Abstract BIB-Sommerkurs 2012: Frauke Schade

Die Zukunftsfähigkeit Öffentlicher Bibliotheken hängt heute entscheidend davon ab, wie es ihnen gelingt, die schnellen gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und technologischen Entwicklungen anzunehmen. Den am 15. BIB-Sommerkurs in Bamberg  [Anmeldung bis 01.06.12] eröffnen wir somit mit dem Modul 1: „Wohin führt uns der demografische Wandel?“ Prof. Frauke Schade wirft hier einen Blick auf die Bibliothek der Zukunft. Sie zeigt uns aber auch die Chancen und Grenzen von Milieustudien zur Zielgruppensegmentierung in Bibliotheken.

Frauke Schade

© Foto: Paula Markert

Die Details:

„Gesellschaftliche und technologische Herausforderungen für die Bibliothek der Zukunft“

Die Profilbildung von Öffentlichen Bibliotheken ist mit hohen Anforderungen verbunden. Zu nennen sind:

  • die Vielseitigkeit des Angebots
  • die schnelle Entwicklung immer neuer Medienformen
  • Informationen vervielfältigen und verbreiten sich immer rascher und schneller
  • die Heterogenität der Zielgruppen
  • der differenzierte öffentliche Auftrag
  • die Finanzierungskonkurrenz mit anderen öffentlichen Einrichtungen in der Kommune

Es gilt, sich im Kontext der kommunalen Kultur- und Bildungslandschaft mit einem innovativen Dienstleistungskonzept zu positionieren.

Frauke Schade stellt daher in ihrem Eingangsvortrag „Gesellschaftliche und technologische Herausforderungen für die Bibliothek der Zukunft“ vor. Sie präsentiert dazu aktuelle Ergebnisse aus der Trendforschung. Wir lernen außerdem Methoden kennen, wie neue Trends geortet und bewertet werden. Und Ideen, wie Bibliotheken ihnen begegnen können.

„Chancen und Grenzen von Milieustudien zur Zielgruppensegmentierung“

Hier erfahren wir, welchen Wert differenzierte Milieukenntnisse für die Profilierung von Bibliotheksangeboten haben. Auf welchen Wegen lassen sich aussagekräftige, verlässliche Milieudaten von Bibliotheken kostenfrei oder kostengünstig beziehen? Auf mitunter sehr einfachen, bisher aber wenig bekannten Wegen! – so der Tipp unserer Referentin. Die so gesammelten Daten gilt es, im Zusammenhang mit Bibliotheksdaten wegweisend zu nutzen.

Frauke Schade ist seit 2006 Professorin für Informationsmarketing, PR und Bestandsmanagement am Department Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Davor war sie Beraterin für interne und externe Kommunikation beim bundesweiten „Kompetenznetz Schlaganfall“, angehängt an der Charité Berlin, Referentin für Medienkultur bei der Stadt Reutlingen sowie Leiterin der Abteilung Veranstaltungen und Ausstellungen, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung bei der Stadtbibliothek Reutlingen. Frauke Schade lebt mit ihrer Familie in Berlin und hat zwei Töchter.

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Zu den Abstracts von Thomas MertinYilmaz Holtz-ErsahinDaniela Meidlinger

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