Bericht Exkursionstag Landesgruppe Sachsen-Anhalt

Mai 11, 2012

Ein straffes Exkursionsprogramm hatte die BIB-Landesgruppe Sachsen-Anhalt unter der Vorsitzenden, Kathrin Todt-Wolff und ihrem Team, Katrin Dinebier und Andrea Kiefer, vergangenes Wochenende (28.-30.04.12) in Bamberg bewältigt. Im BuB-Heft wird sicherlich noch ein ausführlicher Bericht sowie ein Gruppenfoto erscheinen. Ich hatte, da in Bamberg zuhause, das große Vergnügen, die 25-köpfige Gruppe in meinem Amt als Vorsitzende der BIB-Kommission für Fortbildung zeitweise in ihrem Freizeitprogramm zu begleiten.

    Frank Merken und Kathrin Todt-Wolff auf dem Anstieg zum Bierkeller auf dem Stephansberg in Bamberg

Frank Merken und Kathrin Todt-Wolff auf dem Anstieg zum Bierkeller auf dem Stephansberg in Bamberg

Bei herrlichem Wetter ging kein Weg vorbei an einem unserer Bierkeller auf dem Stephansberg. Auch wurden der Dom (der heuer 1.000 Jahre alt wird!), die Alte Hofhaltung und die Neue Residenz mit ihren Prunkräumen besichtigt. Mit dabei war der BIB-Landesgruppenvorsitzende von Nordrhein-Westfalen, Frank Merken, der zeitgleich eine Exkursion für den Oktober vorbereitete. Eine ideale Gelegenheit für den BIB-Austausch unter Gremienmitarbeitenden, der ansonsten in Anbetracht von bis zu 30 Delegierten auf den Vereinsausschusssitzungen immer ein wenig zu kurz gerät.

In Kaisersaal der Neuen Residenz in Bamberg

Bambergs vielfältige Bibliotheks- und Archivlandschaft ist ein ideales Exkursionsziel.

Um nur zwei zu nennen: die Stadtbücherei, die von der rührigen Leiterin Christiane Weiß sehr engagiert vertreten wird, sowie die überaus sehenswerte Staatsbibliothek in der Neuen Residenz, die mehrere historische Bibliotheken in absoluter Spitzenlage gegenüber des Doms beherbergt. Dr. Stefan Knoch, der Stellverteter des Bibliotheksdirektors, ist es nicht müde, die Besuchergruppen von nah und fern sachkundig und humorvoll zu begleiten. Der Kollegin und dem Kollegen einen ganz speziellen Dank dafür! Vor allem für die nicht selbstverständliche Bereitschaft, uns auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit zu führen.

BIB-Bibliotheksexkursion – alle Lebensalter und -phasen fröhlich vereint

Und immer wieder lassen sich auf den BIB-Exkursionen neue Einblicke in bibliothekarische Gegebenheiten gewinnen und engagierte und fachlich kompetente Kolleginnen und Kollegen kennen lernen. Das Netzwerk erhält ein paar geknüpfte Knoten mehr und die Motivation ist an und nach solchen Tagen sehr hoch.

Auch ältere, sich bereits in Rente oder Pension befindliche BIB-Mitglieder bestätigten, dass, gäbe es diese aktivierenden Exkursionen nicht, sie wohl nicht mehr unbedingt im Verein wären. Man spürte, dass sich auch die ältere Generation innerhalb der Reisegruppe pudelwohl fühlten und sich freuten, einmal wieder über (immer noch vertraute) Bibliotheksthemen sprechen zu können. Ohne Zweifel: viele Probleme, die bereits früher bewältigt wurden, gibt es auch heute noch. Und so lässt sich in geselliger Runde manch guter Rat zwischen Jung und Alt austauschen.

Wir haben diese verbindenden Stunden genossen. Ich freue mich bereits auf den nächsten BIB-Exkursionsbesuch nach dem schönen Bamberg. Und wer jetzt Lust bekommen hat, ebenfalls in die UNESCO-Weltkulturerbestadt zu reisen: nächste Gelegenheit bietet der 15. BIB-Sommerkurs vom 29.07. – 03.08.2012 zum Thema “Heute schon an morgen denken: demografieorientierte Projekte für Bibliotheken”. Anmeldung bis 01.06.2012.


Standards for Libraries in Higher Education

November 12, 2011

“The archive recording of the November 9, 2011, introductory webcast on the newly revised Standards for Libraries in Higher Education (SLHE) is now freely available on the ACRL website. Presented by Patricia Iannuzzi, chair of the ACRL Standards for Libraries in Higher Education Task Forcethe webcast provided an overview of the revision, highlighting ways the standards can benefit libraries in the strategic planning, program review, and self-study processes.

The webcast archive and full text of the revised standards are both freely available on the ACRL Standards and Guidelines page.”

[via ACRLinsider]


58.000 Teilnehmer/innen aus 173 Ländern bei Onlinekurs

August 22, 2011

PALO ALTO, Calif. — A free online course at Stanford University on artificial intelligence, to be taught this fall by two leading experts from Silicon Valley, has attracted more than 58,000 students around the globe — a class nearly four times the size of Stanford’s entire student body.

[via New York Times]


BIB-Sommerkurs 2011 erfolgreich beendet

August 12, 2011

Das Resümee in Kurzform zum Sommerkurs 2.0 oder: heute schon getwittert? Bibliotheken in virtuellen Welten von Michaela Babion, BIB-Kommission für Fortbildung (FobiKom):

# Der BIB-Sommerkurs 2011 war ein voller Erfolg.
# Programm, Referenten, Unterkunft und Organisation wurden von allen Teilnehmern gelobt.
# Die am ersten Tag gesammelten Fragen wurden sämtlich beantwortet und alle hatten das Gefühl, eine Menge mitzunehmen.
# Besonderes Highlight war die Exkursion nach Bremen, wo wir sowohl in der SuUB als auch in der Stadtbibliothek herzlich empfangen wurden und interessante Präsentationen gesehen haben. Beeindruckend auch die Führung im Rathaus.

Leider schwappte nach Ende des Sokus eine Erkältungswelle über Hannover, sicherlich auch der ungünstigen Wetterlage zu verdanken. Wenn alle wieder gesund und aus dem Urlaub zurück sind, wird an dieser Stelle noch ausführlicher berichtet werden.

(Anm.: Textteil gelöscht 23.47 Uhr)


Fortbildungswochenende

August 8, 2011

Nachdem beide Weblogautoren jeweils auf einer Fortbildung waren, gab’s am Samstag nichts Neues zu lesen. Meine Fortbildung betraf das “Projektmanagement im Ehrenamt”, welches sich doch in so manchen Punkten vom “Nichtehrenamt” unterscheidet. Die Hierarchien werden lockerer gehandhabt, somit könnten die Projektverantwortlichen zuweilen mehr Mühe haben, die notwendigen Schritte konsequent am Laufen zu halten. Auch ist nicht jedes Instrument aus der Wirtschaft geeignet für Menschen, die freiwillig und in ihrer Freizeit planerisch tätig sind.

Kloster Banz mit seiner Hanns-Seidel-Stiftung ist als Seminarort sehr interessant. Eingebettet im “Gottesgarten” bietet es ein stattliches Ambiente mit 134 komfortablen “Klosterzellen” und imposanten Gängen und Hallen. Doch leider sind die Semiarräume dennoch zuweilen etwas klein geraten, muss sich der Moderator in die “Ecke quetschen” und wirkt die Luft mit der Zeit nicht unbedingt konzentrationsfördernd. Da jedoch genügend Pausen gemacht wurden, war das zu verschmerzen.

Wie wichtig die Rahmenbedingungen eines Seminars sind, haben wir ja schon an verschiedenen Stellen deutlich gemacht. Ein guter Koch ist mindestens so wichtig wie ein guter Referent. (Gilt selbstverständlich auch für die -in-form.) Umgekehrt gilt die Regel übrigens nicht. Hat es Referent/in versaut, kann’s die Küche nicht wieder gut machen. Unser Koch war, wie es in Oberfrankens Genussregion zu erwarten ist, hervorragend. Für den Referenten hätte ich mir mehr eigene Praxiserfahrung im Ehrenamt gewünscht, war es doch ein Mann aus der Technik-Branche. Dennoch gut dargeboten und mit durchgängig rotem Faden versehen, die Gruppe interessant zusammengesetzt war die Fortbildung sicherlich ein Gewinn für alle Neulinge in diesem Feld.


Wikipedia weniger skeptisch sehen

August 4, 2011

Offensichtlich um 6 Uhr (!) heute morgen schrieb Michaela Babion, unsere “FobiKom-Korrespondentin” in Hannover, den BIB-Sommerkurs-Bericht zum Dienstag:

“Gestern Vormittag hatten uns Lambert Heller und Manfred Nowak zunächst die Welt der Wikis näher gebracht. Am Beispiel der Wikipedia bekamen wir gezeigt, was ein Wiki überhaupt ausmacht. Dabei sind  auch die Unterschiede zu Blogs deutlich geworden. Stichwort: kollaboratives Schreiben.

Während der Präsentation gab es doch den ein oder anderen “Aha-Effekt” und ich denke, einige von uns sehen
Wikipedia jetzt etwas anders, weniger skeptisch. Es gab dann noch Hinweise, mit welcher Software man selbst Wikis stricken kann. Worauf  man dabei so alles achten sollte, erzählte uns Manfred Nowak in einem (best) practice Bericht aus der TIB/UB Hannover. Lambert Heller verdeutlichte uns schließlich, welche Rolle Wikis inzwischen in der Welt der Wissenschaft spielen und wie sich in einigen Bereichen  das wissenschaftliche Publizieren – und damit auch die Arbeit der Bibliotheken – entwickelt. Durch Web 2.0 hat sich zum Teil die Abfolge verändert. Während klassischerweise zunächst genau ausgewählt wird, was schließlich publiziert wird, heißt es heute oft: “Publish then filter!”

Damit von diesem wertvollen Vormittag auch etwas bleibt, haben vier Teilnehmer/innen die Präsentation in einem gemeinsamen EtherPad zusammengefasst und dabei erste Erfahrungen im kollaborativen Schreiben  gesammelt. Auch für uns Zuschauer war es spannend zu sehen, wie die vier sich gegenseitig ergänzt haben und so eine wirklich gute  Zusammenfassung entstanden ist.

Über den Nachmittag morgen mehr. Ich packe jetzt meine Exkursionsausrüstung für Bremen (Fahrkarten, Stadtpläne, Telefonnummern, Pflaster, Handy…. ). Drück uns die Daumen, dass das Wetter mitspielt.”

Klar, habe ich gemacht, und glaube, es hat geklappt, oder?  Und euere Führung durch die TIB/UB Hannover war sicherlich ebenfalls regenfrei ;-) Vielen Dank, Michaela, für Deine frühmorgendlichen Zeilen!


13. BIB-Sommerkurs ist gestartet

August 2, 2011

Gestern begann in Hannover der 13. BIB-Sommerkurs der Kommission für Fortbildung mit 16 Teilnehmenden zum Thema “Sommerkurs 2.0 oder: Heute schon getwittert? Bibliotheken in virtuellen Welten”.

Michaela Babion und Monika Lerp, unsere FobiKom-Kolleginnen und Sommerkursorganisatorinnen, vermeldeten beste Laune beim Sommerkurs-Auftakt im urgemütlichen Broyhan-Haus – trotz grauem Wetters. Wie gut, dass der Seminarraum mit Blick auf Marktkirche und Altstadt wenigstens schön hell ist.

Die erste Referentin des Montags, Karin Kropf aus der Stadtbibliothek Chemnitz, war ebenfalls schon eingetroffen. Was bei Veranstaltern ja doch immer eine spürbare Erleichterung bedeutet, wenn ohne Verzögerungen gestartet werden kann. Der Einstieg ins Thema heißt “Was passiert im Web 2.0 und was bringt es den Bibliotheken?”

Nun, bis Montag abend werden vermutlich auch die hartgesottensten Facebook-Boykotteurinnen und -teure über einen Facebook-Account verfügen, so die Kollegin launig. Und launig ist es sicherlich auch bei der abendlichen Stadtführung zugegangen, bei endlich wieder schönem Sommerwetter.


#elnil Making the most of Informal Learning

Juni 23, 2011

[Heute ist Fronleichnam. Da dieses Blog auf einer Südschiene Bayern - Baden-Württemberg erscheint, müsste eigentlich hier nichts stehen. Wir haben aber Mitleid mit der arbeitenden Bevölkerung an diesem Tag und geben einen aus!]

Tomorrow I am going to be chairing an all-day event in Bristol for the eLearning Network, called Making the most of Informal Learning.

schrieb Jane Hart in C4LPT. Sie kündigte darin einen Twitter-Chat an:

Then from 2.30-4 pm BST (GMT+1) Nic and I will be running a session on using social media tools for informal learning. A major part of that part of that session will be a live Twitter chat – to include both those in the room and outside it – where we’ll be asking questions about your own use of social media for informal learning. So please join us then – we’ll be using the #elnil tag again.

Der Twitter-Chat fand statt und wurde jetzt durch einen Blogpost “Social learning in action at #elnil” vorgestellt und die 500 Tweets durch eine Zusammenfassung auf Tweetdoc dokumentiert. Die fünf Fragen, die diskutiert wurden, waren:

  1. What social media tools do you use for your own informal learning OUTSIDE the organisation -and how do you use them?
  2. What social media tools do you use for your own informal learning INSIDE the organisation – and how do youuse them?
  3. How can you encourage/help/support others to use social media tools for their informal learning?
  4. What other factors do you need to consider when selecting social media tools for informal learning?
  5. How might the Twitter chat approach be used within an organisation to support informal learning/performance support?

Was ich bei dem Chat ganz wichtig fand war, dass die Fragen durch Teilnehmer/innen mehrmals retweeted wurden, so dass man nicht nach unten scrollen und danach suchen musste, wenn man etwas anderes gemacht hatte und wieder einstieg.


Persönlicher Fachaustausch überlebenswichtig

Mai 13, 2011

… für Freitag, den 13ten? Nein, nein, keine Sorge. Überlebenswichtig ist er, weil sich der berufliche Alltag stark wandelt. Darauf reagiert der Münchner Arbeitskreis für Information und Dokumentation (MAID) und bietet im Schnitt pro Jahr 12 Veranstaltungen zum breiten Themenkomplex “Informationsvermittlung und -praxis” an.

Die persönlichen Kontakte stehen dabei ganz oben auf der Wunschliste der Teilnehmenden. Daher findet der Fachaustausch in Form von Fachvorträgen, Workshops und Führungen durch Einrichtungen statt. Eben Face-to-Face. Innovative Fortbildungsthemen sucht der ehrenamtlich arbeitende regionale Arbeitskreis unter seinen Mitgliedern. Ebenfalls Face-to-Face in offenen Diskussionsrunden. Wer nach noch mehr “fleischlichen” Kontakten sucht, wird mit einem Sommer- und Winterstammtisch samt Restaurantbesuch bedient.

Siehe auch BuB, Forum Bibliothek und Information, 2011, H. 5, S. 340.


Endgültig zufrieden mit Soku10

März 24, 2011

Soku10, also der BIB-Sommerkurs 2010, ist für uns immer noch bzw. schon wieder aktuell. Wegen der aktuell durchgeführten Nachhaltigkeitsprüfung. “Sollte auch diese gut ausfallen, uns also der Lehr-/Lerntransfer als gelungen erscheinen … ja, dann wollen auch wir endgültig zufrieden sein”, so war zu lesen in unserem Beitrag vom 24.08.2010.

Nun, wir SIND zufrieden.

Sieben Monate nach dem vergangenen BIB-Sommerkurs in Meißen stellten wir den 18 Teilnehmer(inn)en insgesamt 18 vorwiegend inhaltliche Fragen. Geantwortet hatten 13 Personen, der Rücklauf lag folglich bei 72 Prozent.

Interessant war, dass 85% der Antwortenden innerhalb der nächsten beiden Jahre noch weitere Fortbildungen zum Thema “Ausbilden” besuchen würden, bzw. bereits besucht hatten. Das liegt beileibe nicht daran, dass unser fünftägiger Kurs so schlecht gewesen wäre. Sondern wohl eher, dass er zu weiterem Lernen und dem Umgang mit dem Thema “Ausbilden” angeregt hat. Das belegen die folgenden Auswertungen zu den Fragen nach der Motivation, der (fachlich-inneren) Sicherheit, der Bereicherung, dem Kompetenzzuwachs und der Vernetzungsmöglichkeit.

Auswertung “Frageblock1-Soku10″ (PDF)

Positiv auch, dass die Inhalte der einzelnen Arbeitseinheiten größtenteils verwendet werden konnten. Eine Ausnahme bildete ein Beitrag zur “Juniorenfirma”. Er konnte von 38% der Befragten nur wenig verwendet werden. Drei antworteten, sie hätten diese Sequenz gar nicht umsetzen können, da ihre Bibliothek keine Möglichkeit einer Juniorenfirma bböte und nur ein bzw. gar keine Azubis vorhanden wären. So waren auch bei den übrigen Fragen “nur” Sachzwänge auszumachen, wenn Inhalte generell nicht angewandt werden konnten. Eine zweite Ausnahme waren die Inhalte zum Thema “Tarifliches, Eingruppierung”. Diese waren von 46% der Befragten nicht weiter verwendbar. Tja, das dürfte schlichtweg an der Materie selbst liegen.

Das ausgeteilte Material sowie die online bereitgestellten Unterlagen konnten ebenfalls größtenteils verwendet werden. Die überwiegende Anzahl hatte es außerdem für ihre Zwecke angepasst.

Um noch einmal auf die weiteren Fortbildungen zurück zu kommen, hier die Fortbildungswünsche der Teilnehmenden:

-    Management, gesetzlich Grundlagen im Bibliotheksalltag (Benutzerordnung, Urheberrecht …)
-    Informationskompetenz (Nutzerschulungen)
-    Zeitmanagement
-    Thema Ausbilden: Ausbildungszeugnisse schreiben -> gerne ausführlicher
-    Praktische Gestaltung der betrieblichen Ausbildung
-    Umgang mit “schwierigen” Azubis (soziale, psychische Probleme)
-    Vertiefung Projektarbeit mit Azubis (Themenfindung, Motivation, Durchführung, Controlling)
-    Konfliktgespräche mit Auszubildenden und Lehrern
-    Gestaltungsmöglichkeiten von praxisbegleitendem Unterricht
-    Motivation von Auszubildenden

Zum Schluss boten wir ein Freifeld an, von welchem rege Gebrauch gemacht wurde. Hier ein Auszug daraus:

“Selbst aus einem trockenem Fragebogen machen Sie eine angenehme Aufgabe …”

“Nutzen ziehe ich auch aus den geknüpften Kontakten, wie z. B. mit Monika Lerp [Anmerkung: eine Sommerkursteilnehmerin, die mittlerweile FobiKom-Kollegin wurde und derzeit für den Soku11 arbeitet] bei der Vermittlung einer Praktikantin.”

“Ich erinnere mich sehr gerne an die interessante und sehr bereichernde Woche in Meißen (was ja auch der super Organisation zu verdanken ist!)”

“Mich hat der Sommerkurs motiviert und beflügelt.”

“Die Organisation des BIB-Sommerkurses 2010 war aus meiner Sicht optimal. Die Mischung und der Wechsel von Vorträgen, praktischen Übungen, Rollenspielen und anderen aktivierenden, teilnehmerzentrierten Abschnitten, gepaart mit vielen Diskussionsrunden bzw. Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch und einem Exkursionstag in der Wochenmitte zum Entspannen war einfach perfekt und ist eigentlich nicht zu toppen. Sehr hilfreich für mich war und ist auch das umfangreiche, vor allem auch sehr praxisnahe Material, das während der Seminare ausgeteilt bzw. in einem geschützten Bereich im Internet zur Verfügung gestellt wurde.”

“Dieser Sommerkurs hat mich in meiner grundsätzlichen Haltung bestärkt, dass wir unseren Berufsnachwuchs selber ausbilden und auf dem Weg nach der Ausbildung begleiten müssen.”

“Ich habe im Oktober 2010 die Ausbildereignungsprüfung (IHK Frankfurt) bestanden. Danke!”

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen …


Der Ertrag einer Tagung kann ganz unterschiedlich sein. Ein best practice-Beispiel

März 16, 2011

Es ist immer ganz unterschiedlich, wie Tagungen dokumentiert werden:

  • schlimmstenfalls tragen die Teilnehmer/innen ihre Erinnerungen, Aufzeichnungen und Handouts mit nach Hause und haben es nach der Erholungsphase schwer, sich wieder im Zusammenhang an die Veranstaltung/den Workshop/den Vortrag zu erinnern.
  • Schon besser ist es, wenn Tagungsbände die Beiträge der Dozierenden sammeln und veröffentlichen. Doch meist regiert hier die Zeitverzögerung und da jede Kette so stark ist wie ihr schwächstes Glied, erscheint der Band spät. Und wenn er nur auf Papier erscheint und käuflich zu erwerben, dann ist dem Wissenstransfer eine hohe Schwelle vorgelagert.
  • Noch besser ist es, wenn auf der Tagungshomepages die Folien der Präsentationen der Dozierenden veröffentlicht werden. Meist geschieht das zeitnah, sind die Präsentationen doch schon vorhanden, freilich feht der Vortrag und fehlen die anschließenden Diskussionen. Obwohl das oft nichts macht, wenn der Dozent von der Präsentation abliest und das Publikum nichts zu fragen hat …
  • Am besten ist es, man bekommt schon während der Tagung mit, was verhandelt wird, nicht nur durch Programm, Abstracts und Tweets von twitternden Teilnehmerinnen/Teilnehmern, sondern auch Berichte und Zusammenstellungen von Vortragenden/Organisatoren und Teilnehmerinnen/Teilnehmern.

Letzteres ist, so meine ich, beim unlängst in Hamburg stattgefundenen vierten Bibcamp der Fall, wo nicht nur eine Twitterwall die aktuellen Reaktionen dokumentiert, sondern auch die unterschiedlichsten Blogeinträge Berichte geben (gesammelt auf bibliothekarisch.de) und Bilanz zu ziehen versuchen, was es nun gebracht hat. Und – last not least – das Bibcamp.Wiki, in dem jetzt gerade die Sessions dokumentiert werden. Eine dichte Beschreibung, Dankeschön! :)

Und das nutzt nicht nur den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sondern auch all’ jenen, die nicht teilnehmen konnten und nutzt auch für die Weitergabe des Wissens an Kolleginnen/Kollegen, Freude etc.


Die Dokumentation der VDB-Fortbildungsveranstaltung “Der Katalog der Zukunft, Teil 3″ …

Dezember 14, 2010

… findet sich, samt Bildern auf der VDB-Homepage!


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