Digitale Medien – Werkzeuge für exzellente Forschung und Lehre

August 30, 2012

Die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (GMW) tagt demnächst an der TU Wien unter dem Motto „Digitale Medien – Werkzeuge für exzellente Forschung und Lehre“. Auf einer eigenen Konferenzhomepage werden die Informationen zum Tagungsgeschehen strukturiert angeboten.
Der Erfahrung nach kommt der Tagungsband zeitnah heraus – und dann in einer kostenpflichtigen Print- und einer Open Access-Ausgabe heraus.


Fernstudium auf dem Tablet serviert

August 6, 2012

Mobile Learning erschließt neue didaktische Spielräume im Fernstudium, zum Beispiel per Tablet-Computer. Ein Webinar stellt dazu am 08.08.12 um 15 Uhr eine Neuerscheinung der Apollon University Press vor, mithin der erste Band der Apollon Schriftenreihe zur Bildungsforschung. Die Autorin Andrea Feddersen geht in ihren Untersuchungen den Fragen nach:

  • Welcher Bedarf lässt sich bei den Studierenden feststellen?
  • Wo liegen die Grenzen des Lernens mit Tablet-Computern
  • Welche bisher ungenutzten Möglichkeiten ergeben sich durch dieses Arbeitsgerät im Studium?

Das Buch  leitet Empfehlungen für ein iPad-gestätztes Fernstudium ab. Über die didaktischen Möglichkeiten und Anforderungen des Mobile Learnings informiert das Webinar, welches im Anschluss vorsieht, aktiv über die vorgestellten Konzeptideen zu diskutieren ― via Chat oder Audiokommentar per Headset. Die Teilnahme ist kostenlos. Benötigt werden lediglich ein Computer mit Internetzugang und Audioausgabe sowie gegebenenfalls ein Headset. Anmeldungen bis zum 7. August 2012.

 


SamsTagging – R

Mai 5, 2012

R wie Rapid Authoring

Rapid Authoring bezeichnet die schnelle und kostengünstige Erstellung von digitalen Lerninhalten mittels einfach zu bedienenden Autorenwerkzeugen wie z.B. Authorware (s. dazu http://www.e-teaching.org/technik/produkte/authorwaresteckbrief ), Flash (s. http://www.e-teaching.org/technik/produkte/flashsteckbrief ), eXelearning (s. http://www.exelearning.de/ ).

Eine gute Übersicht zu Autorenwerkzeuge bietet: http://www.autorenwerkzeuge.org/index.php?option=com_content&view=article&id=35&Itemid=3

Rapid Authoring Tools eignen sich zur Vermittlung von Faktenwissen in multimedialen Lernanwendungen und eManuals. Weitere Anwendungsgebiete sind Vortrags- und Präsentationsaufzeichnungen, multimediale Sitzungsprotokolle, Infotainment- und Edutainment-Trailer von Fortbildungsprogrammen.

Einsatzgrenzen von Rapid Authoring sind dann erreicht, wenn es um die Vermittlung von qualitativen Inhalten und sozialen Kompetenzen geht, bei denen Interaktivität, zwischenmenschliche Kommunikation und didaktisch-methodisches Handeln im Vordergrund stehen.

Einen guten Überblick über das Rapid Authoring bietet die am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Hannover entstandene Website „Rapid Authoring Tools – Programme zur schnellen Erstellung von Lernangeboten“: http://www.iwi.uni-hannover.de/lv/seminar_ws05_06/files/11_Schwenke/www-Seite/content/home.html


Neue kostenlose Premium-Kursplattform

Mai 3, 2012

Schöne neue Kursplattform namens Coursera, kooperativ erstellt von Priceton, Stanford und den Universities aus Michigan und Pennsylvania, nach Registrierung kostenlos nutzbar, zu allen Wissensgebieten. [via The Proverbial Lone Wolf Librarian’s Weblog]


10 key ways for workplace learning: Ergebnis der Umfrage

April 25, 2012

Gestern hatten wir auf die Aufzählung von 10 Hauptwegen für das Lernen am Arbeitsplatz von Jane Hart hingewiesen. Sie hat die Antworten auf die Umfrage am Schluss in einem weiteren Beitrag ausgewertet unter dem Titel „Only 14% think that company training is an essential way for them to learn in the workplace“. Die Ergebnisse sind in einer Tabelle zusammengefasst

und zeigen, dass die Zusammenarbeit im Team (vgl. das letzte SamsTagging. Aber auch die Frage, wie es mit der Arbeitsatmosphäre steht?! denn das dürfte das Killerkriterium für das Scheitern eines solchen Lernens sein), Google (kann jede/r, oder?), Diskussionen und Treffen mit Kolleginnen/Kollegen (organisierte Gelegenheiten, aber auch die informellen Treffen!) und professionelle Netzwerke und Gemeinschaften als die Punkte wahrgenommen werden, die am wichtigsten („essential“) für das Lernen am Arbeitsplatz sind. Bei „very important“ kommen noch die Punkte „self directed study of external courses“ (= eLearning?), interne Dokumente der Institution (= Intranet, immer noch nicht überall vorhanden, immer noch oft schlecht gepflegt), Weblogs und Newsfeeds und last but not least redigierte externe Informationen (= Zeitschrifen, Neuigkeitendienste) hinzu.


10 key ways for workplace learning

April 24, 2012

Unlängst wiesen wir auf ein Whitepaper von Jane Hart zum Lernen am Arbeitsplatz hin. In einem weiteren Artikel „How do you learn best in the workplace?“ hat Jane Hart die „ten key ways that people find of value to help them (learn to) do their jobs“ aufgezählt, lesen Sie sie am besten drüben (dort ist auch die folgende Grafik größer zu sehen)!
ten key ways for workplace learning from Jane Hart
Sie schließt daran die Frage an, inwieweit sich die Formen des Lernens am Arbeitsplatz mit der Hierarchiestufe oder mit der Rolle des/der Arbeitenden verändern und hat hier eine Umfrage geschaltet, um hier mehr zu erfahren.


SamsTagging – L

März 24, 2012

L wie Lehrbuch

„L3T“ – Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien hieß das Projekt, bei dem kollektiv ein Lehrbuch erstellt wurde, welches man kostenlos herunterladen oder in s/w oder Farbe als Buch bestellen kann.
Jetzt ist ein Buch zum Buch erschienen – auch wieder frei oder per book on demand (BOD) – worauf Jochen Robes im Weiterbildungsblog aufmerksam macht. Freilich mit einem bedrückenden Hinweis:

„So erfolgreich die Community motiviert werden konnte, an der inhaltlichen Entwicklung des Lehrbuchs mitzuwirken, so bescheiden ist bis zum heutigen Tag der Erfolg der Versuche, mit Hilfe verschiedener Crowdfunding- und Social Payment-Ansätze eine solide Finanzierung auf die Beine zu stellen. Was bei dem Engagement der Initiatoren wirklich schade ist.“