#bibtag12 Nachlese (2) | FobiKom-Arbeitssitzung

Arbeitssitzung der FobiKom in Hamburg

Das Team der FobiKom v.l.n.r.: Karin L. Kuhn, Ilona Munique, Ulrike Kraß, Monika Lerp, Petra Häuslbauer, Fotografin: Karin Klingbeil

Die offene Arbeitssitzung der FobiKom war zwar räumlich im Foyer des Radisson Blu-Hotels etwas versteckt, dennoch haben uns zumindest zwei (geladene) Gäste gefunden. Nach der Vorstellungsrunde, den Personalien und organisatorischen Fragen erhielten die FobiKom-Mitglieder zunächst einen ausführlichen Bericht aus der gestrigen Vereinsausschusssitzung.

Erörtert wurde die Überlegung aus dem Vorstand des VDB (Verein Deutscher Bibliothekare), ob eine gemeinsame Verbandszeitschrift mit dem BIB für die Zukunft möglich wäre. Die Bedenken betrafen hauptsächlich den unterschiedlichen Schreibstil. Betrachtet man BuB, Forum Bibliothek Information, so hat es sich zu einem Diskussionsforum mit einer Menge an praxisbezogenen Artikeln entwickelt. Hingegen finden  wissenschaftliche Artikel von Autoren aus dem VDB vermehrt in der Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (ZfBB), die einen überwiegend theoretisierenden Stil pflegen. Dabei könnte es durchaus bleiben.

Denkbar wäre, den VDB-Mitteilungen – analog unserer eigenen Verbandsnachrichten – einen eigenen festen Anteil am Heft zu bieten. Von Vorteil für alle Lesenden wäre, dass sich das Bild, welches wir (und andere) über unsere Bibliothekswelt haben, besser runden würde. Denn zugegebenermaßen schafft man es doch meist nur, so eben zwei-drei Hefte hinterher hinkend, das eigene Verbandsorgan zu lesen, geschweige denn das des anderen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Verbandsvorstände und -mitglieder ganz generell und explizit die Kooperationsfragen sieht und behandelt, dem sei die Rubrik „Blickpunkt“ des Heft 1/2012 der VDB-Mitteilungen (downloadbar) sowie das Heft 5/2012 von BuB, Forum Bibliothek Information (noch nicht downloadbar) empfohlen. An diesem Beispiel lässt sich übrigens sehr deutlich sehen, dass auch wir, also der BIB, so seine Entwicklungsmöglichkeit an anderen ausrichten könnte. So stehen die Volltextausgaben des BuB erst nach drei Monaten zum Download zur Verfügung.

Nun, unsere Kommission war sich einig, dass eine Diskussion darüber unbedingt fortgesetzt werden sollte, wir jedoch auch zu wenig im „Verlags- und Publikationsgeschehen“ der Verbände Einblick haben, als das wir das für uns abschließend beurteilen könnten. Aber eine Meinung darf man ja durchaus – so als Mitglied – haben. Sie soll Sie da draußen auch gerne zur Diskussion (hier) einladen.

Die weiteren TOPs betrafen die kommende Mitgliederversammlung und unsere Einteilung zu den geplanten Zukunftsforen sowie den Stand des BIB-Sommerkurses 2012 zum Thema Demografie. Der ja nun bekanntlich mangels genügend Teilnehmender trotz verstärkter „Schlusswerbung“ und verlängerter Anmeldefrist ausfallen muss.

Doch mit diesen Worten will ich nicht enden, sondern mit der positiven Aussicht, dass die Arbeitssitzung wieder sehr ergiebig in Diskussion und vom Informationsgehalt her war. Das lässt sich nur in groben Zügen wiedergeben, aber immerhin – wir teilen mit Ihnen, so gut es geht. Mehr mögen Sie doch auch jetzt gar nicht mehr lesen, oder?!

Doch morgen schon wieder, ja?! Da geht es weiter mit der …

<< #bibtag12 Nachlese”, unsere Abgesangreihe rund um den 101. Deutschen Bibliothekartag in Hamburg 2012 >>

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