November 27, 2009
Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Dr. Karlheinz Geißler zur LQ-Netzwerkkonferenz folgten wir den Smarties (s. Foto) zwar nicht aufs Wort, aber doch „auf Gestik“. Die allzeit gegenwärtigen Aktionskünstler des Caracho-Bewegungstheaters Köln sorgten dafür, dass sich niemand aus dem World Café zum Thema „Zeit und Qualität“ ausgeschlossen oder zu ihm unentschlossen fühlen musste.
Die erste Workshopfrage lautete: „Welche der aufgezeigten Zeitqualitäten lassen Sie zu kurz kommen?“
Zur Erinnerung (so auf dem Arbeitsblatt zu lesen): „Im Vortrag von Prof. Dr. Karlheinz Geißler ging es vor allem um die abgebremsten Zeitqualitäten des Wartens, der Geduld, der Pause und der Wiederholung, die für Lernen unverzichtbar sind, für die Organisation und die Betriebswirtschaft hingegen störend und hinderlich.“
Warten, Geduld, Pause und Wiederholung
Unsere Arbeitsgruppe war sich schnell einig, dass Warten, Geduld, Pause und Wiederholung nicht per se Qualitäten darstellen, sondern zunächst als Zeitformen, Zeitkategorien oder Kennzeichen von Grenzen zu bezeichnen wären. Erst in den Begriffsdefinitionen und den näheren Kennzeichnungen lässt sich eine Zeit- bzw. Lebens-Zeitqualität ausmachen. Oder eben auch nicht. Den Rest des Beitrags lesen »
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Bildungsinstitutionen & Personen, Bildungstheorie & Bildungsforschung, Konferenzberichte | Mit Tag(s) versehen: Geduld, Karlheinz Geißler, Lerntechnik, LQ-Netzwerkkonferenz 2009, Pausen, Qualität, Rezension Ilona Munique, Warten, Wiederholung, Zeit, Zeitformen, Zeitqualität |
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Verfasst von ilonamunique
November 23, 2009
Aus aktuellem Anlass der heutigen Netzwerkkonferenz (wir kündigten an) stelle ich anhand eines „Leitfadens für die Praxis“ die Kundenorientierte Qualitätstestierung für Beratungsorganisationen (KQB®) einer bekannten Testierungsgesellschaft vor. (Eilige lesen das Fazit am Ende dieses Beitrages.)
Zech, Rainer: Kundenorientierte Qualitätstestierung für Beratungsorganisationen : Leitfaden für die Praxis / Rainer Zech. ArtSet, Forschung, Bildung, Beratung, Qualitätstestierung. – Hannover : Expressum-Verl., 2009. – 81 S. : Ill., graph. Darst. ISBN 978-3-89069-021-6
Kurzinfo | Mehr Info
Hintergrund
Mit ihrem Angebot zur Kundenorientierten Qualitätstestierung für Beratungsorganisationen nimmt sich die ArtSet® Forschung, Bildung, Beratung GmbH seit dem Frühjahr 2009 den Anbieterkreis der Beratungsorganisationen an, die Beratung als Kerngeschäft verstehen. Personen- oder organisationsbezogene Beratung wird oftmals von Einzel- und Kleinstunternehmen und Selbständigen angeboten, beispielsweise in den Bereichen Coaching, Konfliktberatung, Personal- und Teamentwicklung, Prozessbegleitung, Organisationsentwicklung, usw.
Bisher war es gerade für Einzelpersonen schwierig, ein geeignetes Zertifizierungsverfahren zu finden. Gar manche landeten mit ihrem Wunsch nach einer formalen Prüfung ihrer Qualitätsbemühungen beim TÜV. Ganz unlogisch ist das nicht, denn es geht immerhin (auch) um (technisch) reibungslose Abläufe in einem Managementsystem, die in einer normativen Qualität münden sollen.
Was macht Qualität in der Beratung tatsächlich aus? Den Rest des Beitrags lesen »
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Bildungsinstitutionen & Personen, Bildungstheorie & Bildungsforschung, Literatur & Medien, Organisation & Praxis, Termine | Mit Tag(s) versehen: Begutachtung, Berater, Beratungsorganisationen, Kundenorientierung, LQ-Netzwerkkonferenz 2009, Netzwerkkonferenz, Qualitätsentwicklung, Qualitätsmanagement, Qualitätstesteriung, Qualitätsverbesserung, Qualitätszertifizierung, Rezension Ilona Munique, Selbststeuerung |
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Verfasst von ilonamunique
November 19, 2009
Gestern wies ich auf das Forum Kommunikationskultur hin, ausgerichtet von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur. Beim Stöbern auf deren Surftipps stieß ich auf den Link zu Mediendaten aus der gesamten Bundesrepublik.
Uns begegnen auf dieser Übersichtsseite beispielsweise die Delphi-Studie zur Zukunft von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) und Medien. Erst kürzlich erschien eine Pressemitteilung zur Studie, die u. a. aussagt, dass „ab dem Jahr 2015 […] mehr Menschen das Internet regelmäßig über mobile Endgeräte als über stationäre Computer nutzen“ (werden). „Spätestens 2024 wird das Internet das Unterhaltungsmedium Nummer 1 in Deutschland sein.“
Radiohören – ist das denn noch in? Von der ma 2009 Radio II (PDF, 142,8 KB) erfahren wir: „an einem durchschnittlichen Tag nutzen 65,8 Prozent der Kinder (10-13 Jahre) das Radio.“ Das sind 5% mehr als im Vorjahr. Und die durchschnittliche Hördauer stieg von 54 auf 58 Minuten. Da sage noch einer „video killed the radio star“ …
Und dennoch, auch für das Fernsehen scheint immer noch mehr Zeit vorhanden zu sein. Die Television – International Key Facts 2009 besagt, dass die Sehdauer pro Person und Tag 2008 europaweit von 224 auf 227 Minuten und seit 2000 sogar um 19 Minuten gestiegen ist. [Kurzinfo zur Studie]
Den Computerspielen widmet sich die JIM-Studie. Mehr männliche als weibliche Jugendliche besitzen eine Spielkonsole für Computer oder Fernsehgerät – 60% zu 29%. Für Bibliotheken könnte das der Umkehrschluss sein, demzufolge mehr Mädchen Bücher lesen als Jungen.
Wer sich intensiver mit Kommunikations- und Medienforschung beschäftigen möchte, besonders mit der „rezipientenbezogenen Forschung, z. B. zur Mediennutzung, -verarbeitung und -wirkung“, dem sei die Literaturdatenbank zur Medienwissenschaft empfohlen. Sie ist ein Angebot des Südwestrundfunks, Abteilung Medienforschung/Programmstrategie.
Und wo bleibt der Printbereich? Schauen Sie selbst, ob ich Wesentliches übersehen habe.
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Verfasst von fobikom
November 16, 2009
So beschaulich wie es auch erscheinen mag – Bamberg hat doch so einiges zu bieten in Sachen Hirn und Bildung. Der Fränkische Tag (FT, 14/15.11.2009) zitiert Prof. Manfred Spitzer mit „Das Gehirn lernt immer“. Der Hirnforscher referierte an den 14. Bamberger Wirtschaftstagen über die Funktionsweise des Gehirns. Neben der Erkenntnis, dass Glück und Lernen in einem Zusammenhang stünden, unternahm er dabei auch einen Abstecher in die Pädagogik.
Spitzner erklärte, dass das Gehirn gar nicht anders könne, als immer zu lernen und sich je nach Reiz und Eindrücken auch immer wieder zu ändern. Lernen hinterlasse außerdem Spuren im Kopf. Leider auch, wenn ein 18-Jähriger durchschnittlich 200.000 Gewalttaten durch Fernsehen konsumiert hat. Rund fünfeinhalb Stunden Medienkonsum pro Tag stehen den durchschnittlich vier vollen Unterrichtsstunden gegenüber. Wie das Verhältnis „Wissensaufnahme versus Bilder“gewalt“ bei Erwachsenen aussieht, wage ich jetzt nicht daraus abzuleiten.
Außerdem zu lesen: Der Kultusminister Ludwig Spaenle äußerte sich während einer Diskussion mit Wissenschaftlern in Bamberg erstaunt darüber, „warum […] das Nationale Bildungspanel nicht schon vor 30 Jahren angedacht wurde“, so die FT (S.3). [Wir berichteten zum Start des Projektes.] Und weiter: „In seiner Verfolgung des Bildungsverlaufs über ein ganzes Lebensalter hinweg stelle das Projekt eine weltweit einmalige Untersuchung dar.“ Die Ergebnisse aus 60.000 Entwicklungsverläufen werde zu deutlichen Veränderungen in unserer Bildungslandschaft führen. Man darf gespannt sein … und wir bleiben dran … am Hirn und an der Bildung!
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Verfasst von fobikom
Oktober 23, 2009
Da war es noch Sommer, am 11. August. Gut zwei Monate ist es nun schon her, dass wir im Blogbeitrag „Ist Internetnutzung bereits als lernen anzusehen oder …“ in eine kurze Diskussion zum Begriff Lebenslanges Lernen abgedriftet sind. Ich konnte mich nicht so recht mit ihm anfreunden. Rein sprachlich, versteht sich! Die Idee hinter dem Begriff kann ich nur gut heißen.
Auf diesen Beitrag folgte ein Kommentar von wedernoch. Ich zitiere:
Mir gefällt der Begriff „lebenslanges Lernen“. Allerdings bin ich auch älter. Bis zum Ende des Lebens zu lernen und nicht mit 65 auf hören zu müssen, das ist genau das, was ich will. Gut, man kann es auch „lebensbegleitendes Lernen“ nennen.
Ja, „lebensbegleitend“ klingt mir schon wesentlich symphatischer.
Nun werfe ich posthum als Antwort erneut einen Zwei-Wort-Begriff in die Runde:
„Lebensumspannendes“ Lernen
Gefunden habe ich ihn im Arbeitsdokument „Memorandum über Lebenslanges Lernen“ (PDF | 297,4 KB) der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, Brüssel 2000 (!):
Der Begriff „lebenslanges Lernen“ stellt auf die zeitliche Dimension ab: es geht um Lernen während des ganzen Lebens; dieses Lernen kann kontinuierlich stattfinden oder in regelmäßigen Abständen. Der neue Begriff eines „lebensumspannenden Lernens“ bringt eine neue Dimension in das Bild ein, indem er auf die „räumliche“ Ausdehnung des Lernens abstellt, das in allen Lebensbereichen und -phasen stattfinden kann.13 Die „lebensumspan-
nende“ Dimension verdeutlicht die Komplementarität von formalem, nicht-formalem und informellem Lernen. Sie macht uns bewusst, das sinnvolles und vergnügliches Lernen auch in der Familie, in der Freizeit, im Gemeinwesen und bei der täglichen Arbeit stattfindet. Das Konzept des „lebensumspannende Lernen“ führt uns vor Augen, dass Lehren und Lernen Rollen und Tätigkeiten sind, die zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten un-
terschiedliche Gestalt annehmen können, wobei es auch zu einem Rollentausch kommen kann.
Ob lebenslang, lebensbegleitend oder lebensumspannend – Hauptsache, adäquate Bildung für alle!
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Verfasst von ilonamunique
Oktober 22, 2009
Am 23.-24. Oktober findet in München das MBF-Herbstforum 2009 (Münchener Bildungsforum) unter dem Titel Was wirkt wirklich? – Gehirnforschung und Lernen für Erwachsene (Programm, PDF, 481 kb) statt. Das Münchener Bildungsforum ist „ein Netzwerk für Weiterbildung und Personalentwicklung der Zukunft.“
Themen werden sein:
- Neurodidaktik – Konsequenzen aus der Gehirnforschung
Denkmuster besser verstehen – Wirksamkeit erhöhen / Ralf Besser
- Die Psychodynamik des Lernens
Theoretische Überlegungen und praktische Umsetzung / Dr. Markus Jensch
- Synchronizing (Das Tool zur Selbstreflexion)
- Der Lernstern am Pädagogen-Himmel –
Fünf Herausforderungen angesichts der neuen und
altbekannten Erkenntnisse der Lern- und Gehirnforschung / Dr. Hubert
Klingenberger
- „Innovationsgeist fällt nicht vom Himmel“ / Nicole Truckenbrodt
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Bildungstheorie & Bildungsforschung, Termine | Mit Tag(s) versehen: Denkmuster, Erwachsene, Erwachsenenbildung, Gehirnforschung, Innovationsgeist, Lernen, Lernforschung, Neurodidaktik, Psychodynamik, Synchronizing |
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Verfasst von fobikom
Oktober 20, 2009
Gabi Reimann weist in ihrem e-Denkarium auf den Post-Print des Aufsatzes aus der dritten Auflage des Handbuch Erwachsenenbildung/Weiterbildung von ihr und Heinz Mandl hin:
Lange Zeit haben sich E-Learning und Wissensmanagement in der Forschung wie auch in der Praxis eher auf Distanz gehalten, was deutlich etwa auf Tagungen, in Handbüchern und Projekten erkennbar war. Nun aber stellen sich immer mehr Entgrenzungsphänomene ein, bei denen nicht mehr ganz klar ist, ob der Aspekt des Lernens oder des Wissensmanagements im Vordergrund steht (…).
(S. 1060 im Aufsatz) Der Aufsatz setzt die beiden Begriffe in Beziehung und bietet vor allem viele graphische Darstellungen, anhand derer man die Facetten des Begriffs Wissensmanagement und die Einbettung in das Anwendungsfeld Weiterbildung leicht(er) erfassen kann.
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Verfasst von jplie
Oktober 13, 2009
bildungsklick.de nimmt Bezug auf eine Pressemeldung des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg, in welchem dieses auf das jährlich erneuerte The Times Higher Education-QS World University Ranking Bezug nimmt, welches die 200 „besten“ Universitäten der Welt anhand von Zitationsindices, Reputation bei Wissenschaftlern und Arbeitgebern ermittelt. Interessant, dass von den vier baden-württembergischen Universitäten zwei ziemlich gestiegen sind, die in letzter Zeit Exzellenz-Gelder zur Verfügung hatten. Die Geldspritze scheint zu wirken …
Weit vor den eher im Mittelfeld verorteten baden-württembergischen Universitäten freilich steht auf Platz 24 die am höchsten angesiedelte deutschsprachige Universität, die ETH Zürich, welche u.a. auch durch ihre eLearning-Aktivitäten glänzt. Wer sich diese Universität ein wenig näher anschauen will, hat im nächsten Frühjahr dazu Gelegenheit anläßlich der inetbib-Tagung, die vom 14.4. bis 16.4.2010 dort stattfindet. Die inetbib-Tagung zeichnet sich nicht nur durch ihre Thematik aus, sondern auch durch das „einzügige“ Konzept kleinerer Tagungen, wo alle (die gerade teilnehmen und sich nicht verlustieren) dieselben Inhalte mitbekommen und man somit denselben Background hat und sich besser dazu austauschen kann als bei Tagungen, wo man sich für eine Veranstaltung entscheiden muss und 2-3 andere nicht mitbekommt. Keine Qual der Wahl also!
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Bildungstheorie & Bildungsforschung, Termine | Mit Tag(s) versehen: universität, ranking, #inetbib2010, universitätsranking, reputation, bibliometrie, zitationsanalyse, zitationsindex, exzellenz |
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Verfasst von jplie
September 30, 2009
Ein Nachtrag zur eigentlich bereits abgeschlossenen Rezensionsreihe „Werkstatt Weiterbildung“ … der Beitrag schlummerte im Entwurfsmodus und möchte jetzt doch bitte ausgegraben werden.
Informelles Lernen wird innerhalb der bildungspolitischen Diskussion zumeist im selben Atemzug genannt mit Lebenslangem Lernen. Nun ist Informelles Lernen an sich nichts Neues. So lernt die Jungbäuerin (freiwillig) durch Zuhören, wann die beste Setzzeit für Kartoffeln ist: bei abnehmendem Mond, jedoch nicht zu nahe am Neumond, sondern besser kurz nach Vollmond. Über ergoogelte Informationen der Stiftung Agrikos erfährt sie mehr zum Stufenplan Bodenbearbeitungszeiten Kartoffeln (PDF, 1,3 MB) als Vorbeugung der Phytophtora und sonstigen Krankheitsproblemen.
Für diese und andere Kenntnisse kann sie sich jedoch noch keine Kartoffeln holen bzw. sich mit dem Titel „Agrartechnikerin“ schmücken. Es sei denn, sie kann nachweisen, was sie wo und wie gut gelernt hat. Und es sei denn, es gibt eine Institution, die das Informelle Lernen mittels eines Portfolios überprüft, akkreditiert und zertifiziert. Informelles Lernen also zum Gegenstand innerhalb eines Anerkennungsverfahrens mit möglicherweise nachfolgenden (geldwerten) Vorteilen. Informelles Lernen also kein neuer Trend, sondern eher „natürliches“ Lernen?
Dem Informellen Lernen wissenschaftlich (!) genähert hat sich das Team des Weblogs informelles-lernen.de, Matthias Rohs und Prof. Dr. Bernd Overwien. Sie haben jeweils meine vereinfachte „Kartoffel-Analogie“ zum Gegenstand ihrer Dissertation gemacht – und eben auch zum Themenbereichs ihres Blogs. Vor allem Letztgenannten nimmt man die innere Anteilnahme am Thema voll und ganz ab. Vom Elektriker zum Professor, das erscheint mir nur möglich mit einem gehörigen Anteil von Motivation durch selbstbestimmtes Lernen unter Sprengung aller althergebrachten Lernerfahrungsgrenzen – eben auch durch Informelles Lernen.
>> Eine Offerte aus der Feedliste des Weblogs Werkstatt Weiterbildung <<
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Bildungsinstitutionen & Personen, Bildungstheorie & Bildungsforschung, Literatur & Medien | Mit Tag(s) versehen: Bernd Overwien, Bildungspolitik, Bildungszertifizierung, Erwachsenenbildung, Informelles Lernen, Lebenslanges Lernen, Matthias Rohs, Motivation, Rezension, Rezension Ilona Munique, Selbstbestimmtes Lernen, Weblog, Werkstatt Weiterbildung |
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Verfasst von ilonamunique
September 11, 2009
Die Fachhochschule Bremen mit ihrem Informatikstudiengang nur für Frauen hat einen interessanten Lehransatz: Mehr E-Learning, weniger Präsenzveranstaltungen. Damit Frauen für die spätere Realität vorbereitet sind: Kinder kriegen und von zu Hause aus arbeiten.
In technischen Studiengängen scheinen Frauen eine andere Herangehensweise als Männer zu haben, so ist heute im Fränkischen Tag zu lesen. Kerstin Abel, Sprecherin des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen zufolge tendieren Frauen dazu, „Dinge zu hinterfragen“. Und ohne blöde Sprüche auszukommen, etwa, wenn Kommiliton(inn)en eine Frage stellen.
Übrigens gibt es Studiengänge nur für Frauen auch an wenigen weiteren Hochschulen, zum Beispiel der FH Furtwangen, Stralsund, HTW Berlin und der FH Wilhelmshaven.
Wer sich mit dem Thema Frauen in Wissenschaft und Forschung auseinander setzen möchte, der oder dem sei die Website von CEWS Center of Excellence – Women an Science auch auf Grund ihres umfangreichen Informationspools und Meldungen zu EU-Aktivitäten warm empfohlen.
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Bildungstheorie & Bildungsforschung, Literatur & Medien | Mit Tag(s) versehen: Bildung, E-Learning, Frauenbildung, Frauenstudiengänge, lernmethoden, Lerntechnik, Studiengänge, weibliche Lerntechnik |
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Verfasst von fobikom
September 9, 2009
Mit gerade einmal 2,5 Prozent der 30- bis 39-Jährigen, die sich für ein Vollzeit- oder Teilzeitstudium eingeschrieben haben, sind die Deutschen laut der neuen OECD-Studie in der Weiterbildung weit abgefallen. Australien, Finnland oder Schweden verbuchen 13 Prozent und mehr. Nur noch die Türkei und Korea weisen innerhalb der OECD geringere Werte auf.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft erklärte, an internationalen Maßstäben gemessen müssten in Deutschland Jahr für Jahr mindestens 30 bis 40 Milliarden Euro mehr für die Bildung ausgegeben werden. Die bildungspolitische Sprecherin Partei Die Linke, Nele Hirsch, monierte, das Bildungssystem sei chronisch unterfinanziert. Der Verband Bildung und Erziehung betonte, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise müssten Bildungsausgaben Vorrang bekommen.
[via tagesschau.de]
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Allgemeines, Bildungstheorie & Bildungsforschung | Mit Tag(s) versehen: Bildung, bildungsausgaben, Bildungsfinanzierung, OECD-Studie, Studium, Weiterbildung |
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Verfasst von fobikom