BuB bildet – und das geht alle an!

Es tummeln sich gleich mehrere Artikel darin, die unser Forum hier interessieren dürfte: im soeben erschienenen Heft 11-12 unserer Verbandszeitschrift (und gleichzeitig auflagenstärkster bibliothekarischen Fachzeitschrift für den deutschsprachigen Raum), BuB, Forum Bibliothek und Information, Das bringt schon mal das Schwerpunktthema mit sich: Kulturelle Bildung.

Darunter Artikel wie:

  • Werte und Orte kultureller Bildung
  • Überblick über Bildungsangebote in klassischen Bildungseinrichtungen
  • Ein Kommentar über: vom Mehrwert der kulturellen Bildung
  • Ohne Bildung keine Kultur – aktuelle Projekte der StadtBibliothek Köln
  • Der schnelle Weg zu den Fördertöpfen: Programme und Unterstützung für Projekte der kulturellen Bildung

Sehr passend diesmal, aber für die BuB eine „ganz normale“, sprich, ständige Rubrik sind die (grünen) Seiten zu Fortbildungsangeboten für Mitarbeiter/innen in Bibliotheken (siehe „Foyer“). Der November ist als Fortbildungsmonat sehr beliebt, die Eintragungen zahlreich.

Und passend die beiden Beiträge der Kommission für Fortbildung (FobiKom), in der (fliederfarbenen) Rubrik „Aus dem Berufsverband“. Zum einen ein „Persönlicher Rückblick auf den BIB-Sommerkurs 2010: „Ausbildung individuell gestalten“ von Monika Lerp, die mittlerweile sogar eines unserer Kommissionsmitglieder ist. Und der Beitrag von meiner-einer zum „Weiterbildungstag 2010: Diskussion in Bamberg zur Interkulturellen Kompetenz in Bildungseinrichtungen“. Zu beiden Themen haben wir natürlich auch hier im FobiKom-Weblog bereits berichtet, jedoch nicht in dieser Ausführlichkeit wie im BuB.

Es lohnt sich (auch ohne unsere erwähnten Beiträge), das letzte BuB gründlicher als sonst zu lesen. Denn Bildung geht uns schließlich alle an!

Ich persönlich fand besonders das „Editorial“ von Bernd Schleh, unserem BuB-Redakteur, erhellend und, ja, auch erschreckend. Bibliotheken sind „In der Krise angekommen“, obgleich sich die Wirtschaft langsam erholt. Aber wir wissen das ja alle – im öffentlichen Dienst kommt alles entweder zwei Jahre früher oder zwei Jahre später an. (Und wenn es am Ungünstigsten läuft, beides zugleich.) Das selbe gilt übrigens für die Fortbildung und Weiterbildung.

Nein, ich will nicht mit einer unguten Stimmung enden. Sondern mit dem guten Gefühl, dass wir mit dem vorliegenden Heft wieder einmal eine zeitgemäße, umfassende, dabei gründlich redigierte und zuverlässige Fachzeitschrift in Händen halten, die aktuell genug ist, um die großen Strömungen unserer öffentlichen wie wissenschaftlichen Bibliothekswelt zu erfassen und hervorragend darzubieten.

P.S.: Falls Sie die BuB pünktlich und regelmäßig sowie zuverlässig in Händen halten wollen … haben Sie schon mal daran gedacht, Mitglied im BIB zu werden?

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4 Responses to BuB bildet – und das geht alle an!

  1. …eine „eine zeitgemäße […] Fachzeitschrift…“ stelle ich mir eigentlich online vor, die in den Artikeln erwähnten Links sind aktiv, so dass ich sie sofort anklicken kann und noch ein paar andere Kleinigkeiten, die in Zeiten des Internets selbstverständlich sind – jedenfalls in anderen Branchen… 😉

    • fobikom sagt:

      Richtig, das „zeitgemäß“ ist natürlich relativ und subjektiv zu sehen, wobei ich mich mehr aufs Inhaltliche als auf die Medienform bezog. Doch dein Einwand, liebe Susanne, ist berechtigt und wird auch immer wieder innerhalb des BIB angesprochen. Vielleicht bringt uns die kommende Vereinsausschusssitzung (19.-20.11.), in der wir über Mitgliederorientierung beraten, einen Schritt weiter. Letztendlich ist es dann die Entscheidung des Verlages.

  2. „Letztendlich ist es dann die Entscheidung des Verlages.“ ist noch so ein Satz, den ich nicht unwidersprochen stehen lassen würde. Gelegentlich ist mir in den letzten Jahren schon das Schlagwort „König Kunde“ begegnet.

    • fobikom sagt:

      Einverstanden. Doch die Entscheidung des Verlages kann ja gut und gerne auf den Wunsch des „König Kundes“ fußen. Das ist ja kein Widerspruch. Oder wie der „König“ (ein anderer diesmal) zu sagen pflegt: „Schau ‚mer mal, dann seng ma scho!“

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