Ab wann zählt man zum „Alteisen“?

Kürzlich schrieb ich über Altersdiskriminierung in der Fortbildung. Heute ein  Literaturtipp für alle, die sich dem Thema noch einmal nähern möchten:

  • Johannes Bannwitz: Ältere Beschäftigte und betriebliche Weiterbildung. Wissenschaftliches Diskussionspapier, Heft 104

Gefunden in der Rubrik Neuerscheinungen 2008 des Bundesinstituts für Berufsbildung, BIBB. By the way: es lässt sich mittlerweile recht kommod im Gesamtverzeichnis der Verlagsprodukte des BIBB recherchieren. (Danke, Ursula S.!)

Dem 58-seitigen Papier aus der Schriftenreihe des BIBB ist zu entnehmen, dass innerhalb Europas Deutschland im unteren Mittelfeld liegt, was die Weiterbildungsbeteiligung der älteren Beschäftigten anbelangt. Unternehmen mit mehr Beschäftigten nehmen häufiger an betrieblichen Weiterbildungskursen teil, und auch der Wirtschaftszweig ist entscheidend.

Grundlage der Daten ist die Continuing Vocational Training Survey. CVTS3 ist eine europaweite Befragung von Unternehmen über die Beteiligung der älteren Beschäftigten an betrieblicher Weiterbildung, und dies mit international vergleichbaren Zahlen und im Auftrag der Europäischen Kommission. Leider gibt’s das nicht für den öffentlichen Dienst. Oder doch? Sachdienliche Hinweise erbeten.

Ab wann zählt man eigentlich zum „Alteisen“?
Für die Datenerhebung wurden 55- bis 64-jährige Menschen befragt. Na dann, ein gutes Jahrzehnt bleibt mir noch … doch ob die 64 Lenze Endstation der Arbeitszeit sein werden, wage ich sehr zu bezweifeln.

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