… so die (handschriftlichen!) Zeilen keines Geringeren als die des Dr. Erhard Meuelers, seines Zeichens Professor für Erwachsenenbildung am Pädagogischen Institut der Universität Mainz (bis 2003) und Autor höchst erbaulicher Lektüre wie z.B. „Wie aus Schwäche Stärke wird: Vom Umgang mit Lebenskrisen“ (und s.a. unseren allerersten Weblog-Beitrag).
Trotz eines kleinen Umwegs über unsere zuverlässige BIB-Geschäftsstelle in Reutlingen (vielen Dank fürs Weiterleiten!) fanden diese und weitere Zeilen (sowie Zeichnungen! … woher weiß Herr Meueler von meiner Neigung, mich mit jeder Katze sofort zu Duzen?!) den direkten Weg in mein Herz. Und wird hiermit – ich hoffe, der verehrte Herr Professor nimmt’s mir nicht übel – postwendend (ein altes Wort, neu belegt, oder sagt man jetzt neudeutsch: blogwendend?) in den FobiKom-Blog übernommen. Letzeren ich selbst zwar an keiner Stelle als „Initiative“ propagiert hätte, doch will ich (einigermaßen verblüfft) der scharfsichtigen Beobachtung sicher nicht widersprechen.
Damit ich nun nicht nur dieses außerplanmäßige, außerelektronische und außerordentlich motivierende Ereignis zum Besten gebe und dabei in die Gefahr laufe, jemanden hier zu langweilen, gibt es noch einen weiteren Grund für meinen heutigen Beitrag. Erhard Meueler legte dem Brief interessante Seminarbeschreibungen bei, daraus ich zu seinem Modul Störungen & Konflikte in Gruppen zitiere:
… kann in der Form angegangen werden, dass von den Beteiligten aus der eigenen Bildungspraxis mitgebrachte Probleme und Widersprüche … zum Gegenstand kollegialer Beratung als didaktischer Supervision ohne SupervisorIn (kollegiale Fallbesprechung) gemacht werden.“
Das schlägt eine Brücke zum letzten Vortrag der heutigen Fortbildung des vdb-Südwest und vdb-Bayern in Stuttgart zum Thema „Auch Gutes kann besser werden! Qualitätsmanagement in Bibliotheken“:

Verfasst von ilonamunique