Francis Bacon zum Geburtstag

„Wissen ist Macht“ – wie oft schon haben wir das gehört? Die Ehre der Erkenntnis gebührt Sir Francis Bacon, der in dieser Woche, am 22.1. genau, seinen 450ten Geburtstag hätte feiern können. So lange zu leben, um die eigenen Visionen, wie die Bacons von einer „modernen Industriegesellschaft“ zu erleben, bleibt eine Hoffnung. Jedoch: „Die Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot“, so eine weitere Erkenntnis des Juristen, Parlamentariers, Kronanwalts, Großsigelverwahrer und philosophischen Schriftstellers („Novum Organum“, „Nova Atantis“, „Instauration magna“ – nicht, das ich die alle gelesen hätte …).

Für die Sparte „Bildung“ ist Francis Bacon also durchaus interessant. So plädierte er „für die induktive Erkenntnis-Methode, die vom Einzelnen zum Ganzen fortschreitet, für das Experiment und gegen autoritative Dogmen.“ Und: „Nicht die reine Theorie als Schau der Wahrheit, sondern Zweck und  Nutzen sollten das Wissen nun rechtfertigen.“ So beschrieben in der Wochenendbeilage des Fränkischen Tags vom 22./23.01.2011.

Ach ja, die Bildung zur Brauchbarkeit. DAS haben wir doch heute bereits ein wenig überwunden?! Oder ist diese Hoffnung auch nur ein windiges Frühstücks-Ei?

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