Zeitschriften zur Erwachsenenbildung/Weiterbildung/Pädagogik

August 13, 2012

Ein Service des Lehrstuhls Erwachsenen- und Weiterbildung (Andragogik) der Uni Bamberg informiert regelmäßig via eines (nicht annotierten) Zeitschriften-Newsletters über den Inhalt aktueller Ausgaben ausgewählter Fachzeitschriften. Den Newsletter, mithin die Zeitschriftenliste erhält, wer sich in das  (bamberg-)regionale AndraNet einträgt. Wer sich nicht noch einen Newsletter antun mag – hier die Fachzeitschriftenliste mit Verlag bzw. Herausgeber:

Bildungsforschung frei zugängliche Online-Zeitschrift

DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung DIE, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen

Education permanente Schweizerischer Verband für Weiterbildung

EB, Zeitschrift Erwachsenenbildung wbv / KBE, Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung

Forum Erwachsenenbildung DEAE, Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung

HBV, Hessische Blätter für Volksbildung wbv / Hessischer Volkshochschulverband, hvv-Institut

Magazin erwachsenenbildung.at bm:uk / BfE

Pädagogische Rundschau Peter Lang Verl. / Uni Koblenz-Landau

RELA, European Journal for Research on the Education and Learning of Adults Open Access Journal, hosted by Linköping University Electronic Press

REPORT, Zeitschrift für Weiterbildungsforschung  wbv/DIE

Weiterbildung – Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends Verl. Wolters Kluwer Deutschland

Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik F. Steiner-Verlag

ZfE, Zeitschrift für Erziehungswissenschaft  Springer VS / FU Berlin

Zeitschrift für Pädagogik  Beltz Verl.

Fachzeitschriften online vom DIE, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (alphabetisch und nummerisch)

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SamsTagging

Januar 7, 2012

A wie Andragogik

Die Wissenschaft von der Bildung Erwachsener.

Der Lehrstuhl (für) Andragogik der Universität Bamberg, vormals Erwachsenenbildung, trägt als erster in der Bundesrepublik Deutschland diesen Namen. […] Die erste Nennung des Begriffs „Andragogik“: Kapp, Alexander (1833): Platon’s Erziehungslehre, als Pädagogik für die Einzelnen und als Staatspädagogik. Minden und Leipzig.

[uni-bamberg.de]


Zeitschriften zur Erwachsenenbildung/Pädagogik

Oktober 28, 2011

Der Lehrstuhl Andragogik – Erwachsenenbildung/Weiterbildung der Universität Bamberg gibt zum Semesterstart eine Zeitschriftenliste heraus und informiert über den Inhalt der aktuellen Ausgaben ausgewählter Fachzeitschriften. Toller Service! Hier wenigstens die Liste.

[Aktualisierungsvermerk: JETZT mit neu gesetzten Links]

Bildungsforschung

DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung

Education permanente. Schweizerische Zeitschrift für
Weiterbildung

Erwachsenenbildung. Vierteljahresschrift für Theorie und Praxis

ForumEB. Die Zeitschrift der DEAE

Hessische Blätter für Volksbildung

MAGAZIN erwachsenenbildung.at

Pädagogische Rundschau

European Journal for Research on the Education and Learning
of Adults (RELA)

REPORT Zeitschrift für Weiterbildungsforschung

Weiterbildung – Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends

Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik – F. Steiner-
Verlag, Stuttgart

ZfE, Zeitschrift für Erziehungswissenschaft

Zeitschrift für Pädagogik

Fachzeitschriften online im Überblick beim DIE, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung


100 Jahre Erziehungswissenschaft in Tübingen

September 25, 2010

Wir gratulieren dem Institut für Erziehungswissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen zum hundertsten Geburtstag! Am 28.09.2010 begeht das Institut sein Jubiläum mit einem Festakt, einer Fachtagung und einer Ausstellung.

Wer bei Erziehung nur an Schüler denkt, hat ein unvollständiges Bild der Pädagogik. In Tübingen werden neben Schulpädagogik und Sozialpädagogik ebenso die Schwerpunkte Erwachsenenbildung/Weiterbildung angeboten und führt zum Bachelor und Master. Eigenen Angaben zufolge ist es „das größte erziehungswissenschaftliche Universitätsinstitut in Baden-Württemberg und belegt bei den CHE-Rankings regelmäßig Spitzenplätze.“

Tja, Kollege Jürgen aus Tübingen – da kann die Bambergerin mithalten, wir haben hier immerhin den einzigen Lehrstuhl für Andragogik Deutschlands *grins.


Zeitschriften zur Erwachsenenbildung

Januar 15, 2010

Als Gruppenmitglied von AndraNet e. V., Das Netz für Andragogik und Erwachsenenbildung, erhalte ich regionale Informationen zum Fachbereich, wie zum Beispiel den Newsletter Erwachsenenbildung/Weiterbildung des Lehrstuhl Andragogik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Dank der Vorauswahl fällt mir die Durchsicht interessanter Zeitschriftenlektüre leichter. Aktuell für den Januar überfliege ich also 27 PDF-Seiten eingescannter Inhaltsverzeichnisse folgender Fachzeitschriften:

  1. Bildungsforschung
  2. DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung
  3. Education permanente. Schweizerische Zeitschrift für Weiterbildung
  4. Erwachsenenbildung. Vierteljahresschrift für Theorie und Praxis
  5. forumER. Die Zeitschrift der DEAE
  6. Hessische Blätter für Volksbildung
  7. MAGAZIN erwachsenenbildung.at
  8. Pädagogische Rundschau
  9. REPORT Zeitschrift für Weiterbildungsforschung
  10. Weiterbildung – Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends
  11. Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
  12. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft
  13. Zeitschrift für Pädagogik

13 von insgesamt 37 Zeitschriften, die allesamt auch auf den Seiten des Deutschen Institut für Erwachsenenbildung, DIE aufgelistet sind. Mit Link zur Homepage, zum Inhaltsverzeichnis sowie Angaben zu weiteren Inhalten wie Abstracts und Archiv und zur Erscheinungsweise.


Porträt Weiterbildung Deutschland und Österreich (8)

August 31, 2009

Wie nicht anders zu erwarten war, haben in beiden Ländern – Deutschland wie Österreich – die europäischen und internationalen Kontakte seit der Öffnung des „Eisernen Vorhangs“ zugenommen. In Österreich in besonderem Maße seit deren Beitritt zur Europäischen Union und verstärkt ostwärts gerichtet.

Um internationale Kontakte also geht es im jeweils zehnten Kapitel der Porträtreihe Weiterbildung des DIE, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung, verlegt im W. Bertelsmann Verlag. Die Kontakte äußern sich beispielsweise in grenzüberschreitenden Projekten und Kooperationen, gemeinsamen Konferenzen und Diskussionen, der gemeinsamen Forschung und der Entwicklung der Bildungssysteme, in Querschnittsprogrammen und dem Austausch von Daten und Informationen.

Ekkehard Nuissl und Peter Brandt zeigen mittels einer Liste auf, in welchem europäischen und internationalen Kontext sich die deutsche Erwachsenenbildung befindet. Um den Blogbeitrag nicht zu sprengen und um das Büchlein nicht einfach abzutippen, mögen die Abkürzungen als Anreiz genügen – wer Spaß hat, darf versuchen, sie aufzulösen: EAEA, ERDI, ESREA, ICAE, Europarat (das war jetzt einfach), UNESCO-CERI. Ferner EUCEN, ISCAE, EARLALL sowie EUROSTAT, OECD, PIAAC. Den Bibliotheken nicht unbekannt die Programme SOKRATES, LEONARDO und GRUNDTVIG.

(Kleiner Tipp: „A“ gerne verwendet für Adult, „E“ für Education und Europa.)

Kein Wunder, dass der Band für Deutschland drei Seiten benötigt, um Licht in die internationalen Verhältnisse zu bringen. Das aber in bewährt komprimierter und eingängiger Weise. Werner Lenz für Österreich kann es sich da mit einer Seite offensichtlich etwas einfacher machen. Hier ist der Hinweis zu finden, dass die Kooperationen und Projekte bei den jeweiligen Trägern (siehe dazu auch vorangegangene Blogeinträge innerhalb der Rezensionsreihe) abrufbar sind. Beachtenswert: an der Universität Graz kann im Rahmen von SOKRATES bis zu zwei Semester unter Anrechnung von ausländischen Lehrveranstaltungen an einer europäischen Partneruniversität studiert werden.
Als kleine Ergänzung: im bereits einmal vorgestellten 3L3-Blogs findet sich eine Kategorie „Europa & Internationales“, oft im Zusammenhang mit österreichischen Interessen.

Die Verträge von Maastricht, der Bologna-Prozess, aber auch die technische Entwicklung (Datenbanken, Internet) und damit verbunden die internationalen Vergleichsstudien mögen dazu beigetragen haben, das sich der Bereich der Erwachsenenbildung auf Grund des viel zitierten „Blicks über den Tellerrand“ stetig weiterentwickelt. Und wohin? Das erfahren Sie im nächsten Beitrag zum 11. Kapitel: „Tendenzen und Perspektiven“.


Porträt Weiterbildung Deutschland und Österreich (7)

August 24, 2009

Die Forschung bzw. Wissenschaft und Lehre der Erwachsenenbildung in Deutschland erhielt erst in den 70er Jahren ihren festen Platz an den Hochschulen, wie wir dem Büchlein Porträt Weiterbildung Deutschland von 2009 entnehmen können. In Österreich ist sie noch immer kein fester Bestandteil der Universitäten, weshalb sich in den 90er Jahren ein Netzwerk österreichischer Expert(inn)en für universitäre Weiterbildung sowie Personalentwicklung gebildet hat – Austrian Universities Continuing Education [and Stuff Development] Network (AUCEN). Das in den eckigen Klammern wurde uns im Porträt Weiterbildung Österreich vorenthalten. Auch der dort angegebene Link stimmt nicht mehr. Das liegt  sicher am Erscheinungsjahr 2005. Doch für die Aktualisierung sorgt ja schließlich dieser Blog.

Wie überall hat auch in Deutschland der Bologna-Prozess zur Ablösung der Diplomstudiengänge zu Gunsten des Bachelor/Mastersystem gesorgt. 2010 soll die Umstellung an den deutschen Hochschulen, die in Sachen Weiterbildung forschen und lehren, geschafft sein. (Wundern Sie sich bitte nicht, dass die Begriffe Erwachsenenbildung und Weiterbildung gleichgesetzt sind. Darüber gab und gibt es verschiedentliche Diskussionen, auf die ich hier im Moment nicht näher eingehen will.) 44 von 55 Hochschulen, an denen zu Erwachsenenbildung geforscht und gelehrt wird,  bieten einen Bachelor-Studiengang mit einem „Akzent auf Weiterbildung“ an, in 39 Hochschulen den „European Master of Adult Education“ (EMAE). Wer es genauer wissen will, findet im Buch eine doppelseitige Auflistung der Studienmöglichenkeiten nach Städten und im Studienführer im DIE nach Bundeländern geordnet.

Was  sind Inhalte der Studiengänge? Das Kerncurriculum beinhaltet im Bachelor-Studiengang neben der Erziehungswissenschaft und den üblichen Grundlagen theoretischer und historischer Natur beispielsweise auch professionelle Handlungskompetenzen (gemeinhin als Methodik und Didaktik bekannt) und die Arbeitsfelder. Im Bereich des Master-Studienganges finden sich dann die Bildungsforschung und forschungsmethodische Grundlagen und … hm, Lehrforschungsprojekt. Was hat es mit Letzterem auf sich? Als Quelle wurde angegeben: der Sonderband „Kerncurriculum Erziehungswissenschaft“ aus der Reihe „Erziehungswissenschaften – Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft“, 2008. Da er in der UB Bamberg leider nicht vorrätig ist, kann ich es auf die Schnelle nicht für Sie recherchieren. Vielleicht später mehr … ich habe soeben einen Anschaffungswunsch getätigt.

Von den außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen sind uns in diesem Blog alle schon einmal über den Weg gelaufen: DIE, DIPF und BIBB. Erst- und letztgenannte wieder hier in Erinnerung gerufen durch die aktuellen Ergebnisse des wbmonitors – wir berichteten.

Die Erwachsenenbildung bzw. Weiterbildung leidet immer ein wenig darunter, nicht so recht eigenständig wahrgenommen zu werden. Als Teil der Erziehungswissenschaft nimmt sie Anleihen „von Erkenntnissen der Nachbardisziplinen der Psychologie, der Soziologie, der Linguistik und Sprachwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie […] der Neurowissenschaften …“, so ist zu lesen. Für einen besseren inter- und außerdisziplinären Austausch sorgen verschiedenen Gesellschaften, so zum Beispiel die DGfE und die DGWF.

Übrigens: für alle unaufgelösten Abkürzungen gilt, dass ich ausnahmsweise mal sommerfaul auf „Rattenschwänze“ verzichtet habe. Zumal sie brav verlinkt sind und außerdem sofort an erster Stelle bei der Google-Suche* erscheinen – und darauf bin ich richtig neidisch, da dies unserem Verband, dem BIB, leider knapp verwehrt bleibt. Immerhin haben wir das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung auf die hinteren Ränge zu verdrängen vermocht 😉
*In Yahoo erscheint bei der Eingabe von DIE an erster Stelle DIE Bahn. Tja, was soll ich sagen … wenn die immer so schnell wären …

Die Verfasser Ekkehard Nuissl und Peter Brand weisen zum Ende des Kapitels auf die im wesentlichen in den 60er und 70er Jahren stattgefundenen Grundlagenforschung hin sowie auf das seit dem Jahr 2000 erarbeiteten Memorandum, welches die offenen Fragen zur Erforschung der Weiterbildung behandelt und seither diskutiert werden.  Zum Jahr 2010 wird es – zusammen mit dem im Jahr 2002 erschienenen Memorandum zur „Geschichte der Weiterbildung“ – aktualisiert und vom DIE vorgelegt werden. Da bin ich gespannt … das sorgt sicherlich für einen Blogbeitrag unsererseits.

Und Österreich? Universitäre Einrichtungen zur Weiterbildung werden als Außeninstitute oder Arbeitsstellen geführt. Wir begegnen dem Institut, bzw. seit 2004 der Fakultät Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) der Universität Klagenfurt mit Standorten in Graz und Wien. Für die postgraduale Weiterbildung gehen wir an die Donau-Universität Krems (DUK).

Eine erste Professur mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung wurde 1972 an der Universität Wien am Institut für Pädagogik eingerichtet, so zu lesen bei Werner Lenz. Und auch hier zeigen sich die Jahre – das Institut in Wien ist heute die Pädagogische Hochschule Wien. Pikant zu erfahren: Seit Vakanz Ende der 90er Jahre wurde die Professur nicht mehr nachbesetzt. Meine Recherche, ob dies denn immer noch so sei, führte mich lediglich zu Wolfgang Sander, einem Sozial- und Erziehungswissenschaftler, Inhaber der österreichweiten ersten Professur für „Didaktik der politischen Bildung“. Das ist nicht wirklich gleichzusetzen, lässt jedoch hoffen.

Ganz „oben ohne“ bleibt Österreich jedoch nicht. Am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung (IfEB) an der Universität Klagenfurt begegnet mir im Porträtbändchen Univ.-Prof. Mag. Dr. Elke Gruber, die mir die Grundlagen der Pädagogik/Andragogik beibrachte. Sie steht seit der Gründung 2002 der Abteilung für Erwachsenen- und Berufsbildung vor. Und der Autor selbst, O.Univ.-Prof. Dr.phil. Werner Lenz, war von 1984 bis 2004 am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz zugange, abgelöst von Ao.Univ.-Prof. Dr. Peter Rossmann.

Außeruniversitär tut sich eine Menge. Beispielsweise die Wissenschaftsläden für den Transfer zwischen Wissenschaft und Bevölkerung, auf Vereinsbasis eng mit den Universitäten verknüpft. Dann das Interuniversitäre Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ), angesiedelt an der Universität Graz und das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK). Am Ende des Kapitels werden noch eine Reihe weiterer Forschungsinstitutionen aufgeführt. Lesen Sie selbst.

Wissenschaft, Forschung und Lehre ist bekanntlich selten auf ein Land beschränkt, sondern lebt und wird belebt von bzw. durch die internationalen Kontakte. Dazu mehr im nächsten Beitrag zu den beiden Porträtvergleichen Deutschland und Österreich.