Innsbruck von Kopf bis Fuß

Zu Innsbruck sollte einem in diesem Jahr nicht nur Fußball einfallen. Das Städtchen wartet mit einem weiteren, allerdings eher kopflastigen Event auf:

International Microlearning Conference 2008, 25.-27. Juni, in der Universität Innsbruck.

Mit gerade einmal drei vergangenen Kongressen und 122.000 Google-Einträgen unter dem Stichwort Microlearning muss niemanden peinlich sein, wer nur eine vage Vermutung über die Inhalte hat.

Microlearning, zu deutsch (und daher weniger gebräuchlich – die Google-Trefferquote liegt bei 1.670 Einträgen), Mikrolernen bezeichnet kleinere Lerneinheiten, im engeren Sinne mit Hilfe von E-Learning und Web 2.0.

Das Besondere an Microlearning ist die spielerische, kurzweiligere Form der Aufnahme von Informationen, was nicht nur Kiddies dienlich sein dürfte, sondern auch Erwachsenen, die – beruflich bedingt – mit eingeschränkten Lernzeiten zu kämpfen haben. Lernen 2.0 scheint mir ein gutes Beispiel für Microlearning. Doch geht es bei diesem Thema auch um „Mobiles Lernen“ mit Hilfe der allgegenwärtigen Handys/Handies (?), blitzschnell abfragbaren und auswertbaren Multiple-Choice-Tests per Mausklick und vieler weiterer elektronisch unterstützten Lerntechniken und -erfahrungen.

Wer nun allerding „Englisch-Lernen“ in Mikroeinheiten bevorzugt, dürfte bis nächste Woche ein kleines Problem haben, denn die Konferenzsprache ist überwiegend auf Englisch, da ausgerichtet von The Research Studios Austria Forschungsgesellschaft mbH.

Gehen Sie trotzdem hin. Einer der Workshops zumindest befasst sich mit „Erfolgreiches Mikrolernen. Anwendungen in der beruflichen Fortbildung“ (Programm, PDF, 404 KB). Treffen werden Sie außerdem Mag. Franz Jenewein, Tiwag-IT-Abteilungsleiter und manch einem besser bekannt durch das Tiroler Bildungsinstitut Grillhof (A), Prof. lic. phil. Martin Hofmann von der Pädagogischen Universität Rohrschach (CH) und Dr. phil. Ulf Ehlers, Universität Duisburg-Essen und Koordinator bei der European Foundation for Quality in eLearning, um nur ein paar zu nennen. Zumindest also die Pausengespräche wären entspannt auf Deutsch zu führen, um danach wieder aufnahmebereit für die Vorträge zur „Evaluation for Digital Learning“ zu sein.

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