Nachhaltige Lernformen in der Lernenden Bibliothek

Sie vermuten richtig: auch heute geht es um eine kleine Zusammenfassung eines Beitrages aus dem BuB-Schwerpunktheft Fortbildung (H. 7-8). Unsere Kommissionskollegin Ulrike Kraß widmete sich auf den Seiten 546 bis 547 den Nachhaltigen Lernformen als eine Komponente in der Entwicklung der Personalkompetenz.

Die Bibliothek als „Lernende Organisation“ sieht sich aufgefordert, die individuell selbstgesteuerten Arbeits- und Lernprozesse ihrer Mitarbeiter/innen mit entsprechend erwachsenengemäßen Lernformen zu unterstützen. Qualitätszirkel waren eine geraume Weile in aller Munde, Projektarbeit und Coaching ist es heute (und für manche wirken diese Wörter wie ein rotes Tuch), um so spannender klingen da die Begriffe wie Job Rotation, Mentoring und Kollegiale Beratung. Ulrike beschreibt sie eingängig und mit Verweis auf weiterführende Literatur und Quellen.

Unter dem Motto „Öfter mal was Neues“ wird Job Rotation dargestellt. Ob Arbeits- oder Aufgabenwechsel zwischen Personen oder verschiedenen Abteilungen oder sogar länderübergreifend … positive Effekte zeitigen diese Wechsel allemal, ob es um die Entwicklung von Kompetenzfelder oder um die Identifikation mit dem Haus geht.

„Ein >winner-game<„ – so das Stichwort zu Mentoring. Besonders für den Führungsnachwuchs und den Karrierestart hilfreich, aber auch für die Reflexion fachlicher Kompetenzen plus einer Portion „frischen Wind“ erweisen sich die in Form einer „geschützten Eins-zu-Eins-Beziehung“ vorgenommenen Gespräche und Feedbacks zwischen Mentor und Mentee. (Siehe dazu auch unseren Beitrag zum Mentoring-Programm des BIB vom 12.10.2009)

„Einer für alle, alle für einen“ – das klingt nach den Calderón-Festspielen in Bamberg. Mit dem Begriff „Supervision“ dürften die drei Musketiere wohl noch nichts angefangen haben. Und ganz trifft es dieses „strukturierte Beratungsgespräch in einer Gruppe“ auch nicht, sucht jedoch dessen Nähe. Doch um „Casting“ geht es gleichwohl, auch wenn kaum ein d’Artagnan dabei ermittelt werden dürfte. Vielmehr werden die Rollen für die kollegiale Beratung innerhalb der sechs Phasen geklärt und verteilt, der Fall mittels einer Spontanerzählung eingebracht, Schlüsselfragen gestellt und eine Beratungsmethode ausgewählt, um mittels dieser kreative Ideen und Lösungsansätze zu finden. Ob es dem Ratsuchenden etwas gebracht hat? Nun, das Feedback wird es zeigen.

So macht Lernen und Lehren Spaß. Einfach mal neue Wege beschreiten  … viel zu verlieren haben Sie dabei nicht, zumindest sind diese Lernformen budgetschonend.

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