SamsTagging – I

September 1, 2012

I wie Interkulturelle Kompetenz

In der Fachliteratur wird Interkulturelle Kompetenz mit 3 Kompetenzebenen umschrieben:

  • Self and culture awareness: Kulturbewusstsein
    • Bewusstsein über die eigene kulturelle Prägung
    • Sensibilisierung dafür, dass Werte und Normen anders sind
    • Bewusstsein über den eigenen Umgang mit dem Fremden und die eigenen Abwehrhaltungen
  • Culture Knowledge: Kulturwissen
    • Kenntnis über die eigene und fremde Kultur
    • Kenntnis über fremde Verhaltensweisen
  • Skills: Handlungskompetenz
    • Widersprüche aushalten und das Verständnis für unterschiedliche Perspektiven entwickeln
    • zwischen Wahrnehmung und Interpretation unterscheiden, Annahmen prüfen
    • eine nicht wertende Haltung entwickeln
    • Unterschiede erkennen, respektieren und nutzen
    • empathisch zuhören, Interesse und Respekt zeigen

Quellen: Kalt, M. (2006): Interkulturelle Aspekte beim Coaching. In: E. Lippmann (Hrsg.): Coaching. Angewandte Psychologie für die Beratungspraxis. Springer: Heidelberg

Im Bibliotheksbereich wird der Thematik rund um die Interkulturelle Kompetenzentwicklung viel Raum gegeben, sei es durch entsprechende Fortbildungsangebote oder durch zielgruppenorientierte, interkulturelle Bibliotheksarbeit. Mehr dazu im Bibliotheksportal des Deutschen Bibliotheksverbandes.


Fundgrube Linksammlung Weiterbildung

August 23, 2012

Immer wieder eine Fundgrube an Links zur Weiterbildung stellt die Online Rubrik von “Weiterbildung – Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends” dar. Das Heft 3/2012 beispielsweise befasst sich mit dem EQR und NQR – Qualifikationsrahmen mit unklaren Konsequenzen, S. 45-46, die Linkempfehlungen listen Hintergrund, Portale und Dokumente dazu auf.


SamsTagging – G

August 18, 2012

G wie Großgruppenmethoden

Wenn es um Wissensvernetzung, Partizipation, hohe Akzeptanz und Zufriedenheit in Lern- und Veränderungprozessen geht, werden seit geraumer Zeit so genannte Großgruppenformate mit entsprechend unterlegter Methodik in der Organisationsberatung eingesetzt. Großgruppenmethoden haben zum Ziel, im Sinne der Lernenden Organisation alle involvierten Anspspruchsgruppen in Entwicklungs- und Lernprozesse der Organisation miteinzubeziehen. Dabei bedeutet Partizipation für Mitarbeiter: Selbst erarbeiten, lernen und erfahren.

Beispiele von Großgruppenmethoden sind:

  • Zukunftskonferenz
  • World Café
  • Open Space
  • Real Time Strategic Change (RTSC)

Weiterführende Literatur zu Großgruppenmethoden:

  • Dittrich-Brauner, K. (2008): Großgruppenverfahren: Lebendig lernen – Veränderung gestalten. Heidelberg: Springer

Ed Tech Buzzwords

August 17, 2012

Joachim Wedekind (@jowede) wies auf die Infografik Edtech Cheat Sheet : Understanding New Trends in Educational Technology, die sich im nett betitelten Blogeintrag Educational Technology Buzzwords befindet.


Youtube Show: Zum Stöbern

August 16, 2012

Youtube bietet jetzt auch unter dem Label “Shows” die Möglichkeit, Serien/Reihen darzustellen. Noch ist in den Rubriken wenig zu finden, aber dennoch kann man einmal ein wenig stöbern, denn es gibt Rubriken wie “Wissenschaft und Technik” oder “Unterricht und Bildung”, die derzeit vor allem mit euronews-Videos gefüllt sind


Zeitschriften zur Erwachsenenbildung/Weiterbildung/Pädagogik

August 13, 2012

Ein Service des Lehrstuhls Erwachsenen- und Weiterbildung (Andragogik) der Uni Bamberg informiert regelmäßig via eines (nicht annotierten) Zeitschriften-Newsletters über den Inhalt aktueller Ausgaben ausgewählter Fachzeitschriften. Den Newsletter, mithin die Zeitschriftenliste erhält, wer sich in das  (bamberg-)regionale AndraNet einträgt. Wer sich nicht noch einen Newsletter antun mag – hier die Fachzeitschriftenliste mit Verlag bzw. Herausgeber:

Bildungsforschung frei zugängliche Online-Zeitschrift

DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung DIE, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen

Education permanente Schweizerischer Verband für Weiterbildung

EB, Zeitschrift Erwachsenenbildung wbv / KBE, Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung

Forum Erwachsenenbildung DEAE, Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung

HBV, Hessische Blätter für Volksbildung wbv / Hessischer Volkshochschulverband, hvv-Institut

Magazin erwachsenenbildung.at bm:uk / BfE

Pädagogische Rundschau Peter Lang Verl. / Uni Koblenz-Landau

RELA, European Journal for Research on the Education and Learning of Adults Open Access Journal, hosted by Linköping University Electronic Press

REPORT, Zeitschrift für Weiterbildungsforschung  wbv/DIE

Weiterbildung – Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends Verl. Wolters Kluwer Deutschland

Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik F. Steiner-Verlag

ZfE, Zeitschrift für Erziehungswissenschaft  Springer VS / FU Berlin

Zeitschrift für Pädagogik  Beltz Verl.

Fachzeitschriften online vom DIE, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (alphabetisch und nummerisch)


SamsTagging – F

August 11, 2012

F wie Fünfte Disziplin

Die “Fünfte Disziplin” ist untrennbar mit dem Organisationsentwickler, Strategen und Visionär Peter M. Senge verbunden. In seinem gleichnamigen Buch postuliert Senge, dass ein nachhaltiger Erfolg einer Organisation unter anderem nur dann möglich wird, wenn sie sich als lernende Organisation versteht. Senge erläutert theoretische Lösungsansätze bzw. Problemlösungsstrategien zur Entwicklung einer lernenden Organisation, indem er 5 Disziplinen definiert:

  • Personal Mastery: meint Entwicklung, Förderung und Forderung individueller Leistungsfähigkeit und -kompetenzen, um persönliche Ziele zu erreichen
  • Mentale Modelle: Entwicklung und Klassifizierung von inneren Weltbildern, um das Handeln in einer Organisation besser zu verstehen
  • Gemeinsame Vision: Entwicklung einer gemeinsamen Kultur und eines Gefühls für gemeinsames Engagement in einer Organisation durch Entwicklung gemeinsamer Zukunftsvisionen
  • Team-Lernen: Schwarm-Intelligenz entwickeln – Ergebnis ist größer als die Summe ihrer Teile
  • Systemisches Denken: Verständnis entwickeln für die Beziehungen und Schnittstellen, die das Verhalten des Systems in einer Organisation bestimmen

Quellen:

  • Senge, Peter M.: Die Fünfte Disziplin. Stuttgart: Schäffer-Poeschel
  • Senge, Peter M. Das Fieldbook zur Fünften Disziplin. Stuttgart: Schäffer-Poeschel

Neu in Lotse: Kommunikationswissenschaft / Medienwissenschaft und Filmwissenschaft / Theaterwissenschaft

August 10, 2012

Lotse hat wieder neue Themengebiete integriert! [via Lotse-Blog]


Michael Wesch: Conversation on WizIQ

August 8, 2012

@Ignatia Webs wies auf ein Video hin, das den Untertitel

A recording of a live online conversation on WizIQ education online with Professor Michael Wesch on learning and life of vulnerability and living to the fullest.

Michael Wesch ist der Autor des Films “The machine is us/ing us”, der am Anfang (4.-6. Minute) dieses Interviews angespielt wird.


Wissensmanagement (mit Wikis und Weblogs)

August 7, 2012

Eigentlich muss man gar nichts hinzufügen: Auf dem Blog von Daten + Dokumentation findet sich unter der Überschrift “Wissensmanagement” ein Hinweis auf das frei herunterzuladende Buch “Alexander Stocker / Klaus Tochtermann: Wissenstransfer mit Wikis und Weblogs” samt Twitter-Konversation mit einem der Autoren und eigenen Gedanken/Kritik zum Buch. Sehr interessant!


Fernstudium auf dem Tablet serviert

August 6, 2012

Mobile Learning erschließt neue didaktische Spielräume im Fernstudium, zum Beispiel per Tablet-Computer. Ein Webinar stellt dazu am 08.08.12 um 15 Uhr eine Neuerscheinung der Apollon University Press vor, mithin der erste Band der Apollon Schriftenreihe zur Bildungsforschung. Die Autorin Andrea Feddersen geht in ihren Untersuchungen den Fragen nach:

  • Welcher Bedarf lässt sich bei den Studierenden feststellen?
  • Wo liegen die Grenzen des Lernens mit Tablet-Computern
  • Welche bisher ungenutzten Möglichkeiten ergeben sich durch dieses Arbeitsgerät im Studium?

Das Buch  leitet Empfehlungen für ein iPad-gestätztes Fernstudium ab. Über die didaktischen Möglichkeiten und Anforderungen des Mobile Learnings informiert das Webinar, welches im Anschluss vorsieht, aktiv über die vorgestellten Konzeptideen zu diskutieren ― via Chat oder Audiokommentar per Headset. Die Teilnahme ist kostenlos. Benötigt werden lediglich ein Computer mit Internetzugang und Audioausgabe sowie gegebenenfalls ein Headset. Anmeldungen bis zum 7. August 2012.

 


E-Learning: Anleitung auf Anfänger-Niveau

August 3, 2012

Schon vor einiger Zeit wies Jochen Robes im Weiterbildungsblog auf die e-learning-beginners-FAQs von Clive Shepherd hin. Lesenswert (auf Englisch)!


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