Der 11. BIB-Sommerkurs 2008 (II)

August 13, 2008

Im heutigen Beitrag ist der Fokus auf die Veranstalterin gerichtet, auf ihre Rahmenbedingungen sowie die Organisationsleistungen, die mit dem Konzept “BIB-Sommerkurs (Soku)” einhergehen.

(Zur Ausschreibung | Zum Teil I | Zum Teil II | Teil III | Ende)

Die Intention der Weblog-Beiträge zum Soku ist es nicht, unsere Leistungen schulterklopfend zu kommunizieren (wieweil wir das durchaus verdient hätten *grins). Veranschaulicht werden soll vielmehr, welchen Anforderungen der Verband (ob Bundesvorstand, Landesgruppen oder Kommissionen) gegenüber steht, die er verantwortlich und qualitätsvoll in Sachen bibliothekarische Fort-und Weiterbildung zu erfüllen hat. Gremien- wie auch BIB-Mitglieder können von dieser unserer Transparenz des Handelns nur profitieren.

Rahmenbedingungen der Veranstalterin (= BIB-Kommission für Fortbildung)

Personal

Die FobiKom ist eine ehrenamtlich arbeitende Kommission von fünf Expertinnen des bibliothekarischen Fortbildungsbereiches. Da die Planung eines einwöchigen Sommerkurses ein gewisses Maß an Erfahrung voraussetzt, hatte sich die „Dienstältere“ zu dieser Aufgabe bereit erklärte. Ulrike Kraß plante und organisierte den Kurs, anfangs noch unterstützt von Nicole Weigand, einem ehemaligen Kommissionsmitglied.

Die interne Vorgabe der Kommission ist, möglichst in Tandem-Teams zu arbeiten. Wie die Erfahrung zeigte, ist das unbestritten gerechtfertigt. Und damit stelle ich noch nicht einmal den personellen Ausfall aufgrund eines gebrochenen Fußes voran. Nicht alle können sich eine ganze Woche Urlaub ohne zeitlichen Vorlauf aus den Rippen schneiden. Dem ansonsten seminar- und damit terminberuhigten August ist es zu verdanken, dass kurzfristig für eine Vertretung gesorgt werden konnte. Also mich. Die Blogschreiberin. Die sich gedacht hatte, sie kann sich ‘mal wo raushalten;-)

Vielmehr hat sich auch vor Ort erwiesen, dass tatsächlich zwei Seminarleiter/innen für eine Gruppe von 20 Personen inklusive Referent/innen/en zum vollen Einsatz kommen können. Während der Seminarzeiten selbst, also wenn aktiv gelernt und gearbeitet wird, mag man sich zwar etwas zurücklehnen. Sofern fortwährend für ein gutes Raumklima und einem An- und Abschalten der Beleuchtung gesorgt ist. Doch in den Pausen dazwischen sowie am Anfang und Ende der Seminareinheiten geht es immer rund:

„Warum geht der Beamer nicht mehr? Gerade funktionierte es doch noch!“
„Könnten Sie bitte heute Schonkost | vegetarisch | glutenfrei | … bestellen?“
„Ich habe kein Kleingeld mehr für den Kaffeeautomaten. Und Milch kommt auch keine mehr.“
„Wäre es möglich, dass Sie die Vortragsdaten von mir noch einmal neu einspielen?“
„Würden Sie mir bitte auf der Karte zeigen, wo die Führung heute abend beginnt?“
„Also, ich muss Ihnen da mal was Interessantes erzählen … wir bei uns in der Bibliothek haben …“

usw.

Fazit: Um allen Anfragen, Anforderungen und Kommunikatonsbedürfnissen ohne Hektik gerecht zu werden, und damit letztendlich eine reibungslose, entspannende Seminaratmosphäre zu garantieren, sind zwei Verantwortliche sicher nicht zu viel. Dies gilt besonders dann, wenn Übernachtung und Bewirtung in einem Gast-Veranstaltungsort angesagt sind, also kein „Heimvorteil“ für die Organisatoren besteht. Leider ist das Ganze eine Frage der Kosten, die umgelegt werden müssen.

Um Missverständnissen vorzubeugen … es war KEIN „Sack voller Flöhe“, den es zu hüten galt. Die Bedürfnisse der Teilnehmenden wie auch die der Referent/innen/en blieben vollkommen im normalen Rahmen. Niemand hatte uns über Gebühr beansprucht. Vielmehr trugen alle zu einem harmonischen Miteinander bei. Und wie gut dadurch die Stimmung war, mögen jetzt einfach ein paar Fotos belegen:

Weitere Details und Fotos nach beherztem Klicken! Den Rest des Beitrags lesen »