Endgültig zufrieden mit Soku10

Soku10, also der BIB-Sommerkurs 2010, ist für uns immer noch bzw. schon wieder aktuell. Wegen der aktuell durchgeführten Nachhaltigkeitsprüfung. „Sollte auch diese gut ausfallen, uns also der Lehr-/Lerntransfer als gelungen erscheinen … ja, dann wollen auch wir endgültig zufrieden sein“, so war zu lesen in unserem Beitrag vom 24.08.2010.

Nun, wir SIND zufrieden.

Sieben Monate nach dem vergangenen BIB-Sommerkurs in Meißen stellten wir den 18 Teilnehmer(inn)en insgesamt 18 vorwiegend inhaltliche Fragen. Geantwortet hatten 13 Personen, der Rücklauf lag folglich bei 72 Prozent.

Interessant war, dass 85% der Antwortenden innerhalb der nächsten beiden Jahre noch weitere Fortbildungen zum Thema „Ausbilden“ besuchen würden, bzw. bereits besucht hatten. Das liegt beileibe nicht daran, dass unser fünftägiger Kurs so schlecht gewesen wäre. Sondern wohl eher, dass er zu weiterem Lernen und dem Umgang mit dem Thema „Ausbilden“ angeregt hat. Das belegen die folgenden Auswertungen zu den Fragen nach der Motivation, der (fachlich-inneren) Sicherheit, der Bereicherung, dem Kompetenzzuwachs und der Vernetzungsmöglichkeit.

Auswertung „Frageblock1-Soku10“ (PDF)

Positiv auch, dass die Inhalte der einzelnen Arbeitseinheiten größtenteils verwendet werden konnten. Eine Ausnahme bildete ein Beitrag zur „Juniorenfirma“. Er konnte von 38% der Befragten nur wenig verwendet werden. Drei antworteten, sie hätten diese Sequenz gar nicht umsetzen können, da ihre Bibliothek keine Möglichkeit einer Juniorenfirma bböte und nur ein bzw. gar keine Azubis vorhanden wären. So waren auch bei den übrigen Fragen „nur“ Sachzwänge auszumachen, wenn Inhalte generell nicht angewandt werden konnten. Eine zweite Ausnahme waren die Inhalte zum Thema „Tarifliches, Eingruppierung“. Diese waren von 46% der Befragten nicht weiter verwendbar. Tja, das dürfte schlichtweg an der Materie selbst liegen.

Das ausgeteilte Material sowie die online bereitgestellten Unterlagen konnten ebenfalls größtenteils verwendet werden. Die überwiegende Anzahl hatte es außerdem für ihre Zwecke angepasst.

Um noch einmal auf die weiteren Fortbildungen zurück zu kommen, hier die Fortbildungswünsche der Teilnehmenden:

–    Management, gesetzlich Grundlagen im Bibliotheksalltag (Benutzerordnung, Urheberrecht …)
–    Informationskompetenz (Nutzerschulungen)
–    Zeitmanagement
–    Thema Ausbilden: Ausbildungszeugnisse schreiben -> gerne ausführlicher
–    Praktische Gestaltung der betrieblichen Ausbildung
–    Umgang mit “schwierigen” Azubis (soziale, psychische Probleme)
–    Vertiefung Projektarbeit mit Azubis (Themenfindung, Motivation, Durchführung, Controlling)
–    Konfliktgespräche mit Auszubildenden und Lehrern
–    Gestaltungsmöglichkeiten von praxisbegleitendem Unterricht
–    Motivation von Auszubildenden

Zum Schluss boten wir ein Freifeld an, von welchem rege Gebrauch gemacht wurde. Hier ein Auszug daraus:

„Selbst aus einem trockenem Fragebogen machen Sie eine angenehme Aufgabe …“

„Nutzen ziehe ich auch aus den geknüpften Kontakten, wie z. B. mit Monika Lerp [Anmerkung: eine Sommerkursteilnehmerin, die mittlerweile FobiKom-Kollegin wurde und derzeit für den Soku11 arbeitet] bei der Vermittlung einer Praktikantin.“

„Ich erinnere mich sehr gerne an die interessante und sehr bereichernde Woche in Meißen (was ja auch der super Organisation zu verdanken ist!)“

„Mich hat der Sommerkurs motiviert und beflügelt.“

„Die Organisation des BIB-Sommerkurses 2010 war aus meiner Sicht optimal. Die Mischung und der Wechsel von Vorträgen, praktischen Übungen, Rollenspielen und anderen aktivierenden, teilnehmerzentrierten Abschnitten, gepaart mit vielen Diskussionsrunden bzw. Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch und einem Exkursionstag in der Wochenmitte zum Entspannen war einfach perfekt und ist eigentlich nicht zu toppen. Sehr hilfreich für mich war und ist auch das umfangreiche, vor allem auch sehr praxisnahe Material, das während der Seminare ausgeteilt bzw. in einem geschützten Bereich im Internet zur Verfügung gestellt wurde.“

„Dieser Sommerkurs hat mich in meiner grundsätzlichen Haltung bestärkt, dass wir unseren Berufsnachwuchs selber ausbilden und auf dem Weg nach der Ausbildung begleiten müssen.“

„Ich habe im Oktober 2010 die Ausbildereignungsprüfung (IHK Frankfurt) bestanden. Danke!“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen …

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