-Weblogs!

Wir wünschen Ihnen ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Neues Jahr und freuen uns, dass Sie wieder einige Stunden mit uns bzw. dem Lesen unserer Artikel verbringen werden. Es ist schade, dass wir Sie alle nicht persönlich kennen lernen werden, doch wenigstens sollen SIE wissen, wer die beiden Autoren sind, die Ihnen einen kaleidoskopartigen Ausschnitt aus der Welt der Erwachsenenbildung, Fortbildung, Weiterbildung mit einem Schwerpunkt auf bibliothekarische und berufsverbandliche Belange bieten wollen.

Blogbegründerin ist Ilona Munique, Vorsitzende der BIB-Kommission für Fortbildung (FobiKom). Den Floh ins Ohr gesetzt, einen Blog zu beginnen, hat mir Dr. Jürgen Plieninger, Mitglied der BIB-Kommission One Person Librarian (OPL). Dies geschah während seines Seminars zu Web 2.0 anno 2008. Eine Weile beobachtete der Kollege wohl, ob es die Kollegin da tatsächlich ernst mit dem Blog meinte. Dann entschloss er sich dankenswerterweise, sich als Autor zur Verfügung zu stellen. Aus verschiedenen Blickwinkeln heraus beleuchten wir nun abwechselnd die „Fortbildungsszene“, jeder auf seine bzw. ihre Weise. Mal politisch betrachtet, mal auf der technischen Ebene, mal für die bzw. aus der Verbandsebene, mal heiter oder nachdenklich, mal fragend oder antwortend. Mehr zu uns erfahren Sie auf der Seite „…?!“

So funktioniert’s

Einmal täglich außer Sonn- und Feiertagen, meist gegen 8-9 Uhr, finden Sie ganz kurze bis richtig ausführliche Beiträge, die wir ehrenamtlich schreiben, ernsthaft recherchieren sowie immer versuchen, die journalistischen Grundsätze zu befolgen und es uns insgesamt nicht einfach machen. Sollten Sie dennoch einmal einen Beitrag finden, in dem Sie einen groben Fehler entdecken oder über den Sie sich ärgern, gar eine Streichung für notwendig erachten, dann nutzen Sie bitte die üblichen Kommunikationsschienen und kontakten Sie uns am Besten sofort.

Sollten Sie jedoch einfach nur eine Meinung kundtun oder sich unserer Meinung anschließen wollen, gar ein eigenes Lese-Fundstück parat oder eine Frage haben … das Kommentarfeld ist ein guter Platz dafür.

Außerdem freuen wir uns über weitere Autorinnen und Autoren. Melden Sie sich einfach bei Jürgen oder mir.

Nun, ab morgen geht es wieder fachlich und mit Kollege Plieninger los. Er hat, wie ich in der „Entwurfsschublade“ sehen kann, bereits eine Menge Beiträge vorbereitet, so dass ich diese Woche glatt noch ein wenig Urlaub machen kann. Danke Dir, Jürgen – und: „A g’sunds Neues und viele gute Einfälle und Entdeckungen für unseren FobiKom-Blog! Reit‘ ma wieder los!“


Zum Einstieg ein Rückblick

Januar 4, 2010

Wir hoffen, Sie sind alle gut ins Neue Jahr gekommen und haben unsere täglichen Beiträge (außer Sonn- und Feiertag) ein wenig vermisst über die Winterpause. Als Einstieg sei uns ein kleiner Rückblick in die Statistik des FobiKom-Weblogs gestattet. Was geschah rund um unsere 532 Beiträge, die wir für Sie (und uns) aufbereitet haben? (Sag mal, Kollege Jürgen, wie hoch schätzt Du eigentlich unsere Arbeitszeit dazu ein?)

Steigerung von 2008 auf 2009

Im Tagesdurchschnitt ergab sich im Jahr 2009 zum Vorjahr eine Besuchersteigerung von rund 53%.

Die stärksten Monate in 2009

  1. November mit 2.096 Views
  2. Januar mit 2.034 Views
  3. März mit 1.935 Views

Die Looser von 2009

Die am wenigsten stark frequentierten Monate waren die Ferienmonate April mit 1.446 Views und der August mit 1.387 Views.

Die häufigsten Aufrufe 2008-2009

Der 11. BIB-Sommerkurs 2008 (II) 552 Mehr Statistiken
Der 11. BIB-Sommerkurs 2008 (III) 507 Mehr Statistiken
„Twitterwall“ für die aktuelle Konferenz 370 Mehr Statistiken
Der 11. BIB-Sommerkurs 2008 (I) 361 Mehr Statistiken
Fortbildung ab 40 praktisch umsonst? 326 Mehr Statistiken

Auf diese Links waren unsere Besucher am neugierigsten 2008-2009

bibliotheksportal.de/hauptmenue/theme… 133
philognosie.net/index.php/tests/tests… 110
bib-info.de/aus-fortbildung/fortbildu… 95
bib-info.de/komm/kf/index.html 91
bib-info.de/komm/kf/infopool.html 87

Von diesen Seiten kamen die meisten Besucher 2008-2009

rss.netbib.de 461
bibliotheksportal.de/hauptmenue/theme… 259
log.netbib.de/archives/2008/10/07/twi… 247
bloglines.com/myblogs_display?sub=698… 165
netvibes.com 130

Suchbegriffe, mit denen man auf den FobiKom-Weblog landete (Auswahl)

  • beamtendeutsch
  • bildungskompetenz
  • entsendegesetz weiterbildung
  • fobikom
  • weiterbildung mit 40 bzw. ab 40
  • drop.io
  • welcher lerntyp sind sie
  • html lernen
  • moodle alternative
  • kompensationsstrategien
  • didaktische reduktion
  • andragogik
  • geschlechterunterschiede
  • unterschied fort- und weiterbildung

Und Akismet hat uns vor 2.415 Spam-Kommentaren geschützt. Vielen Dank!

Danke auch Ihnen, dass Sie uns die Treue halten, indem Sie sich für das weite Feld der Fortbildung, Weiterbildung, Erwachsenenbildung für / in Bibliotheken interessieren. Und darüber hinaus auch für die Geschehnisse in der Kommission für Fortbildung des Berufsverbandes Information Bibliothek, BIB.

Auf ein Neues!

Ilona Munique und Dr. Jürgen Plieninger


Ostern! Und Geburtstag!

April 11, 2009

Was anfänglich nur eine Übung unter „Lernen 2.0“ war, mauserte sich zum täglichen Dauerbrenner rund um Fortbildung, Weiterbildung, Erwachsenenbildung in und für Bibliotheken. Gelegentliche Schlenkerer inbegriffen. Ein Jahr FobiKom-Weblog! Und wir machen weiter! Das ausgestreute Gerücht um die Versteigerung der Weblog-Seiten war denn auch wirklich nur ein Aprilscherz.

Von Höhen und Tiefen des vergangenen Jahres kann gar nicht so recht berichtet werden. Das Autorenteam (mal zur Abwechslung die Namen nennen: Ilona Munique und Dr. Jürgen Plieninger) organisierte sich im besten Einvernehmen. „Freiwillige Pflichtaufgabe“: jeden Tag sollte es EINE interessante Meldung geben. Und das haben wir fast immer ohne große Verrenkungen geschafft. Obgleich es Wochen gab, da steckten wir beide gleichzeitig fett in Projekten oder auf Seminaren. Doch ein paar Zeilen gab’s immer, und wenn es genau darüber war.

Unsere Zielgruppen Fortbildungsveranstalter (wie beispielsweise die BIB-Landesgruppen) und Fortbildungsinteressierte (zum Beispiel TeilnehmerInnen) sowie ReferentInnen – alle sollten gleichermaßen hier Nutzen ziehen. Mal gibt es Neuigkeiten der technischen Art (der Hauptfokus bei Jürgen), mal bildungspolitischer Gegebenheiten (Ilonas Augenmerk) und mal Nachdenklich-Kritisches-Ketzerisches (von beiden). Bibliothekarisches und verbandsmäßiges ist natürlich ständige Begleitmusik. Das hindert Branchenfremde offenkundig wenig, bei uns reinzuspitzen.

Einzig die Schiene „Humorvolles und Kurioses“ kommt bei uns etwas zu kurz. Obwohl Fortbildung Spaß macht, machen kann. Oder doch nicht? Mal sehen, ob es künftig zu mehr Anekdoten reicht. Ach ja, und die anfänglich versprochenen Literaturangaben … tja, waren eher elektronischer Art in Form von Links. Könnte noch ausgebaut werden. Bisschen Selbstkritik macht sich doch gut neben dem allgemeinen Schulterklopfen.

Falls SIE etwas vermissen, dann lassen Sie es uns wissen. Damit wir Ihnen auch im zweiten Jahr nicht die Zeit stehlen werden, sondern Ihnen nutzbringende Wissensgeschenke mit in den Tag geben dürfen. In diesem Sinne –

Auf ins neue FobiKom-Weblog-Lebensjahr!
Und Frohe Ostern allen da vor dem Bildschirm!
(Bunt genug haben Sie es ja jetzt hier und heute und alle Tage …)

Ihre Ilona Munique im Namen der FobiKom und Jürgen Plieningers

P.S.: Danke an alle Blogs, Newsletter und Nachrichtendienste,  …, bei denen wir uns Anregungen und Zitate holten.


Von wegen Krise!

Januar 31, 2009

erfolgskurve

Zumindest im Weblog der FobiKom ist nichts von einer Endzeitstimmung zu spüren. Hat es der Januar doch nicht nur kurz vor seinem Ende geschafft, unseren besucherstärksten August 2008 einzuholen. Nein, er hat sogar die 2.000er-Monats-Marke geknackt! Um Mitternacht, punktgenau.

Wir freuen uns  jedenfalls, dass Sie uns so zahlreich besuchen kommen. Und hoffen natürlich, dass unsere Informationshäppchen und -happen (ja, ja, manchmal darf man auch richtig viel lesen) stets gut munden.

Mich persönlich würde es ja schon interessieren, wer sich die Beiträge regelmäßig einverleibt. Denn unser Konzept ist es, sowohl Fortbildungsveranstalter/innen also auch Trainer/innen zu bedienen. Und natürlich potenzielle Fortbildungswillige. Manchmal ist das ja in Personalunion. Und ganz besonders gerne füttern wir die BIB-Gremienmitarbeitenden, die sich hier so ganz nebenher auf dem Laufenden halten. Aber geht das Konzept auch auf? Wer sind Sie, Sie da draußen vor dem Bildschirm oder Handy?

Ach, tun Sie mir doch zur Feier des Tages den Gefallen und  setzen Sie Ihr Kreuzchen! Bitte-Danke!

Foto: leider unbekannt