Koffein unentbehrlich für Lebenslanges Lernen?

Für das lebenlange Lernen ist es relevant, sich zum Lernen aufraffen zu können. Eine entscheidende Rolle hierbei wird dem Kaffee bzw. Koffein eingeräumt, wenn wir dem Expertentipp zum Thema „Lernen“ der Printausgabe Fränkischer Tag (FT) vom 29.1.2009, S. 33, glauben dürfen.

Die Vorteile des Kaffeegenusses seien, dass „das Interesse für Neues“ steige, man „entscheidungsfreudiger, vitaler, konzentrierter und durchhaltefähiger“ werde, und dass „Unwichtiges weniger, Wesentliches hingegen mehr Beachtung“ findet, so Dr. Siegfried Lehrl, der Vorsitzende der Gesellschaft für Gehirntraining.

Nachteilig sei es, dass Koffein „nicht die Fehler bei der Arbeit“ beeinflusse. Auch verhindere Koffein eher „Lösungen bei komplexen geistigen Problemen bzw. Aufgaben“ und „schränkt im gewissen Maße die Kreativität ein“.

Entscheiden Sie selbst, ob der Griff zur Tasse Ihnen heute helfen könnte. Genauso gut könnten Sie aber auch den Mondkalender heranziehen. Heute regiert übrigens Fisch, was Ihnen beim Heulen über unverständliche Lerneinheiten helfen kann. Die in den Tränen gelösten Stresshormone werden Ihnen dann nicht mehr länger zur Last fallen.

Wo gehen Sie denn jetzt auf einmal alle hin?? Ach so, Kaffe nachschenken, Taschentuch holen … weiha … ich wollte Sie wirklich nicht verstörensorry … schluckschluchz

Eine Antwort zu Koffein unentbehrlich für Lebenslanges Lernen?

  1. upfu0410 sagt:

    Hallo liebes fobikom-Team,

    das mit dem Kaffee ist doch sehr interessant. Mir stellt sich gerade die Frage, in welcher Beziehung steht dann der Kaffee mit der Bezeichnung „Die Kaffeesachsen“. Bekanntlich trinken doch die Sachsen am meisten Kaffee bzw. es wird ihnen nachgesagt.

    Hat daher der Kaffeegenuß etwas mit der Innovationsfreude der Sachsen zu tun?

    Das könnte doch ein interessanter Ansatz nach Herrn Dr. Lehrl sein.

    Aber da sind ja noch die Nachteile, wie die Einschränkung der Kreativität oder das Verhindern von komplexen Lösungen. Dies wiederum passt dann eigentlich nicht zu den Sachsen.

    Ich persönlich denke eher das die Flüssigkeitsaufnahme, das Schmecken als Sinn sowie der anregend wirkende Bestandteil des Coffein Grundlage für die Aussage von Dr. Lehrl sind. Coffein beeinflusst unsere kognitiven Fähigkeiten, wie den Willen, die Gefühle, die Kreativität, die Problemlösung oder die Aufmerksamkeit. Dies sowohl in positive als auch in negative Richtungen.

    Zu viel Coffein kann aber auch zu Suchterscheinungen führen und zu den dazugehörenden Entzugserscheinungen. Interessant ist dabei auch das Schokolade Coffein enthält und so mancher durch Schokolade nicht nur dick sondern auch nerviös wird.😉

    Schöne Grüße aus Sachsen🙂
    Uwe Pfütze

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