Lebenslanges Lernen = Lebenslange Beweisführung

Ein Leben lang zu lernen ist heute durchaus üblich, weil notwendig. Unseren Eltern (sagen wir mal, bis ca. Jg. 1950) genügte es in der Regel, eine einzige berufliche Wissensbasis in Form einer Ausbildung oder eines Studiums (Betonung auf „eines“) als Grundlage des Broterwerbs zu absolvieren. Dennoch genügte es ihnen aus persönlichen Gründen nicht immer. So sattelte die eine oder der andere noch etwas drauf, beispielsweise einen Lehrgang, ein Ehrenamt oder war Gasthörer/in einer Uni oder Teilnehmer/in eines Kongresses.

Heute kann dies alles für eine Qualifikation oder berufliche Veränderung unmittelbar vorteilhaft sein. Es sei denn, man vergaß, sich eine Bestätigung über all das Lernen geben zu lassen. Eine Art Bildungstagebuch bräuchte es. Ein ordentliches Abheften des gesamten Bildungs(er)lebens.

Leichter gelingt diese Art der Buchhaltung mit dem ProfilPASS – Gelernt ist gelernt, 2006 herausgegeben vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung und verlegt bei Bertelsmann. Der DIN-A4-Ordner hilft, Ordnung in den Bildungsweg zu bringen und die eigenen Kompetenzen zu dokumentieren. Den Ordner gibt es auch als ProfilPASS für jungen Menschen (2007).

Eine Rezension lesen Sie unter socialnet.de.

Eine Antwort zu „Lebenslanges Lernen = Lebenslange Beweisführung“

  1. lesekater sagt:

    Sinnvoll kann es auch sein von den Kurs- und Beratungsangeboten http://www.profilpass-online.de/index.php?article_id=36&clang=0 Gebrauch zu machen. Besonders für Menschen, die sich in einer persönlichen und/oder beruflichen Umorientierung befinden (aber auch für Berufsanfänger), kann hier Unterstützung geboten werden. Das Ergebnis einer Beratung kann ein sogenannter Kompetenz-Nachweis in Form eines Zertifikats sein. Dieses ist eine gute Ergänzung zu den Bewerbungsunterlagen.

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