eProfilPASS in der Betaphase (2)

Gestern erläuterte ich den eProfilPASS und seine Registrierung. Heute geht’s weiter mit der Anlage des Kompetenzprofils.

Nach dem Einloggen erscheint ein übersichtliches, harmlos wirkendes Bild, bei welchem vor allem vier Felder hervorstechen: die Kompetenzprofile:

  1. Mein Leben – Gewinnen Sie einen Überblick über Ihr Leben, indem Sie wichtige Stationen identifizieren
  2. Tätigkeitsfelder – Betrachten Sie Ihre einzelnen Lebensstationen näher und dokumentieren Sie sie ausführlich
  3. Kompetenzen – Tragen Sie auf der Basis Ihrer Selbsteinschätzung Ihre besonderen Stärken zusammen
  4. Meine Ziele – Entwickeln Sie für Ihre weitere Lebensplanung realistische Ziele und planen Sie nächste Schritte

Aus Erfahrung weiß ich, dass ich jetzt Stunden, ja, Tage mit dem Ausfüllen zubringen könnte. Am besten, Sie nehmen sich ein paar ruhige Abende Zeit und nutzen dabei die interaktiven Übungen, die zur Unterstützung beim Bearbeiten der Themenfelder vorgesehen sind.

Eine Einführung, die Ihre Fragen klären sollte, ist in Form einer PDF vorgesehen. Ich habe das gerade mal knapp 47 KB Dokument heruntergeladen … und prompt stürzte mein Firefox ab, was er sonst so gut wie nie tut. Okay, muss ja nicht am Dokument liegen. Komisch allerdings, dass auf dem Blatt außer einer Textzeile und dem Wort „Muster“ nichts weiter mehr zu lesen ist. Nun gut, schließlich handelt es sich bei meinem eProfilPASS-Test um die Betaversion.

Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt, meinen Berater zu kontaktieren? Beim Klick auf die entsprechende Rubrik eröffnet sich mir die Möglichkeit, namentlich zwischen einem weiblichen und einem männlichen Berater zu wählen. In einem Textfeld werde ich mein Anliegen („PDF-Datei ohne Inhalt“) los. Die Ladezeit nach dem Senden ist übrigens sehr lang. Bei Ihnen auch?

Spaßeshalber klicke ich nun den Button „Bearbeiten“ in einem der vier großen Felder an, in „Kompetenzen“. Ich erhalte einen Hinweis: „Sie müssen in den Kategorien Bildung, Arbeitsleben, Freizeit und Familie je einen Eintrag erstellen, um den nächsten Punkt bearbeiten zu können“. Hm. Wo sollen diese Kategorien zu finden sein? Ich sehe jedenfalls nichts und versuche es mit dem ersten der vier Felder, „Mein Leben“. Aaah, dachte ich’s mir doch: da stecken die genannten Kategorien. Das heißt also, ich habe eine Reihenfolge einzuhalten.

In Form eines Mindmaps mit meiner Person im Mittelpunkt sind nun die Kategorien meines Lebens rundum angeordnet. Hier finden sich pro Punkt jeweils weitere Unterpunkte. Beispiel „Arbeitsleben“: Praktika, Jobs, Erwerbsleben, Arbeitslosigkeit, Wehrdienst/Zivildienst, Freiwilligendienste. Weniger ist auszufüllen bei „Familie“: Familie und Haushalt. Nett finde ich den Punkt „Ehrenamt“, der unter „Freizeit“ zu finden ist. Das erinnert mich daran, dass ich mein Ehrenamt hier nicht mehr überstrapazieren sollte, sondern mich endlich wieder meinem Broterwerb (besser noch: meinem Frühstück!) zuwenden sollte. Zumal ich durch den ungesicherten Absturz des Browsers ohnehin doppelt Zeit verbraucht hatte.

Nun also, zum Schluss noch der Hinweis, dass Sie nach Anlage Ihres Kompetenzprofils Ihr Werk in Form eines digitalen, nach Ihren Wünschen gestaltetes Buch publizieren könnten.

Grundsätzlich ist zu überlegen, ob die Anlage eines Portfolio auch als Bewerbungsunterlage verwendbar sein könnte. Es würde mich außerdem der Vergleich mit dem Anlegen eines Bewerberprofils bei der Agentur für Arbeit (jobbörse.de) interessieren.

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