Rückblick auf den #bibtag12

Mai 25, 2012

Akteurinnen und Akteure, Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gerade auf dem Weg nach Hause und jede/r hat einen anderen Blick, andere Erlebnisse, anderes, was sie/er gelernt hat. Und jene, die zu Hause bzw. an der Arbeitsstelle geblieben sind, hatten – so meine ich jedenfalls – mehr Möglichkeiten denn je, dem Geschehen zu folgen. Der hashtag #bibtag12 wurde gleich am Dienstag in den “trending topics” gelistet, was leider bedeutete, dass viel Spam mit ins Spiel kam. Dennoch hatte man die Möglichkeit, Atmosphäre, Einschätzungen und z.T. Inhalte mitzubekommen. Zwei Dinge, die mir haften geblieben sind:

  • es gab rasch und reichlich Lob, dass endlich WLAN flächendeckend verfügbar (von einigen “Löchern” einmal abgesehen) war, ebenso schnell kam aber die Klage, dass es nicht genügend Stromquellen für die devices gab. Das könnte man bei der Planung in Leipzig berücksichtigen – wenn es dort auch WLAN geben sollte…
  • insbesondere ein österreichischer Kollege machte sich verdient in der Kritik, wie textbeladen viele Powerpoint-Präsentationen waren. Highlight war ein Vortrag, wo dann nicht einmal der Referent die Schrift lesen konnte … Offensichtlich steht es in der Profession mit der Kompetenz, gute Folien zu gestalten (Stichwort: didaktische Reduktion!) und sie auch richtig einzusetzen, nicht zum Besten.

Schön auch, dass in manchen Bereichen dokumentiert wurde, beispielsweise beim BIBbarCAMP (Achtung: Facebook-Seite) oder beim Hochladen von Folien auf slideshare.net. Ich möchte gleich noch drei Präsentationen, die sehr gelobt wurden, hier einbinden, aber vorher noch die Gelegenheit nutzen, die Referentinnen und Referenten zu bitten, ihre Präsentationen auf BIB-OPUS hochzuladen! Dort sollen sie am 01. Juni dann verfügbar sein.


Nutzungsstrategien von Twitter bei Tagungen

Juni 27, 2011

[Es handelt sich hier um einen am Anfang und am Ende ergänzten Beitrag, welcher gestern - aus Aktualitätsgründen - bereits bei netbib veröffentlicht wurde]

Mittlerweile twittern bei Tagungen wie dem Bibliothekartag (#bibtag11) schon so viele, dass es sich lohnt, die Tweets zu verfolgen und so mitzubekommen, was auf der Tagung verbreitet und “ventiliert” wird. Dazu benötigt man noch nicht einmal einen eigenen Twitteraccount (wiewohl dieser durchaus hilfreich ist), sondern kommt mit der Suchmöglichkeit von Twitter und von eventuell eingerichteten Twitterwalls schon sehr weit!
Am Anfang steht die Suche nach dem verwendeten Schlagwort, dem “hashtag”, das für die Tagung verwendet wird. Das kann differieren, da nicht alle Tagungsorganisationen darauf achten, ein “offizielles” hashtag zu verbreiten. Beim Bibliothekartag war es #bibtag11, man fand aber auch Tweets mit #bibtag2011. Sie müssten einfach mit dem Namen und der Kurzform der Konferenz öfter suchen, dann bekommen Sie alle in Gebrauch befindlichen hashtags, mit denen Sie Ihre Suche bündeln können.

Bei manchen Tagungen wird es allerdings bereits zum (Übersichts- und Zeit-)Problem, die Masse der Meldungen zu verfolgen und zu verarbeiten. Daher am Beispiel der Tagung der American Library Association in New Orleans, die gerade zuende gegangen ist, eine Schilderung dessen, was strategisch möglich ist:

“#ala11 is too big. Running around between bldgs this morning. #grr.”

schreibt eine Kollegin auf Twitter über die Tagung der American Library Association, die derzeit stattfindet. Statt “buildings” könnte man aber auch ruhig “tweets” schreiben, denn der Twitter-Client, der auf eine Suche mit #ala11 eingestellt ist, füllt sich im Sekundentakt. Das Libreas-Blog schrieb gestern

“Der Vergleich mit dem Twitter-Kommunikationsnetzwerk während des Bibliothekartag 2011 ist beeindruckend, sowohl hinsichtlich der hohen Frequenz als auch der Anzahl der distinkten Twitter-User.”

und bietet eine Visualisierung an, aber auch die sprengt optisch alle Grenzen. So what? Wie zieht man einen praktischen Nutzen aus der Flut von Meldungen?

  • Sich von der Masse nicht beeindrucken lassen, nicht alle Tweets anschauen, sondern nur eine Auswahl
  • innerhalb der Auswahl auf solche Tweets achten, die
    • Links auf Inhalte enthalten
    • Wertungen enthalten
    • Retweets “RT @” enthalten
    • zusätzliche hashtags enthalten
    • eventuell bekannte Namen enthalten
  • Twitterer, die einem positiv auffallen, abonnieren

Wenn man das ein paarmal wiederholt, hat man Meldungen zur ALA-Tagung bereits in der eigenen Timeline. Wenn man sich geirrt hat, kann man ja auch problemlos wieder ent-followen.

Natürlich kann man auch den offiziellen Twitter-Account der Tagung nutzen, aber dann hat man weniger den Blick auf die Vielfalt und die Wertungen der anderen Tweets zur Tagung.

Eine andere Strategie ist noch die Suche nach dem hashtag der Tagung “#ala11″ und ausgesuchten Stichworten. Kann man mit obiger Routine wiederholen!

Wenn Sie sich jetzt fragen, was das soll: Man hat die Hand am Puls bestimmter Tagungsteilnehmer/innen und bekommt Wertungen und Ressourcen mit, ohne dass man dort sein müßte. Ja, mehr noch: Man hat bei großen Tagungen ein breiteres Spektrum, welches man mitbekommt, als wenn man auf der Tagung selbst ist, da man sich dort ja nicht vierteilen kann … – Wem das zuviel ist, die/der muss auf die herkömmlichen Medien ausweichen, hoffen, dass die Konferenzveranstalter die Vorträge dokumentieren, dass es Besprechungen der Konferenz in herkömmlichen Medien gibt etc. Da muss man aber teilweise warten. Hier hat man es in “Echtzeit” …


#elnil Making the most of Informal Learning

Juni 23, 2011

[Heute ist Fronleichnam. Da dieses Blog auf einer Südschiene Bayern - Baden-Württemberg erscheint, müsste eigentlich hier nichts stehen. Wir haben aber Mitleid mit der arbeitenden Bevölkerung an diesem Tag und geben einen aus!]

Tomorrow I am going to be chairing an all-day event in Bristol for the eLearning Network, called Making the most of Informal Learning.

schrieb Jane Hart in C4LPT. Sie kündigte darin einen Twitter-Chat an:

Then from 2.30-4 pm BST (GMT+1) Nic and I will be running a session on using social media tools for informal learning. A major part of that part of that session will be a live Twitter chat – to include both those in the room and outside it – where we’ll be asking questions about your own use of social media for informal learning. So please join us then – we’ll be using the #elnil tag again.

Der Twitter-Chat fand statt und wurde jetzt durch einen Blogpost “Social learning in action at #elnil” vorgestellt und die 500 Tweets durch eine Zusammenfassung auf Tweetdoc dokumentiert. Die fünf Fragen, die diskutiert wurden, waren:

  1. What social media tools do you use for your own informal learning OUTSIDE the organisation -and how do you use them?
  2. What social media tools do you use for your own informal learning INSIDE the organisation – and how do youuse them?
  3. How can you encourage/help/support others to use social media tools for their informal learning?
  4. What other factors do you need to consider when selecting social media tools for informal learning?
  5. How might the Twitter chat approach be used within an organisation to support informal learning/performance support?

Was ich bei dem Chat ganz wichtig fand war, dass die Fragen durch Teilnehmer/innen mehrmals retweeted wurden, so dass man nicht nach unten scrollen und danach suchen musste, wenn man etwas anderes gemacht hatte und wieder einstieg.


Less blogging, more tweeting

Mai 12, 2011

Letzteres schreibt Jane Hart in ihrem von mir sehr geschätzten JANE’S PICK OF THE DAY. Schade eigentlich, denn ich finde beides hilfreich: Ausformulierte Beiträge in einem Weblog und kurze Meldungen in Twitter. Ich mag das gar nicht gegeneinander ausspielen – gleichwohl hat jede/r das Recht, das so zu machen, wie sie/er das mag.
Das führt mich zu der Frage: Würden Sie gerne Tweets mit Tipps zu Fortbildungsfragen lesen? Wir könnten solche ohne Schwierigkeit in den BIB-Twitter-Account @bib_info mit aufnehmen und würden dann die Meldung einfach durch #fobikom markieren. Was meinen Sie?


Fürs Wochenende: Ein wenig gruschteln

Januar 29, 2011

Die Gruschtschublade, die ich Ihnen zur Verfügung stellen möchte, heißt lernundenter, Abteilung Workshops und Dossiers. Nette Dinge befinden sich in der Schublade, wie Anleitungen zum Twittern, zum Podcasten, zu Weblogs und anderes …

Ach ja, für Nicht-Schwaben: Was ist “Gruscht”? S’Dictionärle weiß es! Also etwas Kreatives, aus dem Chaos geboren, das der Gruscht, der sich in einer Schublade (oder dem Handschuhfach eines Autos oder der Handtasche einer Frau) immer wieder bietet.


e-teaching goes Web 2.0

August 7, 2010

Man reibt sich bei dieser Meldung ein wenig die Augen, denn natürlich war e-teaching.org schon immer WebZwoNullig, wurden die aktuellen Meldungen doch durch ein Weblog an die Öffentlichkeit transportiert! Doch jetzt bietet e-teaching.org auch einen Twitter-, YouTube-, Slideshare- und Podcast-Channel. Sehr schön!


Der Medienzoo

Juli 27, 2010

Wir hatten es gestern vom “Medienzoo” des Studiengangs Medien und Kommunikation der Universität Augsburg.

Sie finden hier Beschreibungen, Einführungen und Hilfe, Anregungen und Beispiele, wie Sie den Medienzoo neuer Web 2.0 Medien für die Lehre in der Universität nutzbar machen können.

Behandelt werden Facebook (s. gestriger Eintrag), Twitter, Podcast und “Multimedia” Weblogs (gibt es noch andere?!). Und ein ausführlicher Punkt: Web 2.0-Didaktik!
Nett auch, dass auf das Vorbild Media Zoo hingewiesen wird. Hey, da fliegen ja Vögel!!


Über die Flüchtigkeit der Echtzeit

April 22, 2010

Nochmal zum Lesen der Tweets von Konferenzen: Wir hatten ja auf die Inetbib-Tagung in der letzten Woche hingewiesen, zuerst empfohlen, die Twitterwall zu benutzen und dann noch einmal nachgelegt, dass die Suchmaschine von Twitter selbst mit dem Suchbegriff #inetbib2010 besser ist, da die Twitterwall keine Möglichkeit bot, weiter nach hinten weiterzuscrollen oder -klicken.
Allerdings sollte man sich mit dem Lesen etwas sputen, denn die Twitter-Suchmaschine liefert nur Ergebnisse einer Reihe von Tagen rückwärts, danach regiert die Amnesie! Wenn Sie beispielsweise die Tweets zum Bibliothekskongress noch einmal lesen möchten, liefert Ihnen die Twitter-Suchmaschine nichts mehr vom damaligen Reichtum.

Zwei Tipps noch zu diesem Thema:

  • wechseln Sie auf eine herkömmliche Suchmaschine und suchen Sie nach den Inhalten mit der Anfrage “site:http://twitter.com +bibtag10″. Yahoo! bringt übrigens zu wenig, Google liegt schon im Bereich der richtigen Größenordnung, bringt die Ergebnisse aber ungeordnet
  • da gerade bei Konferenztweets viele Wiederholungen vorkommen (RT – so genannte “retweets”) und man dadurch genervt wird, lohnt es sich, die Anfrage durch weitere Suchwörter zu erweitern, beispielsweise “site:http://twitter.com +bibtag10 + ebooks”. So kann man die interessanten Themen direkt ansteuern

Allerdings geht auch das nicht ewig: Ein Tweet von vor einem Jahr, der ca. ein dreiviertel Jahr über Google noch recherchierbar war, ist seitdem verschwunden. Deshalb macht auch der Vorschlag Sinn, den Lambert Heller und Patrick Danowski im Vorfeld diskutiert hatten, die Tweets mit dem hashtag #bibtag10 auf dem Volltextserver des BIB zu archivieren. Ist aber noch nicht passiert …


Ab morgen: Inetbib in Zürich

April 13, 2010

inetbib ist die verbreitetste bibliothekarische Liste in Deutschland und veranstaltet vom 14.4. bis 16.4.2010 in der ETH Zürich die Inetbib 2010, also die wiederholte Auflage einer Tagung, die zweijährlich stattfindet. Im aktuellen BuB-Heft war ja etliches dazu zu lesen, sowohl zur Liste als auch zur Tagung. Aber auch hier im Fobikom-Blog wurde die Tagung bereits angekündigt.
Was gibt es also Neues zu berichten, ausser dass die Tagung jetzt unmittelbar bevorsteht? Für Einträge zur Tagung in sozialen Diensten soll das Schlagwort (#)inetbib2010 verwendet werden. Dadurch kann man beispielsweise auf Delicious entsprechende Links, auf Flickr die dort abgelegten Fotos und auf Twitter die entsprechenden Einträge finden. Oder eben gleich die entsprechenden RSS-Feeds abonnieren!

[Update zum folgenden Absatz: Es hat sich als besser herausgestellt, einfach die Twittersuche nach dem Schlagwort #inetbib2010 zu verwenden. Ist übersichtlicher und reicht weiter nach hinten. Vgl. auch meinen gestrigen Beitrag in netbib.]

Noch eine Besonderheit für Twitter: Es wurden zwei Twitterwalls eingerichtet, hier von Rudolf Mumenthaler von der ETH Zürich und hier von Michael Schaarwächter, dem Admin von inetbib, so dass man hier weder die Suche durchführen noch einen RSS-Feed einrichten muss. Es genügt, eine der beiden Webseiten aufzurufen!


“140 Learning” von Jane Hart

Februar 27, 2010

There are now over 400 million people using Facebook, over 50 million users on Twitter and despite the fact that Google Buzz has only been operational for a few days it is linked to over 100s of millions of Gmail accounts. These are FREE global systems that can no longer be overlooked for their potential as learning systems.

Jane Hart vom Centre for Learning and Performance Technologies hat das Projekt 140 Learning gestartet. Sie erläutert die sozialen Netzwerke Twitter, Facebook und Google Buzz und schildert dann, wie man diese Instrumente beim Lernen einsetzt (nette Überschriften: “serendipitous learning” oder “daily micro-learning”).


Twittern für Dummies und alle anderen

September 14, 2009

Wir wollen mit unserem Weblog keinen langweilen. Aber auch niemanden im Regen stehen lassen. Also – Twitter-Insider hier aprupt das Lesen aufhören. Den anderen (Dummies und Neugierigen) sei heute mit einem Tipp geholfen, den letzten Blogbeitrag (Dokumentation von Konferenzen nach aussen) besser nachvollziehen zu können. Mein BIB- und Weblog-Kollege Jürgen Plieninger zeichnet verantwortlich sowohl für diesen (also den letzten) Beitrag als auch für die Checkliste Nr. 28 (PDF, 518,5 KB) der BIB-Kommission für One-Person-Librarians (OPL). Die Checkliste befasst sich eingehend mit dem Erstellen und Nutzen von Twitterbeiträgen. Mitautor dieser erbaulichen Handreichung ist Edlef Stabenau. Wer sich also immer noch frägt, was Hashtags sind oder wie man sie erstellt …

P.S.: Der (zugegeben etwas despektierliche) Begriff “Dummies” ist eventuell urheberrechtlich in Hinblick auf die “Dummies Bücher” geschützt. Ein Ratgeber aus dieser Reihe macht jedoch klar, dass sich Alltagsstress nicht lohnt. Ich habe beschlossen, mich dem Druck zu entziehen, der auf Veröffentlichungen und seinen Untiefen ruht. Ich sehe der Gefahr folglich gelassen ins Auge.


Dokumentation von Konferenzen nach aussen

September 12, 2009

Allmählich wird es sehr interessant, Konferenzen fast in Echtzeit verfolgen zu können, die man nicht besucht. Das lange Warten auf das Erscheinen des Tagungsbandes ist verkürzt durch die unterschiedlichen Möglichkeiten, Präsentationen, Blogeinträge und Reaktionen auf Twitter zum Thema zur Kenntnis zu nehmen. Zwei gute Beispiele fanden diese Woche statt.

Zum einen war dies die Dreiländerkonferenz “Die lernende Bibliothek”, die vom Berufsverband Information Bibliothek mit veranstaltet wird und dieses Jahr in der Schweiz in Chur stattfand. Anhand der Tagungshomepage hatte man bereits Gelegenheit, mit Hilfe der Abstracts sich zu informieren, welche Themen behandelt werden würden. Gut. Normalerweise käme jetzt das Warten, bis die Vorträge/Präsentationen veröffentlicht werden. Das war jedoch dieses Mal nicht der Fall, weil man über die Twitter-Suche mit Hilfe des hashtags lb09 jene Eintragungen verfolgen konnte, die zur Konferenz veröffentlicht wurden. Nur kleine Einträge, da kann nichts Substantielles kommen? Das stimmt erstens schon einmal nicht aufgrund der dichteren Folge von Einträgen. Das stimmt zweitens nicht, weil wir mittlerweile das Internet haben. Da gibt es Links! Und siehe da, da waren zum Beispiel Links auf die breiter formulierten Einträge in einem Weblog, das ebenfalls recht zeitnah – wie sich herausstellte – von einem der Organisatoren gefüllt wurde. Alles in allem waren das doch sehr viel mehr als nur Informationshäppchen, man fühlte sich sehr gut bedient, dankeschön! Einer der letzten Einträge lautet zudem:

vega75: Alle Beiträge sind im Tagungsband abgedruckt: http://bit.ly/tFRjM. (ab 1. Oktober auch kostenlos online abrufbar) #lb09

Zum anderen war dies die 13. Verbundkonferenz des GBV, die an der SUB Hamburg stattfand und auf der Konferenzhomepage sogar eine mit Hilfe von Yahoo! Pipes realisierte Überblicksseite “Die Konferenz in den Medien” bot, auf welcher alle Blog-, Twittereinträge, Fotos, Präsentationen und Links eingebunden wurden, die mit dem tag gbvvk099 versehen waren. Und da recht viele Aktivistinnen und Aktivisten der Bibliothek 2.0 aus dem Einzugsbereich des GBV kommen (warum ist das so? möchte man am Rande fragen), war der Informationsteppich, der einem zu der Konferenz da ausgebreitet wurde, sehr reichhaltig. Leider aktualisierte sich die Medien-Aggregationsseite der Homepage nicht so oft, wie man das gewünscht hatte, weswegen man doch wieder auf die spezifische Twitter-Suche zurückgriff, aber das ist nichts weiter als ein Schönheitsfehler.

Alles in allem eine sehr schöne Sache – wenn diejenigen, die bereit sind, Informationen gleich ins Netz zu stellen, dies auch tun können. Und hier kommen wir wieder zu einem leidigen Thema: Der WLAN-Ausstattung von bibliothekarischen Konferenzen. Hier bleibt immer noch viel zu wünschen übrig und leider wird sich hier nicht so schnell etwas bewegen, wenn die Konferenzen in Messe- und Tagungsgebäuden stattfinden, deren Betreibergesellschaften sich solche Banalitäten teuer bezahlen lassen. Ausweichmöglichkeiten bieten Handys, aber auch (prepaid)-UMTS-Sticks an den Laptops und Netbooks, mit deren Hilfe man über das Mobilfunknetz ins Netz kann. Aber sagen Sie selbst: Muss es in einer Informationsgesellschaft in der Informationsbranche die Aufgabe von Tagungsbesuchern sein, selbst für die Netzanbindung zu sorgen? – Wie ich oben zu zeigen versucht habe, ist das ja weder Manie noch Verzetteln, sondern bietet handfeste Vorteile für andere, die nicht an der Konferenz teilnehmen!


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