Das ZPID-Blog zu E-Learning in der Psychologie brachte am 11.03. einen Beitrag zu einem Artikel im New Scientist, in welchem über die Ergebnisse einer Studie berichtet wurde, welche die Lernerfolge von Podcasts im Vergleich zu Präsenzveranstaltungen untersucht wurde. Podcasts – falls Sie das Wort noch nicht kennen: Das sind Tondateien, die auf einem MP3-Player oder Multimediacomputer angehört werden können. Jedenfalls erzielte die Podcastgruppe bessere Ergebnisse als diejenige, welche die Vorlesung in natura besucht hatte. Und der Lernerfolg war um so größer, je öfter der Podcast angehört und ob eigene Notizen gemacht wurden.
Bibliotheken sollten also – so mein Schluss aus diesem Artikel – durchaus erwägen, neben Führungen und Schulungen, neben schriftlichen (und illustrierten) Anleitungen auch Podcasts für die Nutzer zu erstellen. Denn je mehr die Schulungsinhalte in verschiedenen Formaten den Nutzern angeboten werden, umso eher können unterschiedliche Lerntypen die Inhalte auf die ihnen gemäße Art und Weise zur Kenntnis nehmen. Und was auch noch zu bedenken ist: Tutorials auf der Homepage, seien sie per Text und Bild oder per Ton, sind rund um die Uhr konsumierbar. Das gelingt mit einer Führung oder einer Schulung nun ‘mal nicht …