Der 11. BIB-Sommerkurs 2008 (Ende)

August 31, 2008

Bevor der August endgültig zu Ende ist, und somit auch der „berühmte“ BIB-Sommerkurs-Monat, rasch noch ein letztes Aufzucken des Themas in unserem Weblog. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Evaluationsbogen* soll das Schlusslicht bilden. Schließlich steht uns ja fast schon der neue Soku wieder ins Haus. (Für den wir leider immer noch keine ideale Unterkunft in Stuttgart gefunden haben, räusper. Weiß wer was für ca. 20 Personen, EZ mit Du/WC? Und Tagungsraum? Bezahlbar? Nett? Notfalls auch im näheren Umkreis? MELDEN! Eilt!)

Okay, jetzt also zur Sache:

„Vom Sommerkurs habe ich erfahren über …“ (Mehrfachantworten waren möglich)

9x über die Fachzeitschrift BuB, Bibliothek und Information
7x über die Webseiten der FobiKom
3x Mailinglisten
1x Empfehlung von KollegIn
0x Freifeld für eigene Antworten

Was sagt uns das?
Fachzeitschriften füttern und Webseiten pflegen lohnt sich … immer noch.

In einer Checkliste* der FobiKom hatten wir außerdem noch folgende Medien für die Öffentlickeitsarbeit von Fortbildungsveranstaltungen aufgelistet – hier ein Auszug:

  • Postalische Ankündigung
    • Rundschreiben
    • Programmheft
  • Persönliche Einladung
  • E-Mail-Verteiler
    • Ehemalige Teilnehmende
    • Kolleginnen und Kollegen
    • BIB-Mitglieder der Landesgruppen
  • Newsletter
  • Fortbildungsdatenbanken, z.B. wissenbringtweiter.de
  • Hausaushang, Hauszeitung, Schwarzes Brett in:
    • eigener Institution
    • Hochschulbibliotheken
    • Bibliotheksschule(n)
    • Stadtbibliothek
    • Fachstelle(n)

* Im BIB-Intranet für Gremienmitarbeitende hinterlegt: Evaluationsauswertung soku08 | FobiKom-Toolbox_AOEW1.

Wie ist das bei Ihnen? Welches Medium bzw. welche Informationsquelle für Ihre Werbung / Öffentlichkeitsarbeit im Hinblick auf Fort- und Weiterbildungsmeldungen nutzen Sie am liebsten, und welche generell nicht? Welche unregelmäßig? Mit welchem Erfolg?

(Zur Ausschreibung | Zum Teil I | Zum Teil II | Teil III | Ende)


Biographieorientierung in der Personalentwicklung

August 30, 2008

Es geht nicht um permanente, lebensbegleitende Beschulung. Darum braucht es nicht für jedes Lebensereignis eine standardisierte Bildungsmaßnahme.

So zu lesen im Auszug aus der Diplomarbeit von Melanie Wolf (Titel s. Header).
Das beruhigt nach all den Schlagworten wie „Lebenslanges Lernen“ und „Lernen im Lebenslauf“ oder „Leben um zu Lernen“ etc.

Dieses Wochenende darf also gemütlich begonnen werden …

P.S.: Sobald die Diplomarbeit in welcher Form auch immer veröffentlicht ist, werde ich das im Blog vermelden


Musik liegt in der Luft

August 29, 2008

Eine Anmeldung für die Zusatzausbildung (PDF-Flyer, 116 KB) Musikinformationsmanagement innerhalb des Masterstudienganges Bibliotheks- und Informationsmanagement ist noch bis 30. September 2008 an der Hochschule der Medien in Stuttgart möglich.

Zulassungsvoraussetzungen sind ein BA- oder Diplom-Studium im Bereich Bibliothek, Dokumentation, Informationsmanagement oder praktische berufliche Erfahrung in Musikbibliotheken.

Mehrere (auch einzeln buchbare) Seminareinheiten werden ergänzt durch E-Learning-Phasen, vorwiegend mit Moodle. Ein Studium also im Blended Learning-Verfahren.

Mitarbeiter/innen in Musikbibliotheken, Musikarchiven und Musikverlagen werfen am besten gleich einen Blick in den Terminkalender. Vielleicht lässt sich für alle oder auch nur eines der folgenden Seminareinheiten eine Lücke finden.

Musikmedien und Musikinformation

Auftaktveranstaltung: 07.11.2008, 11.00 – 17.30 Uhr

E-Learning-Phase: 10.11.08 – 31.01.09

Kompaktseminar: 09.02.09 – 14.02.09

Digitale Musikbibliothek und -archivierung

Auftaktveranstaltung: 08.11.08, 11.00 – 17.30 Uhr

E-Learning-Phase: 10.11.08 – 31.01.09

Kompaktseminar: 16.02.09 – 21.02.09

Linktipp für alle, die hier jetzt leider passen müssen: Studiengänge in Deutschland mit musikbibliothekarischen Inhalten, gesammelt von der AIBM-Kommission für Aus- und Fortbildung (Internationale Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Musikdokumentationszentren (IVMB) Gruppe Bundesrepublik Deutschland e.V.)

Foto: Gerd Altmann(geralt) | pixelio.de

25 Tools … ist „Slideshare’s Slideshow of the Day“

August 28, 2008

Jane Hart meldet heute in ihrem Weblog „Jane’s E-Learning“, welches jeden Tag einen kleinen Tipp oder Hinweis gibt, dass ihre Präsentation „25 Tools every learning professional should have in their Toolbox – and all for free“ heute „Slideshare’s Slideshow of the Day“ geworden ist. Das gibt die Gelegenheit, auf Slideshare hinzuweisen:
Slideshare ist ein wunderbarer Dienst, auf dem Sie Präsentationen ablegen können. Zum einen kann dies als Sicherung dienen: Wenn bei einem Vortrag einmal der Stick nicht funktioniert (soll es ja geben, wie Dozenten meist nicht nur wissen, sondern leider auch erfahren haben), wohl aber das Netz, so kann man immer noch diese Version abspielen. (Geht übrigens auch mit anderen Diensten, wie Zoho Show). Zum anderen aber ist Slideshare ein Dienst, welcher der Famile der Sozialen Software zuzurechnen ist: Sie können hier auf die Präsentationen anderer zugreifen, diese nach Stichworten recherchieren. Stellen Sie einmal die Sprache auf „Deutsch“ und suchen Sie nach „Informationskompetenz“. Instruktiv, was da herauskommt, nicht wahr? Und wenigstens werden Sie da nicht so erschlagen, wie wenn Sie nach „information literacy“ suchen … Jedenfalls: Wenn man sich zu bestimmten Themen kundig machen will, wenn man sehen möchte, wie andere zu einer bestimmten Thematik das visualisiert haben, dann ist Slideshare eine gute Sache. Und: Sie können die Suche per RSS abonnieren. Dann kommt das Thema angetröpfelt, immer mit neuen Ergänzungen, die man sich dann ansehen kann. Und daraus lernen!
Jetzt könnte man noch auf den Hintergrund von Jane Hart eingehen. Aber das stecke ich in einen späteren Beitrag. Wenn Sie neugierig sind, dann stöbern Sie hier doch schon ein bißchen! Das kann Ihnen niemand verwehren!


Wichtige Webseiten zur Fort- und Weiterbildung II: WissenBringtWeiter

August 27, 2008

„Das Fortbildungsportal für Bibliothek und Information“ be-untertitelt sich das Angebot Wissen>>Bringt>>Weiter der HAW Hamburg, welches eine bundesweite Metaquelle für Fortbildungsangebote im Bibliotheks- und Informationswesen sein soll. Noch fehlt zwar manches – beispielsweise der letzt hier besprochene zertifizierte Kurs zum Bibliotheksmanagement des Weiterbildungszentrums der FU Berlin ist nicht enthalten, die Kurse des letzt besprochenen regionalen Fortbildungskalenders des BIB aber schon. Sind dort aber die Kurse chronologisch aufgeführt, so finden Sie hier verschiedene Möglichkeiten, auf aktuelle Angebote zuzugreifen:

  • systematisch anhand der Kategorien „EDV und Internet“, „Soziale Kompetenz“, „Öffentlichkeitsarbeit“, „Informationsvermittlung und -kompetenz“, „Bibliothekarische Fachaufgaben und Grundlagenschulungen“ sowie „Organisation und Management“.
  • mit der Schnellsuche kann man mittels Suchbegriffen rasch punktuell auf Inhalte und Personen zugreifen, während
  • man mit der Expertensuche nicht (nur) Experten suchen kann, sondern die Recherche wirklich schön nach den eigenen Anforderungen eingrenzen kann.

In der Expertensuche bekommt man auch anhand des Aufklappmenüs bei dem Punkt „Institution“ einen Überblick darüber, wer alles bereits mitmacht, es ist doch eine recht beachtliche Liste! Unter anderem findet man hier auch das WEGA-Team. Nur kann man dann auch schnell sehen, dass es mit der Expertensuche nicht unbedingt klappen muss, denn wenn man nur das WEGA-Team einstellt und neugierig die Suche auslöst, bekommt man 113 Kurse. Na je, vielleicht ganz gut, dass Ilona die nicht alle organisieren/durchführen muss?! ;-) Wenn man aber Dozentinnen/Dozenten sucht, dann reduziert sich das auf überschaubare Mengen, hier ergibt die Suche mit „Munique“ ein Ergebnis.
Ein guter Gedanke, der hier in diesem Angebot verwirklicht wird: Fortbildungs-Suchende haben die Chance, auf einen Blick mehr Angebote wahrzunehmen als auf der einen oder anderen Homepage der Fortbildungsanbieter und -träger. Und letztere wiederum haben hiermit eine Möglichkeit, ihre Angebote breiter bekannt zu machen. Das ist übrigens der zweite Punkt auf der Startseite von WissenBringtWeiter: Wer Fortbildungen anbietet, bekommt einen Account, mit dem er/sie sich einloggen und die Angebote eintragen kann, entweder händisch in ein Formular oder automatisiert mit einer Schnittstelle. Der BIB meldete seine Angebote zuerst auf die eine und jetzt auf die andere Art und Weise und ist so komfortabel in diesem Portal vertreten.
Vielleicht sollte man zum Schluss noch Dank an die HAW Hamburg, Department Information sagen, dass dies als studentisches Projekt erstellt und aufrechterhalten wird. Es ist leider nicht soo weit verbreitet, dass die Fachhochschulen Service für die Praxis machen, deshalb hier noch ein besonderes Lob!


DIE Weiterbildungsstatistik

August 26, 2008

Der wissenschaftliche Pressedienst idw-online brachte letzt die Pressemeldung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung, dass die „Weiterbildungsstatistik im Verbund 2006 – Kompakt“ als PDF-Datei frei verfügbar ist. Der „Verbund Weiterbildungsstatistik“ umfasst 4 Dachverbände (beispielsweise kirchliche Träger) und als assoziierten Partner die Volkshochschulen mit ca. 2.315 Einzeleinrichtungen.
Die Statistiken sind umfangreich, größtenteils visualisiert und bietet Kennzahlen beispielsweise zu den Veranstaltungen und zur Personalausstattung. Ach ja, Personal: Da haben wir ja wieder das Reizthema

„Die eingesetzte Personalkapazität umfasste bei den hauptberuflichen Mitarbeitenden 13,0 Tausend Stellen. Darüber hinaus waren bei den Einrichtungen 264 Tausend Menschen ehrenamtlich, neben- oder freiberuflich tätig.“

[zitiert aus der Pressemeldung] – Vielleicht noch einen kurzen Ausblick: Diese Weiterbildungsstatistik ist nur eine von mehreren. Der Deutsche Bildungsserver gibt einen Überblick über das Angebot.


Neuigkeiten zum eLearning II: education & media

August 25, 2008

Mandy Schiefner hat u.a. Informationswissenschaft in Saarbrücken studiert und ist mittlerweile stellvertretende Leiterin der Arbeitsstelle Hochschuldidaktik an der Universität Zürich. Seit Juni 2005 schreibt sie im Weblog education & media über Bildung, critical thinking. Didaktik, EduCast, eLearning, Evaluation, Hochschule, Lehre, Literatur, Medienkompetenz, News, Reflexion, Social Software, Studien, Veranstaltungen und Weblog(s), so die Kategorien ihres Blogs. Was mir bei der Lektüre gefällt: Die Autorin berichtet oft von ihrer Lektüre, referiert die Inhalte und bewertet sie. So bekommt man einen Überblick über das Feld der elektronischen Hochschullehre und darüber hinaus. Ein Beispiel gefällig? Letzte Woche kam ein Beitrag über die Akzeptanz von Weblogs: Die interessanten Fakten werden in Zitaten dargestellt, die Wertung wird im Fließtext vorgenommen und zum Schluss hat man einen Eindruck nicht nur von den Ergebnissen der Studie (die man sich als PDF herunterladen kann, wenn man es differenzierter anhand der Primärquelle haben möchte), sondern auch von den Einschätzungen einer Expertin in diesem Feld.


Lernen im Lebenslauf (IV) Broschüre des BMBF unter der Lupe

August 22, 2008

Forts. von Lernen im Lebenslauf (I), (II) und (III)

Aus den “Empfehlungen des Innovationskreises Weiterbildung für eine Strategie zur Gestaltung des Lernens im Lebenslauf” (PDF | 632 KB) beleuchte ich — nach Vorwort, Präambel und den ersten drei Empfehlungen — das Empfehlungskapitel fünf und greife ein paar der dort genannten Ziele auf.

Mein eigenes Ziel wiederum ist es, eine Verbindung der Empfehlungen zu Bibliotheken und Bibliotheksverbänden im Bezug auf Fort- und Weiterbildung herzustellen. Die Broschüre für uns dingfest machen, sozusagen. Kursiv meine subjektiven Nachgedanken (auf gut Fränkisch: a wengala a Gebabbel.)

  • Integration durch Bildung verbessern (Empfehlungskapitel 5)… und die Aufzählungsreihenfolge dort könnte die Interpretation nahe legen (wenn wir’s nicht besser wüssten), dass erst in zweiter Linie die besondere Verantwortung Deutschlands als Integrationsland zählt, wir vielmehr ein demographisches Problem zu lösen hätten.
  • Wie dem auch sei: der Nationale Integrationsplan soll aufgegriffen werden, indem Möglichkeiten im Bildungssystem für Migrantinnen und Migranten eröffnet werden sollen. Jetzt gefiele mir (nicht zum ersten Male) eine Literaturangabe. Leider ist Derartiges in der gesamten Broschüre nicht zu entdecken. Ich mutmaße Papiersparmaßnahmen oder Aktualisierungsgründe mit dem Kompromiss: kann doch ohnehin jede(r) tagesfrisch selber ergoogeln, yahooen, … oder fachlich ausgedrückt: recherchieren. Hiermit getan.

(1) Eine interkulturelle Bildung muss zu einer Querschnittsaufgabe aller Bildungsbereiche […] werden.

Mit Querschnittsaufgaben kennen sich Bibliotheken ganz gut aus. Und das nicht erst seit diesem Jahr, wiewohl das Etikett „soziale Bibliotheksarbeit“ der Ursprung gewesen sein dürfte. Nachzulesen im knb, Kompetenznetzwerk für Bibliotheken.

(2) Interkulturelle (Weiter-)Bildungsangebote sind auszubauen und die interkulturelle Öffnung von Weiterbildungseinrichtungen hinsichtlich der Personalentwicklung, der Programmprofilierung und des Marketings voranzutreiben.

Auf gut Deutsch: Ausbau der Medien und Medienvermittlung für MigrantInnen innerhalb der allfälligen Profilbildung in/von Bibliotheken wäre jetzt „unser Ding“. Die entsprechenden Bildungsmaßnahmen zu den profilierten Angeboten dürfte dann die Querschnittsaufgabe der uns besuchenden LehrerInnen mit ihren Schulklassen sein.
Allerdings – dass die Personalentwicklung derart voranzutreiben wäre, dass Bibliotheken als ausgesprochener (Weiter-)Bildungsort mit aktiver Vermittlung von beispielsweise „Deutsch als Fremdsprache“ angesehen werden könnten, wage ich zu bezweifeln. Die Bibliothek als interkulturelle Schnittstelle und Bildungspartnerin – das jedoch unbedingt. In weiten Teilen ist das ohnehin selbstverständlich und Programm.

(4) Die Sprachförderung … (übersprungen)

(3) Es sind gezielte Qualifizierungsmaßnahmen zur Förderung interkultureller Kompetenzen zu etablieren bzw. auszubauen, …

Ein schöner Gedanke. Für BibliothekarInnen im Süden ein Volkshochschulkurs in Italienisch und Türkisch, im Osten ein Auffrischungskurs in Russisch, außerdem eine Einführung in „Vergleichende Religionswissenschaft“ oder „Wie legt man den Koran aus?“
Ich erinnere mich an eine Begebenheit, als eine meiner fleißigen, nach Schulschluss täglich anwesenden Bibliothekshelferleins, die Beyhan, eines Tages stumm und erwartungsvoll vor mir stand – erstmals mit einem Kopftuch bekleidet. Die tief greifende Wandlung im Leben dieses Mädchens war mir erst bewusst, als es von heute auf morgen nicht mehr erschien (erscheinen durfte?). Es war sozusagen ihr Abschiedsbesuch von ihrer vertrauten Kinderwelt und von mir, einer Unwissenden inmitten ihres Schatzes an Bücherwissen. Solltest Du diese Zeilen jemals lesen, Beyhan, verzeih mit bitte meine Ignoranz.

(5) Betriebliche und öffentlich finanzierte Maßnahmen zur Weiterbildung müssen verstärkt Menschen mit Migrationshintergrund einbeziehen. Dies gilt insbesondere für Angebote für Geringqualifizierte.

DAS könnte jetzt an die Adresse der Berufsverbände gerichtet sein. Hm, nehmen wir diese Broschüre ernst oder nicht? Dann wäre es wohl unsere Aufgabe (also die der FobiKom zunächst), auszuloten, wer von unseren (BIB-)BibliothekarInnen Migrationshintergrund nachweisen kann, und ob wir (d.h. beispielsweise die Landesgruppen im BIB) diese in den Ausschreibungen zu unseren Fortbildungen ausdrücklich berücksichtigen – sowohl inhaltlich wie von der Ansprache her. 1. Notiz an Geschäftsstelle: lässt sich Migrationshintergrund bei unseren Mitgliedern feststellen? Berührt diese Feststellung den Datenschutz? 2. Notiz an BuB-Redaktion: Aufruf an MigrantInnen, sich bei uns zu melden und Bedarfe anzumelden. (Jetzt bin ich aber mal gespannt, ob die KollegInnen das hier lesen und umgehend reagieren.)

By the way: es ist zu überdenken, ob wir MigrantInnen denn immer so in die Schublade der Benachteiligten stecken sollten … Spiegel-Leser wissen mehr.

( 6 ) – ( 8 ) (ausgelassen)

Vielleicht ist es aufgefallen: das Empfehlungskapitel 4. Transparenz und Qualität sicherstellen: Bildungsberatung ausbauen habe ich gänzlich außen vor gelassen. Zu unrecht? Sagen Sie’s mir. Können/Sollen/Dürfen Bibliotheken, so wie darin gefordert, einen Beitrag zu einem „quantitativ ausreichenden und qualitativ hochwertigen Beratungsangebot“ leisten? Ich denke, das geht über unsere Aufgaben hinaus, trotz der Tatsache, dass Beratung unser täglich Brot ist. Was meinen Sie als BibliothekarIn, als Erwachsenenbildner/in, als BildungsberaterIn, …?

Spätestens, wenn die erste Antwort eingeht, führe ich die Rezension zur Broschüre fort. Und das nächste Kapitel beträfe das „Lernen zwischen den Generationen“. Das klingt nach Umsetzungsmöglichkeiten auch für Bibliotheken. Mal sehen/lesen … und bis bald!

Ilona Munique

<< “Lernen in Lebenslauf”, Rezensionsreihe zur Broschüre des BMFI: Empfehlungen des Innovationskreises Weiterbildung für eine Strategie zur Gestaltung des Lernens im Lebenslauf, 2008>>

Eine Antwort hinterlassen


Wichtige Webseiten zur Fort- und Weiterbildung I: der BIB-Fortbildungskalender

August 21, 2008

Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute ist so nah? – nun ja, wir werden bei unserem Gang über wichtige Webseiten uns sicherlich noch weiter entfernen, beginnen wir trotzdem beim eigenen, dem BIB-Fortbildungskalender! Wenn es je eines Zeugnisses bedürfte, was die Landesverbände des BIB leisten – diese Seite würde ausreichen, ganz egal, ob man nur die Anzahl der Angebote oder die Themenvielfalt zur Bewertung heranzöge! Schauen Sie ruhig einmal in Ruhe darüber, die Eintragungen sind kurz, so dass der Überblick nicht lange dauert. So kann man schnell die Stichworte zu den aktuellen Themen des Bibliothekswesens abfragen – wenn einen mehr interessiert, schaut man sich die Angaben zur betreffenden Veranstaltung an.
Vielleicht werden Sie sagen, was das soll, da viele der Veranstaltungen doch entfernt(er) stattfinden? Oder dass Ihre Einrichtung weder freigibt noch die Reise zahlt? Nun, manche Themen lohnen eine Reise und lohnen den Aufwand. Das müssen Sie entscheiden! Es gibt Kolleginnen und Kollegen, die für ein bestimmtes Thema durch die halbe Republik fahren. Falls das für Sie nicht zutrifft, dann bleiben durchaus andere Möglichkeiten: Ausschau halten nach Berichten von der Veranstaltung im Vereinsteil von BuB oder Ausschau halten nach entsprechenden Beiträgen in bibliothekarischen Zeitschriften. Sie können auch bei Ihrer Landesgruppe anzuregen, ob nicht eine solche Fortbildung auch in der Nähe organisiert werden kann. Das dürfte zwar nicht immer der Fall sein, aber Landesvorstände sind dankbar, wenn sie durch Rückmeldungen und Anfragen den Bedarf kennen lernen!


Bibliotheksmanagement mit Zertifikat in Berlin

August 20, 2008

Das Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin eröffnet eine neue Runde ihres Weiterbildungsprogramms mit Zertifikat. Für die 9 Module zum „Bibliotheksmanagement“ 2008/2009 gibt es noch einen Frühbucherrabatt um 5%  bis 15.9.2008. Arbeitslose erhalten generell einen weiteren Rabatt. Die Module können übrigens in der Regel auch einzeln gebucht werden. [Broschüre, PDF, 900 KB]

Das erste Modul startet am 27.-29.10.2008 um 9 Uhr 30 und hat zum Inhalt Strategisches Management als Instrument für Leitungsaufgaben. Es geht also gleich richtig zur Sache.
Damit der Beginn dennoch ein besänftigender ist, erwartet die Teilnehmenden um 18.00 Uhr ein Social Event mit Buffet im Harnackhaus.
Am Folgetag, den Dienstag, 28.10.2008, begibt man sich ab 16.30 Uhr auf eine Exkursion mit Expertengespräch in die Philologische Bibliothek („Foster-Bibliothek“) der Freien Universität Berlin. (Ja, ja, so trifft sich alles wieder … hatten wir doch im Sommerkurs 2008 erst eine Teilnehmerin von dort.)

Das letzte Modul endet am 12./13.10.2009 mit Rechtsfragen in Bibliotheken und bedient — wie alle anderen Module auch — Öffentliche wie Wissenschaftliche Bibliotheken, so zum Beispiel Informations-, Urheber-, Lizenz- sowie Teledienstrecht usw.
Auch hier Besänftigendes: „Zur Teilnahme sind keine juristischen Vorkenntnisse erforderlich.“ Außerdem gut zu wissen: es werden keine haushalts-, arbeits- oder dienstrechtlichen Fragen behandelt. Aber vielleicht im Modul dazwischen? Ein bisschen?

Die Module dazwischen:

  • Führungskompetenz und Changemanagement
  • Personalmanagement und seine Chancen
  • Haushaltswirtschaft und Erschließung von Finanzquellen
  • Prozessmanagement
  • Projektmanagement
  • Qualitätsmanagement und Controlling
  • Öffentlichkeitsarbeit im strategischen Kontext

Das wahrhaft umfassende Programm entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam. So werden die Teilnehmenden von bekanntermaßen kompetenten ReferentInnen auf ein „Bibliotheksmanagement als Chance“ geeicht und an einen „Aufgabenmix als Herausforderung“ mit Hilfe des „Management als einem kreativen Instrument“ herangeführt. Das sich die Teilnehmenden damit außerdem in einem Forum von „Ideenpool und Netzwerk(bildung)“ wiederfinden, ist selbstverständich und sozusagen gratis.

Eine Antwort hinterlassen


Zuwachs an Kenntnis ist Zuwachs an Unruhe

August 19, 2008

Nur Wissen kann Unwissen beherrschen: Bernd-Olaf Küppers’ große Studie über Macht und Verantwortung der Wissenschaft.

[…]

Bernd-Olaf Küppers … hat mit dem vorliegenden Werk eine große Summe langer Befassung mit den Grundlagen wissenschaftlichen Wissens gezogen. Er beschreibt die Geschichte der Philosophie der Erkenntnis und ihrer wissenschaftlichen Entwicklung seit ihren vorsokratischen Anfängen bis in unsere Tage, […] (S. 2)

Von Hubert Markl

Philosophie – Zuwachs an Kenntnis ist Zuwachs an Unruhe – Wissen – sueddeutsche.de.

Soweit zum Wissen.

Jetzt zum Nicht-Wissen.

Dieser Weblog-Beitrag ist meine Hausaufgabe zur Übung Intermezzo zwischen Lektion 12 und 13 von Lernen 2.0. Wie sich vielleicht einige noch erinnern können, enstand dieser Weblog aufgrund der Teilnahme der FobiKom am kostenlosen (!) E-Learning-Angebot eines Selbstlernkurses nach dem Vorbildprojekt Learning 2.0.

Und ab und an schaffe ich es, zu diesen Wurzeln zurückzukehren, und wieder die eine oder andere Lektion auszutesten. Wir Expertinnen der Fortbildung stehen selbstredend in der Pflicht, uns ebenfalls in Fortbildung zu üben. Aber eisern!

Diesmal Bookmarklets.

Edlef Stabenau kokettiert ein wenig, wenn er meint: „… ein sogenannter Screencast, in dem ich hoffentlich halbwegs verständlich die Nutzung demonstriere“. Danke, ES, war prima erklärt bzw. übersetzt! Alles ging gut. Alles?!

Na ja, FAST alles.
Getreu den Anweisungen habe ich das Bookmarklet von WordPress in meine Lesezeichen-Leiste gelegt. Da sich dort jedoch bereits einige versammelt hatten (wo die bloß immer herkommen?!), drückte ich erst auf das Pfeilchen, um zur restlichen Liste bzw. zu besagter Bookmarklet-Taste zu gelangen.

Dieser Klick alleine genügte, dass die vorab von mir markierten Textzeilen aus der Süddeutschen Zeitung eleminiert wurden. Fazit: Nach Markieren des Textes bloß nichts anderes dazwischen kommen lassen!

Wer das grad nicht verstanden hat – einfach selbst ausprobieren. Sorry, ich muss das jetzt hier beschreiben, weil … nun, es wird sozusagen von uns VERLANGT. Denn sonst gibt’s keine neuen Lerneinheiten mehr. Ja, das wurde uns tatsächlich schon angedroht! Und das wäre doch jammerschade, wenn auf meinem Rechner wieder Ruhe einkehren würde. Denn: Zuwachs an Wissen ist … na? Genau! Zuwachs an Unruhe. Manche Menschen brauchen das einfach ;-)

Und das mit dem Trackback probiere ich auch jetzt gleich aus, bisher habe ich’s noch nicht so recht als notwendig gesehen.

Eine Antwort hinterlassen


Vorträge des Hessischen Bibliothekstages verfügbar

August 18, 2008

Die Nachrichten für Öffentliche Bibliotheken in NRW melden, dass die Vorträge des Hessischen Bibliothekstages 2008 in Frankfurt am Main, der unter dem Motto Exzellenz für Eliten und Bildung für alle? stattfand, jetzt auf den Seiten des hessischen Landesverbandes des DBV verfügbar sind.