November 21, 2009
Noch immer wissen etliche Fortbildungswillige und Fortbildungsanbieter/innen über die derzeitigen Finanzierungshilfen des Bundes nicht so recht Bescheid. Anders bei den Landesgruppen des Berufsverband Information Bibliothek e. V., BIB. Denen ist bekannt, dass Sie mit Ihrem Prämiengutschein die Hälfte der Teilnahmegebühr, maximal € 154,-, bei den Fortbildungsveranstaltungen einsparen können. (Zugegeben: die meisten Fortbildungen im BIB werden ohnehin viel, viel günstiger angeboten. Und noch günstiger meist für BIB-Mitglieder.)
Wie erhalten Sie als Berufstätige/r den Prämiengutschein? Und wie sparen Sie beim BIB?
- Sie vereinbaren einen Termin bei einer Beratungsstelle in Ihrer Nähe (Hotline 0800 2623 000), um sich über Ihre berufliche Weiterbildung beraten zu lassen.
- Sie lassen sich außerdem von der entsprechenden Landesgruppe des BIB eine Seminarbeschreibung der von Ihnen ausgewählten Fortbildung senden (bzw. per download aus den Webseiten). Bitte melden Sie sich jedoch noch nicht zur Fortbildung an, sondern gehen Sie mit der Seminarbeschreibung erst zu Ihrer Beratungsstelle!
Ein Tipp: sollte der Termin zwischen dem Beratungsgespräch und dem Anmeldeschluss zur Fortbildung knapp sein, rufen Sie die Landesgruppe an und fragen Sie, ob man Ihnen eventuell einen Platz reservieren kann bis zum Beratungstermin.
- Was Sie sonst noch alles zum Beratungstermin an Unterlagen mitbringen müssen, erfahren Sie auf den Webseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
- Hat die Beraterin bzw. der Berater Ihren Weiterbildungswunsch für sinnvoll erachtet, erhalten Sie jetzt einen Prämiengutschein, der die Hälfte der Teilnahmegebühren abdecken wird. Einmal im Jahr und bis zu einer maximalen Höhe von € 154,- wird so ein Gutschein ausgegeben. Vorausgesetzt, Ihr zu versteuerndes Einkommen beträgt maximal € 20.000,-.
- Geben Sie sodann bei der Landesgruppe den Prämiengutschein ab oder senden Sie ihn zu. Dann wird Ihnen der darin ausgestellte Betrag, also in der Regel die Hälfte der Teilnahmegebühr, erlassen.
- Die Landesgruppen kriegen das Geld wieder, indem sie den Prämiengutschein an eine entsprechende Stelle weiterreichen (über die FobiKom). Aber das braucht Sie dann nicht mehr weiter zu beschäftigen, das ist dann unser Part.
Sollten Unklarheiten bestehen, entweder auf Ihrer oder doch auf der Veranstalterseite, dann wenden Sie sich einfach an die Kommission für Fortbildung, FobiKom (s. Impressum). Wir helfen gerne weiter.
Foto: PIXELIO.de | © S. Hofschlaeger
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FobiKom-Spezial, Organisation & Praxis | Mit Tag(s) versehen: Berufsverband Information Bibliothek, BIB, Bibliotheksfortbildungen, Bildungsprämie, Finanzierungshilfe, FobiKom, FobiKom-Spezial, Fortbildungen, Fortbildungsfinanzierung, Kommission für Fortbildung, Prämiengutschein, Teilnahmegebühren, Teilnahmekosten |
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Verfasst von fobikom
November 20, 2009
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Literatur & Medien | Mit Tag(s) versehen: cse, Education, ejournal, frei, frei zugänglich, google, kostenlos, open access, Pädagogik, zeitschrift |
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Verfasst von jplie
November 19, 2009
Gestern wies ich auf das Forum Kommunikationskultur hin, ausgerichtet von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur. Beim Stöbern auf deren Surftipps stieß ich auf den Link zu Mediendaten aus der gesamten Bundesrepublik.
Uns begegnen auf dieser Übersichtsseite beispielsweise die Delphi-Studie zur Zukunft von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) und Medien. Erst kürzlich erschien eine Pressemitteilung zur Studie, die u. a. aussagt, dass „ab dem Jahr 2015 […] mehr Menschen das Internet regelmäßig über mobile Endgeräte als über stationäre Computer nutzen“ (werden). „Spätestens 2024 wird das Internet das Unterhaltungsmedium Nummer 1 in Deutschland sein.“
Radiohören – ist das denn noch in? Von der ma 2009 Radio II (PDF, 142,8 KB) erfahren wir: „an einem durchschnittlichen Tag nutzen 65,8 Prozent der Kinder (10-13 Jahre) das Radio.“ Das sind 5% mehr als im Vorjahr. Und die durchschnittliche Hördauer stieg von 54 auf 58 Minuten. Da sage noch einer „video killed the radio star“ …
Und dennoch, auch für das Fernsehen scheint immer noch mehr Zeit vorhanden zu sein. Die Television – International Key Facts 2009 besagt, dass die Sehdauer pro Person und Tag 2008 europaweit von 224 auf 227 Minuten und seit 2000 sogar um 19 Minuten gestiegen ist. [Kurzinfo zur Studie]
Den Computerspielen widmet sich die JIM-Studie. Mehr männliche als weibliche Jugendliche besitzen eine Spielkonsole für Computer oder Fernsehgerät – 60% zu 29%. Für Bibliotheken könnte das der Umkehrschluss sein, demzufolge mehr Mädchen Bücher lesen als Jungen.
Wer sich intensiver mit Kommunikations- und Medienforschung beschäftigen möchte, besonders mit der „rezipientenbezogenen Forschung, z. B. zur Mediennutzung, -verarbeitung und -wirkung“, dem sei die Literaturdatenbank zur Medienwissenschaft empfohlen. Sie ist ein Angebot des Südwestrundfunks, Abteilung Medienforschung/Programmstrategie.
Und wo bleibt der Printbereich? Schauen Sie selbst, ob ich Wesentliches übersehen habe.
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Verfasst von fobikom
November 18, 2009
Headache mit diesem Header heute … ich hatte die Qual der Wahl und wollte doch nur kurz und knackig das 26. Forum Kommunikationskultur der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur in der Bundesrepubik Deutschland (GMK) ankündigen, stattfindend vom 20. bis 22. November 2009 in Berlin.
Unter dem Motto „Stream your life?!“ fesseln weitere Untertitel die Aufmerksamkeit: „Kommunikation und Persönlichkeitsrechte in neuen Kulturräumen. Herausforderungen und Perspektiven der Medienbildung und Medienpädagogik“. Und weiter unten zu lesen einige Fragen, die auf diesem Forum aufgeworfen werden – eine spannendere als die andere – hier ein paar davon:
- Wie verändert sich Kommunikation und soziale Interaktion im Netzzeitalter?
- Entwickelt sich aus dem unbegrenzten Datenfluss eine neue Mentalität und Selbstinszenierungspraxis im Sinne von: “Stream your Life?“
- Führen (virtuelle) Kulturräume zu einer neuen Kultur bzw. zu neuen Kinder- und Jugendkulturen?
- Tragen die sozialen Netze und die kulturelle Praxis im Internet zur Annäherung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund bei oder verhindern sie die Annäherung unterschiedlicher Kulturen und Milieus?
- Und welche neuen pädagogischen Konzepte braucht die Erwachsenenbildung?
Und weiter:
Web 2.0 Angebote sind deshalb daraufhin zu überprüfen, ob und wie sie Lern- und Bildungsprozesse unterstützen können und auch für Sozialisationsbelange nützlich sind.
Die Aktivitäten der GMK zielen in Richtung Medienkompetenz, Vernetzung, Innovation, Bildung, Professionalisierung medienpädagogischer Berufsbilder und Beratung zur Medien- und Kulturpolitik. Darüber hinaus erstellt sie medienpädagogische Informations- und Arbeitsmaterialien.
Sehr interessant: die GMK vermittelt Referentinnen und Referenten – sofern Sie GMK-Mitglied sind.
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Verfasst von fobikom
November 17, 2009
Am 19.-21.11.2009 findet in Potsdam der bundesweite Bildungskongress zu Globalem Lernen (GL) unter dem Motto: WeltWeitWissen2009 – Bildung für unsere Zukunft statt. Zum Kongress eingeladen sind Pädagog(inn)en, Wissenschaftler(innen), Student(inn)en, Schüler(inn)en, Politiker(inn)en und generell die interessierte Öffentlichkeit. Es geht vor allem um die „Umsetzung pädagogischer Antworten auf globale Herausforderungen“.
Der Kongress versteht sich als Teil der Global Education Week und Beitrag zur UNESCO-Weltdekade: Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Zugleich sind es die 6. Brandenburger entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationstage (BREBIT), die die Themen inhaltlich mit den acht UN-Millenniumsentwicklungszielen verknüpfen [Programm, PDF 263 KB]. Zu den Aktionstagen finden übrigens auch Lesungen in Bibliotheken statt.
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Termine | Mit Tag(s) versehen: Bildung, Bildungskongress, Globales Lernen |
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Verfasst von fobikom
November 16, 2009
So beschaulich wie es auch erscheinen mag – Bamberg hat doch so einiges zu bieten in Sachen Hirn und Bildung. Der Fränkische Tag (FT, 14/15.11.2009) zitiert Prof. Manfred Spitzer mit „Das Gehirn lernt immer“. Der Hirnforscher referierte an den 14. Bamberger Wirtschaftstagen über die Funktionsweise des Gehirns. Neben der Erkenntnis, dass Glück und Lernen in einem Zusammenhang stünden, unternahm er dabei auch einen Abstecher in die Pädagogik.
Spitzner erklärte, dass das Gehirn gar nicht anders könne, als immer zu lernen und sich je nach Reiz und Eindrücken auch immer wieder zu ändern. Lernen hinterlasse außerdem Spuren im Kopf. Leider auch, wenn ein 18-Jähriger durchschnittlich 200.000 Gewalttaten durch Fernsehen konsumiert hat. Rund fünfeinhalb Stunden Medienkonsum pro Tag stehen den durchschnittlich vier vollen Unterrichtsstunden gegenüber. Wie das Verhältnis „Wissensaufnahme versus Bilder“gewalt“ bei Erwachsenen aussieht, wage ich jetzt nicht daraus abzuleiten.
Außerdem zu lesen: Der Kultusminister Ludwig Spaenle äußerte sich während einer Diskussion mit Wissenschaftlern in Bamberg erstaunt darüber, „warum […] das Nationale Bildungspanel nicht schon vor 30 Jahren angedacht wurde“, so die FT (S.3). [Wir berichteten zum Start des Projektes.] Und weiter: „In seiner Verfolgung des Bildungsverlaufs über ein ganzes Lebensalter hinweg stelle das Projekt eine weltweit einmalige Untersuchung dar.“ Die Ergebnisse aus 60.000 Entwicklungsverläufen werde zu deutlichen Veränderungen in unserer Bildungslandschaft führen. Man darf gespannt sein … und wir bleiben dran … am Hirn und an der Bildung!
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Verfasst von fobikom
November 13, 2009
imgriff.com ist eigentlich ein Weblog für Zeitmanagement und Organisieren („getting things done“ ist ein Schwerpunkt der Einträge), diesmal aber kam ein Eintrag von Camilla Kutzner, der mir sehr gefallen hat. Sie schreibt über universitäre Massenvorlesungen, die ihr in Erinnerung geblieben sind, weil sie nicht langweilig waren wie oft, sondern gut und gehaltvoll gehalten wurden. Sie zählt einige Punke auf, die für sie dazu geführt haben, dass diese Vorlesungen noch erinnert werden. Unter anderem war es die Fähigkeit der Lehrenden, die Inhalte in einen Zusammenhang zu stellen und Wissen am Objekt zu erarbeiten.
Was bedeutet das? Die/der Vortragende muss ihr/sein Gebiet beherrschen und dann noch didaktische Fähigkeiten haben. Medien und Visualisierung werden zur Unterstützung eingesetzt und alles kann ruhig fordernd sein. Die Punkte am Ende des Beitrages sind bedenkenswert, ich werde sie aber nicht hier wiederholen, lesen Sie bitte drüben den Originalbeitrag. Es lohnt sich!
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Organisation & Praxis | Mit Tag(s) versehen: Didaktik, Fordern, gestaltung, lernen am objekt, medieneinsatz, plastische darstellung, Vortrag, vortragskunst, zusammenhänge herstellen |
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Verfasst von jplie
November 12, 2009
Course Management Software also, denn CMS könnte ja auch Content Management Software heißen. Oder das Wort „Lernplattformen“, für das Lambert Heller mich hier schon einmal kritisiert hat. Jedenfalls solche Dinge, die meist als virtueller Seminarapparat verwendet werden, mit denen man aber mehr anstellen kann, wenn man will. Was mich hier immer gewundert hat, warum es nicht, wie bei Weblogs oder Wikis, Provider gibt, bei denen man das einmal ausprobieren kann. Vielleicht höherer Aufwand der Server- und Updatepflege? Mag sein.
Das e-teaching.org-Blog jedenfalls wies jetzt auf einen Provider namens Ninehub hin, bei dem man kostenlos Moodle ausprobieren und einsetzen kann:
Für Lehrende, Kursentwickler und sonstige interessierte Nutzer ein kostenloser Zugang zu einer Lernmanagementumgebung auf Moodle-Basis. Nach einer unaufwändigen Registrierung, bei der ein Grund für die Nutzung des Servers angegeben werden sollte, wird einso genanntes „Support Ticket“ eröffnet und nach relativ kurzer Bearbeitungszeit eine Subdomain freigeschaltet.
Dankeschön für den Hinweis!
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Organisation & Praxis | Mit Tag(s) versehen: Ausprobieren, cms, course management software, kursmanagement, lernplattform, Moodle, probe, provider |
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Verfasst von jplie
November 11, 2009
Vom 12. bis 13. November 2009 findet das Symposium „Mediathek und Erwachsenenbildung: Neue Lernwelten und Lernortkooperationen im Alpen-Adria-Raum“ statt. Wer im Süden Deutschlands wohnt, sollte die Gelegenheit nutzen, die sich in Villach (Kärnten) bietet, um einen „Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten neuer Lernwelten und Lernortkooperationen“ zu gewinnen „sowie auch Gelegenheit zur Intensivierung der Vernetzung zwischen Bibliothek/Mediathek und Erwachsenenbildung“ zu erhalten.
Die Teilnahme ist kostenlos.
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Verfasst von fobikom
November 10, 2009
Heute und morgen finden die 5. Stuttgarter Wissensmanagement Tage unter dem Motto „Wissen verbindet“ statt.
Erfolgreiches Wissensmanagement braucht Engagement, so die Veranstalter in ihrer Ankündigung. Es geht um Wissenstransfer, Kommunikation im Web 2.0, den Einsatz kostengünstiger Open-Source-Lösungen, Motivation, generationenübergreifendes Lernen am Arbeitsplatz und einiges mehr.
Eine Fachmesse ist angegliedert. Veranstalter sind das Institut für Management und Kommunikation GmbH und „wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte“.
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Verfasst von fobikom