Bastelbogen

August 29, 2012

Ist das nur meine Generation, die im Kindergarten noch mit diesen Sicherheits-Scheren aus stärkerem Papier Teile ausschnitt und dann zu Schiffen, Tieren etc. zusammensetzte? Bastelbögen nannte man diese und ich erinnere mich noch an den Falz ringsherum, manchmal mit Zahlen zum irrtumsfreien Zusammensetzen versehen. Und der Geruch vom Uhu-Kleber und die klebrigen Finger.
Genug der Nostalgie! Heutzutage machen wir das virtuell, mit Hilfe von Software. Beispielsweise Infografiken zusammenstellen. Edudemic hat Tools zusammengestellt, mit deren Hilfe man Infografiken erstellen kann. Nein, keine Bastelbögen, denn es kommt mehr als ein Ding heraus, gleichwohl aber eine Hilfe beim Basteln! :)


Wissensmanagement (mit Wikis und Weblogs)

August 7, 2012

Eigentlich muss man gar nichts hinzufügen: Auf dem Blog von Daten + Dokumentation findet sich unter der Überschrift “Wissensmanagement” ein Hinweis auf das frei herunterzuladende Buch “Alexander Stocker / Klaus Tochtermann: Wissenstransfer mit Wikis und Weblogs” samt Twitter-Konversation mit einem der Autoren und eigenen Gedanken/Kritik zum Buch. Sehr interessant!


Werbematerial zum 4. Deutschen Weiterbildungstag bestellbar

August 2, 2012

Bundesweit am 21. September: Ein Tag ganz im Zeichen der Weiterbildung. Die Bestellung von Flyer, Broschüre, Plakate & Co. zum 4. Deutschen Weiterbildungstag sind  allerdings nur per Fax möglich. Unser Service: die BIB-Kommission für Fortbildung (FobiKom) übernimmt gerne auch Sammelbestellungen für die Gremien des BIB, Berufsverband Information Bibliothek e. V., falls bis zum 01.09.2012 gemeldet.


ProfilPASS mit Internetportal

Juli 25, 2012

Das ProfilPASS zur Dokumentation der persönlichen Kompetenzen ist mittlerweile aktualisiert und mit einem Zugangscode zum Internetportal “angereichert”. Wer will, kann seine Kompetenzen über den eProfilPASS online ausfüllen. Eine begleitende Beratung durch zertifizierte ProfilPASS-Berater ist auch hier gewährleistet. Ortsnahe Beratungsstellen zur Erstinformation und für weitere Beratungen sind über die Postleitzahlen zu finden.

Der ProfilPASS zeichnet Kompetenzen auf, die formal und informell erworben wurden. Er verschafft Klarheit über das persönliche Wissen und Können, mithin über die eigenen Möglichkeiten der Weiterentwicklung im privaten wie beruflichen Bereich.


Beamerlampen, billiger

Juli 4, 2012

Bei den Tintenkartuschen sind mittlerweile Nachfüll- und No Name-Produkte recht verbreitet – mit unterschiedlichem Effekt, ich beispielsweise bin damit nie glücklich geworden und denke immer noch gern an die Zeit zurück, als es noch Tintenstrahldrucker mit großen Tanks gab, die man mit schwarzer Tinte und etwas Alkohol bis zu drei Mal spritzen konnte. Vorbei sind die Zeiten!
Insofern weiß ich nicht, ob der Tipp, der in IT-Administrator gegeben wird, wirklich gut taugt oder nicht, aber man könnte das in Bibliotheken, in welchen viele Beamer in Betrieb sind (fest eingebaute in den Kursräumen, portable für die vielen Roadshows …), einmal ausprobieren. Wenn praktikabel, dann wäre das ein Sparfaktor, denn wer Powerpoint sagt, meint die Software, welche eine entsprechende Hardware erfordert: den Beamer.


Fragen zur Abfrage

Juli 2, 2012

Ein Evaluationsbogen eines Seminars, der folgende Abfragen enthielt:

Warum haben Sie sich zur Teilnahme an diesem Seminar / Workshop entschieden? (Bitte kreuzen Sie die jeweils zutreffende Antwort an.)

  • Das Thema ist für meine Arbeit gerade wichtig
  • Für mich ist der Referent/die Referentin ausschlaggebend

Hm. Was halten Sie davon? Oder davon:

Wie beurteilen Sie die folgenden Elemente des Seminars / des Workshops? (Vier Kästchen von “Sehr gut” bis “Nicht gut”)

  • Leitung
  • Arbeitsform
  • Arbeitsatmosphäre
  • Orientierung an den Teilnehmerinteressen
  • Medieneinsatz
  • Inhaltliche Qualität

Bin gespannt auf Ihre Kommentare.


Bildungskredit

Juni 25, 2012

Alle, die sich ihr Studium selbst finanzieren müssen (z. B. Wiedereinsteigende), haben unabhängig von Vermögen und Einkommen die Möglichkeit, einen flexiblen Bildungskredit von der Bundesregierung zu erhalten. Gilt auch für eine Ausbildung, zum Beispiel für FaMIs. Die Konditionen können sich sehen lassen! Und Ausnahmsweise interessiert hier nicht mal das Einkommen der Eltern oder Lebenspartner.


Persönliches Wissensmanagement im Zeichen von Web 2.0

Juni 22, 2012

[via Weiterbildungsblog]


L3T’s WORK

Juni 21, 2012

Letzt fand eine Tagung jener statt, die zum Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien beigetragen hatten. Die Ergebnisse der Tagung werden hier aufbereitet, aber auch da (im Konzeptblog) ist noch etwas zu finden.


Wissensmanagement und Lernen am Arbeitsplatz

Juni 20, 2012

Die Bildungsreporter haben ein Interview mit dem Tübinger Psychologen Johannes Moskaliuk geführt über die Erfahrungen mit einem Hochschulseminar, das 2011 nach aussen geöffnet und als “open course” abgehalten wurde. Es geht auch über die Einschätzung des Einsatzes von Web 2.0-Instrumenten im Wissensmanagement:


Neuigkeit bei Evernote

Juni 19, 2012

Evernote ist ein Webnotizbuch, auf das mit vielen unterschiedlichen Geräten (Computer, Tablets, Smartphones) zugegriffen werden kann und in das man Notizen und Fundstücke in Text, Bild und Video stecken und erschließen kann.
Free Technology for Teachers meldet nun, dass der “Web Clipper”, ein Bookmarklet, mit dessen Hilfe man Inhalte schnell in Evernote hineinbringt, jetzt die Funktionalität bekommen hat, dass zwei vergleichbare Einträge im Notizbuch angezeigt werden, also quasi eine Recommender-Funktionalität, die einem den eigenen Bestand an Informationen nahebringt.
Hatte ich hier schon drauf hingewiesen: Evernote Clearly. Hilft beim Lesen der Inhalte von Webseiten, die furchtbar vollgestopft sind. (Diesen Tipp verdanke ich Julia Bergmann)
Und nicht genug der Tipps: Wenn Sie Evernote gar nicht kennen, dann finden Sie in “Professionelle Internetrecherche und Wissensmanagement an Hochschulen” ein Tutorial.


SamsTagging – S

Mai 12, 2012

S wie Schlüsselqualifikationen

Dem Begriff „Schlüsselqualifikation“ ist seit einiger Zeit eine gewisse Beliebigkeit zueigen. Er wird oft verwendet, um fachliche und überfachliche Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten zu beschreiben, die für die Kompetenzentwicklung in vielen unterschiedlichen Bereichen von Nutzen sind und die gewissermaßen als „Schlüssel“ für den Erwerb (branchen)spezifischer Kenntnisse und Fertigkeiten fungieren. Schlüsselqualifikationen sind als Facetten der beruflichen Handlungskompetenz, die für das Erreichen strategischer Organisationsziele erfolgsentscheidend sind, anzusehen. In den letzten Jahren haben viele Wirtschaftspsychologen, Personal-, Kompetenz- und Organisationsentwickler die Teilkompetenzen der beruflichen Kompetenz klassifiziert. Die Kompetenzfelder im beruflichen Kontext lassen sich wie folgt kurz erläutern:

  • Fachkompetenz besitzt diejenige Person, die detaillierte Fachkenntnisse aufweist, die Fähigkeiten zum strukturierten und vernetzten Denken mit sich bringt und erworbenes Wissen vertieft, kritisch prüft und in anderen Handlungszusammenhängen anwendet.
  • Methodenkompetenz besitzt diejenige Person, die über Kenntnisse in den Methoden, Verfahren, Techniken bzgl. Lern- und Kreativitätstechniken, Problemlösungs- und Entscheidungstechniken, individueller Arbeitstechniken etc. verfügt und bei gestellten Arbeitsaufgaben und auftretenden Schwierigkeiten angemessen reagieren kann, selbstständig Lösungswege findet sowie gemachte Erfahrungen sinnvoll auf andere Arbeitsprobleme überträgt.
  • Sozialkompetenz besitzt diejenige Person, die mit anderen Menschen kommunikativ und kooperativ zusammen arbeitet, Verantwortung übernimmt sowie teamfähig ist.
  • Persönlichkeitskompetenz besitzt diejenige Person, die ein realistisches Selbstbild (durch Abgleich Selbst- und Fremdbild) hat und eigene Fähigkeiten und Handlungen bewusst reflektiert und über Lernfähigkeit verfügt.

Allen Kompetenzfeldern gemeinsam ist das Primat der beruflichen Handlungskompetenz.  Die erwünschten Kompetenzen stellen Entwicklungs-, d.h. Lernziele dar. Innerhalb der Personalentwicklung, v.a. im Bereich der Fortbildungen, bieten sich dafür vielfältige Maßnahmen an. Einige Ideen dazu gibt es nächste Woche beim SamsTagging.

Eine Übersicht zu Fortbildungen in der Branche von Bibliotheken und Informationseinrichtungen, die der Aneignung von Schlüsselqualifikationen und langfristig der Entwicklung der beruflichen Handlungskompetenz dienen sollen, zeigt uns der Berufsverband Information Bibliothek e.V. (BIB): http://www.bib-info.de/kommissionen/fobikom/fortbildungen.html

Zur fachlichen Vertiefung geeignet sind

  • Becker, M. (2009): Personalentwicklung. Bildung, Förderung und Organisationsentwicklung in Theorie und Praxis. Stuttgart: Schäffer-Poeschel
    “ein herausragender Klassiker der Literatur rund um die Personalentwicklung; fundiert und übersichtlich aufgebaut”
  • Heyse, V./Erpenbeck, J. (2009): Kompetenztraining. 64 modulare Informations- und Trainingsprogramme für die betriebliche, pädagogische und psychologische Praxis. Stuttgart: Schäffer-Poeschel
    “das ultimative Standardwerk, um sich mit der Entwicklung von Kompetenzen zu beschäftigen; praxisnah, praxisnäher, besser geht es nicht”
  • Kauffeld, S. (2006): Kompetenzen messen, bewerten, entwickeln: Ein prozessanalytischer Ansatz für Gruppen. Stuttgart: Schäffer-Poeschel
    “eine wichtige Fibel für die Entwicklung von teamspezifisch wichtigen Kompetenzen; praxisnah und nachvollziehbar”
  • Ryschka, J./Solga, M./Mattenklott, A. (Hrsg.) (2011): Praxishandbuch Personalentwicklung. Instrumente, Konzepte, Beispiele. Wiesbaden: Gabler
    “ein lohnendes Nachschlagewerk für Praktiker; systematisch und sehr praxisorientiert”

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