Was der Beinahe-Niedergang (?) der Automobilbranche nicht gelang (als BahnCard50-Besitzerin berührt er mich weniger unmittelbar) schaffte dieser Tage der (Beinahe-)Niedergang der Quelle-Kaufhäuser. Die KRISE erreichte meine Haustüre. Alldieweil ich eine geborene Fürtherin bin und zudem das fränkische Traditionsunternehmen („Schickedanz“) ein langjähriger Arbeitsplatz meiner Mutter war, die dort das Zubrot verdiente, welches uns Kindern den Wintermantel garantierte.
Aber – was hat die Krise hier in diesem Blog bzw. mit Erwachsenenbildung zu tun?
Nun, jemand aus dem Kreis der Erziehungswissenschaftler (Andragogen) hat die Krise lange schon vorhergesehen. Lassen Sie es mich skizzieren. Bei Ungenanntem geht es …
… um die Subjektentwicklung im Alltag. Genauer gesagt: die lernenden Erwachsenen als aktive Subjekte, die in ihrer Welt handelnd bestehen wollen. Sie sollen dabei pädagogisch unterstützt werden, und ich zitiere:
… sich in Bildungsprozessen mit der Bedrohlichkeit einer selbstzerstörerischen Wirtschaftsgesellschaft auseinanderzusetzen. Da sich die in Lernzusammenhängen thematisierte Lebenswirklichkeit der Beteiligten als krisenhaft präsentiert, sieht sich die Wissenschaft vom Lernen Erwachsener genötigt, sich als „Krisenwissenschaft“ zu definieren.
Erwachsenenbildung als Krisenwissenschaft. Welcher „Prophet“ hat das wann und wo geschrieben? Das Kommentarfeld harrt Ihrer Lösung.
(Kleiner Tipp: Einer unserer ersten Beiträge im FobiKom-Weblog galt demselbigem.)