SamsTagging – C

C wie Communities of Practice

C wie Communities of Practice (CoP) stellen informelle Netzwerke innerhalb von Organisationen dar. Die Mitglieder einer CoP sind in ähnlichen Bereichen tätig, tauschen untereinander Erfahrungen, erfolgreiche Problemlösungsstrategien oder einfach nur (Fach)Wissen zu bestimmten Themen aus.

Gut funktionierende, fruchtbare CoP basieren u.a. auf folgenden Erfolgsfaktoren:

  • freiwillige Teilnahme: Jede/r ist aufgefordert.
  • Initiative zur Gründung durch die Mitglieder: Cheffing von unten.
  • keine unmittelbaren Ziele: Wegmarkierungen jedoch vorhanden.
  • Prinzip der Gegenseitigkeit: Jede/r macht mit.
  • Vertrauen zwischen den Mitgliedern: Ohne geht nichts.
  • Organisation stellt Ressourcen zur Verfügung und wertschätzt Arbeit in CoP.

Der Einsatz von CoP stellt ein kleines Instrument von arbeitsplatzbasiertem Lernen dar; CoP sind zumeist auch ein Instrument des bewusst betriebenen Wissensmanagements. Ein tolles Beispiel aus dem Bibliotheksbereich stellte Frau Anja Flicker, Leiterin der Stadtbibliothek Würzburg, auf dem diesjährigen Bibliothekartag in Hamburg vor.

Quelle: Kilian, D. (2007): Wissensmanagement. Werkzeuge für Praktiker. Wien: Linde

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: