Subjektfördernde Erwachsenenbildung am Beispiel Tschernobyl und Web 2.0

April 28, 2008

Einladung zur Diskussion “Subjektfördernde Erwachsenenbildung”

Meueler, Erhard: Die Türen des Käfigs. Wege zum Subjekt in der Erwachsenenbildung. Stuttgart : Klett-Cotta, 1998, S. 171-172.

„Schon die funktionale Selbstreflexion, die zur Aufrechterhaltung des kleinen Ich’ notwendig ist, benötigt immer wieder die Selbstaufklärung als eigene Beschaffung von Information. Dieses Bedürfnis vermehrt sich mit jeder Beunruhigung, sofern sie nicht sofort verdrängt wird. […]

Reichen Zeitungslektüren, … , die Gespräche mit Freunden […] nicht aus, wird unter Umständen der Weg in eine eigens auf diese Problematik abgestellte Bildungsveranstaltung gesucht. Bildung erweist sich als notwendig.“

(Abschnitt: “… 32 Annahmen zur subjektivitätsfördernden Erwachsenenbildung …“, Annahme 3)

Meueler nennt im Folgenden als Beispiele der „Beunruhigung“ den SuperGAU in Tschernobyl und den Golfkrieg. Ereignisse, die „von ihrem existentiellen Gewicht her“ zwingend dazu beitragen, dass wir „aus eigener Initiative nach klärenden Informationen, Deutungen und politischer Aufklärung wider die offizielle Verharmlosung und Desinformation [zu] suchen“. (Meueler 1998, S. 172)

Tschernobyl – Lernen durch Beunruhigung

Tatsächlich hatte der Reaktorunfall 1986 in Tschernobyl mich in meiner eigenen Lebensbiografie vom Rauchen abgebracht, als unmittelbare persönliche Gegenreaktion auf (scheinbar) nicht Beeinflussbares. Begleitend und aus besagter „eigener Initiative“ heraus besuchte ich außerdem eine von der Vereinigung „Mütter gegen Atomkraft e.V.“ organisierte Informations- und Diskussionsveranstaltung, zu der eine angesehene Kapazität der Kernphysik nach Olching (oder war’s Fürstenfeldbruck?) angereist kam. Das teuere und gehaltvolle Skriptum dieser Veranstaltung wurde über jeden Umzug hinweg (aus keineswegs sentimentalen Gründen heraus!) gerettet. Selbst heute noch erinnere ich mich an einige Details um Becquerel (1 Becquerel liegt vor, wenn 1 Atomkern je Sekunde zerfällt), Caesium und Halbzeitwerte, … und weiß halbwegs Bescheid, wie ich mich im Falle eines nuklearen Fallouts zu verhalten habe. (Man suche den Keller auf, halte dort Sand für die Notdurft parat und verwende ein Klebeband zur Abdichtung der Kellertüre).

Nachhaltiges Lernen also durch persönliche Beunruhigung. Ich sah mich damals „… gezwungen, aus eigener Initiative nach klärenden Informationen, Deutungen und politischer Aufklärung wider die offizielle Verharmlosung und Desinformation zu suchen.“ (Meueler 1998, S. 172), aufgrund unmittelbarer innerer Beteiligung, beziehungsweise, es war das Ereignis dazu geeignet, „ … die Filterungen und Panzerungen unserer Abschirmung vor der bedrohlichen Lebenswelt (zu) durchbrechen.“ (Meueler 1998, S. 172)

Wie stark und nachhaltig dieses Motiv der Suche nach klärender Information war und zwei Jahrzehnte nach Tschernobyl noch immer ist, macht ein Interview der Süddeutschen Zeitung am 24.04.2006 mit der damaligen Gründerin von „Mütter gegen Atomkraft e.V.“, Karin Wurzbacher, deutlich:

„Wurzbacher: Wütend war ich über die Verharmlosung von offizieller Seite. Ich bin ja nun Physikerin, hab auch mein Diplom in Kernphysik gemacht, ich konnte das also sehr wohl beurteilen. Aussagen, in denen behauptet wurde, es sei nichts los, man brauche nichts zu machen, müsse keinen Sand auszutauschen und brauche keine Schulhöfe abzuspritzen, solche Maßnahmen seien übertrieben, haben mich schon sehr wütend gemacht ebenso wie die frühe Entwarnung.“

SZ: Sie sind ja im Umweltinstitut München beschäftigt, das ebenfalls aufgrund von Tschernobyl gegründet wurde. Wie ist denn jetzt die Lage bei unserer Nahrung zu beurteilen, ist sie noch radioaktiv belastet?

Wurzbacher: […] Deswegen haben wir Belastungen bei bestimmten Pilzsorten, da gibt es ein paar Spitzenreiter, […]. Dann ist das Wild belastet, das, […], noch Werte über dem von der EU festgelegten Grenzwert haben kann – das wären 600 Becquerel pro Kilogramm. Bei Wildschweinen ist es ganz besonders schlimm. […] Da gab es in den letzten Jahren sogar noch einen Spitzenwert von 70 000 Becquerel pro Kilogramm. Alles, was über 600 Becquerel belastet ist, wird, sofern es aus Staatsforsten kommt, entsorgt.

SZ: Also das wird noch kontrolliert?

Wurzbacher: Es wird noch kontrolliert, wenn es aus Staatsforsten kommt, und entsorgt, darf also nicht auf den Markt kommen, und die Jäger werden dafür auch noch entschädigt.

SZ: Darüber spricht keiner mehr.

Wurzbacher: Nein, da spricht keiner drüber. Die Gefahr besteht aber eher bei Wild aus privaten Jagden. Da wird nicht untersucht, bevor das frisch geschossene Wild an ein Gasthaus geben oder im Bekanntenkreis verteilt wird. Da ist man nicht gefeit gegen eine höhere Belastung. Es gibt aber auch immer wieder Ausreißer bei Pilzen: Wir haben da mal einen Fall verfolgt, weil belastete Ware sogar auf Münchner Wochenmärkte gelangte.

SZ: Die Folgen sind also noch präsent, nur hat man sie verdrängt?

Wurzbacher: Von offizieller Ser [soll heißen: Seite] vier Jahre nach Tschernobyl wurde bereits erklärt, es sei alles bedenkenlos.“

(Interview SZ 2006, S. 56)

“Subjektorientierte Erwachsenenbildung heißt bewusstes Gegensteuern gegen Gefühle der Ohnmacht, der Isolation …“ (Meueler 1998, S. 172, siehe Annahme Nr. 4), derzufolge sich die Mütter gegen Atomkraft zu einem Verein zusammengeschlossen hatten.

Nicht immer müssen es Katastrophen von weltumspannender Bedeutung sein, die das Subjekt aus seiner Unmündigkeit herausbewegt und es zu selbstverantwortlichem Handeln aufruft. Oft sind es „nur“ die Fragen des Arbeitsalltags, die den Einzelnen dazu bringen, sich einer Gruppierung anzuschließen, die seinen subjektiven Fragen und Interessen Antwort geben könnten.

Und hier spannt sich nun der Bogen zu Web 2.0 und sozialer Software, genauer: zum kürzlich neu installierten Weblog der Kommission für Fortbildung (FobiKom), die innerhalb eines Personalverbandes, dem Berufsverband Information Bibliothek, BIB e.V., agiert.

Ohnmacht und Isolation zwingt zur subjektorientierten und -fördernden Erwachsenenbildung

Die Kommission für Fortbildung initiierte innerhalb ihres Gremiums eine Fortbildungsreihe unter dem Titel „Rent-a-Fobi“, deren erstes Thema eine Veranstaltung zu „Web 2.0 und sozialer Software“ war. Da die Kommissionsmitglieder bisher – wenn überhaupt – nur passive Nutzer von Weblogs & Co. waren, lag es auf der Hand, nicht nur Fort- und Weiterbildung anzuregen, sondern diese sogleich als Lernende mit zu nutzen. Mitverschuldet hat dies auch das beunruhigende Gefühl der Ohnmacht gegenüber all denjenigen, die sich des Mediums Weblog virtuos bedienen, wohl auch das nagende Gefühl der Isolation innerhalb des doch so grenzenlosen, demokratischen, freiheitsliebenden, (beinahe) jegliche Gesellschaftsschichten missachtenden und mithin wohl sozialen Internets – es zwingt nachgerade zur „subjektorientierten“ Erwachsenenbildung oder zur „subjektivitätsfördernden“ Erwachsenenbildung.

Die kleine sprachliche Differenzierung beiseite lassend soll hier nunmehr auf den “Selbsthilfeansatz„ zu sprechen kommen, “… der den Maßstab für Lern- und Erkenntnisfortschritte aus den subjektiven Konstellationen heraus definierte.“ (Arnold/Schüssler 2001, S. 59)

Der Selbsthilfeansatz des kleinen “Ich’s” und der Sprung in den nächsten Bildungslevel 2.0

Der Selbsthilfeansatz, der unsere Generation im Falle Tschernobyls zu einer gesteigerten Wahrnehmung globaler Umweltverschmutzung (damals noch ein Randthema), sowie mich persönlich – ganz im Sinne des „kleinen Ich’s“ – vom Rauchen abbrachte, gepaart mit der Stimme der Aufklärung und der Vernunft (diesen europaweit aufrüttelnden Teil der Bildungsgeschichte kann hier aus Platzgründen leider kein weiterer Raum gewährt werden; Tipp: Kant und seine “Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?” lesen!) – dieser Selbsthilfeansatz also erlaubte mir heute bei einer, zugegebenermaßen weitaus harmloseren Beunruhigung, den Sprung in den nächsten „Bildungslevel“, unisono bezeichnet mit „2.0“.

Meine persönlichen, ergo: subjektorientierten Lern- und Erkenntnisfortschritte wachsen mit jeder Woche, die uns die Webloggemeinde (neudeutsch: „Community“) eine neue Lektion mit „Lernen 2.0“, einem „Selbstlernkurs für [das] Bibliothekswesen“ beschert.

Doch vorwärts getragen vom eigenverantwortlichen, eigengesteuerten, eigengeschuldeten, … Erkenntnistrieb, (synonymisch für: beseelt von ungeduldiger Neugier) ertappte ich mich dabei, dass ich einige Funktionen des Weblogs wagemutig und vorzeitig selbst ausprobierte. Als nun die zweite Lektion erschien, war ich einigermaßen enttäuscht, da ich wenig bis gar nichts Neues hinzulernen konnte. Mithin die Bestätigung, dass (m)ein subjektivitätsförderndes oder subjektorientiertes Lernen rasante Erkenntnisfortschritte zeitigt, die nun mein neuer Maßstab für (noch mehr) Einsatzfreude beim Ausprobieren sind - sapere aude! (”Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!” Immanuel Kant)

Zugegeben: zwar werde ich innerhalb meines eigenen Maßstabes nur den einzelnen Lerneinheiten ab und zu um eine Nasenlänge voraus sein, nicht jedoch der Komplexität des Webloggens bzw. der Weblogredaktion an sich. Doch die eingangs zitierte „eigene Beschaffung von Informationen“ ist im Zeitalter von Wikipedia, Social Network und Dank kompetenter Bibliothekarinnen und Bibliothekare (besagter Community!) ein eher angenehmes Unterfangen. Und wird im Sinne des Selbstorganisierten Lernens mittlerweile sowohl didaktisch erwünscht als auch methodisch unterstützt, wie es das Konzept des „Lernen 2.0“ augenfällig beweist. Zwischen den einzelnen Lerneinheiten vergeht eine Woche, innerhalb der ausprobiert werden soll, was als Lern- und Übungsaufgaben angestoßen ist.

Reflexive Wende und notwendige Subjektorientierung

Dass der Selbsthilfeansatz oder gar selbstorganisiertes, selbstgesteuertes, mithin subjektorientiertes Lernen in der Geschichte der Bildung beileibe nicht üblich war, deutet das Etikett Reflexive Wende an. „Auch die Erwachsenenpädagogik hat im Zuge der ‘Reflexiven Wende’ (Schlutz, 1982; Schmitz 1984) einer notwendigen Subjektorientierung in der Weiterbildung Rechnung getragen.“ (Arnold/Schüssler 2001, S. 59)

Das könnte man gut so stehen lassen. Doch genauer betrachtet stellt sich die Frage, warum Subjektorientierung eine notwendige ist? Wo genau ist hier die Not?
Ich interpretiere es dahingehend, dass das Notwendige bedeuten könnte: sich gezwungen sehen, sich zu wenden, sich umzuwenden, gezielt Ausschau zu halten, sich (neu) zu orientieren, zum Beispiel nach dem (und mit Hilfe des) sozialen Gefüge(s) bibliothekarischer Kolleginnen und Kollegen (dem so genannten “Social Network”), um nicht allzu frühzeitig und (wie ich meine) unnötig in die (in Meuelers 34 Annahmen aufgezeigte) „Isolation“ zu geraten.
Ebenso ist (Weiter)Bildung und Wissen (im Sinne von Fähigkeiten und Fertigkeiten) per se kein isoliertes, einseitiges, einschließbares, eingrenzendes, ergo: genötigtes Gebilde und muss hiermit in die notwendige Freiheit – wohl auch des für manch einen allzu freien Internets – entlassen werden.

Um mit dem letzten Satz des Eingangszitats von Meueler zu schließen:

„Bildung erweist sich als notwendig“

und ich ergänze:

… im Sinne einer subjektfördernden Wendebereitschaft, die auch ohne Extrem-Notfälle (wie im Beispiel Tschernobyl) an ihrem eigenen Anspruch nicht scheitern darf.

Deshalb sollte sich niemand vor neuen (subjekthaften) Bildungswegen und auch nicht vor dem „entlassenen“ Wissen im Web 2.0 verschließen, ebenso wenig wie vor der (bildungstheoretischen) Diskussion „pro und contra Bildung und Wissen durch das Web 2.0“.

Mein Pro zur Bildung und Wissen durch Web 2.0 ist gleichzeitig der Gegenstand dieses Artikels:

die Möglichkeit, durch Web 2.0 subjektorientiert, subjektfördernd, selbstorganisiert und durch Bedienung des eigenen Verstandes an Bildung und Wissen zu gelangen. Für die tätige, praktische Erwachsenenbildung erwächst daraus der Anspruch, begleitend und verantwortlich durch das Dickicht der Web 2.0-Welt mit all Ihren guten wie schlechten Quellen zu manövrieren. Allen voran richtet sich diese Aufgabe an Informationsbroker und BibliothekarInnen, aber auch an ErwachsenenbildnerInnen, die Web 2.0 und Soziale Software in ihr Beratungs- und Seminarangebot in geeigneter Weise mit aufnehmen sollten.

Lasst uns diskutieren, ihr seid/Sie sind herzlich dazu eingeladen, hier auf fobikom.wordpress.de

Literaturnachweise:

Meueler 1998

Die Türen des Käfigs : Wege zum Subjekt in der Erwachsenenbildung / Erhard Meueler ; mit Zeichn. von Jules Stauber. - 2., in der Ausstattung veränderte Aufl.. - Stuttgart : Klett-Cotta, 1998. - 260 S. : Ill.; (dt.) (Konzepte der Humanwissenschaften)
ISBN 3-608-91930-9
Literaturverzeichnis S. 245 - 260

Arnold/Schüssler 2001

Arnold, Rolf / Schüssler, Ingeborg: Entwicklung des Kompetenzbegriffs. In:

Komplexität und Kompetenz : ausgewählte Fragen der Kompetenzforschung / Bundesinstitut für Berufsbildung, Der Generalsekretär, Bonn. Guido Frank (Hrsg.). - Bielefeld : Bertelsmann, 2001. - 359 S. : graph. Darst.
ISBN 3-7639-0949-4

Interview SZ 2006

Karin Wurzbacher und Claudia Wessel
in: Süddeutsche Zeitung, München, Bayern, Ausgabe 24.04.2006

Quelle, Letzter Zugriff: 27.04.08


„Selbstorganisiertes Lernen im interaktiven Web”

April 28, 2008

4. EduMedia Fachtagung, 2.-3. Juni 2008 in Salzburg, St. Virgil

„Selbstorganisiertes Lernen im interaktiven Web” - Lernkultur im Wandel
Konferenzprogramm
Frühbucher-Bonus bis 30.04.08!

Die diesjährige interdisziplinäre 4. EduMedia-Tagung bietet eine Plattform zur kritischen Standortbestimmung in Bezug auf den nachhaltigen Einsatz von webbasierten Bildungstechnologien im Rahmen selbstorganisierter Lernprozesse in allen Bildungsbereichen …

Zielgruppen: (Medien-)pädagogInnen und Lehrende, E-Learning-TrainerInnen, BildungswissenschaftlerInnen, E-Portfolio-Interessierte sowie BildungstechnologInnen und -wissenschaftlerInnen.

Veranstalter: Salzburg Research Forschungsgesellschaft, St. Virgil Salzburg und Open University of the Netherlands


Web 2.0 in der Aus- und Weiterbildung

April 26, 2008

Tagesseminar für Dozent/innen in der Aus- und Weiterbildung in Berlin, ZWB, 23.05.08

Mit der Anwendungen von Web 2.0 und Social Software ergeben sich neue Möglichkeiten für die Aus- und Weiterbildung. … Im Seminar wird ein Überblick über Web 2.0 Konzepte und Anwendungen gegeben und es werden Einsatzmöglichkeiten von Social Software in der Aus- und Weiterbildung vorgestellt und diskutiert. Im praktischen Teil des Seminars arbeiten die Teilnehmer/innen an der Einrichtung und Erstellung ihrer eigenen Blogs und Wikis.


BIB-Sommerkurs 2008: Fördern und fordern …

April 18, 2008

11. BIB-Sommerkurs 2008 in Freiburg: Fördern und fordern: Mitarbeiterführung in Bibliotheken vor dem Hintergrund leistungsbezogener Bezahlung

Jetzt anmelden - nur noch bis 20.04.2008!
Ansprechpartnerin: Ulrike Kraß, Tel: 0761/201 2205

Eine so schnell nicht wiederkehrende Gelegenheit, mittels Experten-Vorträgen und praktischen Übungen tief in das Thema einzutauchen, und nebenbei auch ein wenig abzutauchen in Freiburg und dem Elsass …

Inhalt:

  • Leistungsorientierte Entgeltbestandteile im TVöD und TV-L: Ein Überblick
  • Anwendungsmodelle aus der Praxis
  • Das Freiburger Modell
  • Führen durch Zielvereinbarung
  • Kennzeichen und Merkmale von Zielen
  • Führen von Zielvereinbarungsgesprächen
  • Elemente systematischer Leistungsbewertung:
    • Stellenbeschreibung
    • Anforderungsprofil
    • Zielvereinbarung
    • Beurteilung
  • Wahrnehmungs- und Bewertungsschulung
  • Führen von Beurteilungsgesprächen
  • Best-Practice-Tag: Besichtigung von Bibliotheken im Elsass, z.B. Humanistenbibliothek und Mediathek in Sélestat

Internationale Summerschool HdM Stuttgart

April 15, 2008

Internationale Summerschool
Vom Ausland lernen, aber im Inland lernen? Fachenglisch an aktuellen Themen trainieren und fürs Studium Credit Points sammeln, oder Pluspunkte für die Karriere. Nächste Workshops mit deutschen und internationalen Referenten in der Hochschule der Medien, HdM, Stuttgart: 19.-26.06.2008 und 23.-25.06.2008.

P.S.: Auf der FobiKom-Webseite “Fortbildung – auf einen Blick” findet ihr weitere annotierte Links, gesammelt von der Kommission für Fortbildung für alle an bibliothekarischer Fort- und Weiterbildung Interessierte.


Weblog der FobiKom – welche Foren braucht der Mensch?

April 11, 2008

Weiterbilden. Nicht nur empfehlen, sondern auch selbst beherzigen. Also, hier unser erster Weblog. Unser: das ist die Kommission für Fortbildung im Berufsverband Information Bibliothek, BIB e.V.

Was wird der Blog uns bringen? Hm. Da ist die Falle - muss alles, was wir tun, gleich immer etwas “bringen”? Kann es nicht einfach auch mal nur Spaß machen? Dieser Weblog will beides verbinden: Freude am Thema Fort- und Weiterbildung und an (bildungstheoretischen) Diskussionen neben handfesten “Bringern” wie z.B. Neuigkeiten aus den BIB-FobiKom-Webseiten, Literaturtipps, interessante Fortbildungstermine und Weiterbildungsanbieter, … Es lohnt sich also, auf diesen Blog ein RSS-Feed zu setzen.

Zum Auftakt:

Verschiedene Bildungstheorien beschäftigen sich mit dem Ansatz: Bildung und Brauchbarkeit.” Welche Bildung braucht der Mensch? Tipp: Elke Gruber und Werner Lenz lesen.

Die Fülle gegenwärtigen Wissens und der ständige Fluss an Informationen lassen neue Probleme für die menschliche Orientierung durch Wissen entstehen. Lenz, Werner: On the Road again. 1999.

Fort-und Weiterbildung in/für Bibliotheken … ein breites Feld trifft auf einen offenen Weblog … für (fast) alles ist hier Platz. Herzlich willkommen!