Gedanken zu Fortbildungsdatenbanken

Vor einigen Jahren insistierte ich beim iwwb, dem InfoWeb Weiterbildung, ob man denn nicht auch wissenbringtweiter.de, Das Fortbildungsportal für Bibliothek und Information, über die Metadatenbank recherchierbar machen könne.
iwwb-wissenbringtweiterNun, mittlerweile ist sie im iwwb verzeichnet – allerdings nur als Verlinkung in einer Nebenrubrik “Sonstige Themenschwerpunkte”.

Und daher ist es an der Zeit, doch wieder einmal auf die “kleine Metadatenbank”, einem Service der
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg unter der Schirmherrschaft des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (knb), aufmerksam zu machen.

Nicht zuletzt gefüttert durch den Fortbildungskalender des BIB, Berufsverband Information Bibliothek e. V. hat sich die Zahl an Fortbildungsmeldungen – meinen Stichproben nach auf immerhin zwischen 40 Angeboten (im Frühjahr) und 90 Angeboten (im Herbst) – hochgeschraubt.

Dennoch – bibliothekarische Fortbildungen werden wohl weiterhin in den entsprechenden regionalen (beispielsweise für Bayern im http://www.oebib.de/index.php?id=1273″ target=”_blank”>bib-fib.de) oder verbandlichen Kalendern (neben dem BIB beispielsweise beim dbv, Deutschen Bibliotheksverband).

Warum tun wir uns so schwer mit einer gemeinsamen, kompetent verwalteten Datenbank, frage ich mich schon seit vielen Jahren? (Und ich müsste lügen, würde ich behaupten, ich hätte darauf keine Antworten. Aber ich frage SIE!)

Welchen Qualitätsanspruch haben wir (wer, genau, ist WIR?!) an eine derartige Datenbank? Wurden WIR das schon einmal gefragt? Zum Beispiel von wissenbringtweiter.de, der immerhin bisher einzig realisierten Datenbank, die für alle offen steht? Eine Evaluation stünde dem Dienst sicher nicht schlecht an. Aber eben auch ein Mitmachen von “euch da draußen”, die ihr ebenfalls Fortbildungen anbietet. Ja, ich weiß, die Schnittstellenproblematik … lässt sich das nicht in den Griff kriegen? Ach, vermutlich rede ich mich leicht, verzeiht, und belehrt mich gerne eines besseren.

Übrigens, die Stiftung Warentest hat Weiterbildungsdatenbanken bereits mehrmals unter die Lupe genommen. Ne, klar, nur die ganz großen. Doch könnte man diese Abfrage, zum Beispiel nach der Bedienbarkeit und der Eingrenzbarkeit, durchaus zu Grunde legen, um einen Ansatz zur Weiterentwicklung dieses im Grunde unverzichtbaren Service zu finden. Die Bedienbarkeitsfrage müsste allerdings ausgeweitet werden. Nicht nur, wie leicht sich die Suchenden mit dem Dienst tun, sondern auch für diejenigen, die die Fortbildungsangaben einarbeiten und nicht über eine automatische Schnittstelle verfügen.

Fazit: Klein, aber “oho”. Oder doch “oha”?!

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