Der FobiKom-Weblog wird eingestellt

Liebe treue und neue Lesende dieses Weblogs – wir treffen uns am Montag, 3.9.12 zum letzten Male hier. Die Weblog-Initiatorin und Autorin, Ilona Munique, leitet nach über fünf Jahren Verbandstätigkeit als Vorsitzende der BIB-Kommission für Fortbildung ihren Rückzug ein, der mit der Mitgliederversammlung in Leipzig 2013 vollendet sein wird.

Schritte und Schnitte

Eine der Schritte und Schnitte, die dabei getan werden müssen, ist die Aufgabe dieses Weblogs, das eng mit dem Amt verknüpft ist. Möglicherweise wird das Weblog ja auch wieder reaktiviert, falls sich jemand aus den Reihen der BIB-Aktiven mit Erfahrung in Fort- und Weiterbildung und genügend Lust am (fast) täglichen Schreiben (trotz Berufstätigkeit) findet. Derzeit ist dies leider nicht so.

Auch für meinen Kollegen, Dr. Jürgen Plieninger von der OPL-Kommission, heißt es deshalb, vorerst Abschied vom FobiKom-Weblog nehmen. Wir waren ein super eingespieltes Team, lieber Jürgen, und an dieser Stelle tausendfachen Dank fürs Mitschreiben, für Hunderte von interessanten Beiträgen, fürs Rückenfreihalten bei Terminengpässen, für die Zuverlässigkeit und die Ausdauer, für Rat und Tat, egal, zu welcher Uhrzeit!

Blickwinkel Bibliothek und Erwachsenenbildung

Und da wir so gut eingespielt sind, überlegen wir auch schon, ob und wie wir etwas ähnliches wie hier (interimsweise?) weiterführen könnten, allerdings dann ohne Verbandsnachrichten und -interna, wie z. B. das „FobiKom-Spezial“ oder Berichte aus den Sitzungen und Vereinsausschüssen, von Bibliothekartagen und Sommerkursen etc. Denn das wollte das Tagebuch hier sein. Neben allgemeinen und interessanten Beiträgen zur Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt Bibliothek für die Zielgruppen Organisator(inn)en (vor allem die BIB-Landesgruppen), Referent(inn)en und Fortbildungsteilnehmenden war es ein Sprachrohr des BIB, Berufsverband Information Bibliothek mit Schwerpunktnachrichten aus der BIB-Kommission für Fortbildung.

Ein ähnlicher Blog? Ja, denn aus dem Blickwinkel „Bibliothek und Erwachsenenbildung“ ist  – unseres Wissens nach – noch kein eigener Blog in diesem Umfange und dieser Kontinuität zu finden. Oder doch?! (Na, das Kommentarfeld wäre dann der richtige Ort, es richtig zu stellen.)

Da unsere Überlegungen zu Konzept und Zeitfragen jedoch noch etwas andauern, wir unsere Lesenden zwischenzeitlich aber nicht verlieren wollen, bleibt mir gerade nichts anderes übrig, als zum ersten und letzten Male „Schleichwerbung“ zu betreiben und auf die Seiten meines „Broterwerbsblog“ zu verweisen. Schauen Sie die nächsten Wochen hin und wieder hier nach, ob und wie es blogmäßig mit diesem speziellen Thema weitergeht. Oder legen Sie sich einen RSS-Feed an.

Warum es endet – und wie es begann

Um etwaigen Spekulationen vorzubeugen: die Gründe meines Abschied als BIB-Aktive sind familiärer, arbeitstechnischer und – wenn wundert’s – weiterbildungsbegründeter Natur. Letzterer Grund ist thematisch in diesem Blog naturgemäß der interessantere. Daher – und weil es ja eh bald hier nichts mehr zu Lesen gibt – ein paar Worte mehr dazu.

Begonnen hatte ich dieses Weblog als Umsetzungsübung nach einem Web 2.0-Seminar von (ja, genau!) Jürgen Plieninger. Und dies mit einem Beitrag, der eine Rezension zum Thema subjektorientierter Erwachsenenbildung beinhaltete. Zu der Zeit nämlich, im April 2008, befand ich mich in einer Weiterbildung zur zertifizierten Erwachsenenbildnerin (wba, bifeb), und da mussten wir so etwas abliefern. Was natürlich besonders mir als freudige Schreiberin großen Spaß machte und zugegeben meine „leichteste“ Übung war.

Der Zertifizierung folgte die Diplomierung mit Schwerpunkt „Bildungsmanagement“ (2010) und nun, aufgrund einer Curriculumänderung etwas eher als geplant – soll der Schwerpunkt „Beratung“ folgen. Es war zwar nicht der ausschlaggebende Grund für meinen Rückzug, da ich schließlich die anderen Weiterbildungen ebenfalls „nebenher“ absolvierte, jedoch muss man sich das ja nicht unbedingt angewöhnen.

Weiterbildung ist und bleibt mein großes Thema. Neben Bibliothek. Diese beide hier vereint zu haben hat viel Spaß gemacht.

Danksagungen

Ich danke meinem Verband, dem BIB, das er mich textlich an der langen Leine ließ. Na ja, anders hätte es ja auch nicht geklappt. Wer mit Engagement und Liebe schreibt, der kann nicht ständig jeden einzelnen Satz überprüfen, ob sich jemand anderer daran reiben könnte oder nicht. Das würde so sehr hemmen, dass garantiert die Lust verloren geht. Transparenz und Offenheit, gepaart mit Loyalität zum Verband und zu mir selbst waren der Mindestanspruch für jeden einzelnen Beitrag.

Und nun hoffe ich, dass Sie morgen noch einmal mit Lust das letzte „SamsTagging“ der Kollegin Petra Häuslbauer lesen! Sie hat ja leider das Missvergnügen, dass sie nur ein Vierteljahr dabei sein konnte. Trotz der kurzen Zeit danke ich Petra Häuslbauer sehr herzlich für ihr Mittun! Sie würde das Blog schon auch noch weiterführen, doch hindern sie berufliche Anforderungen derzeit daran, mehr als einen Beitrag pro Woche zu schreiben. Nun, der Neubau und Umzug einer so großen Stadtbibliothek wie Nürnberg sind fürwahr kein Pappenstiel, da heißt es, Prioritäten zu setzen.

Unseren Lesenden danken Jürgen und ich fürs Lesen an sich sowie für alle Feedbacks, die kund taten, dass ihnen unser Weblog eine sehr geschätzte Informationsquelle war (und noch sein wird, denn als Archiv kann man es ja noch eine Weile nutzen). Persönlich gefreut hat mich, wenn es hieß: „Endlich erfährt man, was in einem so großen Verband wie dem BIB so hinter den Kulissen abläuft, wie Verbandsarbeit funktioniert (oder manchmal auch nicht), und dass da ganz normale Kolleginnen und Kollegen den ganz  normalen täglichen Wahnsinn leben, wie es Teamarbeit und Sacharbeit nun einmal mit sich bringen“. (Und dieser „Wahnsinn“ bringt wahnsinnig viel Früchte!) Aber auch nicht-bibliothekarische Feedbacks erhielten wir so einige, beispielsweise zu den praktischen Anleitungen im Bereich der Lernmöglichkeiten und Tipps zu Organisationsverbesserungen.

So, die letzten Abschiedsworte gibt’s  am Montag … und, ja, es wird mir schwer fallen!

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