Ein neues Wort, entdeckt im Weblog „Bibliotheken als Bildungseinrichtungen“, reizt zur Diskussion:
Überevaluation. … Gerade bei der Verschickung der Fragebögen […] ein Problem, welches in Deutschland kaum thematisiert wurde: die (gefühlte) Über-Evaluation von Einrichtungen.“*
Evaluation kostet Zeit. Den Teilnehmenden einer Fortbildung genauso wie den Organisatoren. Es braucht Zeit, die Bewertungsbögen auszuwerten, ganz besonders, wenn es, wie z.B. in Verbänden mit ehrenamtlichem Personal, per Hand geschieht.
Und Zeit kostet es, aus den Auswertungen (zeitnah) Konsequenzen zu ziehen und Veränderungen einzuführen.
Es stellt sich die Frage: lohnt sich Evaluation? Genügt denn nicht ein „Bauchgefühl“? Haben Sie eine Antwort?
* Karsten Schuldt beschäftigt sich in seiner Promotionsarbeit mit der „Wirkung politischer Erwachsenenbildung“ [Letzter Zugriff: 02.05.2008]
Verfasst von fobikom