Juli 24, 2008
In ihrem BuB-Editorial zum Bibliothekartag (s. BuB H. 5, 2008, S. 362) hatte Susanne Riedel, unsere BIB-Vorsitzende, es bereits angedeutet. Nun ist “der Ball im Kisterl”.
Die Beschlussempfehlung des Deutschen Bibliotheksverbandes, DBV, demzufolge Bibliothekartage als Fortbildungsveranstaltungen gelten (sollen), wurde auf der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen, so die Verlautbarung aus einer sicheren Quelle, dem offiziellen Protokoll vorauseilend. (Nicht umsonst stehen Bibliothekartage auf den BIB-Webseiten schon von jeher unter “Fortbildungsveranstaltungen”.)
Vorausgegangen war der Beschlussvorlage ein Offener Brief (PDF, 152 KB) der Personalverbände BIB und VDB an die bibliothekarische Fachöffentlichkeit mit der Überschrift: “Fortbildung kostet Zeit und Geld, keine Fortbildung kostet die Zukunft!” (s.a. BuB, 2008, H. 4, S. 285)
Für Erfurt 2009 können folglich alle Teilnahmewilligen bei ihren Vorgesetzten darauf verweisen und betonen, dass es sich beim 98. Deutschen Bibliothekartag weder um eine Butterfahrt noch um ein Stammtischtreffen Ehemaliger, sondern um “Fortbildung auf höchster Ebene” handelt.
Höchste Zeit dafür.
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Verfasst von fobikom
Juli 23, 2008
Oliver Obst formuliert in medinfo Gedanken, wie man Studierende mit Schulung und Beratung erreichen kann. Das Dilemma, welches wir wohl alle kennen, faßt er so zusammen:
“(…) holen aber nur diejenige Minorität ab (20%), die bereit zu so etwas sind und sich und uns eingestehen können, dass sie Hilfe benötigen.”
Zum Schluss zerfasert der Artikel in der (tollen) Darstellung verschiedener Lesefrüchte, die alle verlinkt sind und so verfolgt werden können. Mein Fazit aus der Lektüre: Es gibt keinen Königsweg, es müssen viele Wege zum Benutzer gesucht werden, um möglichst viele zu erreichen …
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Verfasst von jplie
Juli 22, 2008
Hintergrund: Die Kommission für Fortbildung trägt derzeit durch eine Abfrage der BIB-Landesgruppen zusammen, wie es um die jeweilige Kooperationen und Koordinierung von Fortbildung in den einzelnen Bundesländern bestellt ist. Eine der Fragen ist dabei, ob es eine gemeinsame Veranstaltungspublikation zwischen den Kooperationspartnern gibt.
Gestern hatte ich mir Bayern zur Abfrage vorgenommen.
Bei der Niederlegung der Historie des bibfib-Kalenders bekam ich den Eindruck, dass Fortbildung an gewissen Stellen an Stellenwert verlieren könnte. Hier ein Auszug aus der Recherche:
- Publikation: Fortbildungskalender bibfib.de (Bibliothekarische Fortbildung in Bayern)
Redaktion: Bayerische Staatsbibliothek München für die Online-Schaltung; Grundlage ist eine Excel-Tabelle, die zweimal im Jahr nach Aufforderung von der Fachstelle, Außenstelle Regensburg, von den (derzeit bis zu 26) Kooperationspartner ausgefüllt und zurückgesandt wird.
Erscheinungsweise: Detaillierte Fortbildungsinformationen sind nur noch online erhältlich, eine reduzierte Titelauswahl findet sich in der Zeitschrift „Bibliotheksforum“.
- Zur Historie: 2001ff erschien eine gemeinsame Publikation in Broschürenform*, die aus Rationalisierungsgründen ab 2004 als geklammerte Heftbeilage (zuletzt 31 Seiten) zur Publikation „Öffentliche Bibliotheken in Bayern“ (ÖBIB) aufging. (*Seitenzahl unbekannt, da ich leider in einem Anfall von Umzugsstimmung - ja, ich ziehe wieder zurück nach Bayern! - die alten Hefte wegwarf.)
- Die Beilage wiederum wurde zum Veranstaltungszeitraum des zweiten Halbjahres 2005 aufgegeben und direkt „mitten“ in die Publikation ÖBIB (auf 5 Seiten) integriert, gekennzeichnet durch einen roten Seitenrand.
- Ab 2007 ging die (von den Fachstellen bisher noch selbst publizierte) Zeitschrift ÖBIB auf, und zwar in das „Bibliotheksforum Bayern“, das bis dato für wissenschaftliche Bibliotheken konzipiert war. Damit rückte der bibfib-Kalender auf die hinteren Seiten und reduzierte sich auf eine Seite und um die nähere Themenbeschreibung, im darauf folgenden Heft nochmals reduziert um die detaillierteren Informationen zu den aktuell meldenden (zuletzt 14) Veranstaltern, und nunmehr versehen mit dem Untertitel „in Auswahl“, welcher ein Heft später zum Normaltitel wird, also: “Bibliothekarische Fortbildung in Auswahl”. Im Anschluss an eine (dürftige) Tabelle werden einzelne Highlights textlich gesondert behandelt bzw. beschrieben.
- Alle Fortbildungsveranstaltungen des Halbjahres lassen sich erfreulicherweise online innerhalb des bibfib-Kalenders unter bibfibprint (PDF, 112 KB) downloaden. Inklusive Kurzbeschreibung, Veranstalteradressen und Teledaten.
- Ab dem Jahrgang 2002 findet sich ein Online-Archiv des Heftes ÖBIB. Besonders nutzerfreundlich: einzelne Artikel lassen sich auch einzeln downloaden (im Unterschied zum BuB). Sollte also einmal eine Auswertung über alle angebotenen Veranstaltungen anstehen, so steht dem nichts im Wege. Ganz abgesehen davon, dass einem die für die Fortbildungsmeldungen zuständige Redakteurin in der Fachstelle Regensburg, Ingrid Schneider, vermutlich entsprechende Wege zu allen Archivalia zeigen würde. Ich würde z.B. anfragen, ob es auch ein Archiv von bibfibprint gibt - vielleicht habe ich es übersehen?
Vermutlich ist es eine Konzession an die moderne Zeit, dass Meldungen des Printbereichs abwandern in den Online-Bereich. Ob sie da jedoch buchstäblich “vor Augen bleiben” und damit besser erinnerlich, ist die Frage. Sicher ist es auch eine Frage der Kosten. Die verbleibenden Meldungen werden wohl nach bestimmten Kriterien seitenanzahlsmäßig “gehandelt”. Hat die Fortbildung demzufolge tatsächlich ihren Stellenwert verloren? Sprechen alle Indizien dafür?
Ich glaube, Nein. Mag es auch bedauerlich sein, dass der Printbereich schrumpft. Die Recherchierbarkeit von Fort- und Weiterbildungsangeboten ist ungleich wichtiger, und dafür wird doch ausreichend Sorge getragen. Das beruhigt.
Foto1: leider unbekannt. Für sachdienliche Hinweise
Foto 2: Bernd Ehrhardt, Agentur Zeitgeist, pixelio.de
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Verfasst von ilonamunique
Juli 20, 2008

Bildung rechnet sich
Der Lohn der Fortbildungsmühen lässt zuweilen auf sich warten, doch Bildung rechnet sich bekanntlich immer. Nur - oft bräuchte es etwas früher die notwendigen Mittel, um Bildung bezahlbarer zu machen. Freuen Sie sich deshalb auf den Herbst - die Bildungsprämie steht bereits im Startloch. Gering- und Mittelmaßverdiener können bald ihr Haushaltsloch stopfen.
Konkret: wer mit weniger als einem zu versteuernden jährlichen Einkommen von € 17.900,- (das Doppelte bei Verheirateten) auskommen muss, erhält eine maximale (!) Prämie von € 154,-, um 50 Prozent der Seminarkosten zu finanzieren.
Tipp: Schlaue Fort- und Weiterbildungsanbieter/innen weisen in ihren Ausschreibungen auf die Möglichkeit der Bildungsprämie hin.
Interessant in diesem Zusammenhang die Nennung einer Bagatellgrenze von 30 EUR. Seminare, die weniger kosten, werden nicht mit einem Zuschuss unterstützt. Vielleicht ist dann langsam Schluss mit Dumping-Honoraren für eine hohe Anzahl von Referentinnen und Referenten. Bis sich das allerdings ändert (siehe Debatte zum Mindestlohn), kommen diese wenigstens gleichfalls in den Genuss geförderter Weiterbildungen für den eigenen Bedarf.
Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit ist, dass aus den angesparten vermögenswirksamen Leistungen vor Ablauf der Sperrfrist von sieben Jahren förderungsunschädlich Geld entnommen werden kann. Wer also Großes vorhat, der greife beherzt auf seine hohe Kante und hole sich sein Erspartes, bevor es sich die Inflation holt. In Bildung ist das Schlummergeld allemal besser angelegt.
Und was ist mit all denen, die besser und noch besser verdienen? Verdienen die denn keinen Bildungskostenzuschuss? Aber ja, und warum auch nicht! Das ist ähnlich wie beim Freibier, das freut doch alle - arm wie reich!
Besserverdienende profitieren immerhin von Weiterbildungsdarlehen (ähnlich Studienkrediten), die sogar ohne Kreditwürdigkeitsprüfungen vergeben werden.
Mit all diesen (und weiteren) Maßnahmen will die Bundesregierung bis 2015 im Rahmen ihrer “Konzeption zum Lernen im Lebenslauf” (Lebenslanges Lernen) erreichen, dass sich 50% aller Berufstätigen einmal im Jahr eine Fort- und Weiterbildung gönnen.
Das hilft dem Land, denn Bildung rechnet sich … immer!
Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Foto: pixelio.de | Claudia Hautumm
P.S.: Wir förderten zwar ein österreichisches (PDF, 156 KB), nicht jedoch ein deutsches Antragsformular zutage. Wem etwas über den Weg laufen sollte - wir freuen uns auf einen entsprechenden Kommentar oder eine E-Mail-Nachricht. Ansonsten: wir bleiben dran und melden uns …
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Verfasst von fobikom
Juli 18, 2008
Interview der BIB-Kommission für Fortbildung, FobiKom, mit Margit Rützel-Banz zur bibliothekarischen Fort- und Weiterbildung. 
FobiKom: Frau Rützel-Banz, Sie sind seit 2003 in der Geschäftsstelle für Aus- und Fortbildung an der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main / HeBIS für das Kursangebot und die Organisation der Fortbildungen zuständig.
Was macht Sie als Weiterbildungsanbieterin bzw. -organisatorin besonders glücklich?
Margit Rützel-Banz: Hm, da gäbe es viele Komponenten … besonders glücklich macht es mich, wenn die Themen, die ich anbiete, den tatsächlichen Bedarf decken konnten. Und viele Teilnehmende kenne ich ja noch aus meiner langjährigen Tätigkeit an der Bibliotheksschule in Frankfurt a.M., Fachhochschule für Bibliothekswesen. Wenn diese dann Jahre später wieder in meine Fortbildungsveranstaltung kommen, freue ich mich, wenn ich so zusagen noch ein Sahnehäubchen nachreichen konnte. Es ist auch schön zu erfahren, wenn die Fortbildungen etwas zum beruflichen Weiterkommen beigetragen haben.
Wo sehen Sie in der bibliothekarischen Weiterbildung Veränderungs- oder Verbesserungsbedarf?
Rützel-Banz: In einer besseren Absprache und gelegentlichen Treffen mit den Fortbildungsanbietern in ganz Deutschland. Manche meiner Teilnehmer/innen kommen vom Bodenseeraum oder aus Hamburg, und da wäre es doch gut, wenn einige Themen überall angeboten werden könnten und nicht jeder das Rad neu erfinden müsste.
FobiKom: So ähnlich wie das Rent-a-Fobi-Angebot der FobiKom: ein bestimmtes Thema ausarbeiten und allen BIB-Landesgruppen zur Übernahme anbieten, oder?
Rützel-Banz: Ja, etwas in der Art. Und es gab in der Vergangenheit auch schon derartige Ansätze, die aber letztendlich immer im Keim erstickten. Genau so ist das auch mit den Datenbanken. Wissenbringtweiter ist zum Beispiel ein wirklich guter Ansatz. Die Abfragemöglichkeit hat jedoch ein viel zu grobes Raster, so dass man bei der Suche immer genau den Begriff erraten muss, unter der eine Veranstaltung womöglich läuft, sonst findet man nicht alles. Das müsste viel feiner gegliedert sein, und es müssten sich auch mehr an der Eingabe beteiligen.
Welche Themen vermissen Sie in der bibliothekarischen Weiterbildung?
Rützel-Banz: Eigentlich keine …
FobiKom: … denn wenn Sie Lücken finden, schließen Sie die wohl selbst?
Rützel-Banz: So ist es. Kürzlich hatte ich eine sehr spezielle Themenanfrage, dazu wurde meines Wissens und meiner Recherchen nach noch nirgendwo etwas angeboten. Es ging um steuerrechtliche Fragen in der Medienbearbeitung. Ich habe mir passende Dozenten gesucht, die Veranstaltung bundesweit angeboten und im Handumdrehen war sie ausgebucht. Sie wurde auch direkt ein Jahr später wiederholt. Sowohl beim Aufspüren von Themenlücken als auch beim Lückenfüllen bin ich natürlich auf Anregung von außen angewiesen. Hier wie bei der Referentensuche hilft mir mein Netzwerk, welches ich in langen Jahren geknüpft habe.
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten …
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Verfasst von fobikom
Juli 16, 2008
Der Deutsche Bildungsserver offerierte vor ein paar Wochen die auf Prof. Dr. Joachim Ludwig rückzuführende Forschungslandkarte Erwachsenen- und Weiterbildung.
Die Forschungslandkarte ermöglicht einen Überblick über aktuelle und abgeschlossene Forschungsprojekte im Bereich Erwachsenenbildung bzw. Weiterbildung, die an deutschen Hochschulen durchgeführt wurden und werden.
Innerhalb der fünf dort aufgeführten Kategorien des Forschungsmemorandums – Lernen Erwachsener | Wissensstrukturen und Kompetenzbedarfe | Institutionalisierung | System und Politik – findet sich auch die Kategorie Professionelles Handeln.
Und unter dieser ein kleines Kuriosum:
“Fort- und Ausbildung”
So manchner mag nach einer guten Fortbildung entscheidende Impulse erhalten haben, eine (neue) Ausbildung zu beginnen. Insofern würde es diese ungewohnte Vor(macht)stellung von Fort- vor Ausbildung durchaus rechtfertigen.
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Verfasst von fobikom
Juli 15, 2008
Eine unter uns Designern bzw. DTP-lern gängige Regel besagt, dass Bild Text schlägt. Will heißen, sobald Bild ins Spiel kommt, gerät (zunächst) der Text ins Hintertreffen. Dieses mag Lesefaulen ja gut bekommen, und so ein bisschen entspanntes Blättern neben der mittäglichen Weißwurst ist auch ganz nett.
Denjenigen, die sich von Fachzeitschriften vor allem Informationen erhoffen, kann das bisweilen zu wenig sein. Ergänzend gibt es Weblogs, in denen Text nachgereicht werden kann. Ich beziehe mich auf die Seite 561 des gerade erschienenen Heftes Nr. 7-8 von Forum Bibliothek und Information, BuB. Dem Miniartikel mit dem Maxibild füge ich nunmehr die “verlorenen” Zeilen nach:
Besonders freuten wir uns über die Anfragen zu einer aktiven Mitarbeit in der Kommission sowie über die Kontakte zu den Landesgruppen, die sich unsere vielfältigen Angebote genauer erklären ließen. Und trotz allem Kongresstrubels konnten gemeinsam mit den Vertretern weiterer Kommissionen des BIBs sowie anderer Verbände Ideen zu übergreifenden Projekten ausgetauscht werden. Dass ein weiteres und spannendes Arbeitsjahr vor uns liegt, haben wir nicht zuletzt unseren BIB-Mitgliedern zu verdanken, die uns auf der Mitgliederversammlung bestätigt hatten und somit ihr Vertrauen aussprachen.
Gerade dem letzten Satz trauerten wir ein wenig nach …
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Verfasst von fobikom
Juli 14, 2008

Mit einem Klimawert von +16,0 stehen wir (Bibliotheken und Museen u.ä.) “nicht wirklich” im Regen. Der Wert kann durchaus als ein Anzeichen für Wachstum gehandelt werden. Doch nun der Reihe nach:
Mit einer Adressdatei von über 18.000 beruflichen wie allgemeinen Weiterbildungsanbietern ist der wbmonitor (s. Bundesinstitut für Berufsbildung, BIBB und Deutsches Institut für Erwachsenenbildung, DIE) seit 2001 eine repräsentative Umfragequelle, wenn es um die Entwicklung in der Weiterbildung geht.
Auch Bibliotheken sind hier gefragt – sofern sie Weiterbildung – und sei es “nur” für ihre eigenen Mitarbeiter/innen – anbieten. By the way: nutzen Sie die Sommerpause (falls vorhanden) und tragen sich mit ein - das geht ganz fix. Per E-Mail werden Sie dann zur jeweils aktuellen Online-Befragung eingeladen.
Ein Umfragebeispiel aus 2007: hier auf dieser Klimatabelle zur Stimmungslage von Weiterbildner stehen wir unter dem Einrichtungstyp: “Andere öffentliche Einrichtungen (z.B. Bücherei, Museum)” innerhalb einer Klimaskala von -100 (niedrigster Wert) und +100 (höchster Wert) bei einem Klimawert von +16,0.
Hm. Was sagt uns das genau? Hier zur besseren Einordnung:
- Quer durch alle Befragten hindurch ergibt sich bei der Umfrage zur Stimmungslage ein Klimawert von 26,0.
- Der höchste Wert bzw. das beste Klima besteht bei den selbstständigen Trainer/innen: Wert +37.
- Der niedrigte Wert wird bei den Volkshochschulen mit -0,6 angegeben.
- Mit +16,0 steht unser Einrichtungstyp (s.o.) im durchschnittlichen Vergleich gesehen immerhin in der oberen Hälfte des derzeitig angegebenen Wachstumsklimas.
- Weitere Ergebnisse zum Projekt “Anbieterforschung” (PDF, 180 KB)
(via bildungsklick.de)
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Verfasst von fobikom
Juni 28, 2008
FaMI und Studium stehen einträchtig nebeneinander – zumindest auf den Reitern bzw. Seiten des noch ziemlich neuen FAMI-Weglobs, Verzeihung: Weblogs “Zukunftsrecherche – Weiterbildungsmöglichkeiten für FaMIs” entstand im Rahmen eines Berufsschulprojekts der OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung.
Gratulation, macht weiter so! Dann bleibt ihr nicht mehr lange FaMIs (Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste). Was ja an sich nicht weiter schlimm wäre … wäre der Beruf etwas besser anerkannt, auch und besonders innerhalb der eigenen Kreise.
Während wir Altgedienten uns mühselig die neuen Wege im Web 2.0 nebenbei per “Fernstudium” beibringen, dürft ihr das alles gleich zu Anfang euere “Karriere” erlernen. Schade nur, dass die Anerkennung nicht immer dem frischen Kenntnisstand auf dem Fuße folgt.
Warum so zynisch? Hier ein Erfahrungsbericht:
Vor ein paar Jahren in einer Bibliothek, sehr, sehr weit nordöstlich des Weißwurstäquators: auf meine Frage, wieviel Fachpersonal es hier gäbe, antwortete man mir mit einer recht niedrigen Anzahl, die ich nicht so recht glauben konnte. Auf meine weitere Nachfrage hin kam sichtbar zögerlich:
“Naja, wenn Sie die Assistenten dazu rechnen wollen …”
Peng. Das saß.
Wie war das noch ‘mal bei den Bremer Stadtmusikanten?
Weil aber das Quartier hart war und sie kein Abendbrot bekamen, meinten sie, dass sie besseres verdient hatten …
In diesem Sinne: viel Erfolg mit Fort- und Weiterbildung oder Studium, “… denn etwas Besseres finden wir überall.”
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Verfasst von ilonamunique
Juni 26, 2008
Wer jetzt auf den Halbfinale-Sieg der deutschen Fussball-11 tippt, liegt durchaus richtig. Und wir feiern mit, weil sich das so gehört, und weil auch wir, die FobiKom, eine Schnapszahl vorzuweisen haben. HA, zwei sogar!
Die Kommission für Fortbildung wird haargenau zum Zeitpunkt dieser Weblogschaltung 1 Jahr + 1 Monat alt. Und 77 Tage jung ist der FobiKom-Weblog. Doppel-TUSCH.mpeg
Vom 25.-26.05.2007 bereitete die FobiKom ihren offiziellen “Stapellauf” zum 1. Juli 2008 vor. Die Gründungssitzungen fanden in Frankfurt a.M. und Berlin statt.
Gründungsmitglieder waren Ulrike Kraß, Ilona Munique, Ursula Stolarski und Nicole Weigand sowie (bis Nov. 07) unser Arbeitsgast Andrea Osterode. Kurze Zeit später konnte Sonja Lebert zur Mitarbeit gewonnen werden. Für Frau Weigand, die seit Ende Juni nicht mehr dabei ist, kam im fliegenden Wechsel Karoline Weise hinzu.
[Mehr über die Mitglieder]
Und vor 77 Tagen ging’s beherzt ans Werk, die wöchentlichen Lektionen von Lernen 2.0 in die Praxis umzusetzen. Nicht gleich alles, aber doch … immerhin … der FobiKom-Weblog steht, er füllt sich und wird wahrgenommen. (Wenn wir einmal groß sind, wollen wir auch so viele Views haben wie unser toller Onkel, das netbib weblog (muss ich nicht mehr verlinken, den haben eh’ schon alle gebookmarkt).
Glückwünsche nehmen wir gerne entgegen, ob kommentierend-anonymisch oder telefonisch-zwischenmenschlich … wir sind ja ein offenes Weblog und nehmen (fast) alles an.
Jetzt zur Laudatio. (Danke, Rückblick, Vorschau – Susanne gewidmet, der ein “richtiger” Jahresbericht geschuldet ist - aber jetzt auch schön lesen, gelle?! )
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Verfasst von fobikom
Juni 25, 2008
Hier der versprochene zweite Teil von “Best Practice in der Veranstaltungsarbeit” innerhalb des Fortbildungsforums am Bibliothekartag in Mannheim. Alle vier Vorträge sind über die Publikationsseite der Kommission für Fortbildung (bzw. den Opus-Server) zu “erstehen”.
Michaela Babion, Fortbildungsbeauftrage der TIB/UB Hannover, berichtete eingängig über die Führungskräfteentwicklung ihrer Organisation, die ihre erste Erprobungsphase so gut wie abgeschlossen hat. Rund 400 Personen in der TIB/UB sind – direkt wie indirekt – von Führung betroffen und profitieren davon, wenn es heißt: “Andere und sich selbst führen” – so der Titel des Programms.
Ein Vortrag, der es in sich hatte. Oder können Sie ruhig sitzen bleiben bei solch’ einem Satz:
“Externe Fortbildungen werden nicht anerkannt.” Ups.
Und: “Teilnahmepflicht.” Punkt. Immerhin kein Ausrufungszeichen. Aber es wird durchaus kontrolliert, und zwar vom Leiter der allgemeinen Verwaltung.
Woran ist hier, quasi ohne Ausweichmöglichkeiten, teilzunehmen, bitteschön?
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Verfasst von fobikom
Juni 24, 2008
“Best Practice in der Veranstaltungsarbeit” lautete die Klammer, die die vier Vorträge innerhalb des Fortbildungsforums zusammen hielt. Links zu allen Vorträgen über die Publikationsseite der Kommission für Fortbildung. Hier aber nun ein kleines “Versucherle”, wie in Franken das Entrée genannt wird …
Ursula Stolarski, Fortbildungsbeauftrage der SUB Göttingen, stellte die Ziele und Dienstleistungen der Kommission für Fortbildung vor. Da wir zum nahenden ersten Geburtstag der FobiKom eine kleine Sonder-Weblog-Reihe planen, vertrösten wir mit weiteren Details auf die nächste Woche. Nur so viel sei verraten: der Vortrag aus dem “FobiKom-Nähkästchen” brachte Frau Stolarski eine postwendende Einladung zu einer im Herbst stattfindenen Spezialbibliothekstagung. Darüber freuen wir uns natürlich. Eine noch junge Kommission ist durchaus anfällig für Sympathiebekundungen dieser Art.
Wenden wir uns intensiver der zweiten Referentin zu.
Agnes Südkamp-Kriete bediente in ihrem Vortrag die Zielgruppe der öffentlichen Bibliotheken. Die stellvertretende Leiterin gab einen umfassenden Einblick in das Fortbildungsangebot der Büchereizentrale Lüneburg (Niedersachsen) (BüZ Niedersachsen)
Interessante Details aus dem Vortrag:
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