Bildungskredit

Juni 25, 2012

Alle, die sich ihr Studium selbst finanzieren müssen (z. B. Wiedereinsteigende), haben unabhängig von Vermögen und Einkommen die Möglichkeit, einen flexiblen Bildungskredit von der Bundesregierung zu erhalten. Gilt auch für eine Ausbildung, zum Beispiel für FaMIs. Die Konditionen können sich sehen lassen! Und Ausnahmsweise interessiert hier nicht mal das Einkommen der Eltern oder Lebenspartner.


Abstract BT12: Fortbildung für FaMIs: Studieren an der FH Hannover

Mai 7, 2012

Fürwahr “Neue Wege in der Aus- und Fortbildung” geht die Lehrbeauftragte Anke Wittich (M. A.) aus der Fachhochschule Hannover und unsere Auftaktreferentin zur Blockveranstaltung am 101. Deutschen Bibliothekartag in Hamburg.

Ihr Beitrag am Mi., 23.05.12,  16.00 – 16.30 Uhr (Saal C) steht unter dem Titel “Fortbildung für FaMIs: Studieren an der Fachhochschule Hannover.

Im Rahmen der Offenen Hochschule plant die Fachhochschule Hannover ein Studienangebot für Fachangestellte Medien und Information (FAMI) ohne Abitur. Zum Wintersemester 2012/13 werden bis zu 20 Studierende zugelassen, die eine dreijährige FAMI-Ausbildung und eine dreijährige Berufstätigkeit nachweisen können. Die Teilnehmer können weiterhin in ihrem erlernten Beruf tätig sein und neben ihrer Berufstätigkeit sieben Semester studieren. Ergänzend zu den detaillierten Zulassungsvoraussetzungen und entstehenden Kosten stellt der Vortrag den geplanten Studienablauf vor.

Anke Wittich, M.A. ist Lehrbeauftrage an der Fachhochschule Hannover, Fakultät III im Studiengang Informationsmanagement für Informationskompetenz, Lern- und Arbeitstechniken, DV-Systeme für kleine Informationseinrichtungen und Informationsinfrastrukturen. Sie absolvierte 2006 bis 2009 den Master „Informations- und Wissensmanagement“ an der FH Hannover und promoviert an der Humboldt-Universität zu Berlin zu Persönlichem Wissensmanagement. Außerdem entwickelt sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Frau Monika Maßmeyer den berufsintegrierenden Studiengang Informationsmanagement.


ANKOM – Übergang von beruflicher zur hochschulischen Bildung

Februar 24, 2012

Wie können die Rahmenbedingungen für eine Studienaufnahme von Berufstätigen verbessert werden? Mit der Initiative ANKOM „Übergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung“.

Während es in der ersten Phase von ANKOM noch darum ging, Anrechnungsverfahren zu generieren, hat nun die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Initiative zum neuen Ziel, den Zugang von beruflich Qualifizierten an die Hochschulen zu fördern, beispielsweise durch das Entwickeln von unterstützenden Maßnahmen unter Berücksichtigung der besonderen Lebensumstände Berufstätiger.

ANKOM mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) als Projektträger ermittelt und erprobt in 20 Projekten, wie die Rahmenbedingungen für die Studienaufnahme von Berufstätigen verbessert werden können. Beispielsweise über mehr Angebote zum Erlernen von Studiertechniken.

Die Auftaktveranstaltung “Übergänge gestalten!” findet am 29.02.12 in Berlin statt.


Altersgerechte Wissensvermittlung im Studium über 40

Januar 16, 2012

“Erfolgreich studieren 40+” ist ein Forschungsprojekt der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, die bundesweit tätig ist. So plant die FOM beispielsweise spezielle Brückenkurse und Beratungsangebote für ältere Studierende, um diese Zielgruppe berufsbegleitend zum Bachelor- oder Master-Abschluss zu führen. Die Anforderungen der Zielgruppe zu kennen und Merkmale für ein altersgerechtes Studium zu bestimmen sind dabei von hoher Bedeutung, so zum Beispiel das Einbeziehen von Erfahrungswissen. Auch hier kommt man um das Schlagwort “Lebenslanges Lernen” nicht herum. Und tatsächlich besinnt man sich auf den beginnenden Fachkräftemangel, denn die “Liebe zu älteren Jahrgängen” ist’s wohl eher nicht, die derart löbliche Projekte an den Tag legt.


Weiterbildungsprogramme hoch oben auf der Agenda

Oktober 7, 2011

Hochwertige Weiterbildungsprogramme für beruflich Qualifizierte auch ohne Abitur stehen derzeit hoch oben auf der Agenda der bayerischen Hochschulpolitik, so das Wissensministerium in München. Zu den bisher fünf derartigen Studiengängen (z. B. Versicherungswirtschaft) gesellen sich acht weitere hinzu, z. B. Systemtechnik. Eine Personalberaterin ist begeistert, denn es böte den Mitarbeiter(inne)n die Möglichkeit, intern voranzukommen. Allerdings entspricht die Regelstudienzeit neun Semestern und gleicht damit einem Vollzeitstudium von sieben Semestern. Urlaub ist da kaum mehr drin, die Wochenenden verplant und die Freizeit denkbar kurz. Manche Firmen unterstützen jedoch diese Herkulesarbeit, von denen sie schließlich auch profitieren. So würden zuweilen Studiengebühren übernommen oder ein Fünftel der Arbeitswoche fürs Studium freigegeben. Löblich und nachahmenswert.

[via Welt-online]


Abstract BT11: Nach dem Studium ist vor der Weiterbildung …

Mai 19, 2011

Cornelia Vonhof, Mitglied im Bundesvorstand des BIB, Berufsverband Information Bibliothek e. V. und Professorin an der Hochschule der Medien Stuttgart, ist unsere zweite Referentin in der Blockveranstaltung der Kommission für Fortbildung (FobiKom)* am 8.6.2011 ab ca. 16.30 Uhr in Raum 5 zu:

Nach dem Studium ist vor der Weiterbildung – Weiterbildungsbedarf von Bachelor- und Master-Absolventen

Die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge sind mittlerweile an allen deutschen Hochschulen etabliert. Die Bachelor-Studiengänge erheben den Anspruch, “berufsqualifizierend“ zu sein, die Master-Studiengänge qualifizieren für Führungspositionen.

Mit Blick auf die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart werden Inhalte des Bachelor- und Masters-Studiengangs skizziert und die Frage untersucht: “Was kommt danach? Lässt sich aus den Ausbildungsinhalten bereits ein zukünftiger Fortbildungsbedarf prognostizieren?“

Hochschulen sind aber nicht nur “Produzenten und Lieferanten“ künftiger FortbildungsteilnehmerInnen, sondern werden zunehmend selbst zu Fortbildungsanbietern. Am Beispiel der HdM wird ein Konzept vorgestellt, das Lehrveranstaltungen im Studienbetrieb und Fortbildungsangebote integriert.

By the way: wir kündigen von je her gerne auf diesem Blog die International Sommer Scholl der Hochschule der Medien Stuttgart an. Und nun dürfen wir gespannt sein, was uns die werte (Noch-)Vorstandskollegin Vonhof über ein weiteres, sicher ebenso erfolgreiches neues Konzept zu berichten hat. Conny, Danke für Deinen Beitrag und dass Du zusammen mit uns die parallel verlaufende Blaue Stunde schwänzen wirst müssen!

* Abstract zum 100. Deutscher Bibliothekartag in Berlin


Neuer Master Bildungswissenschaften

April 7, 2011

Die Bildung von morgen gestalten mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und dem neuen Master Bildungswissenschaften mit den beiden Profilen „Fachdidaktik“ beziehungsweise „Führung und Innovation in Bildungsinstitutionen“. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.


Heute 14.00! Community-Entwicklung im Web 2.0

November 29, 2010

Wie kann eine virtuelle Gemeinschaft konzipiert, initiiert und kultiviert werden? Das Login zur kostenlosen Teilnahme am Online-Vortrag mit Beginn um 14.00 Uhr wird heute um 13.45 Uhr freigeschaltet. “Informieren, kooperieren, qualifizieren” – und dabei neue Wege in der Aus- und Weiterbildung gehen. Am Beispiel des branchenspezifischen Netzwerkes der Druck- und Medienbranche werden zwei Mitglieder des interdisziplinären Projektteams von der Beuth Hochschule für Technik Berlin, Prof. Dr. Anne König und Dr. Ilona Buchem, von ihren Erfahrungen berichten.

Ausführliche Informationen zur Mediencommunity 2.0 finden Sie auf der Projekthomepage: http://www.mediencommunity.de.

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und ist später auf http://www.e-teaching.org abrufbar.

[Pressemitteilung e-teaching.org idw-online vom 23.11.2010]


100 Jahre Erziehungswissenschaft in Tübingen

September 25, 2010

Wir gratulieren dem Institut für Erziehungswissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen zum hundertsten Geburtstag! Am 28.09.2010 begeht das Institut sein Jubiläum mit einem Festakt, einer Fachtagung und einer Ausstellung.

Wer bei Erziehung nur an Schüler denkt, hat ein unvollständiges Bild der Pädagogik. In Tübingen werden neben Schulpädagogik und Sozialpädagogik ebenso die Schwerpunkte Erwachsenenbildung/Weiterbildung angeboten und führt zum Bachelor und Master. Eigenen Angaben zufolge ist es “das größte erziehungswissenschaftliche Universitätsinstitut in Baden-Württemberg und belegt bei den CHE-Rankings regelmäßig Spitzenplätze.”

Tja, Kollege Jürgen aus Tübingen – da kann die Bambergerin mithalten, wir haben hier immerhin den einzigen Lehrstuhl für Andragogik Deutschlands *grins.


Haltet euch ran fürs Stipendienprogramm!

September 2, 2010

Gute Nachrichten zum Semesterbeginn: Stipendien in monatlicher Höhe von 300 Euro könnten Studierende zu Höchstleistungen reizen. So jedenfalls erhofft es sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit seinem vor einem Monat in Kraft getretenen nationalen Stipendienprogramm für begabte Studentinnen und Studenten.

Was mir persönlich jetzt noch fehlt, das wären finanzielle Hilfen für Studierende im Sinne des europäischen Gedankens und im Sinne lebenslangen Lernens. Denn: meist ist eine Geldspritze mit Bedingungen verbunden, wie zum Beispiel einem Höchstalter, einem Erststudium oder eben eines inländischen Studiums. Lassen Sie uns den Fall einer Selbstständigen Ü40 annehmen (also mit noch 20-25 Jahren beruflicher Tätigkeit vor sich), die im Nachbar-EU-Land Österreich ein berufsbegleitendes Masterstudium der Erwachsenenbildung absolvieren möchte. Da bleibt ihr nur übrig, die Honorare zu erhöhen, denn die ca. 6.000 Euro plus Fahrt- und Übernachtungskosten für Präsenzzeiten wollen irgendwo herein geholt werden. Na, ich glaube schon, dass solche Beispiele öfter vorkommen, als es Vater Staat sich vorstellen kann.


Neuer Masterstudiengang Bildungswissenschaft

Oktober 3, 2009

In Rostock beginnt mit diesem Wintersemester zum ersten Mal der Masterstudiengang Bildungswissenschaft (Ein-Fach-Studium) an der Philosophischen Fakultät in Rostock am Institut für Allgemeine Pädagogik. Der viersemestrige Studiengang (MA) hat zwei Schwerpunkte: Bildung im Lebenslauf, allgemeine Erwachsenenbildung (Lebenslanges Lernen) und Frühe Hilfen, Sonderpädagogik, sprich: die Entwicklung von Kindern von den ersten Lebensjahren bis zum Schuleintritt.

Neben einer wissenschaftlichen Laufbahn ergeben sich Berufsperspektiven zum Beispiel in der außerschulischen Bildung, also im Bereich der Weiterbildung. Allerdings werden die Berufschancen als relativ gering eingestuft, wie man einem Kommentar aus “Studies Online” entnehmen kann:

Berufschancen schätze ich ohne den Master zu machen als faktisch nicht vorhanden ein. Mit Master (auch hier gibt es keine Nebenfachwahlen mehr, sondern der Master dient der Spezialisierung im Hauptfach), z.B. in Pädagogik/Erwachsenenbildung, gelten dann die gleichen Bedingungen wie für Magister- und Diplom-Pädagogen mit Schwerpunkt Erwachsenenpädagogik.

Mein persönlicher Tipp: BWL Studium mit den Schwerpunkten Personalwirtrschaft oder Personal und Organisation als ersten und dann Betriebspädagogik als zweiten Schwerpunkt; das geht bzw. ging im Diplom-Kaufmann auch an der Fernuni Hagen und ist SEHR empfehlenswert, wenn man in die betriebliche Aus- und Weiterbildung will, denn als Dipl.-Kfm. hat man reelle Chancen, während es bei Pädagogen, wie auch in den Arbeitsmarktberichten nachzulesen, sehr schwer ist, da reinzukommen.

Hochschulen, die den Studiengang Bildungswissenschaften anbieten:

Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (BA)

Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften der Fernuniversität Hagen (BA)

Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz. zum Beispiel mit dem Masterstudium “Weiterbildung/Lebensbegleitende Bildung” (Bakk. bzw. Mag. Phil.)

Universität Wien (BA, MA)


Investitionen in Bildung: JETZT

September 9, 2009

Mit gerade einmal 2,5 Prozent der 30- bis 39-Jährigen, die sich für ein Vollzeit- oder Teilzeitstudium eingeschrieben haben, sind die Deutschen laut der neuen OECD-Studie in der Weiterbildung weit abgefallen. Australien, Finnland oder Schweden verbuchen 13 Prozent und mehr. Nur noch die Türkei und Korea weisen innerhalb der OECD geringere Werte auf.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft erklärte, an internationalen Maßstäben gemessen müssten in Deutschland Jahr für Jahr mindestens 30 bis 40 Milliarden Euro mehr für die Bildung ausgegeben werden. Die bildungspolitische Sprecherin Partei Die Linke, Nele Hirsch, monierte, das Bildungssystem sei chronisch unterfinanziert. Der Verband Bildung und Erziehung betonte, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise müssten Bildungsausgaben Vorrang bekommen.

[via tagesschau.de]


Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.