Bericht zur Arbeitssitzung der FobiKom

Freiburg-Arbeitssitzung 2012 FobiKom

Die Arbeitssitzung unserer BIB-Kommission für Fortbildung fand im schönen Freiburg im Breisgau bei bestem Aprilwetter (alles drin, von Sonne bis Hagel) statt. Sie begann am Donnerstag Abend (19.04.12) in kleiner, geselliger Runde und nach einer  Stadtführung durch unser gastgebendes Kommissionsmitglied, Ulrike Kraß. In den nächsten beiden Tagen ging es in den Räumen der Stadtbücherei Freiburg ergiebig zur Sache. Hier ein kleiner, jedoch vertiefter Ausschnitt daraus.

Unsere Gäste

Von sieben regulären FobiKom-Mitgliedern konnten leider nur vier anwesend sein. Doch füllte sich die Lücke durch unsere Gäste, so dass wir hervorragend arbeits- und diskussionsfähig waren. Die Gäste waren:

Kirsten Marschall, unsere BIB-Bundesvorsitzende, brachte sich mit Hintergrundinformationen zu Plänen und Vernetzungen des BIB in die Runde ein, beispielsweise zu strukturellen Überlegungen grundsätzlicher Art, zum BID, zur Buchmesse und zum Bibliothekartag in Hamburg. Besonders sympathisch fanden wir es, dass sie über all diese „großen“ Themen nicht das einzelne BIB-Mitglied vergisst. So berichtete Kirsten Marschall aus einem langen Brief eines Mitglieds, welches Fragen, Anregungen und Wünsche im Bezug auf Fortbildung und Verbandskommunikation äußerte. Obgleich unter dem letzten Punkt „Sonstiges“, nahmen wir uns ausreichend Zeit zur Diskussion, die natürlich immer auch ein wenig „Grundsätzliches“ berührt. Der Bitte unserer Bundesvorsitzenden, gemeinsam mit ihr nach Lösungsansätzen zu suchen und den Briefinhalt in unsere Arbeit einzubeziehen, kamen und kommen wir gerne nach.

Petra Häuslbauer, unser bisheriger Arbeitsgast seit Ende letzten Jahres, rückt als (fast-)offizielles Kommissionsmitglied auf. Sie wird – die Bestätigung durch den Vereinsausschuss in Hamburg am 22.5.12 vorausgesetzt – Sonja Bluhm (vormals Lebert) nachfolgen. Sonja Bluhm war als Gründungsmitglied seit 2007 dabei und scheidet nun aus familiären und arbeitstechnischen Gründen aus. Für ihren Einsatz und ihre wertvollen Inputs bedanken wir uns sehr herzlich!
Frau Häuslbauer arbeitet seit Ende 2011 in der Stadtbibliothek Nürnberg als Lektorin und war vormals einige Jahre im Gasteig in München beschäftigt. Mehr zu ihrer Person erfahren wir nach der VA-Sitzung und ihrer Bestätigung. (Ehrlich gesagt, verehrte Lesende, wollen wir Ihnen wieder einen handfesten Grund verschaffen, in unser Weblog herein zu spitzen …)

Wir wünschen beiden Genannten eine erfolgreiche Zeit – ob mit oder ohne die FobiKom!

Karin Klingbeil, unser „frischer“ Neuzugang, ist seit dieser Sitzung Arbeitsgast der FobiKom. Sie hat sich als Referentin am BIB-Sommerkurs 2010 in Meißen bereits einen Namen gemacht und die Kommission in voller Aktion erlebt. Das hat sie nicht abgeschreckt, sich nun – nach Beendigung ihres Studiums und zu Beginn ihrer Arbeit an der Bibliothek der Fernuniversität Hagen – in unser Team einzufinden. Unsere „Personalpolitik“ sieht vor, nicht nur langjährige Expert(inn)en in unseren Reihen zu haben, vielmehr ist uns der Nachwuchs ebenfalls sehr wichtig, um unsere Arbeit im Sinne eines möglichst breiten BIB-Mitglieder-Spektrums zu verrichten. Dass wir nicht Ruheständler(inn)en unter uns haben, hat den einfachen Grund: alle von uns Angefragten hatten keine Zeit mehr (!) fürs BIB-Ehrenamt.
Auch über Frau Klingbeil werden wir zur gegebenen Zeit mehr erzählen.

Unsere Planungen: Start frei für die Phase 3!

Im Gesamtkonzept der BIB-Kommission für Fortbildung ist erläutert, für wen wir was und wie und mit welchen Zielen tun. Bei Gründung der Kommission in 2007 hatte sich die FobiKom drei Phasen bzw. Aufgabenfelder vorgenommen. Grundsätzlich soll die Qualität der Fortbildung für die Mitglieder im BIB festgestellt, verbessert, überprüft, gesichert und fortgeschrieben werden. Dies geschieht BIB-intern, quasi im Hintergrund als Gremien-Zuarbeit, doch in Teilen auch extern beobachtbar, beispielsweise beim BIB-Sommerkurs oder an Bibliothekartagen.

Phase/Aufgabenfeld 1: Fortbildungsorganisation  – erfolgreich umgesetzt mittels Arbeitshilfen, vor allem durch die Toolbox und Handreichungen zu Fortbildungskooperationen

Phase/Aufgabenfeld 2: Fort- und Weiterbildungsangebote – erfolgreich  umgesetzt in Rent-a-Fobi, Organisation des SoKu, Referentendatenbank, Vorträge bei Bibliothekartag, Fortbildungskooperationen, Messenbeiträge

Phase/Aufgabenfeld 3: Lehr-Lernerfolg/Transfersicherung – teilweise umgesetzt in Evaluationsbögen und (nur wenig umgesetzt) in Nachhaltigkeitschecks von Fortbildungen sowie (noch nicht umgesetzt) durch Seminar- und Transfersicherungskonzepte. Ein nächster Schritt, um diese Phase zu verwirklichen, wäre folgerichtig ein Qualitätsmanagement mit Hilfe einer Zertifizierung.

Eine Testierung mit Zertifizierung ist notwendig, um – möglichst auch im Rahmen einer ehrenamtlich geschulterten Fortbildung – Nachhaltigkeit zu erreichen durch einen gesicherten Lern-/Lehrtransfer. Denn sonst bleibt es bei Willensbekundungen und ungesicherten Ergebnissen, die uns jederzeit in Abrede gestellt werden könnten. Es steht einem – inhaltlich wie zahlenmäßig wie fortbildungsrelevanten – starken Verband gut an, sich den aktuellen Standards in der Weiterbildungslandschaft anzunähern. Zudem sind laut  wb-monitor-Bericht 2010 „Wie regelt sich der Arbeitsmarkt?“ bereits 85 Prozent aller auskunftgebenden Bildungsanbieter der sekundären Ebene testiert. Sind wir denn noch glaubwürdig?

Weitere Sitzungsinhalte …

… gab es  noch reichlich [s. TOP-Ankündigung]. Doch der Beitrag hier sollte fürs Erste genügen. Den Rest erfahren Sie ohnehin früher oder später via direkter oder indirekter Auswirkung. Denn unsere Sitzungen bewirken immer etwas, das dürfen wir einfach mal so sagen. Alles andere würde zumindest mir keinen Spaß machen. Und dafür benötigt das Ehrenamt doch zu viel Zeit, die nicht nutzlos verbracht werden will. Und schließlich sollen Ihre Mitgliedsbeiträge gut angelegt sein. In diesen eineinhalb Tagen waren sie es ganz sicher, mein Ehrenwort!

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