IFLA meets UNESCO, oder: Wissen trifft Web

Juni 9, 2008

Claudia Lux für die IFLA in der Diskussion mit Vertretern der Landesanstalt für Medien NRW, der Wikimedia Deutschland, von Schulen-ans-Netz e.V., des Deutschen Bundestages und der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. zum Thema

„Voraussetzungen für den Wissenserwerb im Netz“ von 17.00-19.00 Uhr, öffentliche Veranstaltung im Rahmen der 68. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) in Karlsruhe, 12.-13. Juni 2008, Medientheater des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) unter dem Motto:

„Wissen im Web – die Rolle des Internets beim Aufbau von Wissensgesellschaften


Eine (er)frische(nde) Dissertation zur Metaevaluation von Online-Lernen, E-Learning & Co

Juni 9, 2008

Möglichkeiten und Grenzen des E-Learnings (medienunterstützten Lernens) im Vergleich zu traditionellem Lernen zeigt Annabell Preußler (FernUniversität Hagen, Erziehungwissenschaften) in ihrer am 6.6.08 frisch vorgelegten Dissertation auf:

Wir evaluieren uns zu Tode: Möglichkeiten und Grenzen der Bewertung von Online-Lernen. Eine Meta-Evaluation

Eine – ich schrieb es bereits – (er)frische(nde) Promotionsschrift, ganz und gar nicht dröge.

Erinnern Sie sich noch an die Sprachlabore der 70er Jahre? Und in den 80ern der Einzug von PC’s? Die 90er mit dem Beginn des WWW? Die Einführung von ISDN und „Schulen ans Netz“ Mitte der 90er? Wikipedia? Lebenslanges Lernen als Schlagwort? Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation? Blended Learning? (Sie merken, wir nähern uns der Gegenwart.)

Hier ein Auszug aus dem Fazit der Dissertation, welches wenig überraschend anmutet und bestätigt, was ich immer wieder bedauere: die Nichtevaluation von Nachhaltigem Lernen.

Die Aufmerksamkeit der Evaluation wurde in den meisten Fällen
eher auf die Methodik und auf formale Aspekte gerichtet. Dies wird vor allem dadurch erkennbar, dass die unterschiedlichen Dimensionen des Konstrukts Lernerfolg nicht berücksichtigt worden sind. Viele Studien bezogen sich in der Formulierung ihrer Lernziele nur auf die niedrigen Stufen der kognitiven Prozesse. Die Messung von Kompetenzen war dabei jedoch nicht möglich.

Wie steht’s bei Ihnen? Haben Sie ein Konzept zur „Beweissicherung“ von Nachhaltigem Lernen? Wie sichern Sie den Lehr-/Lerntransfer über den Seminartag hinaus? Schreiben Sie einen Kommentar, es interessiert sicher viele.