Die “Gelungene Beratung von Organisationen in der Weiterbildung” war Gegenstand des Vortrags von Prof. Dr. Rainer Zech anlässlich des 14. Bamberger Andragogentags.
Der Vater zweier Söhne (die herhalten mussten für pointierte Beispiele) ist “nebenbei” Geschäftsführer von ArtSet® (die mit der Netzwerkkonferenz, von der ich erst kürzlich hier in vier Teilen berichtete).
1. Beratung – ein System geht mit sich zu Rate
Es mag zunächst verwirrend anmuten, Beratung zu zerpflücken in ein “beratendes System”, ein “Beratungssystem” und ein “beratenes System”.
Da das Schlüsselwort Beratung ist, sollten wir uns zunächst die Definition Zechs zu Gemüte führen:
Bei Beratung geht es um einen räsonierenden Aufschub des Handelns, um einen Reflektionsprozess mit dem Ziel, anschließend in einem höheren Maße entscheidungs- und handlungsfähig zu sein.
Und ganz pragmatisch: “Die Grundunterscheidung der Beratung ist: Rat und Tat.”
Oder so:
Ein Berater ist Experte fürs Fragen.
Der Kunde (= kundig) ist Experte fürs Antworten. (Nach Goethe: Rate sich jeder selbst …).
Denn der Kunde muss schließlich nach der Beratung mit den Ergebnissen leben.
Der Berater also als Entwicklungsunterstützer in helfender Absicht. Sein wichtigstes Werkzeug sind die Ohren zum Zuhören und der Mund zum Fragen stellen. Den Rest des Beitrags lesen »
Verfasst von Ilona Munique 
