Juli 9, 2009
Frei nach Konstantin Weckers Song Genug ist nicht genug: nochmal kurz den Mund geleckt und dann tauch’ ich ins Gewühl hinein …, mitten in die frisch entstandenen Weblogs des Online-Lernprogramms Bibliothek 2.009.
Gerade erst begonnen (Start des Kurses war am 29.6.), brachte die erste Lektion Weblog erstellen und die zweite Im Weblog schreiben bereits interessante, witzige, ernsthafte, ungewöhnliche, fantasievolle, … Ergebnisse hervor. Lassen Sie sich antippen von meiner kleinen Auswahl – und am besten, Sie machen gleich selber mit! Einstieg jederzeit möglich.
(P.S.: Ich distanziere mich ausdrücklich vom angelsächsischen Hochkomma, aber da müssen wir wohl künftig durch.)
Anmerkung: Die erste Zeile führt zum Blog selbst. Alle weiteren Links darunter verweisen auf einen einzelnen Beitrag innerhalb des Blogs.
- Fuvstut’s Blog
Wo gibt’s denn so was? 13 Wochen Ausleihfrist …? Oder Leihfrist ohne Ende? Voten Sie mit!
- Goetha’s Blog
Auch, wenn das Outfit noch einfach aussieht … hier geht jemand mit einer positiven Grundeinstellung an die Sache ran. Worauf warten SIE noch?
- dito: Homerlach’s Blog
- Infomerta’s Blog
Kaum einen neuen Blog erstellt, schon einen Riesenschritt weiter mit Twitterfeeds … und das, obwohl diese Lerneinheit noch längst nicht dran ist. Nicht schlecht!
- Kantiblog ohne Hochkomma

Hier ist sogar ein Team am Lernen … und das mit einer wunderbaren Aussicht!
- Kruemelfix’s Blog
Verfolgen Sie live und in Farbe mit, wie sich ein Weblog-Neuling Schritt für Schritt durch die Lektion denkt. Ihr/Sein Motto als Punkt 3: „Schöööön! Selberdenken und -machen erlaubt“
- Madrid im Sommer (heißer Blogname! Und ohne Hochkomma)
Wie ist es in Madrid im Sommer? Sicher kaum wärmer als hier vor ein paar Tagen? Oder doch?
Eine andere Frage ist allerdings die selbe, die viele neue BloggerInnen beschäftig: „Ins Leere schreiben?“
- Mausbiblblog’s Blog
In eigener Sache, sag ich mal so als Kommissionstante im BIB. Fein!
- Medio5’s Blog
Schulbibliothekarinnen und -kare sind offensichtlich weblogmäßig groß im Kommen. Sie MÜSSEN auch. Warum?
- Sommerleselust (Hochkommafrei zum Dritten!)
Tiefschürfende Erkenntnisse bereits nach der ersten Lernlektion … wer jetzt noch unsicher ist, sollte sich diese zu Gemüte führen!
- Steun’s Blog
Grün, grün, grün, sind alle meine Kleider … wer kennt das Kinderlied noch? Und passend dazu: ein Knuddelschaftipp.
- Wedernoch’s Blog
„Eben weder-noch“, so der Untertitel. Die Seite „Über mich“ löst die Irritation. Hier macht sich spielerisch (?) ein neuer Weblog für Schulbibliothekare und -innen bzw. für Leseförderung auf den Weg.
- Wings1234’s Blog
Kleine Startschwierigkeiten sind kein Grund zur Aufgabe – neue Erkenntnisse und Einsichten verleihen Flügel! Und wer bereits beim vierten Beitrag ganze 7 (!) Kommentare sein eigen nennt, sollte ohnehin über allen Weblog-Wolken schweben.
Alle anderen, die ich hier nicht aufgeführt habe, mögen bitte nicht beleidigt sein, sondern sich stattdessen ermutigt und bestätigt fühlen, zu dieser Community dazuzugehören! Nach Abschluss des Online-Lernprogramms schaue ich mich wieder um. Mal sehen, was sich bis dahin getan hat.
Viel Vergügen weiterhin wünscht Ilona Munique, 1 1/4 Jahre alt, wenn’s um’s Bloggen geht.
4 Kommentare |
Allgemeines, Fortbildungsberichte, Organisation & Praxis | Mit Tag(s) versehen: Bibliothek 2.009, Bibliothekare, Bibliothekarinnen, Bloggen, Internet, Lernspaß, Online-Anwendungen, Online-Lernprogramm, Rezension Ilona, Sebstlernkurs, Selbstlernprogramm, Web 2.0, Weblog |
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Verfasst von ilonamunique
Mai 27, 2009
Im Weblog der College- and Research Libraries (ACRL Blog), das ich sehr schätze, weil eine Menge auf die Praxis bezogener theoretischer Artikel (sehen Sie darin einen Widerspruch? Ich nicht!) darin erscheint, kam ein Gastbeitrag einer arbeitslosen Kollegin mit dem obigen Titel. Sie führt aus, welche Punkte für ihre Weiterbildung in der Zeit ohne Arbeit wichtig sind:
- Publizieren
- Dienstleistungen erbringen</li
- Lesen
- Technisch auf dem Laufenden bleiben („basteln“)
- Besuch von Konferenzen
Selbstkritisch fragt sie, ob sie etwas vergessen habe. Und was man (wohl als Berufstätiger) wohl täte, wenn man die Zeit hätte …
1 Kommentar |
Fortbildungsberichte | Mit Tag(s) versehen: arbeitslosigkeit, fit halten, Qualifizierung, selbstqualifizierung, skills, Soft Skills, up to date bleiben, Weiterbildung |
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Verfasst von jplie
April 30, 2009
Seit dem Jahr 2000 sind bis heute in Südtirol knapp über 200 Schulbibliothekarinnen und -bibliothekare in vier modularen, mehrjährigen Zertifizierungslehrgängen ausgebildet worden. Die Weblogbetreiberin durfte von Anfang mit den Modulen Leitbild, Bibliothekskonzepte und Öffentlichkeitsarbeit mitwirken. Sie hat allerdings nicht nur gerne Wissen weitergegeben, sondern vielmehr selbst von der „etwas anderen Einstellung“ zu schulbibliothekarischer Arbeit profitiert und in Deutschland weiterverbreitet. So ist es für die Autonome Provinz Südtirol praktiziertes Modell, dass eine ausgebildete Lehrkraft die Leitung einer Schulbibliothek inne hat und für die Leseförderung und die richtige Nutzung des Lernortes Bibliothek („Bibliotheksdidaktik“) sorgt. Im besten Falle wird die Leitung dabei von einer ausgebildeten Bibliothekarin oder einem Bibliothekar unterstützt. Auch richten sich die finanziellen Zuschüsse nach dem jeweilige Einsatz dieser Experten.
Das Modell ist nicht zuletzt deshalb etwas Besonderes, da im Mittelpunkt nicht so ausschließlich die bibliothekarische Fertigkeit im Sinne einer „Verwaltungstätigkeit“ steht, sondern vielmehr die Leseförderung und mithin die Schülerinnen und Schüler. Die Symbiose von Lehrkraft und Bibliothekar/in könnte man durchaus als gelungen bezeichnen. Wer mehr über Schublbibliotheken in Südtirol erfahren möchte, dem sei das Amt für Bibliotheken und Lesen ans Herz gelegt. Zum Lehrgang „Schulbibliothek“ des Pädagogischen Instituts für die deutsche Sprachgruppe gibt es einen Flyer (PDF, 197,7 KB).
Wo stehen wir in Deutschland derzeit? Wer dazu mehr erfahren will, dem sei der Weblog Basedow1764 empfohlen, der sich ausschließlich dem Thema Schulbibliotheken widmet und von dem ich (nebenbei bemerkt) von der Jubiläumsmeldung erfahren habe.
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Bildungsinstitutionen & Personen, Fortbildungsberichte | Mit Tag(s) versehen: Südtirol, schulbibliothek, Schulbibliothekare, Schulbibliothekarinnen, Zertifizierungslehrgang |
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Verfasst von ilonamunique
Dezember 13, 2008
Wie nenne ich meinen Katalog? ist die Frage vieler, die ein Konglomerat verschiedener Bibliotheken unter einen Hut bringen müssen. Sie könnten ihn beispielsweise HOBSY nennen. Doch nein, so etwas gibt es schon: Hanoversches Online-Bibliothekssystem. Aber das ist gar nicht Thema dieses Beitrag, sondern dass es HOBSY-Workshops gibt. Und dass diese HOBSY-Workshops gut dokumentiert werden, beispielsweise der neueste zu den hinreizendsten (wer erkennt in diesem Wort die Hommage an Pünktchen?) Themen wie Mikroformate und RDF. Wenn Sie damit nichts anfangen können, sind Sie in guter Gesellschaft, denn ich verstehe auch nichts davon! Jedenfalls können wir uns dann beide zum Weblog Bibliotheken in Hannover begeben und uns den Beitrag Materialien zum Hobsy-Workshop “Mikroformate & RDF” mit seinen verschiedenen Präsentationen zu Gemüte zu führen. Klüger geworden? Na, ich jedenfalls …
Ist das aber nicht toll? Was früher mühselig und langwierig in Zeitschriften publiziert wurde, was eventuell auch gar nie den Weg in Zeitschriften geschafft hat, hier ist es kurz nach dem Workshop dokumentiert. Man kann sich ein Bild davon machen, was es mit dem Thema auf sich hat, kann auch weiter unten dann noch den Link zu den Links anklicken und sich weiter schlau machen. Fortbildung ist leichter zugänglich geworden!
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Verfasst von jplie
November 25, 2008
Edlef Stabenau hat letzt in netbib darauf hingewiesen, dass Beat Döbeli Honnegger in seinem Blog dokumentierte, wie er auf einer Tagung ganz gespannt auf einen Vortrag zum Thema „Web 3.0″ war und – er selbst dann der Referent war.
Wie es zu diesem Supergau kam, klärt er nicht auf – wahrscheinlich muss man auch die gnädige Decke des Vergessens über solche Missverständnisse und – eventuell – Übergriffe decken. Wir haben ja bereits schon einmal gemosert ob der Arbeitsbedingungen von freien Referentinnen und Referenten, aber solch ein SuperGAU, dass man gekapert wird als Referent – nun, diese Erfahrung mag man keiner/keinem gönnen!
Immerhin hat Beat Döbeli ja noch eine schöne Präsentation erstellt, die dort dokumentiert ist und die man sich ansehen kann. Übrigens ist er der Autor/Maintainer des Biblionetzes, welches hier ebenfalls schon einmal besprochen wurde.
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Verfasst von jplie
Oktober 12, 2008
Das „BSZ-Kolloquium“ ist eine Tagung vom Bibliotheksservicezentrum Konstanz (BSZ), eine der deutschen Verbundzentralen, für die am Südwestverbund teilnehmenden Bibliotheken, die jährlich abgehalten wird, und bei der an 1-2 Tagen eine ganze Reihe von den Verbund betreffenden Themen behandelt werden. Der GBV hat seine Verbundkonferenz, das BSZ hat sein BSZ-Kolloquium, so ist das.
Dieses Jahr wurden in Stuttgart wieder Themen rund um den Verbund behandelt, ganz gleich ob es um die Zukunft der Katalogisierung (Susanne Oehlschläger behandelte RDA), um Kataloganreicherung, personenbezogene Daten im Verbund, das Verhältnis des WorldCat zum Verbund, die Deutsche Internetbibliothek, OPUS-Volltextserver, Langzeitarchivierung und anderes ging. Es sind jeweils die Abstracts der Vorträge und die Präsentationen verfügbar.
Und wenn man links schaut, dann sieht man auch die Jahreszahlen der zurückliegenden BSZ-Kolloquien und weiß, dass des Schmökerns kein Ende ist … Und man sieht, dass es das BSZ-Kolloquium bereits seit 10 Jahren gibt. Wir gratulieren!
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Verfasst von jplie
Oktober 2, 2008
Die Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland hatte zur Fortbildung “Leben – Lernen – Kultur: Die Bibliothek als zentrale Einrichtung der Kommune” eingeladen. Die Veranstaltung am 15. September bildete den öffentlichen Teil im Rahmen der Jahrestagung der Fachkonferenz, die in diesem Jahr aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Karlsruhe vom 15. bis 17. September 2008 in der dortigen Stadtbibliothek im Ständehaussaal stattfand.
ÖBibOnline berichtet von der Fachkonferenz, namentlich von den Vorträgen von Umlauf, Sämann, Rockenbach und Bussmann …
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Verfasst von jplie
August 31, 2008
Bevor der August endgültig zu Ende ist, und somit auch der „berühmte“ BIB-Sommerkurs-Monat, rasch noch ein letztes Aufzucken des Themas in unserem Weblog. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Evaluationsbogen* soll das Schlusslicht bilden. Schließlich steht uns ja fast schon der neue Soku wieder ins Haus. (Für den wir leider immer noch keine ideale Unterkunft in Stuttgart gefunden haben, räusper. Weiß wer was für ca. 20 Personen, EZ mit Du/WC? Und Tagungsraum? Bezahlbar? Nett? Notfalls auch im näheren Umkreis? MELDEN! Eilt!)
Okay, jetzt also zur Sache:
„Vom Sommerkurs habe ich erfahren über …“ (Mehrfachantworten waren möglich)
9x über die Fachzeitschrift BuB, Bibliothek und Information
7x über die Webseiten der FobiKom
3x Mailinglisten
1x Empfehlung von KollegIn
0x Freifeld für eigene Antworten
Was sagt uns das?
Fachzeitschriften füttern und Webseiten pflegen lohnt sich … immer noch.
In einer Checkliste* der FobiKom hatten wir außerdem noch folgende Medien für die Öffentlickeitsarbeit von Fortbildungsveranstaltungen aufgelistet – hier ein Auszug:
- Postalische Ankündigung
- Rundschreiben
- Programmheft
- Persönliche Einladung
- E-Mail-Verteiler
- Ehemalige Teilnehmende
- Kolleginnen und Kollegen
- BIB-Mitglieder der Landesgruppen
- Newsletter
- Fortbildungsdatenbanken, z.B. wissenbringtweiter.de
- Hausaushang, Hauszeitung, Schwarzes Brett in:
- eigener Institution
- Hochschulbibliotheken
- Bibliotheksschule(n)
- Stadtbibliothek
- Fachstelle(n)
* Im BIB-Intranet für Gremienmitarbeitende hinterlegt: Evaluationsauswertung soku08 | FobiKom-Toolbox_AOEW1.
Wie ist das bei Ihnen? Welches Medium bzw. welche Informationsquelle für Ihre Werbung / Öffentlichkeitsarbeit im Hinblick auf Fort- und Weiterbildungsmeldungen nutzen Sie am liebsten, und welche generell nicht? Welche unregelmäßig? Mit welchem Erfolg?
(Zur Ausschreibung | Zum Teil I | Zum Teil II | Teil III | Ende)
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FobiKom-Spezial, Fortbildungsberichte, Organisation & Praxis | Mit Tag(s) versehen: Öffentlichkeitsarbeit, BIB-Sommerkurs, BIB-Webseiten, Checkliste, Evaluationsauswertung, Evaluationsbogen, Fachzeitschriften, Fort- und Weiterbildungsmeldungen, Fortbildung, Fortbildungsorganisation, Fortbildungsveranstaltung, Informationsquelle, Sommerkurs, Webseiten, Weiterbildung, Werbung |
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Verfasst von fobikom
August 15, 2008
Im dritten und letzten Teil unseres Berichts zum BIB-Sommerkurs 2008 gehen wir auf die Rahmenbedingungen und die besondere(n) Lernform(en) ein, die ein einwöchiger Sommerkurs mit sich bringt. Der Fokus liegt heute auf den Teilnehmenden. Ja, und Referent/innen/en gab’s schließlich auch noch.
(Zur Ausschreibung | Zum Teil I | Zum Teil II | Teil III | Ende)
Rahmenbedingungen der Teilnehmenden
Urlaub oder Dienst?
Von 17 Teilnehmenden nahmen zwei Teilnehmende extra Urlaub (eine nach eigenen Worten „freiwillig“), eine Teilnehmende erhielt Freistellung vom Dienst, und eine setzte Überstunden dafür ein.
13 Teilnehmende (= 76%) konnten sich also den Sommerkurs als normale Dienstzeit anrechnen lassen.
Was wurde bezahlt?
14 Teilnehmende bekamen alles bezahlt. Eine Teilnehmerin erhielt keine Kostenerstattung (lediglich Freistellung vom Dienst). Zwei Teilnehmerinnen mussten komplett für alles aufkommen. Eine Teilnehmerin erhielt zwar alles, jedoch wurde das Tagegeld anteilig gekürzt.
Was sagt der Arbeitgeber zu einer Woche Fortbildung?
Recht unterschiedliches. Während schon auch einmal nachgefragt wurde, ob eine Anreise am Sonntag notwendig sei, gab es auch Arbeitgeber, die ihren Mitarbeiter(n)innen nahelegten, doch statt Urlaub eine Dienstreise (!) zu beantragen.
Einige erzählten uns, dass die Vorgesetzten in der längeren Dauer des Seminars eine Qualitätsgarantie dafür sahen, dass die Inhalte vertiefend, umfassend und mit einer Chance zur Nachhaltigkeit vermittelt werden würden und begrüßten von daher den Fortbildungsantrag ausdrücklich.
Ein weiterer Pluspunkt für eine Genehmigung war, dass zu diesem (noch jungem) Thema „Fordern und Fördern: Mitarbeiterführung in Bibliotheken vor dem Hintergrund leistungsbezogener Bezahlung“ kein ausreichendes Fortbildungsangebot, zumal speziell für Bibliothekar/innen/e, auszumachen war.
Was denken die Teilnehmenden darüber?
Ganz klar ging allerdings auch hervor, dass die Teilnehmenden ein paar Jahre werden verstreichen lassen müssen, bevor sie wieder einen Antrag auf Sommerkursteilnahme stellen werden. Eine Teilnehmerin meinte denn auch, sie müsse es sich schon sehr genau überlegen, ob sie nicht lieber stattdessen drei ihrer Fachangestellten für dieselbe Kostenhöhe zu einer Schulung schicken würde. Das Thema müsse also wirklich sehr auf den Nägeln brennen und zudem anspruchsvoll aufbereitet sein, um eine Teilnahme zu rechtfertigen.
Die Teilnehmenden waren sich jedoch so gut wie einig, dass die Form des Sommerkurses eine besondere Chance zur besseren Gestaltung des Arbeitsplatzes bietet, die der BIB doch bitte schön beibehalten solle. Es wäre jedoch für einige ebenfalls denkbar, dass man alle zwei Jahre eine dreitägige statt einer einwöchigen Veranstaltung anbieten solle, um öfter eine Möglichkeit zur Teilnahme zu erhalten. Wir werden darüber nachdenken …
Zur Lernform des BIB-Sommerkurses
Sich vorstellen.
Lernziel festlegen.
Miteinander warm werden.
Thema einkreisen.
Anreissen.
Abreisen.
So der normale Verlauf eines eintägigen Seminars, oft auch noch mit viel zu vielen Teilnehmenden. Nicht so im BIB-Sommerkurs … (Die Fotos gibt’s am Schluss, und dann ganz viele! Bitte klicken …) Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von fobikom
August 13, 2008
Im heutigen Beitrag ist der Fokus auf die Veranstalterin gerichtet, auf ihre Rahmenbedingungen sowie die Organisationsleistungen, die mit dem Konzept “BIB-Sommerkurs (Soku)” einhergehen.
(Zur Ausschreibung | Zum Teil I | Zum Teil II | Teil III | Ende)
Die Intention der Weblog-Beiträge zum Soku ist es nicht, unsere Leistungen schulterklopfend zu kommunizieren (wieweil wir das durchaus verdient hätten *grins). Veranschaulicht werden soll vielmehr, welchen Anforderungen der Verband (ob Bundesvorstand, Landesgruppen oder Kommissionen) gegenüber steht, die er verantwortlich und qualitätsvoll in Sachen bibliothekarische Fort-und Weiterbildung zu erfüllen hat. Gremien- wie auch BIB-Mitglieder können von dieser unserer Transparenz des Handelns nur profitieren.
Rahmenbedingungen der Veranstalterin (= BIB-Kommission für Fortbildung)
Personal
Die FobiKom ist eine ehrenamtlich arbeitende Kommission von fünf Expertinnen des bibliothekarischen Fortbildungsbereiches. Da die Planung eines einwöchigen Sommerkurses ein gewisses Maß an Erfahrung voraussetzt, hatte sich die „Dienstältere“ zu dieser Aufgabe bereit erklärte. Ulrike Kraß plante und organisierte den Kurs, anfangs noch unterstützt von Nicole Weigand, einem ehemaligen Kommissionsmitglied.
Die interne Vorgabe der Kommission ist, möglichst in Tandem-Teams zu arbeiten. Wie die Erfahrung zeigte, ist das unbestritten gerechtfertigt. Und damit stelle ich noch nicht einmal den personellen Ausfall aufgrund eines gebrochenen Fußes voran. Nicht alle können sich eine ganze Woche Urlaub ohne zeitlichen Vorlauf aus den Rippen schneiden. Dem ansonsten seminar- und damit terminberuhigten August ist es zu verdanken, dass kurzfristig für eine Vertretung gesorgt werden konnte. Also mich. Die Blogschreiberin. Die sich gedacht hatte, sie kann sich ‘mal wo raushalten …
Vielmehr hat sich auch vor Ort erwiesen, dass tatsächlich zwei Seminarleiter/innen für eine Gruppe von 20 Personen inklusive Referent/innen/en zum vollen Einsatz kommen können. Während der Seminarzeiten selbst, also wenn aktiv gelernt und gearbeitet wird, mag man sich zwar etwas zurücklehnen. Sofern fortwährend für ein gutes Raumklima und einem An- und Abschalten der Beleuchtung gesorgt ist. Doch in den Pausen dazwischen sowie am Anfang und Ende der Seminareinheiten geht es immer rund:
„Warum geht der Beamer nicht mehr? Gerade funktionierte es doch noch!“
„Könnten Sie bitte heute Schonkost | vegetarisch | glutenfrei | … bestellen?“
„Ich habe kein Kleingeld mehr für den Kaffeeautomaten. Und Milch kommt auch keine mehr.“
„Wäre es möglich, dass Sie die Vortragsdaten von mir noch einmal neu einspielen?“
„Würden Sie mir bitte auf der Karte zeigen, wo die Führung heute abend beginnt?“
„Also, ich muss Ihnen da mal was Interessantes erzählen … wir bei uns in der Bibliothek haben …“
usw.
Fazit: Um allen Anfragen, Anforderungen und Kommunikatonsbedürfnissen ohne Hektik gerecht zu werden, und damit letztendlich eine reibungslose, entspannende Seminaratmosphäre zu garantieren, sind zwei Verantwortliche sicher nicht zu viel. Dies gilt besonders dann, wenn Übernachtung und Bewirtung in einem Gast-Veranstaltungsort angesagt sind, also kein „Heimvorteil“ für die Organisatoren besteht. Leider ist das Ganze eine Frage der Kosten, die umgelegt werden müssen.
Um Missverständnissen vorzubeugen … es war KEIN „Sack voller Flöhe“, den es zu hüten galt. Die Bedürfnisse der Teilnehmenden wie auch die der Referent/innen/en blieben vollkommen im normalen Rahmen. Niemand hatte uns über Gebühr beansprucht. Vielmehr trugen alle zu einem harmonischen Miteinander bei. Und wie gut dadurch die Stimmung war, mögen jetzt einfach ein paar Fotos belegen:





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Verfasst von fobikom
August 12, 2008

Einen Tag und drei Stunden würde man mit dem Bus benötigen, sammelte man alle 17 Teilnehmenden des 11. BIB-Sommerkurses in Deutschland ein, um sie dann nach Freiburg i. Br. zu bringen. Eine Rundfahrt von 2.568 km laut Google-Routenplaner.
Vom 4.-8.8.08 fand sich folglich im Tagungshaus der Katholischen Akademie ein geographischer, aber auch institutioneller Querschnitt durch die bibliothekarische Landschaft ein.
Eine Woche lang wurde über „Fordern und Fördern: Mitarbeiterführung in Bibliotheken vor dem Hintergrund leistungsbezogener Bezahlung“ diskutiert und sich intensiv ausgetauscht, Neues in Erfahrung gebracht und Klarheit erlangt.
Ob Stadt-, Fach- oder Kreisbücherei, ob Fachstelle oder Bundesinstitution, ob Hochschul- oder Staatsbibliothek – aus allen genannten Einrichtungen kamen die Fragen und Bedenken zum aktuellen Thema „LOV/LOB“, welche in Freiburg genügend Raum und Zeit hatten, beantwortet und zu einem großen Teil ausgeräumt zu werden.
Ort und Termin waren offenkundig gut gewählt, denn so manche/r Teilnehmer/in kam gerade vom Urlaub oder war auf dem Sprung dorthin. So ein kleiner Schlenker von Österreich über Freiburg nach Leer, bzw. von Nordhorn über Freiburg nach Lanzarote – das hat schon was …
Damit die Urlaubsstimmung nicht schlagartig verloren ging angesichts des anspruchsvollen Themas, bzw. damit sich die Vorfreude auf die kommenden Urlaubsziele einstellen konnte, dafür baute die Veranstalterin (Kommission für Fortbildung) umsichtig vor.
Ulrike Kraß, unsere FobiKom-Kollegin und mit der Organisation des diesjährigen „Sokus“ federführend betraut, arrangierte flankierend zum umfangreichen Seminarprogramm einen gelungenen Best-Practice-Exkursionstag ins nahe gelegene Elsass. Im pittoresken Örtchen Sélestat (Schlettstadt) stand zunächst die Besichtigung zweier sehr gegensätzlicher Bibliotheken an: die Humanistische Bibliothek …




… und die Médiathèque intercommunale de Sélestat. (Literaturtipp: Dorothee Stahl, PDF, 1,5 MB)




Zur Halbzeit zeigte es sich bereits, dass das Konzept einer einwöchigen Veranstaltung mit einer kurzweiligen Unterbrechung am Mittwoch hervorragend aufging. Die Teilnehmenden hatten zwei Tage lang intensiv gearbeitet und waren froh um die Gelegenheit, das Ganze erst einmal setzen zu lassen, aber auch, sich im Bus oder während der Mittagspause im Restaurant La Vieille Tour in Sélestat über das bisher Gehörte und Erlebte ausgiebig zu unterhalten und es zu reflektieren, bevor es in die nächsten zwei Seminartage ging.
Generell sind Besichtigungen von Bibliotheken fachlich nicht zu unterschätzen. Der Argwohn, die Reisenden würden sich auf Staats- bzw. Steuerkosten lässig zurückgelehnt berieseln lassen, ist völlig fehl am Platz. Der Berufsverband Information Bibliothek würde einen reinen Bespaßungstag ganz sicher nicht goutieren. Im Gegenteil – für manche Landesgruppen ist eine Exkursion ein traditioneller, fester Bestandteil ihrer Fortbildungsarbeit, die kaum jemand missen möchte. Trefflich lässt sich manche Frage im direkten Austausch beantworten bzw. diskutieren, und die Soku-Teilnehmenden nutzen dies ausgiebig:
Funktioniert eine französische Bibliothek wesentlich anders als eine deutsche? Welche Mediengruppen erfahren bei französischen Bibliotheken einen Rückgang? Wie reagiert man hierzulande darauf? Werden Hörbücher genau so gut angenommen wie bei uns? Welche Bevölkerungsschichten nehmen die Dienste der Bibliotheken wahr? Welches Nutzungs- und Raumkonzept liegt den Bibliotheken zugrunde? Ist RFID geplant oder (noch) kein Thema? Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von fobikom