Was wir Bibliothekar(inn)e(n) schon immer wussten …

… haben Wissenschaftler der Universitäten Paris Sud und der Universität Pierre et Marie Curie in einer empirischen Studie herausgefunden. Nämlich, dass Lesen fordert und das Gehirn fördert. Die Studie zeigt auf, dass die Fähigkeit zum Lesen zahlreiche Gehirnregionen aktiviert, so zu lesen im Fränkischen Tag vom 8.12.2010. Dass dabei die Hirnaktivität bei den Personen, die erst als Erwachsene das Lesen gelernt haben, ähnlich ausgeprägt ist wie bei den klassisch schulgebildeten, mag erstaunen. Es sind also auch im Erwachsenenalter noch Änderungen der Gehirnleistungsfähigkeit möglich. So kann sich durch das Lesenlernen das visuelle Zentrum im Gehirn durchaus neu organisieren. Das dürfte ein Ansporn für die geschätzten vier Millionen Erwachsene sein, die funktionale Analphabeten sind.

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