Abstract (I) zum BIB-Sommerkurs 2009 „Lobbyarbeit“

In loser Folge erscheinen in den nächsten Wochen die Abstracts zum BIB-Sommerkurs 2009 ”Land gewinnen! Strategische Lobbyarbeit für Bibliotheken.” vom 27.-31.07.2009 in Stuttgart-Hohenheim.

Referentin des ersten Tages – nach einer Einführung von Ilona Munique – ist Marianne Brauckmann, Leiterin der Stadtbücherei Konstanz. Zu ihrer Person erfahren Sie in einem der nächsten Blogbeiträge mehr.

Inhalt 1. Tag, 27.07.2009

  • Möglichkeiten und Grenzen von Lobbying. Wo ist eine Zusammenarbeit möglich?
  • Standortbestimmung und Profilschärfung der Bibliothek als ein „Mission Statement“
  • Welche Ziele haben wir und wie lassen sie sich in die Köpfe der Politiker transportieren?
  • Ergebnis des Tages soll sein, für diese Ziele eine Sensibilisierungskampagne strategisch zu planen

„Wer sein Ziel kennt, findet den Weg“

Laotses Grundvoraussetzung für professionelles Arbeiten in jedem Betrieb – und das ist in einer Bibliothek nicht anders – ist die Klärung von strategischen Zielen und die Definition von Zielgruppen.

Wo stehen wir und was wollen wir sein?

Eine Frage, die es nach innen mit dem Mitarbeiterkreis zu klären gilt, aber auch nach außen mit dem Auftraggeber – immer mit klarem Blick darauf, welche Rahmenbedingungen mit Blick auf die Gegenwart und Zukunft es in der Stadt / im Umfeld der Bibliothek gibt.

Individuelle Säulen zu verkaufen

Wer sind die potenziellen Kundinnen und Kunden der Bibliothek, welches Angebot an physischen und virtuellen Medien und an Dienstleistungen benötigen sie? Und welche Ziele stehen für Politik und Verwaltung ggfs. im Vordergrund? Geht es um Grundversorgung und oder um das Definieren von „Nischen“, wo sind die Felder, auf denen die Bibliothek z.B. ein Alleinstellungsmerkmal in Anspruch nehmen kann oder wo trifft sie auf Konkurrenz, kann aber ein besseres Angebot für potenzielle Kunden machen? Aus diesen Überlegungen entwickeln sich die individuellen Säulen der Bibliothek (und es empfiehlt sich durchaus eine Visualisierung des Bibliotheksgebäudes), die es an den Auftraggeber (Unterhalts- und Entscheidungsträger, Politik, Verwaltung) zu „verkaufen“ gilt.

Dieses Leitbild spiegelt dann eine Vision, arbeitet die Stärken der Bibliothek heraus und bildet die Grundlage für die operative Arbeit und den Erfolg.

Marianne Brauckmann

<< FobiKom-Spezial: Abstracts zum BIB-Sommerkurs 2009; Teil I | Teil II | Teil III | Exkursion I | Exkursion II | Teil IV | Teil V | Teil VI >>

<< FobiKom-Spezial: ReferentInnen zum BIB-Sommerkurs 2009; Marianne Brauckmann | Elisabeth Sträter | Michael Reisser | Prof. Carola Sonne und Dr. Gerd Kalbrenner | Ilona Munique | Kurt Idrizovic >>

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: