Prominente Unterstützer des Deutschen Weiterbildungstags

Juni 14, 2012

Martina Gedeck, bekannt durch “Das Leben der Anderen” und “Baader Meinhof Komplex”, unterstützt den 4. Deutschen Weiterbildungstag 2012 (DWT).

Zu ihrer Motivation erklärte sie: “Es gibt fast nichts Schöneres im Leben, als Unbekanntem zu begegnen, Fremdes sich vertraut zu machen, nicht zu wissen, was als Nächstes kommt – mit einem Wort: zu lernen! Möge es nie enden! Deshalb unterstütze ich den Deutschen Weiterbildungstag.”

[via Pressemeldung vom 30.05.2012]

Die BIB-Kommission für Fortbildung (FobiKom) mag zwar noch nicht soooo prominent sein, doch auch sie beteiligt sich in Kooperation daran, um das Anliegen zu mehr Bildung und zum Mehrwert der Bildung zu unterstützen:

Fr., 21.09.2012  „Was bin ich mir (mehr) wert?“ Informationsveranstaltung zum ProfilPASS-System
Das ProfilPASS-System ist eine Methode, um persönliche Kompetenzen, Fähigkeiten und Potenziale ans Licht zu bringen. Der ProfilPASS eignet sich somit für alle, die sich neu orientieren wollen – ob privat oder beruflich. Die kostenlose Informationsveranstaltung stellt das System vor. Sie ist ohne Kosten und benötigt keine Anmeldung. Die Dauer einer Informationseinheit beträgt ca. 45 min. Somit ist ein Einstieg zu jeder vollen Stunde zwischen 11 – 19 Uhr möglich. Adresse: 96047 Bamberg, Obstmarkt 10, III. Stock, Ilona Munique (Das WEGA-Team).

Ein ganz besonders wichtiger Unterstützer des DWT ist das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V. (DIE). Dieser Institution sind über verschiedene Projekte und Materialien auch Bibliotheken als Orte Lebenslangen Lernens verbunden.


Online-Fall-Laboratorium für Lehrende

Januar 26, 2012

Völlig neue Möglichkeiten für die Fortbildung von Lehrkräften, Trainern und Beratern: “Förderung der Kompetenzentwicklung von Lehrenden der Erwachsenenbildung mit Hilfe eines Online-Fall-Laboratoriums”, so der ellenlange Titel. Das Online-Fall-Laboratorium basiert auf Videomitschnitten aus der praktischen Kurs- und Seminararbeit. Diese werden  kommentiert und in eine internetgestützte Lernumgebung eingebunden.

Lernen am “fremden Fall”, das in anderen Disziplinen längst üblich ist, wird so für den Bereich des Lebenslangen Lernens erstmals erschlossen. Es kann sehr vielfältig genutzt werden: privat am heimischen Computer, in selbstorganisierten Lerngruppen, in Fortbildungsseminaren und Universitätskursen.

Am 07.02.2012 findet hierzu die Eröffnungstagung für Fortbildungsanbieter und Hochschulen in Bad Honnef statt.


Altersgerechte Wissensvermittlung im Studium über 40

Januar 16, 2012

“Erfolgreich studieren 40+” ist ein Forschungsprojekt der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, die bundesweit tätig ist. So plant die FOM beispielsweise spezielle Brückenkurse und Beratungsangebote für ältere Studierende, um diese Zielgruppe berufsbegleitend zum Bachelor- oder Master-Abschluss zu führen. Die Anforderungen der Zielgruppe zu kennen und Merkmale für ein altersgerechtes Studium zu bestimmen sind dabei von hoher Bedeutung, so zum Beispiel das Einbeziehen von Erfahrungswissen. Auch hier kommt man um das Schlagwort “Lebenslanges Lernen” nicht herum. Und tatsächlich besinnt man sich auf den beginnenden Fachkräftemangel, denn die “Liebe zu älteren Jahrgängen” ist’s wohl eher nicht, die derart löbliche Projekte an den Tag legt.


Nutzen von Weiterbildung in Deutschland

Januar 5, 2012

Der Nutzen von Weiterbildung ist sicherlich unumstritten. Dennoch: die Weiterbildung öffnet für den Öffentlichen Dienst sowie für Teilzeitbeschäftigte nicht unbedingt die Türen zu einem Aufstieg. Ebenso wird im Themenheft “Weiterbildung” (PDF 1,34 MB)  festgehalten, dass das lebenslange Lernen in Deutschland nicht so stark verankert ist als in anderen Ländern.  Artikel des Heft 4/2011 der Beiträge zur Hochschulforschung sind:

Wissenschaftliche Weiterbildung in Deutschland  (Wolter)

Einkommenseffekte der Weiterbildung (Leuze/Strauß)

Weiterbildung und beruflicher Aufstieg (Briedis/Rehn)

Weiterbildung im internationalen Vergleich (Hanft/Zilling)


Weiterbildung auf die fünfte Stufe

Dezember 2, 2011

Anfang Dezember trifft sich die Bildungsministerin Annette Schavan mit ihren Länderkolleg(inn)en, um über eine sichtbare Aufwertung des lebenslangen Lernens zu verhandeln. Sie sähe die Weiterbildung gerne auf der fünften Stufe, auf der sich das Abitur und einige wenige berufliche Abschlüsse befinden. Innerhalb des EQR, also des Europäischen Qualifikationsrahmens (wir berichteten mehrfach) werden alle Bildungs- und Berufsabschlüsse auf acht Stufen dargestellt. Somit sollen Abschlüsse europaweit einheitlich eingeordnet werden, um Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

[via welt-online]


Bestnoten fürs Lernen in Franken

November 25, 2011

Der Lernatlas der Bertelsmann-Stiftung attestierte den Franken ein ideales Lernumfeld, bestehend aus Vereinen, Volkshochschulen, Museen, Theater oder regen Kommunen. Und eben an der Vernetzung dieser Institutionen und ihrer Angebote, kommunale Projekte, schnelles Internet, kirchliches Engagement, oder Jugendarbeit. Ist das denn schon Bildung? Fast, zumindest die Vorstufe davon. Ausstellungen, geladene Referent(inn)en, Konzerte, der Austausch miteinander, gerne auch der internationale, die gesellschaftliche Teilhabe, die Wissensvermittlung über die Schule hinaus, die laut Kultusminister Spaenle in Bayern besonders differenziert ist, … eben das Lebenslange Lernen in seiner vielfältigsten Form, ja, das macht Bildung und Wissen aus. Und das gelingt offenbar in Franken bestens. Nun, ich weiß schon, warum ich mich hier so wohl fühle. “Wo lebenslang gelernt wird, sind die Menschen glücklicher, das Zusammenleben sozial gerechter und die Gesellschaft wohlhabender”, so brachte es auch Jörg Dräger vom Vorstand der Bertelsmann-Stiftung auf den Punkt.

[siehe auch Fränkischer Tag, 22.11.11, S. 3, "In Franken lässt sich's gut lernen"]


“Häng Dich rein!” in die Qualitätsentwicklung der EWB

Oktober 20, 2011

Hör- und sichtbare Original-Mitschnitte zu verschiedenen Aspekten der Qualitätsentwicklung in der Erwachsenenbildung bietet die Reihe “Häng Dich rein!” Kostenloser Download auch nach der Veröffentlichung des Buches aus dem W. Bertelsmann-Verlag Bildungsforschung für Praktiker in der Erwachsenenbildung, welches diese Online-Vortragsreihe dokumentiert.

Zum Buch selbst, herausgegeben von Claus Kapelke und Barbara Ulreich: “Die Rolle von Netzwerken, neue Wege des Lehren und Lernens, die professionelle Beratung im Kontext lebenslangen Lernens, das Bildungscontrolling sowie Zielgruppenorientierung und Marketing. Die Podiumsdiskussion ergänzt und vertieft die Themen der Vortragsreihe.”


HAW Hamburg gewinnt Bundeswettbewerb “Aufstieg durch Bildung”

Oktober 13, 2011

„Aufstieg durch Bildung – Offene Hochschulen“ mit Weiterbildungskonzept stand im Rampenlicht eines Bundeswettbewerbs, den nun das HAW Hamburg-Projekt „Fit Weiter“ gewonnen hat. Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird es mit – WOW! – 2,65 Millionen Euro  gefördert und soll fakultätsübergreifend drei Weiterbildungsstudiengänge entwickeln und in die Angebotsstruktur der HAW Hamburg integrieren.

Der ganze Name des drei Jahre lang geförderten Projekts lautet: „Fit für soziale Netze: Neue Studienformate und Zielgruppen an der HAW Hamburg. Berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildung in modularisierten Studiengängen und Zertifikatsangeboten“. Darunter fällt auch “Angewandte Medieninformatik” auf Masterniveau. Angesiedelt ist das Projekt am neuen Competence Center für LebensLanges Lernen (CC3L).

Wir gratulieren!

[via idw-online]


Entwicklungsperspektiven für FaMIs

April 27, 2011

Der Aufruf dreier FaMIs des zweiten Lehrjahres, Fachrichtung Bibliothek, interessiert auch unsere FobiKom-Plattform rund um die (bibliothekarische) Bildung. Gesucht werden Erfahrungsberichte über das Berufsleben nach der Ausbildung, auch studierter FaMIs aller Fachrichtungen, um Entwicklungsperspektiven und den weiteren Werdegang von FaMIs nach der Ausbildung aufzuzeigen. Die Lebensläufe – auch aus dem Ausland – sollen auf einer Internetseite unverändert und ungekürzt veröffentlicht werden. Antworten an fami_entwicklung@yahoo.de.

Und da Entwicklung immer etwas mit lebenslangem Lernen zu tun hat, wird es uns eine Freude sein, zu gegebener Zeit auf dieses Projekt zu verlinken.


Förderung von Bildungsmöglichkeiten und Bildungsportal

April 20, 2011

Der Förderung von Bildungsmöglichkeiten hat sich die Arbeitsgemeinschaft lebenslanges Lernen durch Fernstudium (AGLL Fernstudium) verschrieben. Sie berät Senioren, Menschen mit einem Handicap, Ausländer oder auch Eltern während der Elternzeit, ihre eigenen Begabungen und Potentiale zu erkennen und gibt neue Impulse, um die Lebensqualität zu verbessern. Denn auf Grund des immer komplexer werdenden Arbeitsmarktes wird es zunehmend schwieriger, tragfähige Wege für eine berufliche Entwicklung zu finden.

Außerdem bietet die AGLL Fernstudium ein Bildungsportal an. In dieser Datenbank sind ca. 2.700 staatlich zertifizierte Fernlehrgänge enthalten mit den Suchmöglichkeiten nach Fachrichtungen und Bildungsabschlüssen.


Neues zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) und ESCO

März 21, 2011

Neues zum (nicht unumstrittenen) DQR, Deutscher Qualifikationsrahmen, und zur Initiative ESCO, European Taxonomy of Skills, Competences and Occupations“ aus dem BIBB, Bundesinstitut für Berufsbildung.

Transparenz, Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit im deutschen Bildungssystem könnten nur dann gefördert und Vertrauen der Bildungsbereiche untereinander gestärkt werden, wenn Betriebe, Beschäftigte, Lehrende und Lernende sowie bildungspolitische Akteure als potenzielle Anwender den DQR akzeptierten und seine Vorteile erkennen würden.

[via idw-online]


Zeichen setzen

März 12, 2011

Ja, das war’s dann auch schon. Ein Zeichen. Was will es uns sagen? Es ist der QR-Code der FobiKom. Dahinter, durch das Gittermuster schlecht erkennbar, steht der Druck, sich fortzubilden. Immerzu. Ständig. Dauernd. Immer wieder. Was Neues lernen. Lebensbegleitend eben. Lebenswichtig sicher nicht. Und schwarz-weiß-sehend schon gleich gar nicht. Wo bleiben nur die Farben? Ach, alles eine Sache der Einstellung. Sehen Sie … farbig wird das Leben schon deshalb, weil es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Auch, wenn es wie hier erst mal nicht-farbig daher kommt. Es kommt eben darauf an, was man daraus macht.*

Ich könnte es mit Photoshop hübsch einfärben. Habe ich mal gelernt. Als Dtp-Fachfrau.** Ja, auch so eine ausgestorbene Berufsbezeichnung, seufz. So wie die Diskussion um den gläsernen Menschen ausgestorben ist. Die kam damals, als die Jahreszahlen noch mit 19 begannen, zusammen mit dem Strichcode auf. Dem Eindimensionalen. Die Aufregung kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Also, nicht nervös werden, dass da schon wieder etwas Fremdes daher kommt. Betrachten Sie das Leben durch die rosarote Brille, verlieben Sie sich in die Abstraktion von Bits und Bytes, spielen Sie mit auf dem grünen Rasen der Leidenschaften, kaufen Sie sich ein lila Mobiltelefon, richten Sie ergeben den Blick in den blauen Himmel, fotografieren Sie sodann obiges Zeichen, dekodieren Sie es mit ZBar bar code reader … und dann sagen Sie nicht mehr, Sie hätten von nichts gewusst und sähen schwarz für Ihre Zukunft. Mit uns lernen Sie noch was!***

Hier geht’s zu den Fußnoten:

* Nach: “Beton – es kommt drauf an, was man draus macht.” Werbekampagne des Bundesverbandes der Deutschen Zementindustrie e. V. und meines Wissens ohne ©. Na ja, ist ja nur zur Sicherheit, die Fußnote. Man weiß ja nie, wer mit liest. Und mich hin hängt. Dann bin ich aber raus aus der Verbandspolitik, das sage ich Ihnen! Lege alle meine Ämter nieder, und zwar gleich und ohne “vorläufig”!

** Dtp = Desktop Publishing. Na ja, hat man schon ein wenig mehr gelernt als nur einzufärben, war richtige “Computerhandarbeit”. Heute gibt’s jede Menge Tools für Hinz und Kunz, da braucht’s wohl keine Ausbildung mehr. Und es gibt ja noch den Mediendesigner, wenn’s doch mal anspruchsvoller werden soll.

*** Uns. Das sind Dr. Jürgen Plieninger (Ja, ein echter!) und Ilona Munique. Letztere hat diesen hoch technischen Artikel geschrieben. Ätsch, war ausnahmsweise nicht der Jürgen! Aber der ist Schuld dran, dass ich mich an derartige Sachen wage. Er hat mich vor fast drei Jahren zum Webloggen gebracht. Kollegiales Lernen nennt man das heute. Bin ich ihm echt dankbar. Würde uns freuen, wenn auch Sie da draußen von unserem Geschreibsel profitieren. Aber jetzt erst mal … schönes Wochenende! Punkt. Ein Zeichen. Ein echtes, ehrliches, erkennbares, ebenmäßiges, enträtseltes … Endliches.


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.