Die Bibliotheksschule in Bayern ist Vergangenheit

Juli 12, 2012

Seit dem 1. Juli 2012 nennt sie sich Bibliotheksakademie (BAB). Nach wie vor ist sie eine Abteilung der Bayerischen Staatsbibliothek und somit die Anlaufstelle für bibliothekarische Aus- und Fortbildung in Bayern. Sie führt auch einen eigenen Fortbildungskalender mit Namen bibfib.de – Bibliothekarische Fortbildung in Bayern.

Bleibt zu wünschen, dass die neue Akademie – im Übrigen ein “rechtsfreies” Wort und für jedermann frei zur Verwendung – weiterhin all ihren Aufgaben gerecht werden kann, die doch recht vielfältig sind.


Linkliste der Arbeitsagentur

Juli 5, 2012

“Weiter durch Bildung” ist eine hübsche Linkliste der Bundesagentur für Arbeit zu Angeboten von ihr selbst, z. B. Kursnet oder Berufenet, sowie externen Links, z. B. zum Bildungskredit, den Förderleistungen der Bundesländer oder Infoportalen zu Bachelor und Master u. v. m. Manchmal vergisst man ja die sonstigen Info-Leistungen derartiger Institutionen, wenn man grad in Lohn und Brot ist …


Neuerscheinung Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten FaMI und ABID-Assistenz

Juni 27, 2012

Eine Neuerscheinung, die sich  mit den verschiedenen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten des mittleren Dienstes im Bibliothekswesen befasst.

FaMI und ABID-Assistenz: Quo vaditis? : Vergleichsstudie zur beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung auf der mittleren Qualifikationsebene im Archiv-, Bibliotheks-, Informations- und Dokumentationswesen (ABID) des deutschsprachigen Raumes. / André Hensel. Neugebauer, W. 2012 (Schriften der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB) ; 12)
ISBN 978-3-85376-292-9 P EAN: 9783853762929  Link zum Datensatz.

Danke für die Info aus der BIB-Kommission für Eingruppierung und Besoldung, KEB.

P. S.: Aus Sicht einer (noch unveröffentlichten) Rezension heraus gibt es wohl speziell im Kapitel zum Fachwirt – aus deutscher Sicht gesehen – nichts wesentlich  Aktuelles.


Skripte der Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland

Juni 26, 2012

“Die Bibliotheksfachstellen sind der größte Anbieter von Fortbildungsbildungsveranstaltungen für Bibliotheksleiter und –mitarbeiter in Deutschland.”

heißt es gleich zu Anfang auf der Seite zu Terminen/Seminaren der Homepage der Fachstellen. Da letzt eine Sitzung der Facharbeitsgruppe EDV stattfand, soll dies zum Anlass genommen werden darauf hinzuweisen, dass sowohl für die EDV-Seminare als auch die Bau-Seminare die Skripte hier auf der Homepage angeboten werden. Nur die Dokumentation der Jahrestagungen ist ins Hintertreffen geraten, hier ist 2010 das letzte dokumentierte Treffen. (vgl. Kommentar)


L3T’s WORK

Juni 21, 2012

Letzt fand eine Tagung jener statt, die zum Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien beigetragen hatten. Die Ergebnisse der Tagung werden hier aufbereitet, aber auch da (im Konzeptblog) ist noch etwas zu finden.


#bibtag12 Nachlese (4) | Blockveranstaltung “Neue Wege in der Aus- und Fortbildung”

Juni 8, 2012
Vortragende "Neue Wege in der Aus- und Fortbildung"

v.l.n.r.: Anke Wittich, Elke Schnee (im Hintergrund), Karin Holste-Flinspach, Ulrike Kraß

“Neue Wege in der Aus- und Fortbildung”, so lautete die Session, unter der das Programmkomitee des 101. Deutschen Bibliothekartags 2012 die Einzelvorträge sinnfällig zusammengefasst hat.

Moderation: Ilona Munique, FobiKom

Moderation: Ilona Munique, FobiKom

Eine gute Gelegenheit, auf zwei beständige Hostings hinzuweisen. Zum einen finden Sie die Vorträge auf dem OPUS-Server des BIB. Und zum anderen auf den Webseiten der FobiKom, sofern wir die Vorträge initiiert (das war hier nur zum Teil der Fall) oder moderiert (hier Ilona Munique) haben, oder wenn sie von eigenen Kommissionsmitgliedern (hier Ulrike Kraß) oder von der ihrer Schwesterkommission, der Kommission für Ausbildung und Berufsbilder (hier Karin Holste-Flinspach) gehalten wurden. Mithin thematisch in den FobiKom-Kragen passen.

Jetzt also noch einmal alle aufgeführt, die Volltextergänzung wird gegebenenfalls nachgereicht.

Stichwörter: Ein berufsintegrierender, kein akkreditierter Studiengang im Wert von 32 ECTS. Läuft parallel und identisch zu den Bachelorlehrgängen. Berechtigt zur Aufnahme eines Masterstudiums. IT-lastig in den ersten drei von sieben Semestern. Urteil einer Studierenden: “Es ist machbar”.

  • Karin Holste-Flinspach, Frankfurt, Main: FaMI in der Krise – Ausbildungsreform überfällig!
    Abstract FobiKom-Weblog | Volltext n. n.

Persönliches Fazit gleich zu Beginn: “Es wird ihn noch geben”.

  • Ulrike Kraß, Freiburg, Br.: Immer wieder mittwochs? Ein Beispiel für gelungenes „Lernen am Arbeitsplatz in Bibliotheken”
    Abstract FobiKom-Weblog | Volltext

Vier interessante Beispiele bestätigen den hohen Nutzen und die Wertschätzung, die diese Micro-Learning-Form erhält – immer aber nur als ein Teil weiterer Fortbildungsmaßnahmen.

  • Elke Schnee, Kiel: Bilanz nach 20 Jahren Ausbildung von Gehörlosen in der ZBW, Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften/Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
    Abstract FobiKom-Weblog | Volltext

Wichtigste Message: “Hören kann ich schlecht. Verstehen kann ich gut. Und entscheiden kann ich selbst, was wichtig ist.” Sollten Sie also Hörgeschädigten begegnen, die Nachfragebedarf äußern, dann haben Sie Geduld und sagen Sie nie: “Ach, war nicht so wichtig …”

<< #bibtag12 Nachlese”, unsere Abgesangreihe rund um den 101. Deutschen Bibliothekartag in Hamburg 2012 >>

Fotos von: Ilona Munique, Cornelia Awenius


#bibtag12 akut (2) | MI Arbeitssitzung, BIB-Jahresthema, Blockveranstaltung

Mai 22, 2012

Das Wichtigste zuerst: Einladung zur offenen Arbeitssitzung der FobiKom am Mi., 23.05.12, 9 – 11 Uhr im Foyer des Radisson Blu-Hotels auf dem Concress-Gelände. Natürlich werden wir ein paar Tagesordnungspunkte abarbeiten, doch vordergründig steht der Austausch an – unter uns FobiKom-Mädels (Michaela, Petra, Ulrike, Monika, (2x) Karin und Ilona) sowie Ihnen, unseren werten Gästen, die einfach nur mal hinter die Kulissen der Verbandsarbeit reinsehen möchten. Oder uns etwas fragen, eine Anregung geben oder uns kennenlernen wollen. Nur auf Karoline müssen Sie verzichten, sie genießt noch die Freuden einer jungen Mutter.

Dann die BIB-Jahresthema-Session “Wer? Wo? Wie viele? Auswirkungen des Demographischen Wanndels” von 13.30 – 15.30 Uhr im Raum “Planten und Blomen”. Kann ich, ehrlich gesagt, noch nicht viel dazu sagen, denn dass ist was Neues im Programm. Ausgeheckt hat das unser Bundesvorstand. Einer daraus, Tom Becker, wird’s moderieren. Zusammen mit unserem FobiKom-Mitglied Petra Häuslbauer. Ein paar Worte kommen dann auch von mir (also Ilona Muique), die das Konzept des BIB-Sommerkurses unter jenem Jahresmotto vorstellt. Wer sich noch zum 01.06. für Bamberg (29.7.-3.8.12) anmelden möchte, bitte beeilen! Denn wir werden gro Werbung auf dem Bibliothekartag in Hamburg machen, und dann könnten die letzten Plätze schnell weg sein. Da ich jetzt nicht mehr im Büro sitze, und auch unterwegs prinzipiell nicht ständig meine E-Mails abrufen werde, ist Ihre Anmeldung am sichersten direkt via dem Fortbildungskalender zu tätigen.

Außerdem wird zur Session am Mi., 23.05.12 erscheinen: Petra Klug von der Bertelsmann-Stiftung, Petra Meier-Ehlers von den Hamburger Bücherhallen und Daniela Meidlinger aus der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg (meiner geliebten Heimatstadt).

Weiter geht’s am Nachmittag mit der Blockveranstaltung “Neue Wege in der Aus- und Fortbildung”, 16-18 Uhr im Raum C, unter meiner Moderation.

16:00 Fortbildung für FaMIs: Studieren an der Fachhochschule Hannover mit Anke Wittich, Hannover)

16:30 FaMI in der Krise – Ausbildungsreform überfällig! mit Karin Holste-Flinspach (Frankfurt, Main)

17:00 Immer wieder mittwochs? Ein Beispiel für gelungenes „Lernen am Arbeitsplatz in Bibliotheken” mit unserer FobiKom-Kollegin Ulrike Kraß (Freiburg, Br.)

17:30 Bilanz nach 20 Jahren Ausbildung von Gehörlosen in der ZBW mit Elke Schnee (Kiel)

Und was alles einen Tag später, also am Donnerstag, bei uns los ist, erfahren Sie morgen. Selbe Stelle, gleiche Zeit.

<< “#bibtag12 akut”, unsere Ankündigungsreihe rund um den 101. Deutschen Bibliothekartag in Hamburg, 2012 >>


Abstract BT12: FaMI in der Krise – Ausbildungsreform überfällig!

Mai 9, 2012

Der FaMI, ein Ausbildungsberufes mit Alleinstellungsmerkmal im Bibliotheksbereich? Oder längst schon in der Krise?

Karin Holste-Flinspach aus der BIB-Kommission für Ausbildung und Berufsbilder, mithin eine Kommission in enger Verzahnung zu unserer Kommission für Fortbildung, mahnt offensichtlich eine Ausbildungsreform an. Und sie weiß genau, wovon sie in ihrem Vortrag innerhalb der Blockveranstaltung “Neue Wege in der Aus- und Fortbildung” redet. Denn Karin Holste-Flinspach ist seit 2001 Berufsschullehrerin für die FaMIs, war zuvor langjährig in der praktischen Ausbildung der FaMIs und Assistenten bei der Stadt Frankfurt tätig, ist Mitglied in den Prüfungsausschüssen FaMI und AEVO sowie in den Berufsbildungsausschüssen des Landes Hessen, nachdem sie ihre Abschlüsse als Diplom- bzw. wissenschaftliche Bbibliothekarin in Köln bzw. Wiss. Berlin erlangt hatte.

“FaMI in der Krise – Ausbildungsreform überfällig!” also am Mi., 23.05.2012 ab 16.30 Uhr in Saal C (101. Deutscher Bibliothekartag in Hamburg) mit folgendem Inhalt:

Den FaMIs brechen inmitten einer sich verändernden Bibliothekslandschaft große Aufgabenbereiche weg, werden an die Endnutzer verlagert oder vollständig automatisiert. Der demografische Wandel lässt zudem in Konkurrenz zu anderen Ausbildungsanbietern die Rekrutierung von qualifizierten Nachwuchskräften zunehmend schwieriger werden – notwendige Weiterbildungsangebote (Fernstudium, Fachwirt) fassen nur langsam Fuß.

Auf der anderen Seite sind die Ausbildungsanforderungen für etliche Nachwuchskräfte zu hoch angesetzt, hier mangelt es an einem anerkannten Anlernabschluss. Ist also eine Ausbildungsreform notwendig, ggf. sogar überfällig, und kann hier die neu gestaltete Ausbildung der Schweiz Anregungen geben?


Abstract BT12: Immer wieder mittwochs? Lernen am Arbeitsplatz

Mai 8, 2012

Ulrike KraßKleine Häppchen, keine Reisen, praxisbetont und kurzweilig – so könnte Lernen Spaß machen, oder?! Ulrike Kraß (M. A.), unsere Kollegin aus der BIB-Kommission für Fortbildung und stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Freiburg im Breisgau, wird uns genau diese Lernform innerhalb der Blockveranstaltung “Neue Wege in der Aus- und Fortbildung” vorstellen. Und zwar am Mi., 23.05.2012 ab 17.00 Uhr in Saal C (101. Deutscher Bibliothekartag in Hamburg) unter dem Titel “Immer wieder mittwochs? Lernen am Arbeitsplatz”.

Im Rahmen des Selbstverständnisses als einer Lernenden Organisation arbeiten einzelne Bibliotheken bereits mit dieser Lernform. Denn sie hat den Vorteil, möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzubeziehen. Lernen und Arbeiten sind somit ideal miteinander verzahnt.

Und wie geht das? Inhouse organisiert werden regelmäßige, ein- bis zweistündige Veranstaltungen mit verschiedenen bibliotheksrelevanten Themen, die sich aus der eigenen Bibliothek heraus generieren. Sie liegen praktisch auf dem Flur und müssen nur noch aufgegriffen werden. Die Fortbildungsform ist ein gutes Beispiel für die wachsende Tendenz zu Kurzformaten und für das Lernen am Arbeitsplatz.

Im Vortrag stellt Ulrike Kraß Good-Practice-Beispiele vor, anhand der sie die individuellen Ausprägungen der Lernform beschreibt. Sie benennt mögliche Inhalte und formale Rahmenbedingungen und geht auf Chancen und Grenzen ein.


Abstract BT12: Fortbildung für FaMIs: Studieren an der FH Hannover

Mai 7, 2012

Fürwahr “Neue Wege in der Aus- und Fortbildung” geht die Lehrbeauftragte Anke Wittich (M. A.) aus der Fachhochschule Hannover und unsere Auftaktreferentin zur Blockveranstaltung am 101. Deutschen Bibliothekartag in Hamburg.

Ihr Beitrag am Mi., 23.05.12,  16.00 – 16.30 Uhr (Saal C) steht unter dem Titel “Fortbildung für FaMIs: Studieren an der Fachhochschule Hannover.

Im Rahmen der Offenen Hochschule plant die Fachhochschule Hannover ein Studienangebot für Fachangestellte Medien und Information (FAMI) ohne Abitur. Zum Wintersemester 2012/13 werden bis zu 20 Studierende zugelassen, die eine dreijährige FAMI-Ausbildung und eine dreijährige Berufstätigkeit nachweisen können. Die Teilnehmer können weiterhin in ihrem erlernten Beruf tätig sein und neben ihrer Berufstätigkeit sieben Semester studieren. Ergänzend zu den detaillierten Zulassungsvoraussetzungen und entstehenden Kosten stellt der Vortrag den geplanten Studienablauf vor.

Anke Wittich, M.A. ist Lehrbeauftrage an der Fachhochschule Hannover, Fakultät III im Studiengang Informationsmanagement für Informationskompetenz, Lern- und Arbeitstechniken, DV-Systeme für kleine Informationseinrichtungen und Informationsinfrastrukturen. Sie absolvierte 2006 bis 2009 den Master „Informations- und Wissensmanagement“ an der FH Hannover und promoviert an der Humboldt-Universität zu Berlin zu Persönlichem Wissensmanagement. Außerdem entwickelt sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Frau Monika Maßmeyer den berufsintegrierenden Studiengang Informationsmanagement.


BYOL (Bring Your Own Learning) strategy

April 26, 2012

Dann bringen wir diese kleine Serie mit dem Hinweis auf den letzten Artikel von Jane Hart zur Umfrage bezüglich des Lernens am Arbeitsplatz zuende, den sie mit “Is it time for a BYOL (Bring Your Own Learning) strategy in your organization?” überschreibt. Die IT von Organisationen würde sich derzeit langsam bewegen und so langsam eine BYOD (Bring Your Own Device)-Strategie verfolgen, bei der den Leuten nicht mehr vorgeschrieben wird, mit welchen Geräte(type)n sie auf die Dienstleistungen zugreifen sollen. Ähnlich könne man eine BYOL (Bring Your Own Learning)-Strategie verfolgen und nicht mehr die Leute auf proprietäre eLearning-Systeme verpflichten.

“Adopting a BYOL strategy will however require a different approach to learning and development. It will not be about designing personalised training nor managing people’s learning for them, but rather supporting their own personal learning strategies. For some people, this may simply mean getting out of their way; for others it may involve providing some guidance and assistance on how to be an effective BYOLearner.”

Sie formuliert dann “7 key elements to being a BYOLearner”, hier in Kurzform aufgelistet:

  • Take responsibility and control
  • Reflect and review
  • Seek-Sense-Share
  • Contribute and share
  • Get organized
  • Get things done
  • Narrate and converse

Für nähere Erläuterungen lesen Sie den Originalartikel, der dann noch auf die Erfordernisse der Organisation für eine solche Strategie eingeht und die Möglichkeiten, eine solche Art des Lernens zu unterstützen.


10 key ways for workplace learning

April 24, 2012

Unlängst wiesen wir auf ein Whitepaper von Jane Hart zum Lernen am Arbeitsplatz hin. In einem weiteren Artikel “How do you learn best in the workplace?” hat Jane Hart die “ten key ways that people find of value to help them (learn to) do their jobs” aufgezählt, lesen Sie sie am besten drüben (dort ist auch die folgende Grafik größer zu sehen)!
ten key ways for workplace learning from Jane Hart
Sie schließt daran die Frage an, inwieweit sich die Formen des Lernens am Arbeitsplatz mit der Hierarchiestufe oder mit der Rolle des/der Arbeitenden verändern und hat hier eine Umfrage geschaltet, um hier mehr zu erfahren.


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