Innovationspreis 2011 zur Erwachsenenbildung verliehen

Die drei Gewinner des Innovationspreises in der Erwachsenenbildung 2011 unter dem Motto: „Grenzenlos lernen“ stehen fest.

Kategorie „Raum und Zeit“ / Gewinner: Die Lernlandschaft der Akademie für Internationale Zusammenarbeit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bad Honnef,  die einen Ermöglichungsraum für selbstgesteuerte Lernprozesse zu Themen der internationalen Zusammenarbeit bietet.

Kategorie „Arbeits- und Lebenswelt“ / Gewinner:  Das Projekt AlphaKU – Neue Beschäftigungsperspektiven für Niedrigqualifizierte durch Grundbildung und Alphabetisierung der bsw – Beratung, Service & Weiterbildung GmbH, Dresden, in welchem Weiterbildungsangebote für Langzeitarbeitslose entwickelt und erprobt werden. Siehe www.bsw-gmbh-online.de.

Kategorie „Nation und Generation“ / Gewinner:  Projekt „Migrantinnen lotsen Migrantinnen“ der Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule GmbH, in welchem ausgebildete Multiplikatorinnen Teilnehmer in Integrationskursen unterstützen, sich über den reinen Spracherwerb hinaus in unsere Gesellschaft zu integrieren. Siehe www.lotsinnen.de.

Das Thema des Preises für Innovation in der Erwachsenenbildung greift ein gesellschaftliches Phänomen auf, das Chancen und Risiken birgt: „Die Verschiebung und Überwindung von Grenzen eröffnet die Möglichkeit, neue Wege zu gehen – sei es durch räumlich und zeitlich entgrenztes Lernen, durch gemeinsames Lernen von unterschiedlichen Kulturen und Generationen, durch Lernen in virtuellen Welten oder sogar von verschiedenen Nationen. Jedoch gehen mit dem entgrenzten Lernen hohe didaktische Herausforderungen an die Weiterbildung einher“, erläutert Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein, Wissenschaftlicher Direktor des DIE, den Hintergrund der Themenwahl. „Die mit dem Preis ausgezeichneten Projekte haben diese Herausforderungen zum grenzüberschreitenden und entgrenzten Lernen herausragend gelöst.“ (Pressemeldung Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibnitz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V., DIE)

Eine Grenze markiert auch der Abschied des sich in Ruhestand begehenden Wissenschaftlichen Direktors, Ekkehard Nuissl von Rein. Der Titel der DIE-Zeitschrift „Schluss! Aus! Vorbei? Abschiede“ lässt jedoch ein wenig darauf hoffen, dass diese Grenze durchlässig bleibt. Beispielsweise in Form verstärkter Publikationsarbeit. Wir wissen zwar, Ruheständler haben nie Zeit, aber sollte das an eben besagten und erhofften Schreiben liegen, so sei es uns recht.

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