Bastelbogen

August 29, 2012

Ist das nur meine Generation, die im Kindergarten noch mit diesen Sicherheits-Scheren aus stärkerem Papier Teile ausschnitt und dann zu Schiffen, Tieren etc. zusammensetzte? Bastelbögen nannte man diese und ich erinnere mich noch an den Falz ringsherum, manchmal mit Zahlen zum irrtumsfreien Zusammensetzen versehen. Und der Geruch vom Uhu-Kleber und die klebrigen Finger.
Genug der Nostalgie! Heutzutage machen wir das virtuell, mit Hilfe von Software. Beispielsweise Infografiken zusammenstellen. Edudemic hat Tools zusammengestellt, mit deren Hilfe man Infografiken erstellen kann. Nein, keine Bastelbögen, denn es kommt mehr als ein Ding heraus, gleichwohl aber eine Hilfe beim Basteln! 🙂

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Fürs Wochenende: Ein wenig gruschteln

Januar 29, 2011

Die Gruschtschublade, die ich Ihnen zur Verfügung stellen möchte, heißt lernundenter, Abteilung Workshops und Dossiers. Nette Dinge befinden sich in der Schublade, wie Anleitungen zum Twittern, zum Podcasten, zu Weblogs und anderes …

Ach ja, für Nicht-Schwaben: Was ist „Gruscht“? S’Dictionärle weiß es! Also etwas Kreatives, aus dem Chaos geboren, das der Gruscht, der sich in einer Schublade (oder dem Handschuhfach eines Autos oder der Handtasche einer Frau) immer wieder bietet.


Teachertube: Videos, Fotos, Audiodateien, Dokumente, Anleitungen …

Januar 4, 2011

Sie ahnen es schon: Noch eine Plattform, zum Stöbern, zum Durchsuchen, zum Lernen … TeacherTube. Probieren Sie doch einmal die Suche mit „library“. Oder „information literacy“. Oder „teacher librarian“. Oder …


Der Relaunch des Lotsen

Dezember 18, 2010

Das kooperativ gefüllte Informationskompetenz-Portal LOTSE hat einen Relaunch erfahren. Eigentlich kann ich gar nicht glauben, dass wir hier noch gar nie über Lotse geschrieben haben, aber es ist wohl so, denn ich habe gerade die Suche unseres Blogs umsonst bemüht.

Deshalb erst einmal grundsätzlich:

LOTSE steht für “Library Online Tour and Self Paced Education”. Der Name ist Programm, denn Lotse führt Sie durch die Untiefen der Information und ermöglicht Ihnen eine erste Orientierung.

Und:

In Lotse finden Sie Informationen und Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten, die Sie sich individuell und nach Ihrem Tempo und Anliegen erschließen können. Lotse erleichtert Ihnen die Orientierung, zum einen durch kurze Erklärungen zu Quellen und Informationsmitteln, zum anderen durch eine Auswahl kommentierter Linklisten – und das sowohl fach- und institutionenspezifisch als auch fachübergreifend.

Es handelt sich also um ein Portal zur Informationskompetenz und darüber hinaus zum wissenschaftlichen Arbeiten, das parallel zu den Virtuellen Fachbibliotheken und Vascoda liegt: Erschließen diese die fachwissenschaftlichen Webressourcen, so versucht Lotse, den Umgang mit fachwissenschaftlichen Informationen zu vermitteln. Folgerichtig ist Lotse deshalb erst einmal in Fachwissenschaften unterteilt. Dann kann man Orte auswählen, an denen lokale Ressourcen in Lotse eingebunden sind (es dient dann genauso als Erschließungsoberfläche lokaler Ressourcen wie die EZB für elektronische Zeitschriften oder DBIS für Datenbanken) oder eben „ortsunabhängig“ eingeben, so dass dann das eigentliche Lotse-Interface dargestellt wird, nach den Vorgaben konfiguiert.

In der ersten Version von Lotse konnte man noch „Anfänger“- und „Experten“-Niveau angeben, das hat man leider fallen lassen. Offensichtlich hat sich die Differenzierung der Zielgruppen nicht ausgezahlt. Was auch aufgegeben wurde, ist die Mindmap-/Spinnenmäßige Struktur der Darstellung der Inhalte.

Was seit Beginn kontinuierlich ausgebaut wurde, ist die Anzahl der angebotenen Fachwissenschaften. Mit dem Relaunch kam die Politikwissenschaft neu hinzu.

Seit dem Relaunch werden die Inhalte in Säulen dargestellt, was von der „ganzheitliche“ Darstellung noch geblieben ist, ist die Aufführung der Überschrift der unteren Säulen am unteren Rand, was bei einem kleinen Browserfenster manchmal zu Irritationen und Scrollen führt.

Davon abgesehen ist der Aufbau und die Benutzerführung sehr klar gestaltet! Die ursprünglich sieben Themen sind zu fünf zusammengefasst worden:

  • Literatur recherchieren und beschaffen
  • Fakten suchen und nachschlagen
  • Adressen und Kontakte finden
  • Arbeiten schreiben und veröffentlichen
  • Auf dem Laufenden bleiben

Jedes dieser Themen ist in einzelne Teilbereiche unterteilt, jeder dieser Teilbereiche dann ausformuliert. Mich spricht das Konzept von Lotse sehr an, man kann, wenn man nicht selbst Dienstleistungen im Bereich Informationskompetenz und Wissenschaftliches Arbeiten anbietet, doch diesen Link auf die Bibliothekshomepage setzen und bei entsprechenden Nachfragen darauf hinweisen!

Was in letzter Zeit ausgebaut wurde, ist der „Service“ um das Angebot herum: Videos mit Anleitungen, Materialien, Hinweise auf Software, Glossar etc.

Wenn Sie gerne über den technischen Hintergrund des Relaunchs (Stichwort: Barrierefreiheit) erfahren möchten, dann lesen Sie den Artikel im Lotse-Blog.


Informationskompetenzbemühungen in ein Lehrbuch umgesetzt

Mai 19, 2010

Franke, Fabian ; Klein, Annette ; Schüller-Zwierlein, André: Schlüsselkompetenzen: Literatur recherchieren in Bibliotheken und Internet / Fabian Franke; Annette Klein; André Schüller-Zwierlein. – Stuttgart ; Weimar : Metzler, 2010. – VI, 145 S. : Ill., graph. Darst.
ISBN: 978-3-476-02266-0 (kart. : EUR 12.95, ca. EUR 13.40 (AT), ca. sfr 20.00 (freier Pr.)

Sehr schön! Da haben drei, die laut Buchangaben zu den Akteuren bei den Informationskompetenzbemühungen von Bibliotheken gehören, aus ihren Kenntnissen ein Buch erstellt, das man hier teilweise ansehen kann.


Tutorials für Screencapture-Programme

April 21, 2009

Am Freitag haben wir Screencapture-Programme behandelt. Einen Aspekt möchte ich gern noch nachschieben: Wenn Sie Anleitungen benötigen, wie man mit den Programmen umgeht, dann wird man recht gut auf den gängige Videoportalen wie youtube und vimeo fündig. Probiere Sie’s aus: „jing“ und „tutorial“ eingeben, oder statt „jing“ eben auch „camtasia“, „screentoaster“, „wink“ und andere … Das Schöne: Man kann daran schon ein wenig lernen, nicht nur, wie man das Programm bedient, sondern wie man das umsetzen kann.


OPAL – „Online Programming for All Libraries“

März 27, 2009

OPAL is an international collaborative effort by libraries of all types to provide web-based programs and training for library users and library staff members.
These live events are held in online rooms where participants can interact via voice-over-IP, text chatting, and synchronized browsing.

Selbst bei nur flüchtiger Durchsicht bietet die Homepage von OPAL ein überbordendes Angebot an Tondateien zu Bibliotheksthemen, strukturiert in einer groben Systematik, oft annotiert, mit verschiedenen Dateiformaten. Wenn man bedenkt, wie hermetisch die Special Libraries Association ihre Click University abschottet, um auch das letzte Quäntchen Mehrwert exklusiv ihren Mitgliedern zukommen zu lassen, dann ist OPAL ein gutes Angebot, in dem sich das Stöbern lohnt.