Der einzige Lehrstuhl für Andragogik …

Juli 10, 2008

… “steht” in Bamberg an der Otto-Friedrich-Universität, darauf seit 1996 Prof. Dr. Jost Reischmann. Welcher nun leider eben im Begriff steht, sich aus jenem Stuhl zu erheben und in den Schaukelstuhl (?) seines verdienten Ruhestands zu wechseln. Der rührige Professor, der sich auch international um die Andragogik verdient gemacht hat, wird sich am 16.7.2008 im Marcushaus mit folgenden Worten verabschieden:

“Andragogik? – Andragogik!”

Spätestens an diesem Punkt erwarten zu Recht alle Leser/innen, die sich gerade still fragen: “Andragogik? Ist das der Nachfolge-SciFi von Andromedar, Season 5?” und die außerdem nicht nach Bamberg fahren können, von mir eine Antwort. Diese gab und gibt am besten Jost Reischmann selbst. Seine Definition von 1996 hat auch Eingang in das Wörterbuch Erwachsenenpädagogik (Hg. Arnold/Nolda/Nuissl) gefunden, und überhaupt zeichnet er dort für den gesamten Eintrag zur Andragogik verantwortlich:

Andragogik bezeichnet die Wissenschaft von der lebenslangen und lebensbreiten Bildung der Erwachsenen und ist damit ein anderer Begriff für “Wissenschaft von der Erwachsenenbildung”.

Bisher hat sich der Begriff Andragogik noch nicht so recht bei uns durchsetzen können. Auch in diesem Blog wurde er bislang nicht benutzt - vielleicht ja auch nur, um anfänglich niemanden zu verschrecken ;-)

Vielleicht aber auch, weil der Begriff Andragogik über das institutionelle Erwachsenenbilden hinaus greift, in eine eher subjekthafte und selbsterkenntnisgeleitete Erwachsenenbildung. Und das ruft zuweilen Argwohn hervor. Angeleitetes Lernen ist halt besser abprüfbar …

Es wird tatsächlich höchste Zeit, wieder etwas Bildungstheorie mit ins Spiel zu bringen. Natürlich nur in verträglichen und erbaulichen Dosen. Wir sind ja hier versammelt, um unter anderem den Spaß am Lernen zu beschwören. Was Lernen durchaus machen kann. Machen soll! Und ich denke, mindestens eine Person hat daran mitgewirkt, das Erwachsenenbildung, sorry - dass Andragogik keine trockene Wissenschaft ist, sondern erwachsene Menschen frohen Sinnes (über sich hinaus) wachsen lässt, wenn man sie lässt. Sehen Sie sich doch nur dieses Bild einmal an!

Die Laudatio auf der Verabschiedungsfeier hält übrigens der Direktor des Instituts für Erwachsenenbildung Bonn (DIE), Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein, der sich leider auch schon gefährlich nahe in Richtung “Schaukelstuhl” bewegt. Da beruhigt es zu wissen, dass die ihm zu Ehren erschienene Festschrift anlässlich seines runden Geburtstages in 2006 den Titel “Zukunftsfeld Weiterbildung” trug. Das weckt Erwartungen und lässt hoffen. Auf eine Zukunft, in der beide Geistesgrößen noch lange in ihren angestammten Bereichen ihr Bestes von sich geben. Erstgenannter auch ohne Lehrstuhl unter dem Wertesten! Aber auch da habe ich große Hoffnung, denn einer seiner eigenen Buchtitel insistiert gar trefflich: “Generationen. Andragogische Überlegungen”.

In diesem Sinne: Prof. Dr. Reischmann einen fröhlichen Abschied zu einem rührigen Neubeginn mit viel Zeit zum Schreiben erbaulicher Lektüre für die nächste Generation an bildungshungrigen Andragogen!

Foto: Thilo Reiter | pixelio.de

Gute Qualität in Stuttgart

Juni 30, 2008

Gutes muss nicht teuer sein. Für moderate € 30,- (bzw. € 15,-) erfährt man mehr zum Thema Qualitätsmanagement in Bibliotheken vom Verein Deutscher Bibliothekare (VDB), Regionalverband Südwest

“Auch Gutes kann besser werden!”, 7.7.08, Hochschule der Medien, Stuttgart, 10.30 - ca. 16.00 Uhr

(Themen s.a. die Tags zum Blogeintrag)


Innsbruck von Kopf bis Fuß

Juni 19, 2008

Zu Innsbruck sollte einem in diesem Jahr nicht nur Fußball einfallen. Das Städtchen wartet mit einem weiteren, allerdings eher kopflastigen Event auf:

International Microlearning Conference 2008, 25.-27. Juni, in der Universität Innsbruck.

Mit gerade einmal drei vergangenen Kongressen und 122.000 Google-Einträgen unter dem Stichwort Microlearning muss niemanden peinlich sein, wer nur eine vage Vermutung über die Inhalte hat.

Microlearning, zu deutsch (und daher weniger gebräuchlich - die Google-Trefferquote liegt bei 1.670 Einträgen), Mikrolernen bezeichnet kleinere Lerneinheiten, im engeren Sinne mit Hilfe von E-Learning und Web 2.0.

Das Besondere an Microlearning ist die spielerische, kurzweiligere Form der Aufnahme von Informationen, was nicht nur Kiddies dienlich sein dürfte, sondern auch Erwachsenen, die - beruflich bedingt - mit eingeschränkten Lernzeiten zu kämpfen haben. Lernen 2.0 scheint mir ein gutes Beispiel für Microlearning. Doch geht es bei diesem Thema auch um “Mobiles Lernen” mit Hilfe der allgegenwärtigen Handys/Handies (?), blitzschnell abfragbaren und auswertbaren Multiple-Choice-Tests per Mausklick und vieler weiterer elektronisch unterstützten Lerntechniken und -erfahrungen.

Wer nun allerding “Englisch-Lernen” in Mikroeinheiten bevorzugt, dürfte bis nächste Woche ein kleines Problem haben, denn die Konferenzsprache ist überwiegend auf Englisch, da ausgerichtet von The Research Studios Austria Forschungsgesellschaft mbH.

Gehen Sie trotzdem hin. Einer der Workshops zumindest befasst sich mit “Erfolgreiches Mikrolernen. Anwendungen in der beruflichen Fortbildung” (Programm, PDF, 404 KB). Treffen werden Sie außerdem Mag. Franz Jenewein, Tiwag-IT-Abteilungsleiter und manch einem besser bekannt durch das Tiroler Bildungsinstitut Grillhof (A), Prof. lic. phil. Martin Hofmann von der Pädagogischen Universität Rohrschach (CH) und Dr. phil. Ulf Ehlers, Universität Duisburg-Essen und Koordinator bei der European Foundation for Quality in eLearning, um nur ein paar zu nennen. Zumindest also die Pausengespräche wären entspannt auf Deutsch zu führen, um danach wieder aufnahmebereit für die Vorträge zur “Evaluation for Digital Learning” zu sein.


(Pädagogische) Qualität tut gut!

Juni 16, 2008

Bereits der Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Erhard Schlütz (Uni Bremen) lässt Referent/innen/en wie Fort- und Weiterbildungsveranstalter/innen aufhorchen.

„Lernen Erwachsene heute besser (unterstützt) als früher?“ Pädagogische Qualität vor alten und neuen Herausforderungen.

Seit mittlerweile sieben Jahren stellt ArtSet® seine Konferenz unter das Motto: “Qualität tut gut”. Dieses Jahr findet die LQ-Netzwerkkonferenz zur Lerner- und Kundenorientierten Qualitätsentwicklung im Bereich Bildung und Soziale Dienstleistung im Haus am Dom in Frankfurt/M. statt, und zwar am 24. November 2008. Einen Frühbucherrabatt erhält man bis zum 31.07.08.

Zum diesjährigen Schwerpunktthema “Pädagogische Qualität” befassen sich sieben parallele Workshops mit den Faktoren und der Gestaltbarkeit pädagogischer Qualität. Ganz sicher entscheidende Komponenten für das Gelingen von Fort- und Weiterbildung.

Eine Kostprobe? Bitte sehr. Im Workshop Nr. 4 geht Dr. Daniela Rätzel (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig) der Frage nach:

„Wie beeinflusst der Raum pädagogische Qualität? – Der Raum als dritter Pädagoge“.

Die infrastrukturellen Bedingungen stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit den
Lernerfahrungen der Teilnehmenden und müssen bewusst gestaltet werden.

Tja, dass dies so sein soll, ist uns, den bibliothekarischen Fort- und Weiterbildungsveranstalter/innen, längstens bewusst. Nur fehlen manchmal schlicht die Mittel, Lernumgebung optimal zu gestalten.
Wie ist das bei Ihnen? Alles kein Problem? Oder sind die Anforderungen nur durch hohe Kreativität zu “kaschieren”?


Learning World-Kongress in Berlin

Juni 15, 2008

„Empower Learning — Innovation. Integration. Inspiration” – so lautet der Leitgedanke der 9. Learning World in Berlin, 19.-20.06.2008

Der Lern- und Bildungstechnologie-Kongress der IMC AG Saarbrücken lädt ein zum Jahrestreffen der eLearning- und Lerntechnologie- Anwender und begreift

Bildung als wichtigsten Wettbewerbs- und Produktivitätsfaktor.

Neben Vorträgen unter anderem zu Web 2.0 erhalten die Besucher Input zu einem neuem Kongressthema: Podcast.

Was wohl der Veranstalter selbst an innovativen Kongresselementen anbietet, wenn er schon das Wort im Leitgedanken führt? (Nein, kein Open Space – das war ja schließlich auch dem Mannheimer Bibliothekartag nicht vergönnt ;-) … sehr zum Leidwesen der FobiKom.)

Auf Kongressen wohl eher noch ein Novum, was im Fernsehen bereits ein alter Hut: zu vielen Programmpunkten können die Besucher per TED ein direktes Votum abgegeben.


Entscheidungshilfen zum E-Learning

Juni 12, 2008

Die Entscheidung, ob das “E” von e-Learning groß oder klein geschrieben wird, oder ob mit oder ohne Bindestrich, ist vermutlich die weniger wichtige. Nicht ganz so einfach zu entscheiden ist für Fortbildungsveranstalter hingegen, ob e-Learning bzw. Blended Learning (”Lernen unter Einsatz verschiedener Techniken”) grundsätzlich seine Anwendung finden soll. Hilfreich ist daher der Leitfaden für eLearning-Entscheider von LernNet. Auf der rechten Seite in diesem Weblog unter “Solides & Solitäres” finden Sie ihn gleichfalls als permanenten Link verankert.

In diesem Zusammenhang sind die Tagesseminare zu e-Learning und Web 2.0 des Kompetenzzentrums “E-Learning/Multimedia” der Freien Universität Berlin möglicherweise ein guter Tipp.

14.06.08: Web 2.0 in der Aus- und Weiterbildung / für Dozent/innen

28.06.08: e-Learning Einstieg für Dozent/innen

28.6.08: Einführung von e-Learning in der Weiterbildung

Falls jemand hingeht – ein Kommentar bei uns im Anschluss an die Seminare wäre prima!


IFLA meets UNESCO, oder: Wissen trifft Web

Juni 9, 2008

Claudia Lux für die IFLA in der Diskussion mit Vertretern der Landesanstalt für Medien NRW, der Wikimedia Deutschland, von Schulen-ans-Netz e.V., des Deutschen Bundestages und der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. zum Thema

“Voraussetzungen für den Wissenserwerb im Netz” von 17.00-19.00 Uhr, öffentliche Veranstaltung im Rahmen der 68. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) in Karlsruhe, 12.-13. Juni 2008, Medientheater des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) unter dem Motto:

“Wissen im Web - die Rolle des Internets beim Aufbau von Wissensgesellschaften


… und noch einmal (wertvolles) zum medienforum.nrw

Juni 8, 2008

… auch ohne bibliothekarische Beiträge wäre eine Diskussionsteilnahme zumindest an der “Zukunftswerkstatt - Homo digitalis” für unsere Berufsgruppe sicher aufschlussreich.

“Der Wert der Medien 2020″

Mi., 11.06.08, 11.30 - 14.30 Uhr, Kölnmesse, Rheinparkhalle, raum.drei

Bereits zum zweiten Mal diskutieren hochrangige Experten über die Zukunft der Medien. Über die folgenden kulturkritischen Thesen von Jürgen Krönig wird in der Zukunftswerkstatt des 20. medienforum.nrw diskutiert.
Sieben Thesen zur Entwicklung der Medien aus Sicht der Nutzenden

[…]

Der “Kult des Amateurs”, der wenig versteht aber intensiv fühlt, wird über die Hoffnung triumphieren, es werde sich die “Weisheit der Massen” durchsetzen.

[…]

Die immer stärkere Verbreitung und Nutzung von Computerspielen […] steigern nicht nur das Suchtverhalten. Sie tragen zu einem Prozess der Verdummung bei, […]

[mehr]


Und noch ein Forum: medienforum.nrw

Juni 7, 2008

9.-11. Juni 2008 in Köln
20. medienforum.nrw – Impulse für die Branche, Faszination im Kino, Perspektiven in Medienberufen. ORT: Kölnmesse.

Ah! “Perspektiven in Medienberufen”. Hmhm. Wäre das nicht ein wichtiger Anschlusstermin zu unserem gerade erfolgreich beendeten 97. Deutschen Bibliothekartag?* Mit wenigstens einer/m Vertreter/in aus unserer Sparte, zum Beispiel zum Thema “Perspektiven in Medienberufen: FaMI oder Fachwirt?” oder wahlweise: “… Bachelor oder Master?”
Oder haben wir keine Perspektiven zu vermelden? Kann und will ich mir nicht denken.

Was denken Sie? Ihr Kommentar hier, oder mailen Sie uns. Und falls ich (höchstpersönlich zu verantworten) tatsächlich jemanden aus unserer Riege übersehen haben sollte, so melden Sie auch dieses.

* Vermutlich gibt es keinen einzigen Blog auf deutschem Boden, der so häufig den Bibliothekartag verlinkt hat wie der FobiKom-Blog. Aber es kann ja jeden Tag jemand Neues hier reinspazieren, der die vorangegangenen 12Dutzend Hinweise auf diese 5. Jahreszeit der Bibliothekswelt noch nicht entdeckt hat. Und außerdem tut es dem Suchmaschinenranking gut … muss ja niemand klicken … oder lesen … oder kommentieren … okay, es gibt vermutlich auch kaum einen Blog mit einer so langen Fußnote … muss ja auch nicht sein … macht mir aber Laune … muss ja auch mal sein … ne, im Ernst, der Blog macht immer noch Spaß, Danke, Lernen 2.0!


BT08 akut (4) | FR. Innovationsforum und Preisverleih

Juni 5, 2008

Noch ein Forum! Nach dem “Fortbildungsforum” der FobiKom vom Do. jetzt das BIB-Innovationsforum 2008 unserer (Schwester)Kommission “Kommission für Ausbildung und Berufsbilder, KAuB”.
9.00 - 11.00 im Raum Bruno Schmitz Saal, Ebene 1 (Genau! Am 97. Deutschen Bibliothekartag in Mannheim.)

Es ist ja nicht einfach nur eine Preisverleihung, sondern auf uns warten einige interessante Vorträge der Preisträger/innen. Welche Innovationen in Zukunft für die Bibliothekswelt zu erwarten sind, das erfahren wir also diesen Freitag schon. Nachzulesen übrigens im B.I.T., Zeitschrift für Bibliothek, Information und Technologie, die Kurzfassungen der Abschlussarbeiten der Preisträger in drei (!) Sonderbänden
veröffentlicht hat.

Noch ein “übrigens” - es war übrigens gar nicht sooo selbstverständlich, dass es diesen Preis auch in diesem Jahr noch geben wird. Schließlich war das Innovationsforum ein “Kind” einer ehemaligen Kommission, und zwar der “Kommission für Aus- und Fortbildung (KAuF)”, deren Nachfolgekommissionen wir, die FobiKom und die KAuB, sind. Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert und ihrem damaligen Team gebührt an dieser Stelle noch einmal Dank für dieses (im Vorfeld immer sehr aufwändig zu organisierende) Forum! Und wir sind uns sicher, das Innovationsforum wird auch unter der neuen Regie von Karin Holste-Flinspach und ihrem Team weiterhin ein Erfolg werden. Toll, dass ihr das nun übernommen habt, liebe Kolleginnen und Kollegen!
Überzeugen wir uns selbst - morgen direkt vor Ort!

<< “BT08 akut”, unsere Ankündigungsreihe rund um den 97. Deutschen Bibliothekartag in Mannheim, 2008, mit Blitzlicht auf Fort- und Weiterbildung >>

Schluss. Das war’s mit “BT08 akut”.

Doch für nächste Woche planen wir die BT08 Nachlese”. Hoffentlich sind Sie wieder dabei - sowohl auf unserem FobiKom-Blog als auch am nächsten Bibliothekartag in Erfurt, 2.-5.6.09. Aber dazu mehr im nächsten Jahr! (Und ein bisschen ‘was unter puffbohne.de)


BT08 akut (3) | DO. tagt das Fortbildungsforum

Juni 4, 2008

… und fast ist das ja wirklich eine kleine “Tagung in der Tagung” des 97. Deutschen Bibliothekartag in Mannheim, von 16.00 - 18.00 Uhr, Raum Bruno-Schmitz-Saal, Ebene 1.

Vier Referentinnen werden Ihnen einen Einblick in die “Best Practice in der Veranstaltungsarbeit” gewähren:

  • Ursula Stolarski: Ziele und Dienstleistungen der Kommission für Fortbildung
  • Agnes Südkamp-Kriete: Das Fortbildungsangebot der Büchereizentrale Lüneburg
  • Michaela Babion: Fortbildungsprogramm für Führungskräfte der TIB/UB Hannover
  • Ilona Munique: Als Trainer/in im Fadenkreuz der (Ohn-)Mächte

Zusätzlich zu den vier Vorträgen können Sie sich in ein Netzwerkverzeichnis eintragen, erhalten Materialien zur Fort- und Weiterbildung, dürfen mitreden, fragen, diskutieren, … und lernen Gleichgesinnte kennen.

Gleichgesinnt sind alle an/in Fort- und Weiterbildung Interessierte und Tätige - ob Veranstalter/in, Referent/in oder Fortbildungswillige und -teilnehmende. Ein Forum ist schließlich dem Wort nach ein offener Marktplatz - hier wird Fortbildungswissen ge- und verhandelt.

Die Kommission für Fortbildung freut sich auf Ihr Kommen. Und falls Sie leider doch nicht kommen können - vielleicht sehen wir uns dann auf dem Festabend im Schloss? Das “kleine Schwarze” und die Perlenkettchen liegen schon bereit … See you!

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BT08 akut (2) | DO. ist BIB-Mitgliederversammlung

Juni 3, 2008

Übermorgen, am 5.6.08, ist Mitgliederversammlung (MV) des Berufsverbandes Information Bibliothek, BIB, auf dem 97. Deutschen Bibliothekartag in Mannheim, und zwar von 9.00 - 13.00 Uhr, Dorint-Hotel, Raum Ludwig van Beethoven Ebene 1 (!)

Eine MV - wie langweilig!

Sagen Sie?! Mitnichten!

Klar, gewisse Vereinsregularien müssen nun einmal beachtet werden auf einer MV, und meist ist das ja nicht so spannend. So muss z.B. der Kassenbericht genehmigt werden - doch selbst hier gibt es eine kleine Überraschung, die jedoch noch nicht verraten wird.

Hingegen birgt die anstehende Bundesvorstandswahl nicht all zu viel Überraschendes, da damit zu rechnen ist, dass kein großer personeller Wechsel vor sich gehen wird. Unser “alter” Bundesvorstand hat sich bereit erklärt, noch einmal zu kandidieren. Zusätzlich hat sich ein Neuinteressierter aufstellen lassen (mehr dazu im BuB Forum Bibliothek und Information, 2008, H.4, S. 345). Also, ein BISSCHEN spannend kann es ja dann doch noch werden …

Aber sicher richtig spannend ist es, die neuen Kommissionen des BIB zu bestätigen (Ihre Aufgabe als BIB-Mitglied!) und uns dazu natürlich vorher kennen zu lernen. Übrigens ganz locker über eine beabsichtigte “Showeinlage”, so zusagen zum Füßevertreten während der Wahlauszählung. Ja, auch uns, die Betreiberinnen dieses FobiKom-Weblogs, bekommen Sie da endlich einmal persönlich zu Gesicht.

Wie übrigens auch auf unserer FobiKom-Sprechstunde, morgen, am Mi., den 4.6.08, von 15-16 Uhr, am Stand der Verbände (Tisch mit Aufsteller gekennzeichnet). Da können Sie uns alles fragen, ob zu unserem Berufsverband oder zum Thema Fort- und Weiterbildung.
Und “zu besichtigen” sind wir auch auf unserem Fortbildungforum. Doch dazu mehr - morgen auf diesem Blog.

Ach ja, wäre dann noch die Vorstellung der neuen BUB-Herausgeber zu erwähnen, morgen auf der Mitgliederversammlung. Und die Präsentation der Kampagne “Deutschland liest - Treffpunkt Bibliothek”, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler steht (24.-31.10.08).

Dazu mehr direkt auf der Mitgliederversammlung - kommen Sie einfach hin! Doch verwechseln Sie dabei nicht die Räume. Parallel zum BIB versammeln sich nämlich die Mitglieder des VDB. Also: BIB = Ebene 1; VDB = Ebene 2; und ich bin ganz sicher, dass dies keiner Wertung folgt … ;-)

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