Letztes Wochenende vor dem BT11

BT11 … muss ich die Abkürzung erklären? Der 100. Deutsche Bibliothekartag steht in den Startlöchern. Das Programm ist mächtig, die Sonne legt sich auch wieder ins Zeug und so langsam kristallisiert sich heraus, was man sich in Berlin antun und anziehen soll. Meine persönliche (zwar nicht 100-punktige, doch mindestens 20-punktige) To Do-Liste:

  1. Ausdrucken diverser Papiere (die Patronen gehen GRUNDSÄTZLICH vor dem BT zur Neige!)
  2. Den „Blauen Musterordner“ mit Arbeitshilfen für die Fortbildungsarbeit der BIB-Landesgruppen neu bestücken und bekleben (von einem zu zwei Ordner mutiert, daher alle Deck- und Zwischenblätter neu zu gestalten)
  3. Diverse Uploads ins Intranet des BIB
  4. Klamotten festlegen (nur nicht zu viele, aber auch möglichst nichts vergessen, denn die Zeit vor Ort wird kaum reichen, um noch „das kleine Schwarze“ zu kaufen)
  5. Auch jene Klamotten waschen und Schuhe putzen, die UNBEDINGT noch vielleicht eventuell möglicherweise ersatzbedingt notlösend sicherheitshalber … parat stehen sollten (wussten Sie schon, dass es in der Innenstadt von Bamberg keinen Mister minit gibt? Stattdessen Männer in grauen Kitteln, die bunte Zettelchen ausgeben, auf denen ein Zahlencode steht, der entschlüsselt bedeutet: „Gut Ding will Weile haben“)
  6. Die Halbjahresberichte von 16 BIB-Landesgruppen, sechs Kommissionen und der WebAG lesen (inklusive des eigenen Berichts, weil’s schön ist, was man doch so alles geschafft hat)
  7. Den Fotoapparat von den Bildern der vergangenen drei Monaten leeren, um Platz zu schaffen für die Highlights der kommenden Woche (Akku aufladen nicht vergessen!)
  8. Fahrkarte ausdrucken (nein, ich zeige nicht einfach mein Handy vor, denn schließlich müssen wir Verbandsaktive ohnehin noch mit der Geschäftsstelle papieren abrechnen)
  9. Umfassende Datensicherung, damit der Rechner unbesorgt mitreisen kann (2 x 4,5 Stunden Fahrtzeit lassen sich prima zum Arbeiten nutzen, sofern die Ohrstöpsel ebenfalls eingepackt sind)
  10. Blogeinträge für die ganze Woche vorfertigen (genau, „BT11 akut“ heißt die Reihe)
  11. Die Arbeitssitzung vorbereiten, was in der Regel auch bedeutet, den Papierkram der vergangenen Sitzung abzulegen (um überrascht festzustellen, dass doch noch der eine oder andere Punkt abzuarbeiten gewesen wäre … dazu habe ich ja jetzt die Hinfahrt … oder so)
  12. Brot backen komma glutenfreies, um unabhängig vom Hotel zu sein und nicht gleich schon wieder ein Reformhaus aufsuchen zu müssen (Berlin ist nun mal nicht Bamberg, wo es alles „ums Eck“ gibt.)
  13. Den Papa auf der Reha besuchen, um sicherzustellen, dass genügend Joghurtbecher, Äpfel und frische Wäsche parat sind, bis ich wieder komme
  14. Reiseplüschi einpacken (und die anderen trösten, sie kämen ganz sicher nach Hamburg mit, 2012)
  15. Das allerletzte Mal auf den Keller gehen, bevor eine Woche lang darauf verzichtet werden muss (nur Oberfranken wissen, wie ich leide!)
  16. Nebenbei die „normale Arbeit“ abschließen, vorarbeiten und liegen lassen
  17. Brille, genau, putzen und dann doch vergessen …
  18. Keine Zeit mehr für einen Friseurbesuch … gestrichen!
  19. Am Sonntag in Bamberg den Weltkulturerbetag genießen!
  20. Mich auf Berlin, auf meine Kolleginnen und Kollegen und inspirierende Momente freuen!

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