Die Kraft der digitalen Unordnung – ASpB-Tagung in Karlsruhe

Juli 6, 2009

Die 32. Arbeits- und Fortbildungstagung der der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken (ASpB) findet vom 22. bis 25. September 2009 an der Universitätsbibliothek Karlsruhe statt. Bemerkenswert: Die Tagungshomepage ist mit Hilfe einer Blogsoftware gestaltet, WordPress, dieselbe, mit deren Hilfe das FobiKom-Weblog gestaltet wurde und betrieben wird. Aber das interessiert Sie ja weniger, auf welcher Plattform das läuft, wichtig ist der Inhalt! Und den können Sie auf der Seite selbst zur Kenntnis nehmen: Die zweijährlich stattfindenden Tagungen sind immer in Panels mit Vorträgen organisiert, garniert mit etlichen Workshops. So ist es auch diesmal: Blättern Sie einfach durch, die Themen orientieren sich an dem Motto, das dem Buchuntertitel “The Power of the New Digital Disorder” von David Weinberger entlehnt wurde. Karlsruhe ist eine Reise wert – von den Themen her ganz bestimmt!


Werkstatt Weiterbildung (2): Gedankensplitter

Juli 4, 2009

Die Feedliste des Weblog Werkstatt Weiterbildung offeriert als ersten Eintrag den Weblog “Gedankensplitter” Peter Baumgartner zu eLearning. Genauer gesagt: Nachrichten zum E-Learning aus konstruktivistischer Sicht.

Das Substantiv Konstruktivismus im Zusammenhang mit Lernen erklärt das Wörterbuch zur Erwachsenenpädagogik (Arnold/Nolda/Nuissl, 2001) so, dass – bestimmten Ansätzen zufolge –

[…] der Mensch über keinen unmittelbaren Zugang zu der ihn umgebenden Wirklichkeit vefügt. Was wir von dieser “erkennen”, ist – so die Leitthese des K. – Produkt bzw. “Konstruktion” unseres eigenen kognitiven Systems.

Hm. Klingt nicht recht verheißungsvoll. Ich überspringe jetzt mit schlechtem Gewissen wesentliche Grundannahmen, um, holterdipolter, zu demjenigen Text von Rolf Arnold zu gelangen, der innerhalb der drei Spalten am ehesten den Kerngedanken des Konstruktivismus für uns leicht erfassbar beschreibt:

Lernprozesse können nicht länger als Aufnahme, Einprägung und Übernahme von inhaltlichen Inputs angesehen werden. Inhalte und Ergebnisse werden vielmehr von den Lernern vor dem Hintergrund ihres bereits vorhandenen Wissens selbst konstruiert bzw. rekonstruiert. Dies bedeutet für den Lehrenden in der EB  (Anm.: Erwachsenenbildung), dass er nicht länger “instruieren” kann, er kann lediglich reichhaltige Lernarrangements schaffen, die den Erwachsenen Erschließung und Aneignung von Neuem nach Maßgabe iher kognitiven Strukturen und ihrer jeweils besonderen Lebenssituationen “ermöglichen”.  Lernen ist in konstruktivistischer Sicht somit nicht lehrdeterminiert, sondern “strukturdeterminiert”, d. h. in Verlauf und Ergebnissen von der jeweiligen Struktur des Lernenden abhängig.

[…]

Für die Praxis des Erwachsenenlernens ergibt sich hieraus die Konsequenz, dass dieses immer Aktivität sowie eigene Selbststeuerung und Kontrolle durh die Lernenden zulassen muss.

Was erwartet uns im Gedankensplitter-Blog?

Wie dem Untertitel bereits zu entnehmen ist, ist es die Seite Peter Baumgartners und somit dürfte die Nachrichtenauswahl unmittelbar mit dem beruflichen Erlebensbereich desselben zu tun haben. D. h., wir brauchen Informationen zum Betreiber. Bitte sehr.

Prof. Dr. Peter Baumgartner ist Leiter eines Departments (und das Wort verrät es bereits) einer österreichischen Universität, und zwar der auch in Deutschland viel beachteten Donau-Universität Krems, Universität für Weiterbildung. So erfahren wir also in seinem Weblog bevorzugt und erwartungsgemäß Neuigkeiten aus dem Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien, an der Baumgartner Universitätsprofessor für Technologieunterstütztes Lernen und Multimedia ist.

Im Personenverzeichnis der Universität lädt Baumgartner dort zu seinem Weblog ein, der “nicht nur aktuelle Daten zu meinem beruflichen Aktivitäten, sondern … auch etwas 60 publizierte Beiträge zum Gratisdownload” enthält. Die Nachrichten im Weblog drehen sich somit auch überwiegend um Baumgartners Arbeitsschwerpunkte, die da wären:

  • e-Learning, e-Education, Blended Learning, Distance Education, Interaktive Medien, e-Learning Implementierungsstrategien
  • Lehr- und Lerntheorie (Hochschul-)Didaktik
  • Evaluationsmethodik, Evaluation interaktiver Lernsoftware und Lernumgebungen

Die Mehrzahl der zur Kenntnis gebrachten Termine, Workshops, Vernetzungstreffen, Kollegs, etc. finden denn auch in Österreich statt. Wie es sich jedoch für eine Universität gehört, sind ebenso diverse Einträge der Internationalität geschuldet, wie zum Beispiel Forschungs- und Stellenausschreibungen und Publikationshinweise.

Wem die Nachrichten dennoch zu institutsspezifisch sein sollten, der werfe zumindest einen Blick in Baumgartners Unterordner Werkzeuge zum wissenschaftlichen Arbeiten oder auf den Beitrag Das Zittern vor dem Zitieren.

Fazit: Es sollte nicht bei einem einzigen Blick über die Grenzen Deutschlands hinweg bleiben. Wer sich für E-Learning interessiert, wird ganz sicher einige der Gedankensplitter für sich nutzen können. Ich persönlich fand die Folien zu einem Vortrag über das Kollaborative Lernen durch E-Learning und Web 2.0 mit der Darstellung der 5 gesellschaftlichen Trends sehr aufschlussreich.


Werkstatt Weiterbildung (1): der Blog

Juli 3, 2009

Heute eröffnen wir eine neue Beitragsreihe, die als Ausgangspunkt die Website Werkstatt Weiterbildung hat. Einige der dort publizierten und verlinkten Inhalte werden Ihnen in 12 losen Folgen vorgestellt.

Verantwortlich zeichnet für die Website “Werkstatt Weiterbildung”, u. a. mit Feeds, Publikationen, Downloads, Vorträgen, Forschungsprojekten und Handreichungen zur Lehre,  Prof. Dr. Wolfgang Jütte.

Der Diplompädagoge und Professor für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Weiterbildung an der Universität Bielefeld im Arbeits- und Forschungsbereich Weiterbildung und Bildungsmanagement nennt als seine Schwerpunkte:

  • Kooperations- und Netzwerkforschung
  • Internationale Erwachsenenbildung
  • Pädagogische Professionalität
  • Wissenschaftliche Weiterbildung

Noch mehr über und vom Professor ist zu erfahren im Menü CV (Curriculum Vitae).

Aus gut unterrichteten Kreisen weiß ich, dass Wolfgang Jütte außerdem Mitglied im Akkreditierungsrat der Weiterbildungsakademie Österreich (wba) ist und somit künftig über Wohl und Wehe der Autorin bei ihrem Studium zur Erwachsenenbildung mitentscheidet. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass  justament diese Reihe startet. Nein, ehrlich, alle Recherchewege führen nun einmal zwangsläufig zu Institutionen und Personen, die tatsächlich etwas zu sagen haben. Hätte ich denn eine Vermeidungshaltung einnehmen sollen? ;-)

Zurück zur Werkstatt bzw. zur Website. Von der äußeren Form angenehm übersichtlich, zeitlich aktuell gehalten, finden sich sechs Hauptseiten: News | Hand.Werk | Netz.Werkstatt | Themen.Werkstatt | und außerdem Teilbereiche daraus in Spanisch (!) und Englisch.

Ein Kontaktformular innerhalb des Hauptmenüs ist ebenso vorhanden wie ein angenehm schlankes, dabei sogar anschauliches Impressum, ein hauseigener “L3L Blog” (geschuldet dem EL3-Projekt Uni Bielefeld) und eine Feedliste mit neun weiteren Blogs zur Weiterbildung. Blog und Feedliste sind Gegenstand der noch folgenden Beiträge.

Weitere Menüs sind Forschung (abgeschlossene wie aktuelle Forschungsprojekte | Kooperationen, derzeit noch ungefüllt) und Lehre (Lehrveranstaltungen | Handreichungen). Die Handreichungen werde ich ebenfalls unter die Lupe nehmen.

Lehnen Sie sich also bequem zurück und lassen sich mitnehmen – spart Zeit, macht Lust, kann nützen.


E-Learning 2009 im September in Berlin

Juli 2, 2009

aus der Konferenzhomepage:

14. Europäische Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in den Wissenschaften

Die GMW09 wird dieses Jahr zusammen mit der DeLFI 2009 und dem Medida-Prix 2009 unter dem gemeinsamen Dach der Konferenz “E-Learning 2009 – Lernen im Digitalen Zeitalter” veranstaltet.

Als Fachgesellschaft für Fragen des Medieneinsatzes an Hochschulen unterstützt die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) die Erforschung und die sinnvolle Nutzung der Medien als integraler Bestandteil von Forschung und Lehre. Die GMW fördert die Erprobung mediengestützter Lernszenarien und treibt die kritische Reflexion über die Potenziale neuer Medien in allen Entwicklungsfeldern der Hochschule voran.

Die GMW09 richtet sich an Lehrende, Forschende und EntscheidungsträgerInnen im Umfeld elektronisch unterstützter Lehre, die an neuesten Ergebnissen und Entwicklungen aus Forschung und Praxis interessiert sind.


Perspektive Bildungsmanagement / wbv-Fachtagung

Juli 1, 2009

Zum Vormerken: die 6. wbv-Fachtagung in Bielefeld, 28.-29.10.2009, befasst sich unter dem Titel Perspektive Bildungsmanagement mit dem erfolgreichen Gestalten von Netzwerken zwischen Unternehmen und Kommunen.

Sie ist “Treffpunkt für Akteure und Verantwortliche aus Bildungseinrichtungen, Bildungsplaner von Gemeinden, Städten und Landkreisen, Personalentwickler und -verantwortliche aus Unternehmen, sowie Vertreter aus Politik, Verbänden und Wissenschaft.” Veranstalter ist der Bertelsmann Verlag.

Neben gemeinschaftlich zu erlebenden Vorträgen ist eine Aufteilung der Zuhörenden in vier Foren vorgesehen.

  • Forum 1: Bildungsmanagement schafft Teilhabe
  • Forum 2: Bildungsmanagement schafft Potenziale
  • Forum 3: Bildungsmanagement braucht Beratung
  • Forum 4: Bildungsmanagement braucht Netzwerke

Anmeldeschluss ist 1. Oktober 2009.


Kosten senken mit der Förderdatenbank

Juli 1, 2009

Wer in welchem Bundesland förderberechtigt ist und für welchen Bereich zu welchen Konditionen eine Finanzhilfe greifen könnte, das lässt sich blitzschnell und unkompliziert durch die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ermitteln.

Alle Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union sind durch eine Schnellsuche aufrufbar nach:

  • Förderberechtigten (z. B. Privatperson)
  • Förderart (z. B. Zuschuss)
  • Fördergebiet (z. B. Bayern)
  • Förderbereich (z. B. Aus- und Weiterbildung)

Foerderdatenbank

Ein weiterer Klick auf einen der (in meinem Beispiel 13) ermittelten Fördertitel (z. B. Bildungsprämie …) offeriert über drei Reiter:

  • eine zusammenfassende Übersicht (z. B. über die Voraussetzungen, die Art und Höhe der Förderung und das Antragsverfahren etc.),
  • die der Förderung zugrunde liegenden detaillierten Richtlinien,
  • eine Checkliste, ob die wichtigsten Voraussetzungen des Förderprogramms vom Förderanfragenden erfüllbar sind,

sowie die Kontaktdaten des Ansprechpartners und weiterführende Informationen (rechte Spalte)

Fazit: eine übersichtliche und gut verständliche Hilfe für alle, die eben mal rasch – und dann doch vertiefend – wissen wollen, wie der Geldbeutel geschont werden kann.

Positiv ist zu vermerken, dass das Bundesministerium diese Förderdatenbank schlauerweise breit bewirbt und zum Beispiel unter meinestadt.de angemeldet hat.


MyPaed – Lebendiger Lernort preisgekrönt

Juni 30, 2009

Kleiner Nachhall aus Erfurt:

Eine Studentengruppe der Technischen Universität Darmstadt gewinnt den bundesweiten Wettbewerb der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation zu “Lebendigen Lernorten”. Ihr Beitrag “MyPaed” wurde auf dem Deutschen Bibliothekartag in Erfurt mit 3.000 Euro ausgezeichnet. [via dini.de]

Was ist das Besondere an MyPaed? Ein (audiovisueller) Beitrag [via e-teaching.org] erklärt den preisgekrönten, virtuellen Lernort, der ab Oktober 2009 an der TU Darmstadt für die Pädagogikstudierenden installiert wird.

Vorrangige Ziele sind

  • die Medienkompetenz zu erweitern,
  • zu lernen, wie man Online-Tools einsetzt und
  • den Einsatz dieser Online-Tools anhand konkreter Nutzungsmöglichkeiten zu beurteilen.

Und dies alles ganz freiwillig und ohne Lernstress, denn der eigene Gestaltungsspielraum ist groß und wird durch die Studierenden selbst bestimmt.

MyPaed gliedert sich in vier Bereiche:

  1. Communitybereich:
    hier kann sich Student/in studienbezogen vernetzen und austauschen
  2. Projektbereich:
    hier lässt sich individuell (z. B. an einem Projekt wie dem Bachelor) oder collaborativ arbeiten, (z. B. an einem Referant, das gemeinsam für ein Seminar erstellt wird)
  3. Unterstützungsbereich:
    hier werden externe Tools als auch Tools, die auf MyPaed bereitgestellt werden, genutzt. Es wird dies der größte Bereich sein, denn man erhält viele Informationen über Tools und Arbeitstechniken und welches Tool sich für welchen Arbeitszweck am besten eignet.
  4. Persönlicher Bereich:
    neben den üblichen persönlichen Tools (z. B. E-Mail-schreiben) helfen z. B. Widgets bei der Aktualisierung, und es lässt sich ein Überblick über die gesammelten Aktivitäten aller favorisierten Seiten herstellen.

Dieser virtuelle Lernort soll sich mit einem realen Raum verbinden und ist von daher als Ergänzung gedacht sein. Der reale Raum, also ein Zimmer innerhalb des Campus, soll der eigentliche Lernort zu wissenschaftlichem Arbeiten bieten.

MyPaed, so die Stimme aus dem Off, will sich nicht aufdrängen, sondern ganz einfach Angebote zum Lernen bereit stellen. Auch für weniger Medienkompetente mittels zurückhaltender Technik. Dabei sollen unnötige äußere Belastungen (z. B. durch Werbung) zurückgehalten werden. Nach außen ist MyPaed also abgeschirmt, so dass niemand Konsequenzen bei seinem / ihrem selbstorganisierten Lernen zu befüchten hat. Kommerzielle Interessen werden nicht verfolgt und ein Datenmissbrauch somit ausgeschlossen.

Klingt gut. Wir werden sehen … hier auf diesem Blog.


Erwachsenenbildung als Krisenwissenschaft

Juni 29, 2009

Was der Beinahe-Niedergang (?) der Automobilbranche nicht gelang (als BahnCard50-Besitzerin berührt er mich weniger unmittelbar) schaffte dieser Tage der (Beinahe-)Niedergang der Quelle-Kaufhäuser. Die KRISE erreichte meine Haustüre. Alldieweil ich eine geborene Fürtherin bin und zudem das fränkische Traditionsunternehmen (”Schickedanz”) ein langjähriger Arbeitsplatz meiner Mutter war, die dort das Zubrot verdiente, welches uns Kindern den Wintermantel garantierte.

Aber – was hat die Krise hier in diesem Blog bzw. mit Erwachsenenbildung zu tun?

Nun, jemand aus dem Kreis der Erziehungswissenschaftler (Andragogen) hat die Krise lange schon vorhergesehen. Lassen Sie es mich skizzieren. Bei Ungenanntem geht es …

… um die Subjektentwicklung im Alltag. Genauer gesagt: die lernenden Erwachsenen als aktive Subjekte, die in ihrer Welt handelnd bestehen wollen. Sie sollen dabei pädagogisch unterstützt werden, und ich zitiere:

… sich in Bildungsprozessen mit der Bedrohlichkeit einer selbstzerstörerischen Wirtschaftsgesellschaft auseinanderzusetzen. Da sich die in Lernzusammenhängen thematisierte Lebenswirklichkeit der Beteiligten als krisenhaft präsentiert, sieht sich die Wissenschaft vom Lernen Erwachsener genötigt, sich als “Krisenwissenschaft” zu definieren.

Erwachsenenbildung als Krisenwissenschaft. Welcher “Prophet” hat das wann und wo geschrieben? Das Kommentarfeld harrt Ihrer Lösung.

(Kleiner Tipp: Einer unserer ersten Beiträge im FobiKom-Weblog galt demselbigem.)


Die lernende Bibliothek in Chur

Juni 27, 2009

Am 23. Februar wiesen wir auf den Call for Papers der Lernenden Bibliothek hin, die vom 6 bis 9. September 2009 in Chur (CH) stattfindet. Diese Dreiländerkonferenz ist eine schöne Zusammenarbeit von Bibliotheksverbänden aus vier Ländern – unter anderem vom Berufsverband Information Bibliothek.

Dieses Mal (sie findet alle zwei Jahre statt) hat sie den Titel “Wissensklau, Unvermögen oder Paradigmenwechsel?
Aktuelle Herausforderungen für die Bibliothek und ihre Partner im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens”. Wie die Inetbib-Tagung ist sie eine Konferenz, die keine Parallelveranstaltungen anbietet: Alle sind im selben Raum, hören die selben Vorträge und können in den Pausen sich über dieselben Inhalte austauschen. Das hat auch etwas! Käme das eventuell für Sie in Frage? Dann schauen Sie sich doch einmal das Programm an, ebenso das Rahmenprogramm, eine atemberaubende Bergkulisse ist sowieso garantiert!


Lebenslanges Lernen – unterfinanziert

Juni 26, 2009

bildungsklick.de referiert die Kritik von Frau Süssmuth, dass vielerorts zwar die Bekenntnisse zum lebenslangen Lernen sehr verbreitet, die Bereitschaft zur Finanzierung von Bildungsmaßnahmen aber gering sind.

“(…) schmerzt es mich persönlich, dass all unseren Bemühungen zum Trotz das Verständnis und die Bereitschaft zur Finanzierung von Lebenslangem Lernen bis heute kaum gewachsen ist.


Lebenslanges Lernen = Lebenslange Beweisführung

Juni 25, 2009

Ein Leben lang zu lernen ist heute durchaus üblich, weil notwendig. Unseren Eltern (sagen wir mal, bis ca. Jg. 1950) genügte es in der Regel, eine einzige berufliche Wissensbasis in Form einer Ausbildung oder eines Studiums (Betonung auf “eines”) als Grundlage des Broterwerbs zu absolvieren. Dennoch genügte es ihnen aus persönlichen Gründen nicht immer. So sattelte die eine oder der andere noch etwas drauf, beispielsweise einen Lehrgang, ein Ehrenamt oder war Gasthörer/in einer Uni oder Teilnehmer/in eines Kongresses.

Heute kann dies alles für eine Qualifikation oder berufliche Veränderung unmittelbar vorteilhaft sein. Es sei denn, man vergaß, sich eine Bestätigung über all das Lernen geben zu lassen. Eine Art Bildungstagebuch bräuchte es. Ein ordentliches Abheften des gesamten Bildungs(er)lebens.

Leichter gelingt diese Art der Buchhaltung mit dem ProfilPASS – Gelernt ist gelernt, 2006 herausgegeben vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung und verlegt bei Bertelsmann. Der DIN-A4-Ordner hilft, Ordnung in den Bildungsweg zu bringen und die eigenen Kompetenzen zu dokumentieren. Den Ordner gibt es auch als ProfilPASS für jungen Menschen (2007).

Eine Rezension lesen Sie unter socialnet.de.


Higher Education in a Web 2.0 World

Juni 24, 2009

Das Weblog Spineless – übrigens von den Machern des legendären Internet Resources Newsletter – wies Mitte Mai auf den neu erschienenen Report

Higher Education in a Web 2.0 World

hin:

This is the report of an independent Committee of Inquiry into the impact on higher education of students’ widespread use of Web 2.0 technologies. The report looks at the projected future trends in the use of technology in higher education

Da Web 2.0-Techniken beim wissenschaftlichen Arbeiten immer noch wenig genutzt werden, könnte die Lektüre dieses Berichtes gewinnbringend sein!