November 12, 2009
Course Management Software also, denn CMS könnte ja auch Content Management Software heißen. Oder das Wort „Lernplattformen“, für das Lambert Heller mich hier schon einmal kritisiert hat. Jedenfalls solche Dinge, die meist als virtueller Seminarapparat verwendet werden, mit denen man aber mehr anstellen kann, wenn man will. Was mich hier immer gewundert hat, warum es nicht, wie bei Weblogs oder Wikis, Provider gibt, bei denen man das einmal ausprobieren kann. Vielleicht höherer Aufwand der Server- und Updatepflege? Mag sein.
Das e-teaching.org-Blog jedenfalls wies jetzt auf einen Provider namens Ninehub hin, bei dem man kostenlos Moodle ausprobieren und einsetzen kann:
Für Lehrende, Kursentwickler und sonstige interessierte Nutzer ein kostenloser Zugang zu einer Lernmanagementumgebung auf Moodle-Basis. Nach einer unaufwändigen Registrierung, bei der ein Grund für die Nutzung des Servers angegeben werden sollte, wird einso genanntes „Support Ticket“ eröffnet und nach relativ kurzer Bearbeitungszeit eine Subdomain freigeschaltet.
Dankeschön für den Hinweis!
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Verfasst von jplie
Oktober 27, 2009
Diese Beschreibung von Günter Schlamp hat mich nachdenklich gemacht: Kooperative Kurse von Lehrerinnen/Lehrern und Bibliothekarinnen/Bibliothekaren. Wie wertvoll das ist …
Das hat mich an meine eigene Vita des Kurs-Gebens erinnert: Anfangs war das immer zu zweit. Und es war stets fruchtbar (im Sinne von Lernen), wenn zwei Personen den Kurs gaben, die beruflich unterschiedlich gebildet und/oder sozialisiert waren. Denn sie lernten voneinander und die Kursteilnehmer/innen lernten nochmals aus dem Diskurs, der daraus entstand. Wie lang die Zeiten her sind! Kaum ein Veranstalter und kaum eine Institution hat mehr so viel Geld, da zwei Dozentinnen/Dozenten loszuschicken!
Dabei – um wieder auf das Beispiel Schulbibliothek zurückzukommen, ist nichts besser, um Grenzen zu überwinden, als gemeinsames Tun. Dann findet nämlich Lernen statt und nicht nur die Wahrnehmung von jenseits des Zaunes.
Vielleicht sollte man dies im Berufsverband auch wieder mehr und systematischer vorsehen: Kurse zu zweit oder zu dritt? Ich erinnere mich gerne an die gemeinsamen Kurse mit Edlef Stabenau für die Landesgruppe Rheinland-Pfalz. Die Twitter-Checkliste wäre nicht so schnell entstanden, wäre der zweite Kurs zu Bibliothek 2.0 nicht gewesen … Herzliche Grüße und Dank jedenfalls nach Rheinland-Pfalz!
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Verfasst von jplie
Oktober 16, 2009
Das Weblog imgriff bringt jeden Morgen Tipps zur Arbeitsorganisation. Ende September war dort ein Hinweis zu lesen, dass man die Wände von Seminarräumen mit einer Spezialfarbe streichen könne, die man danach beschreiben könne. Quasi Ersatz für immer zu kleine Whiteboards, Tafeln und Flipcharts. Da könnte man sich einmal so richtig austoben, nicht nur mit dem Inhalt eines Moderationskoffers, sondern eben auch mit Schrift, Glosse und Bild. Platz für Ergebnisse von Brainstormings, für Mindmaps, die gemeinsam entwickelt werden, für Arbeitsgruppen, die ihre Ergebnisse dort entwickeln und gleich präsentieren. Platz haben und schmotzen (ist das Wort allgemein bekannt? oder nur in Süddeutschland gebräuchlich? Es bedeutet „lustvoll hinschmieren“, „verschmieren“ etc. können – eine Chance für Zusammenarbeit und Kreativität!
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Verfasst von jplie
Oktober 12, 2009
Gratulation dem Nachwuchs im BIB, Berufsverband Information Bibliothek! Wer hat hier mit wem? Alt mit Jung, und – nein, keine „verbotene Liebe“. Des Rätsels Lösung: das Mentoring-Programm bringt Berufsanfänger(inn)en mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zusammen und unterstützt so die Newcomer im Beruf.
Der BIB, größter bibliothekarischer Personalverband im deutschsprachigen Raum, der auch den Hintergrund dieses Weblogs bildet, ist bekannt für seine Nachwuchsförderung. Beispielsweise durch den Newcomer-Treff (NCT) während der Bibliothekartage, der jedes Jahr stark frequentiert ist. Die berufliche Förderung und persönliche Entwicklung unterstützen als eine zentrale Aufgabe des BIBs nimmt mit dem Tandem-Programm rasant an Fahrt auf. Nicht zuletzt ist es eine nicht-formale, informelle und stark subjektorientierte Fortbildungsform.
Gesucht werden für den Projektstart „BIB@Mentoring“ ab März 2010 berufserfahrene Kolleg(inn)en, die sich als Mentor(inn)en engagieren wollen.
Sie als Mentor(in) sollten folgendes mitbringen:
- ein paar Jahre Berufserfahrung
- Lust, die Denkweise der Generation der Mentees kennenzulernen
- die Fähigkeit, eigene fachliche und methodische Arbeitsweisen zu reflektieren
- die Bereitschaft, eigene soziale Kompetenzen weiterzuentwickeln
- Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation, um sich regelmäßig auszutauschen (angelegt auf ein Jahr)
- Zeit für eventuelle persönliche Treffen
- etwas Zeit auf dem 3. Leipziger Bibliothekskongress, um in einem Workshop ihren Trainee kennenzulernen
Einen Fragebogen mit weiteren Informationen fordern Sie bitte an unter: bib-mentoring@bib-info.de und schicken ihn bis 30.11.2009 wieder zurück.
Nachzulesen in der Fachzeitschrift BuB, Forum für Bibliothek und Information, H. 10, 2009, S. 684 (gerade frisch erschienen!)
Ansprechpartnerin: Prof. Cornelia Vonhof, Hochschule der Medien Stuttgart, Bundesvorstand des BIB, E-Mail
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Verfasst von fobikom
Oktober 6, 2009
Auf imgriff.com, einem empfehlenswerten Zeitmanagement-Weblog, kam letzt ein Beitrag zu Online-Lernkarteien, wovon zwei besprochen wurden. Ich sehe meine Kinder ab und zu damit arbeiten und ärgere mich, dass wir dies Instrument damals nicht zur Verfügung hatten, sondern öde Blätter entlang Vokabellisten intus bekommen mussten. Jedenfalls: eine prima Methode, um Fakten zu lernen – und mit dem einen vorgestellten Programm offensichtlich sogar im Gebrauch für eine Gruppe möglich.
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Verfasst von jplie
September 28, 2009
Bei Akademie.de wird eine gute Einführung in das Dasein als freiberuflicher Referent von Volkshochschulen zu lesen. Und es heißt so schön im „Teaser“:
Wer als Dozent, Referent, Seminar- oder Exkursionsleiter an einer der über 950 Volkshochschulen in Deutschland tätig werden möchte, braucht vor allem zwei Eigenschaften: viel Idealismus und unerschütterlichen Optimismus. Denn die Honorare sind mager.
Wenn ich an meine eigene Vita als VHS-Dozent vor fünfzehn Jahren zurückdenke, dann fallen mir noch noch folgende Hinweise ein:
- hauptamtliche VHS-Mitarbeiter benutzen einen schon einmal als „Versuchsballon“ für bestimmte Themen und machen Versprechungen (bezüglich Akzeptanz der Methode, Offenheit des Publikums für das Thema), die dann nicht unbedingt den Erfahrungen entsprechen, welche die Honorarkraft dann macht …
- man kann den Aufwand minimieren, indem man bestimmte Kurse, die sich bei der einen VHS als erfolgreich herausgestellt haben, dann auch bei anderen Volkshochschulen gibt.
- was oft die Herausforderung bei VHS-Kursen und -Vorträgen ist, ist die große Bandbreite an Vorkenntnissen und den Erwartungshaltungen des Publikums. Es ist immer ein Spagat! Allerdings ist es auch ein großes Glücksgefühl, wenn man diesen Spagat dann auch bewältigt hat!
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Verfasst von jplie
September 16, 2009
Nachdem Ilona vorgestern so nett auf die „Checkliste“ zum Twittern hingewiesen hat, möchte ich hier noch auf die neue Checkliste hinweisen:
Mindmapping ist eine Methode, Themen zu strukturieren und kreativ zu entwickeln. Eingesetzt werden kann Mindmapping in der Themenentwicklung, Fortbildung, Teamentwicklung, Arbeitsorganisation etc. Mittlerweile gibt es für dieses Konzept kostenlos und zu mehreren benutzbare Software, die sich hervorragend im Bibliotheksmanagement einsetzen läßt. Wie, das verrät Ihnen knapp und anschaulich diese „Checkliste“, die von Julia Bergmann und Jürgen Plieninger verfasst wurde. Sie können sie als PDF-Datei (1,8 MB) von der Homepage der BIB-OPL-Kommission herunterladen.
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Verfasst von jplie
September 10, 2009
Kennen Sie Scribd? Ein Dienst, bei dem Sie sich (wieder einmal) registrieren und danach Dokumente (doc, pdf) hochladen können. Man vergibt Schlagwörter, ebenso eine oder mehrere Kategorien und fertig. Was das soll? Volltextserver für das Volk, quasi: Wo jede/r etwas hochladen kann. Und teilen: Jedes Dokument hat eine spezifische Adresse, die man mitteilen kann und dann können das auch andere lesen. O.k. Was hat das jetzt mit Bildung zu tun?
Nun, bei einem Eintrag in Mashable zu zehn empfehlenswerten Tools für Lehrer fiel mir ein Vorschlag ins Auge: bookgoo. Das ist wie Scribd, kann aber noch mehr: Jene, die das Dokument ansehen, können kommentieren und markieren. So kann der Text diskutiert und mit Metainformationen versehen werden, eine atttraktive Sache für Gruppen, die an bestimmten Texten gemeinsam arbeiten. Nur ein dickes Haar schwimmt in der Suppe, Mashable bemerkt es und sagt:
With better privacy controls, Bookgoo would be a great tool for teachers to offer feedback to students on any sort of document — however, because of its lack of robust privacy features, take care when using Bookgoo with students.
Genau: Es ist leider nicht auf bestimmte Kommentatoren und Bearbeiterinnen einzuschränken, jede/r kann die Kommentarfunktionen einsetzen.
Immerhin: Ich denke, wenn man klare Zeitfenster ausmacht, innerhalb derer der Text bearbeitet werden kann/muss, ist die Gefahr gering, dass andere sich daran beteiligen. Es könnte ja der/die Dozent/in dann die Sache zusammenfassen und in einem neuen, nicht veränderbaren Dokument für die nächste Einheit zusammenfassen und zur Verfügung stellen – beispielsweise auf Scribd …
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Verfasst von jplie
September 8, 2009
Stolperte ich heute über die Ankündigung von MOVE, dem Moderationsverein Bielefeld zu einem internen Vortrag. „Klientenkontakt, Vorbereitungen und Vertrag“, der folgende Fragen beantworten möchte:
- Welche offiziellen Fragen sind im Vorfeld im Klientenkontakt zu klären?
- Wie gestalte ich rechtlich einen sauberen Vertrag?
- Wie errechnet sich das Moderatorenhonorar (Material, Anfahrt etc.)?
Fragen, die wir von der Kommission für Fortbildung (FobiKom) des Berufsverbands Information Bibliothek e. V. (BIB) mit Hilfe verschiedener Arbeitshilfen hinreichend geklärt haben. Eine unserer Ziele war, die Organisation der Fortbildungsarbeit unserer Landesgruppen zu unterstützzen. Dieser Tage fand die dreizehnte Einzel-Arbeitshilfe ihren Weg in die Toolbox innerhalb des BIB-Intranets – plus dreier Gesamtübersichten. (Für mich ist die 13 eine Glückszahl, wie in vielen anderen Ländern übrigens auch.)
Die Arbeitshilfen (Checklisten, Handreichungen, Informationen und Musterbögen) begleiten die Fortbildungsorganisation von der ersten Kontaktaufnahme mit den Referent(inn)en bis zur abschließenden Evaluation. Dieser Service der FobiKom entstand in den letzten zwei Jahren und ist in der Praxisanwendung überprüft.
Genau so, wie der oben genannte Vortrag jedoch nur vereinsintern zu besuchen ist, verhält es sich leider auch mit unseren Materialien. Sie werden von unseren Ehrenamtlichen intern zur Arbeitsunterstützung und zur Qualitätsverbesserung genutzt. Falls Sie sich jetzt als Außenstehende(r) fragen, was Ihnen dieser Blogbeitrag nun nützt, so habe ich zwei Antworten parat. Erstens: sie erfahren Hintergründe über den Verband, dessen öffentliches Sprachrohr Sie gerade lesen (dürfen), und zweitens regt es Sie möglicherweise zum Nachahmen an. Der Qualitätsverbesserung, meine ich. Falls Sie Veranstalter(in) sind.
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Verfasst von fobikom
August 27, 2009
Der Schweizer Bildungsserver ist wie sein deutsches Pendant ein prall gefülltes Angebot für den Bildungssektor. Die Hauptnavigationsleiste unter dem Kopf bietet die Auswahloptionen Unterricht, Lehrberuf, Bildungssystem, Berufsbildung, Sonderpädagogik und International(es). Wenn man sich durchklickt, merkt man, dass stark die schulischen Institutionen im Vordergrund stehen, Fort- und Weiterbildung und Bibliotheken sind so gut wie nicht vertreten (den Hinweis auf eine Linksammlung zu Schweizer Bibliotheken findet man unter „Lehrberuf“).
Oben, oberhalb des Kopfes, sind Parallel- und Partnerangebote aufgeführt, Community, Shop, Pisa, Technikbildung und Integration von Internet und Computer in den Unterricht.
Wie gesagt, sehr materialreich, ein Fundus, durch den man sich durchklicken oder den man durchsuchen kann (probieren Sie es einmal mit dem Suchwort „elearning“).
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Verfasst von jplie